DE892207C - Elektrische Heizvorrichtung zum Erhitzen von Laboratoriumsflaschen od. dgl. - Google Patents
Elektrische Heizvorrichtung zum Erhitzen von Laboratoriumsflaschen od. dgl.Info
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- DE892207C DE892207C DEG5553A DEG0005553A DE892207C DE 892207 C DE892207 C DE 892207C DE G5553 A DEG5553 A DE G5553A DE G0005553 A DEG0005553 A DE G0005553A DE 892207 C DE892207 C DE 892207C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01L—CHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
- B01L7/00—Heating or cooling apparatus; Heat insulating devices
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/40—Heating elements having the shape of rods or tubes
- H05B3/54—Heating elements having the shape of rods or tubes flexible
- H05B3/56—Heating cables
Landscapes
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Description
- Die Erfindung betrifft eine elektrische Heizvorrich#ung ;zum Erhitzen von Laboratoriumsflaschen od. dgl.
- Die ibisher üblichen Heizvorrichtungen dieser Art waren mit ölbädern oder Dampfmänteln ausgestattet. Diese Vorrichtungen ermöglichten aber keine genaue Regelung der Heiztemperatur, die bei vielen Arbeiten notwendig ist, beispielsweise bei der fra;ktioni,erten Destillation mit vermindertem Druck. Die Vermeidung einer offenen Flamme zur Erhitzung der Kochflaschen ist immer mit Feuersgefahr verbunden, und viele Flaschen zerfbrechen dahei infolge der ungl-,ichimäßigen_Erhitzung durch die offene Flamme.
- Die Erfindiung besteht darin, daß in der Heizvorrichtung eine oder mehrere Schichten aus Glasod. dgl. Fasergestrick derart angeordnet sind, daß sie sich rund um idas zu beheizende Gefäß bis etwa zu seinem größten Durchmesser herauf erstrecken und sich der äußeren Form dieses Gefäßes anpassen, wobei ein elektrisches Heizelenient 'zwischen dien Gestrickschichten oder an einem Gestrick angeordnet ist, die mit dem Gefäß in Berührung kommen.
- Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dA eine genaue Regelung der Temperatur möglich ist und keine offeneFlamme oderoffen liegender Heizdraht verw,-nd,et werden. Die Wärme wird gleichmäßig über die Gefäßaußenfläche verteilt. Die Heizelemente kommen zufolge der Elastizität des Gestrickes mit der Oberfläche des Gefäßes in enge Berührung. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um eine Flasche mit rundern, kegeLförrnigem oder flachem Boden handelt, ab es sich um ein Becher-"las, eine Abdampfschale, trichterförmig oder auch, in anderer Art geformte Gefäße, sei es aus Glas, Metall oder Keramik handelt. Die Elastizität des Ge-strickes muß derart sein, daß es sich an die Form des Gefäßes in jedem Fall anpaßt, sofern nur die Gefäße annähernd dasselbe Fassungsvermögen haben, so da3 verschieden geformte Gefäße abwechselnd in derselben Heivvorrichtung erwärmt wer-den können. ' Es ist also. nicht nötig, das Gestrick an die Form des Gefäßes besonders, beispielsweise .durch Spannen über eine Form oder durch Falten oder Zuschneiden in besonderen Mustern und- entsprechendes Zu:sani,meniiäh"-n, anzupassen.
- Das Heizelement besteht vorteilhaft aus einer Spirale aus Widerstandsdraht, der um Asbest-, Glas- od. dgl. Fasern gewunden und mit einer Umhüllung aus diesen Fasern vensehen ist.
- In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es bedeutet Fig. i ein Gestrick mit aufgehefteter Heizspirale, Fig. 2 einen senkrechten,Schnitt durch eine Heizvo#rrichtung mit einer Schicht, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch -eine Heizverrichtung mit zwei Schichten.
- Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. i und 2 ist ein flaches Glasfasergestrick a an den Seiten zusammengefügt, wie bei b dargestellt ist. Am Rande ist ein Versteifungsring c eingelegt. Die Mitte ist 'bei d bis auf eine Öffnung zusammengefaßt. Aud diese Weise ist eine Halbkugel aus Glasfasergeestrick gebildet, auf die mit #Glasfasergarn e ein schraulbenförinig gewundener Heizdrght f in Form einer Spirale g a#tifgenäht ist. Die Stromzuführung erfolgt durch den Draht lt.
- Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Heizvorrichtung in einem Metallgehäuse i angeordnet. Zwischen einem Flansch i und einem weiteren Flansch k ist das Gestrick am Gehäuse i befestigt. Glaswolle oder ähnliches wärmeisc>Iierendes Material 1 füllt den Zwischenraum zwischen dem , Gehäuse i und dem Gestrick a aus.
- Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 3 ist der Heizdraht zwischen der äußeren Glasgestrickschicht a und einer inneren Glasgestrickschicht m angeordnet.
- Es können mehrere Hei,zdrahtspiralen angeordnet ,verden, die einzeln oder gemeinsam unter Strom gesetzt werden können, so daß eine weitgehende Temperaturregelung möglich ist.
- DasGehäuse der Heizvorrichtungkann aus Textilien, Metall, plas--fischern odIer anderem geeigneten Material oder auch aus aus Textilien, unid Meta11 zusammengesetztern Material bestehen, wobei das Metall eine zusätzliche, Festigkeit gewährleistet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Heizvorrichtung zum Erhitzen von Labc>ratoriumsflaschen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in der Vorrichtung -eine oder mehrere Schichten aus Glas- od. dgl. Fasergestrick angeordnet sind, daß sie sich rund um das zu beheizende Gefäß bis etwa zu seinein größtenDurchmess-er herauf erstrecken und, sich der äußeren Form dieses Gefäßes anpassen, wobei ein elektrisches Heiizelement zwischen den Gestrickschichten oder an einer Gestriekschicht angeordnet ist, die mit dem Gefäß in Berührung kommt. :2. Elektrische Hei-zvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Heizeleinent aus einer Spirale aus Widerstandsdraht besteht, der um Asbest-, Glasod. dgl. Fasern gewickelt und mit einer Umhüllun- aus diesen Fasern versehen ist. 25
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB892207X | 1947-06-24 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE892207C true DE892207C (de) | 1953-10-05 |
Family
ID=10663860
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEG5553A Expired DE892207C (de) | 1947-06-24 | 1951-03-31 | Elektrische Heizvorrichtung zum Erhitzen von Laboratoriumsflaschen od. dgl. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE892207C (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1296721B (de) * | 1962-03-05 | 1969-06-04 | Elektrothermal Engineering Ltd | Verfahren zum Herstellen einer flexiblen elektrischen Heizvorrichtung |
WO1984001685A1 (en) * | 1982-10-21 | 1984-04-26 | Heraeus Wittmann Gmbh | Electric heating plant |
DE3704757A1 (de) * | 1987-02-16 | 1988-08-25 | Klaus Winkler | Heizvorrichtung fuer laborgefaesse |
-
1951
- 1951-03-31 DE DEG5553A patent/DE892207C/de not_active Expired
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE1296721B (de) * | 1962-03-05 | 1969-06-04 | Elektrothermal Engineering Ltd | Verfahren zum Herstellen einer flexiblen elektrischen Heizvorrichtung |
WO1984001685A1 (en) * | 1982-10-21 | 1984-04-26 | Heraeus Wittmann Gmbh | Electric heating plant |
FR2535141A1 (fr) * | 1982-10-21 | 1984-04-27 | Heraeus Wittmann Gmbh | Appareil de chauffage electrique pour un recipient de laboratoire, tel qu'un vase de verre |
DE3704757A1 (de) * | 1987-02-16 | 1988-08-25 | Klaus Winkler | Heizvorrichtung fuer laborgefaesse |
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