DE873873C - Anordnung an Entladungsgefaessen zur vakuumdichten Verbindung - Google Patents
Anordnung an Entladungsgefaessen zur vakuumdichten VerbindungInfo
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- DE873873C DE873873C DES4284D DES0004284D DE873873C DE 873873 C DE873873 C DE 873873C DE S4284 D DES4284 D DE S4284D DE S0004284 D DES0004284 D DE S0004284D DE 873873 C DE873873 C DE 873873C
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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Description
- Anordnung an Entladungsgefäßen zur vakuumdichten Verbindung Für Hochspannungsstromrichtergefäße mit mehreren Zwischenelektroden in einem ölgekühlten Anodenrohr aus keramischem Material ist vorgeschlagen worden, die Zwischenelektroden in metallenen Ringen zu haltern, welche abwechselnd mit den das Anodenrohr bildenden Keramikringen bzw. Keramikzylindern aufgeschichtet werden. Die Halterungsringe ragen dabei in ihrem Umfang in den Zwischenraum zwischen dem eigentlichen Anodenrohr und dem dieses umgebenden Ölführungsrohr hinein, wodurch eine gute Wärmeabfuhr von den Zwischenelektroden an das Kühlnüttel erreicht wird. Die vakuumdichte Verbindung zwischen den Keramikringen und den Halterungsringen kann dabei in bekannter Weise durch Lötung erfolgen. Hierzu ist jedoch insbesondere wenn sehr viele Zwischenelektroden vorhanden sind, ein erheblicher Aufwand an Handarbeit erforderlich. Wird dagegen für die vakuumdichte Verbindung zwischen dem Metall und den Keramikteilen von der Erfindung Gebrauch gemacht, so wird die Montage des Anodenteiles des Entladungsgefäßes wesentlich vereinfacht, und es wird möglich, einen großen Teil der sonst erforderlichen Handarbeit durch Benutzung eines Schweißautomaten zu sparen. Die Erfindung ist nicht nur in dem geschilderten Sonderfall verwendbar, sondern kann auch in vielen anderen Fällen mit Vorteil benutzt werden, in denen es sich darum handelt, Glas- bzw. Keramikteile von Entladungsgefäßen untereinander oder mit Metallteilen vakuumdicht zu verbinden.
- Gemäß der Erfindung wird an den beiden gegen einander abzudichtenden, durch eine Druckvorrichtung aneinandergepreßten Teilen je ein dünnes Metallband mittels einer Glasschmelze bzw. durch Lotung, insbesondere Hartlotung, befestigt, dessen eine Kante abgebogen und mit der entsprechenden Kante des anderen Metallbandes verschweißt wird. Die Metallbänder werden zweckmäßig so dünn ge-.wählt, daß die nach Herstellung der Verschmelzung bzw. der Verlötung des Bandes mit dem betreffenden Keramik- oder Metallteil bzw. nach dem Verschweißen der beiden Bänder beim Erkälten entstehenden Spannungen die Lotung bzw. Verschmelzung nicht beschädigen können.
- Die Erfindung möge an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. Fig. i zeigt eine vakuumdichte Verbindung gemäß der Erfindung im Schnitt. Dabei ist mit 2 der zwischen den Porzellanringen i und i' gehaltene metallene Halterungsring für eine Zwischenelektrode eines Hochspannungsstromrichtergefäßes bezeichnet. Die Zwischenelektrode selbst ist nicht dargestellt. Sie ist auf der linken Seite der Zeichnung an dem Metallring befestigt zu denken. Das nach rechts aus den Porzellanringen i, i' herausragende Stück des Metallringes 2 befindet sich im zusammengebauten Zustand des Entladungsgefäßes in dem Ölkühlmantel und ist zur Verbesserung des Wärmeüberganges mit Rippen versehen. Durch eine in Fig. z nicht dargestellte Preßvorrichtung werden die Porzellanringe i und i' an den Metallring 2 angedrückt.
- An dem Porzellanring i ist nun ein dünnes Metallband 3 an der Stelle 5 vakuumdicht verlötet bzw. mit einer Glasschmelze befestigt. Ebenso ist an dem Metallring 2 ein dünnes Metallband 4 an der Stelle 6 durch Lotung oder Schweißung vakuumdicht befestigt: Diese beiden Metallbänder; die bei der vorliegenden rotationssymmetrischen Anordnung zu dünnwandigen Metallringen vervollständigt zu denken sind, sind von den Teilen; an denen sie befestigt sind, abgebogen, so daß ihre freien Kanten sich längs einer, Linie 7 berühren: Längs dieser Linie 7 werden die beiden Metallbänder 3 und 4 miteinander verschweißt. Die freien Kanten 7 können durch entsprechende Formgebung der Metallbänder leicht so gelegt werden, daß sie mit der Schweißelektrode 8 ohne Schwierigkeiten erreicht werden können. Da es sich hier lediglich um die Herstellung von kreisförmigen Schweißnähten handelt, macht es keine Schwierigkeiten, einen Schweiß-Automaten zu verwenden. Durch Düsen 9 wird zweckmäßig gegen die Metallbänder 3 und 4 während des Schweißvorganges Kühlluft 'geblasen, damit durch die beim Schweißen entstehende Wärme die Lötüngen bzw. Verschmelzungen an den Stellen 5 und 6 nicht beschädigt werden.
- Fig. 2 zeigt den zusammengebauten Anodenteil eines Hochspannungsstromrichtergefäßes, bei welchem von der Dichtungsmethode nach der Erfindung Gebrauch gemacht ist, Mit z sind wiederum die ringförmigen Keramikteile., welche zwischen den einzelnen Haiterungs -irlgen 2 für die Zwischenelektroden liegen, bezeichnet. i' ist ein Keramikzylinder, der den untersten, auf dem Deckel m des metallenen Vakuumkessels aufsetzenden Teil des isolierenden Ancdenrohres bildet. i" bildet den oberen Abschluß des Isolierrohres, welcher an die Anodenhalterung 12 anstößt. Wie in der Zeichnung dargestellt, ist der untere Keramikring i' gegen den. Kesseldeckel ii ebenfalls mittels zweier Metallbändr 3' und 4' so abgedichtet, wie es in Fig. i in näheren Einzelheiten dargestellt ist. Dieselbe Dichtungsart ist, wie durch den Metallring 4" angedeutet, auch zwischen dem oberen Porzellanzylinder i" und dem Halterungsteil 12 für die Anode verwendet.
- Mit io ist der isolierende äußere Führungszylinder für die das Anodenrohr außen umspülende isolierende Kühlflüssigkeit bezeichnet. An seiner Oberkante' ist ein Metallring 16 befestigt, welcher Gewindebohrungen für die Aufnahme der Schraubenbolzen I4 besitzt. Über diese Schraubenbolzen 14 sind Schraubenfedern 15 geschoben, welche beim Anziehen der Muttern 22 über den Flansch 13 eine nach unten gerichtete Druckkraft auf den Halterungsteil 12 ausüben und damit die einzelnen Teile i, i', i" des keramischen Anodenrohres und die metallischen Halterungsringe 2 aneinanderpressen. Der an der Kappe 17 befestigte Ring 18 nimmt die Schraubenbolzen 2i auf, mittels deren über den Eisenring i9 der Dichtungsring 2o zusammengepreßt werden kann, so daß an dieser Stelle keine Kühlflüssigkeit nach außen dringen kann. In ähnlicher Weise wird auch der untere, Teil des Ölführungszylinders abgedichtet.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung an Entladungsgefäßen zur vakuumdichten Verbindung von Teilen aus Glas bzw. Keramik untereinander oder mit solchen aus Metall, insbesondere zwischen den eine isolierende Gefäßwandung bildenden ring- oder rohrförmigen Keramikteilen eines Hochspannungsstromrichters und den zwischen sie geschichteten metallenen Halterungsringen für die in der Entladungsbahn angeordneten Zwischenelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden gegeneinander abzudichtenden, durch eine Druckvorrichtung aneinandergepreßten Teilen je ein dünnes Metallband mittels einer Glasschmelze bzw. durch Lotung, insbesondere Hartlötung, befestigt ist, dessen eine Kante abgebogen und mit der entsprechenden Kante des anderen Metallbandes verschweißt ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Metallbänder an der. miteinander verschweißten Kanten flach aufeinanderliegen oder in einem spitzen Winkel aneinanderstoßen. .
- 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Druckvorrichtung durch Schrauben vorgespannte Federn, dienen.
- 4. Verfahren zur Herstellung einer vakuumdichten Verbindung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallbänder während des Verschweißens ihrer Kanten durch Anblasen mit Luft gekühlt werden.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DES4284D DE873873C (de) | 1943-12-30 | 1943-12-30 | Anordnung an Entladungsgefaessen zur vakuumdichten Verbindung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DES4284D DE873873C (de) | 1943-12-30 | 1943-12-30 | Anordnung an Entladungsgefaessen zur vakuumdichten Verbindung |
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DE873873C true DE873873C (de) | 1953-04-16 |
Family
ID=7470597
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DES4284D Expired DE873873C (de) | 1943-12-30 | 1943-12-30 | Anordnung an Entladungsgefaessen zur vakuumdichten Verbindung |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE873873C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1118893B (de) * | 1955-11-10 | 1961-12-07 | Eitel Mccullough Inc | Vakuumdichte Verbindung bei einer Elektronenroehre zwischen einem rohrfoermigen Keramikteil und einem scheibenfoermig ausgebildeten Metallteil |
-
1943
- 1943-12-30 DE DES4284D patent/DE873873C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE1118893B (de) * | 1955-11-10 | 1961-12-07 | Eitel Mccullough Inc | Vakuumdichte Verbindung bei einer Elektronenroehre zwischen einem rohrfoermigen Keramikteil und einem scheibenfoermig ausgebildeten Metallteil |
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