DE887023C - Antriebsvorrichtung fuer Aufsatzklappen an Stauanlagen - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer Aufsatzklappen an StauanlagenInfo
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- DE887023C DE887023C DEK11350A DEK0011350A DE887023C DE 887023 C DE887023 C DE 887023C DE K11350 A DEK11350 A DE K11350A DE K0011350 A DEK0011350 A DE K0011350A DE 887023 C DE887023 C DE 887023C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
- E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
- E02B7/40—Swinging or turning gates
Landscapes
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Description
- Antriebsvorrichtung für Aufsatzklappen an Stauanlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für Aufsatzklappen an Stauanlagen, insbesondere Hubtoren, mit am Staukörper starr befestigten Seitenschilden.
- Es ist bekannt, die Lage der Drehachse der Aufsatzklappe so zu wählen, daß die Drehachse durch die elastisch biegsame Dichtung des Längsspaltes zwischen der Aufsatzklappe und dem Staukörper verläuft. Die gelenkige Lagerung der Aufsatzklappe wird hierbei entweder durch kreisbogenförmige Führungen oder durch Lenkerkonstruktionen erreicht; die Endlagerungen der Aufsatzklappe können durch Drehzapfen bewirkt werden.
- Es ist auch bereits bekannt, die an den Klappenenden befestigten, in die Wehrnischen hineinragenden und mit den Hubmitteln verbundenen Antriebsbolzen in der Nähe der freien Klappenlängskante vorzusehen, um einen möglichst großen Hebelarm für die Hubkraft beim Aufrichten der Aufsatzklappe zu erhalten. Diese Antriebsbolzen durchdringen die Seitenschilde und bewegen sich beim Schwenken der Aufsatzklappe in kreisbogenförmigen Schlitzen der Seitenschilde. Bei ganz oder teilweise umgelegter Aufsatzklappe liegen diese Schlitze auch zumTeil oberhalb derKlappenseitendichtung und müssen infolgedessen zur Vermeidung des Durchtretens von Oberwasser in die Nischen abgedichtet werden. Dies geschieht bei einer bekannten Dichtung durch in den Schlitzen verschiebbare Dichtungsstreifen, die beim Schwenken der Aufsatzklappe mitbewegt werden und die Schlitze oberhalb der Klappe stets verschlossen halten. Obgleich sich diese Dichtungsart als brauchbar und zuverlässig erwiesen hat, ergeben sich doch Fälle, in denen sie wegen zu starker Vereisungsgefahr nicht zu empfehlen ist.
- Gemäß der Erfindung wird nun eine Antriebsvorrichtung geschaffen, bei der in einfacher Weise ein Durchtretten des Oberwassers in die Nischen dadurch vermieden wird, daß die Aufsatzklappe an ihren Enden mit sich nach unten erstreckenden Armen versehen ist, an dellen die Antriebsbolzen an einer so weit unten und nach dem Oberwasser hin liegenden Stelle befestigt sind, daß die oberen Enden der Schlitze für den Durchtritt der Alltriebsbolzell auch bei der tiefsten Stellung der= Aufsatzklappe noch unterhalb .der Seitendichtung dieser Klappe liegen.
- Greifen die Hubmittel unmittelbar an den Antriebsbolzen an, so werden sie zweckmäßig über nach dem Unterwasser hin gelagerte Umlenkrollen geführt, um auch bei völlig umgelegter Aufsatzklappe einen hinreichend großen Hebelarm für die Hubbewegung zu erhalten.
- Jeder der Antriebsbolzen kann jedoch auch in den unteren -Arm eines Winkelhebels eingreifen, der im Endschott des Staukörpers auf einem in der Verlängerung der Schwenkachse der Aufsatzklappe angeordneten Bolzen schwenkbar gelagert ist und an dessen oberem Arm das Hubmittel angreift.
- Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen die Fig. i und 2 je den oberen Teil eines mit einer AufsatzklappeversehernenHubtores im senkrechten Schnitt.
- An der oberen Kante der Stauwand i des Hubtores ist in der üblichen Weise durch kreisbogenförmige Führungen oder Lenker, die hier nicht dargestellt sind, die Aufsatzklappe 2 gelagert. Zwischen den Teilen i und 2 ist in ebenfalls üblicher Weise eine den Längsspalt zwischen ihnen verschließende biegsame Dichtung.vorgesehen. Die Aufsatzklappe bewegt sich zwischen Seitenschilden 3, die am Staukörper zur Abdeckung der Seitennischen q. befestigt sind, und ist mit an den Seitenschilden anliegenden Seitendichtungen versehen.
- Die Aufsatzklappe trägt an ihren Enden sich nach unten erstreckende Arme 5, die bei den Ausführungsbeispielen als senkrecht verlaufende Versteifungsbleche ausgebildet sind. An diesen sind Antriebsbolzen 6 befestigt, die durch kreisbogenförmige Schlitzt 7 der Seitenschilde hindurch in die Nischen hineinragen. In diesen befinden sich die an den Antriebsbolzen angreifenden Hubmittel 8 zum Schwenken der Aufsatzklappe in die jeweils erforderliche Staustellung.
- Um zu erreichen, daß die Schlitze 7 auch bei völlig umgelegter Aufsatzklappe noch unterhalb der Seitendichtungen der Klappe liegen, sind die Antriebsbolzen 6 an einer so weit nach unten und nach dem Oberwasser hin liegenden Stelle der Arme 5 angeordnet, daß sie auch bei völlig aufgerichteter Klappe nicht in den unteren Bereich der Seitendichtungen gelangen (vgl. die strichpunktierte Linie a).
- Damit für die Hubkraft zum Aufrichten der Aufsatzklappe stets, vor allem bei völlig umgelegter Klappe, ein hinreichend großer Hebelarm vorhanden ist, sind bei der Ausführung nach Fig. i in den Endschotten des Staukörpers Umlenkrollen j vorgesehen, über welche die Hubmittel gelegt sind. Gegenrollen io verhindern ein Abspringen der Hubmittel bei etwaigem Schlaffwerden.
- Die Beibehaltung eines genügend großen Hebelarmes für die Hubkraft kann auch dadurch erreicht werden, daß; feie in Fig.2 dargestellt ist, in den Endschotten des Staukörpers je ein Winkelhebel i i auf einem Bolzen i2 schwenkbar gelagert ist, der in der Verlängerung der Schwenkachse 13 der Aufsatzklappe liegt, wobei an dem oberen Arm des Winkelhebels das Hubmittel 14 angreift und in den unteren Arm der durch den Schlitz 7 hindurchragende Antriebsbolzen 6 eingesetzt ist. -
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebsvorrichtung für Aufsatzklappen an Stauanlagen, insbesondere Hubtoren, mit am Staukörper starr befestigten Seitenschilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsatzklappe (2) an ihren Enden mit sich nach unten erstreckenden Armen (5) versehen ist, an denen die Antriebsbolzen (6) an einer so weit unten ,und nach dem Oberwasser hin liegenden Stelle befestigt sind, daß die oberen Enden der Schlitze (7) für den Durchtritt der Antriebsbolzen auch bei der tiefsten Stellung der Aufsatzklappe noch unterhalb der Seitendichtung dieser Klappe liegen.
- 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Antriebsbolzen (6) angreifenden Hubmittel (8) über nach dem Unterwasser hin gelagerte Umlenkrollen (9) geführt sind. .
- 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Endschotten des Staukörpers je ein Winkelhebel (ii) auf einem Bolzen (i2) schwenkbar gelagert ist, der in der Verlängerung der Schwenkachse (i3) der Aufsatzklappe (2) liegt, wobei an dem oberen Arm des Winkelhebels das Hubmittel (1q.) angreift und in den unteren Arm der durch den Schlitz (7) im zugehörigen Seitenschild (3) hindurchragende Antriebsbolzen (6) eingesetzt ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK11350A DE887023C (de) | 1951-09-20 | 1951-09-20 | Antriebsvorrichtung fuer Aufsatzklappen an Stauanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK11350A DE887023C (de) | 1951-09-20 | 1951-09-20 | Antriebsvorrichtung fuer Aufsatzklappen an Stauanlagen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE887023C true DE887023C (de) | 1953-08-20 |
Family
ID=7213292
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK11350A Expired DE887023C (de) | 1951-09-20 | 1951-09-20 | Antriebsvorrichtung fuer Aufsatzklappen an Stauanlagen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE887023C (de) |
-
1951
- 1951-09-20 DE DEK11350A patent/DE887023C/de not_active Expired
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