DE880942C - Dosierbandwaage fuer Materialien mit anomalen Fliesseigenschaften - Google Patents
Dosierbandwaage fuer Materialien mit anomalen FliesseigenschaftenInfo
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- DE880942C DE880942C DESCH7159A DESC007159A DE880942C DE 880942 C DE880942 C DE 880942C DE SCH7159 A DESCH7159 A DE SCH7159A DE SC007159 A DESC007159 A DE SC007159A DE 880942 C DE880942 C DE 880942C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G11/00—Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers
- G01G11/003—Details; specially adapted accessories
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
- Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)
Description
- Dosierbandwaage für Materialien mit anomalen Fließeigenschaften Es besteht häufig die Notwendigkeit, pulverförmige und zum Schießen neigende bzw. klebrige oder hygroskopische Materialien, die leicht im Bunker hängenbleiben und dort Brücken bilden, zu dosieren.
- Eine genaue Abmessung mit Hilfe einer geschlvindi gkeitsgesteuerten Dosierbandwaage ist aber nur dann möglich, wenn die Beschickung des Wägebandes wenigstens einigermaßen gleichmäßig erfolgt.
- Die Erfindung gibt Mittel an, um selbst Materialien mit sehr schlechten Fließeigenschaften gleichmäßig zuzuteilen. Insbesondere für pulverförmiges und zum Schießen neigendes Material wird erfindungsgemäß eine Zellenschleuse oder eine Zuteilschnecke, die horizontal oder vertikal angeordnet sein kann, in Kombination mit derDosierbandwaage verwendet. Für klebendes Material sieht die Erfindung ein Schwingmundstück vor. Bei hygroskopischen Materialien, die sich unter Druck zusammenballen, aber leicht zerkrümelt werden können, wird ein gegensinnig rotierendes, mit Stacheln versehenes Walzenpaar verwendet. Durch die Anordnung dieser oder ähnlicher Mittel wird erreicht, daß der Aufgabequerschnitt der Zuführvorrichtung vor der Waage selbst immer gleichmäßig genug gefüllt und eine einwandfreie Dosierung ermöglicht ist. Vier auf der Zeichnung schematisch dargestellte Ausführungsbeispiele erläutern die Erfindung im einzelnen. Es zeigt Abb. 1 eine Dosierbandwaage in Kombination mit einer Zellenschleuse, Abb. 2 eine Dosierbandwaage in Kombination mit einem Stachelwalzenpaar, Abb. 3 eineDosierbandwaage in Kombination mit einer Zuteilschnecke und Abb. 4 eine Dosierbandwaage mit vorgeschaltetem Schwingmundstück.
- Die Ausführungsbeispiele der Erfindung näch I und 3 haben gemeinsam, daß sie eine volumetrische Zuteilung ermöglichen, die so einstellbar ist, daß die Zuteilung immer um einen gewissen Prozentsatz, z. B. 300/0, größer als die gewichtsmäßdge Dosierung der Waage ist.
- Aus dem Bunker I fließt Material in die Kammern der Zellenschleuse 2. Die Drehzahl des Zellenrades ist so eingestellt, daß immer nur eine Teilentleerung stattfindet (etwa 70 oil) und das restliche Material im Kreis herumgeführt wird. Auf diese Weise erreicht man, daß im Zulaufquerschnitt 3 über der Waage ein unwesentlicher nach Menge und gegebenenfalls auch Korngröße gleichbleibender Materialvorrat steht, aus dem eine gleichmäßige Gewichtsdosierung durch die Waage 4 stattfinden kann. Es wird hierzu vorzugsweise eine geschwindigkeitsgesteuerte Dosierbandwaage verwendet, deren Ausschläge infolge Schüttgewichtsänderungen auf dem Band 5 über eine elektrische Steuereinrichtung in Stromänderungen des Ankerstromkreises 6 und damit in Drehzahländerungen des Antriebsmotors 7, der entweder in die Trommel g direkt eingebaut oder mit dieser über eine Welle 10 gekuppelt ist, umgewandelt werden. Der Motor 7 treibt über ein geeignetes Übersetzungsgetriebe II auch das Zellenrad der Schleuse 2 an. Dadurch bleibt die prozentuale Überdosierung konstant abhängig von der absolut abgeworfenen Gewichtsmenge. Die Waage ist durch Schneiden 12 und Pfannen I3 so gelagert, daß ihr Aufhängepunkt möglichst genau in der Bandebene und im Schwerpunkt des auf die Waage gelangten Schüttkegels liegt, um Beeinflussungen der Waage, die durch Reibungskräfte und dem Dosierausschlag entgegenwirkende Momente hervorgerufen werden, mit Sicherheit zu vermeiden.
- Gemäß Abb. 2 wird aus dem Bunker 14 Material mit Hilfe der Stachelwalzen I5, die mit zahlreichen, besonders langen Stacheln r6 versehen sind, herausgekämmt und zwischen Iden Stacheln zerkrümelt.
- Dadurch wird der ungefähr gleichbleibende Materialvorrat im Zulaufquerschnitt I7 erreicht. Antrieb und Steuerung der Waage sowie der Stachelwalzen geschieht analog der Einrichtung gemäß Abb. I.
- Bei der Ausführung nach Abb. 3 ist am Ausgang des Bunkers I8 eine Schnecke vertikal angebracht, die für besondere Fälle auch horizontal angeordnet sein kann. Die Schnecke 19 läuft in Lagern 20 und 21 an Armen 22 bzw. 23 und wird durch Kegelräder 24 in einem dichten Schutzgehäuse25 vom Antriebsmotor 7 der Waage über eine geeignete Übersetzung 26 angetrieben. Durch die Schnecke wird im Zulaufquerschnitt 27 zur Waage der gleichbleibende Materialvorrat geschaffen. Auch hier gilt für Antrieb und Steuerung der Waage das in Abb. I Gesagte.
- Die Drehzahl der Schnecke 19 ist so eingestellt, daß die volumetrische Zuteilung um einen bestimmten Prozentsatz, z. B. 300/0, größer ist als die von der Waage gewichtsmäßig abgezogene Materialmenge.
- In Abb. 4 gelangt das Material aus dem Bunker 28 in das Schwingmundstück 29, das in einem Rahmen 30 mit Hilfe der Federn 3I und 32 aufgehängt ist. Das Mundstück 29 wird durch einen Unwucht--erreger 33 in Schwingung versetzt. An Stelle des Unwuchterregers kann auch ein Magnet oder irgendein anderer Erreger verwendet werden. Die Bälge 34 und 35 verhindern, daß das Material über den oberen Rand des Schwingmundstückes bzw. des Zulaufes 36 hinaus gelangt. Durch geeignete Sc-hwingungserregung, Anpassung der Amplitude oder Frequenz, läßt sich die Wirkung des Mundstückes 29 dem zu dosierenden Material anpassen und insbesondere bei stark klebenden und hygroskopischen Materialien ein Anhaften am Bunkerausgang mit Sicherheit vermeiden. Im Zulaufmundstück 36 entsteht dadurch der im wesentlichen gleichbleibende Materialvorrat über der Waage.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Geschwindigkeitsgesteuerte Dosierbandwaage, insbesondere für Materialien mit anomalen Fließeigenschaften, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schießen neigendes, klebendes und stark hygroskopisches od. dgl. Material auf das Wägeband durch eine vorgeschaltete Zuteilvorrichtung gebracht wird.
- 2. Dosierbandwaage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuteilung volumetrisch erfolgt, und zwar vorzugsweise um einen bestimmten Prozentsatz mehr, als der gewichtsmäßig von der Waage abgewogenen Materialmenge entspricht.
- 3. Dosierbandwaage nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als volumetrische Zuteilvorrichtung eine Zellenschleuse (2) verwendet wird.
- 4. Dosierbandwaage nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als volumetrische Zuteilvorrichtung eine Schnecke (I9) verwendet wird.
- 5. Dosierbandwaage nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Zuteilvorrichtung ein Stachelwalzenpaar (I6) od. dgl. verwendet wird, das eine Zerkrümelung des Materials ausführt und damit Brückenbildung vermeidet.
- 6. Dosierbandwaage nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die volumetrischen Zuteiler über ein geeignetes Getriebe vom Antriebsmotor des Wägebandes mit angetrieben werden.
- 7. Dosierbandwaage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Zuteiler ein Schwingmundstück (29) verwendet wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESCH7159A DE880942C (de) | 1951-07-22 | 1951-07-22 | Dosierbandwaage fuer Materialien mit anomalen Fliesseigenschaften |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESCH7159A DE880942C (de) | 1951-07-22 | 1951-07-22 | Dosierbandwaage fuer Materialien mit anomalen Fliesseigenschaften |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE880942C true DE880942C (de) | 1953-06-25 |
Family
ID=7425220
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DESCH7159A Expired DE880942C (de) | 1951-07-22 | 1951-07-22 | Dosierbandwaage fuer Materialien mit anomalen Fliesseigenschaften |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE880942C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1023897B (de) * | 1954-06-05 | 1958-02-06 | Franz Josef Waeschle Muehlenba | Dosierungsbandwaage |
DE1198079B (de) * | 1958-12-13 | 1965-08-05 | Bahlsen Werner | Dosierbandwaage |
-
1951
- 1951-07-22 DE DESCH7159A patent/DE880942C/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE1023897B (de) * | 1954-06-05 | 1958-02-06 | Franz Josef Waeschle Muehlenba | Dosierungsbandwaage |
DE1198079B (de) * | 1958-12-13 | 1965-08-05 | Bahlsen Werner | Dosierbandwaage |
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