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DE8722C - Neuerungen an Schiffsuhren - Google Patents

Neuerungen an Schiffsuhren

Info

Publication number
DE8722C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
ship
clocks
same
clock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT8722D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. H. HAM jr. und e. g. pierce jr. in Portsmouth (V. St. v. A.)
Publication of DE8722C publication Critical patent/DE8722C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/027Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with locking wheel

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

1879.
Klasse 83.
HENRY HORATIO HAM jr. und ELBRIDGE GERRY PIERCE jr. in PORTSMOUTH (V. S. A.).
Neuerungen an Schiffsuhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1879 ab.
Der Gegenstand dieser Erfindung ist eine Verbesserung derjenigen Sorte von Schiffsuhren, welche gewöhnlich Wachuhren genannt werden. Diese Verbesserung besteht darin, dafs diese Uhren mit einem Schlagwerk versehen werden, das die Stunden und halben Stunden jeder Wache mit Pausen zwischen den Schlägen in derselben Weise angiebt, wie sie sonst mit der Hand angeschlagen werden, sowie ferner in der neuen Construction und in der Anordnung des Mechanismus, durch welchen dieses erreicht wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 eine Hinteransicht des Mechanismus, durch welchen die Uhr bewegt wird, worin die Lage der Theile zu einander veranschaulicht ist.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht desselben und Fig. 3 eine Seitenansicht.
Fig. 4 ist eine Frontansicht des Schlagrades mit den Stützen, auf welchen die Hemmscheibe befestigt ist.
Fig. 5 zeigt das Schlagrad, mit der Hemmscheibe verbunden, in Seitenansicht.
Fig. 6 ist die Hemmscheibe mit unregelmäfsig zu- oder abnehmenden Bogenabschnitten am Umfange.
Fig. 7 stellt die Scheibe mit doppelten oder zwei Serien von Einschnitten dar.
Fig. 8 ist eine Modification der Hemmscheibe.
Die Uhr zeigt die Stunden und Minuten an wie jede gewöhnlihhe Uhr; aufserdem giebt ihr Schlagwerk die Schläge in den Pausen, welche gewöhnlich während des Anschlagens von Hand gemacht werden.
Jede halbe Stunde wird an Bord eines Schiffes durch einen Schlag an die Schiffsglocke bezeichnet und durch einen Zusatzschlag für jede halbe Stunde während der Wache. Die 24 Stunden sind in sechs gleiche Perioden zu je 4 Stunden eingetheilt, und wird jede dieser Perioden durch acht Schläge bezeichnet.
Wenn die Stunden oder halben Stunden jeder Periode geschlagen werden, so ist es gebräuchlich, bei Beendigung der ersten halben Stunde »einen Schlag«, bei der nächsten »zwei Schläge«, bei der folgenden »zwei Schläge« und nach einer Pause »einen Schlag« zu schlagen, sodann »zwei Schläge« und nach einer Pause wieder »zwei Schläge«, so dafs eine Pause zwischen je zwei Schlägen bleibt, wodurch die ganzen und halben Stunden dem Seemann in wohl verständlicher Weise angezeigt werden.
Bisher schlugen diese Uhren, ohne diese Pausen anzugeben. Vorliegende Construction ertheilt der Uhr die Eigenschaft, mit den nöthigen Pausen zu schlagen.
In der Zeichnung bedeutet A den Rahmen, welcher das Räderwerk der Uhr trägt, und A1 das Hauptschlagrad, welches das erste in der Reihenfolge, anstatt, wie sonst in Uhren, das zweite ist. In oder an demselben sind an einer Seite vorspringende Stifte in einer Reihenfolge, wie nachstehend beschrieben, angeordnet.
Der Umfang des Kreises, in welchem diese Stifte liegen, ist in 48 gleiche Bogen eingetheilt, welche 36 Stifte und 12 Zwischenräume enthalten, wie Fig. 4 angiebt.
Auf der Welle d des Rades A1 sitzt die kreisförmige Hemmscheibe B, welche an dem Rad durch die Stützen e befestigt ist, so dafs sie mit demselben sich drehen kann. Diese Hemmscheibe ist an ihrem Umfange in 48 gleiche Theile getheilt und mit Kerben versehen, die bei i, 2, 4, 8, 13, 20, 28, 38 dieser Theilung eingeschnitten sind.
Das Hauptschlagrad und die Hemmscheibe drehen sich in je 4 Stunden einmal um. Zwischen der Hemmscheibe B und dem Hemmrad C ist der Hemmhebel D angeordnet, wie in Fig. ι zu sehen.
Die Verbindung des Zeitwerkes mit dem Schlagwerk ist in gewöhnlicher Weise hergestellt. Der Hammer ist bei E gezeichnet; seine Welle c, Fig. 3, ist mit einem Stift α versehen, der mit den Stiften des Rades Ax zusammen wirkt und dadurch veranlafst, dafs die Glocke geschlagen wird. Es ist ferner noch ein Arretirarm b an der Welle c angebracht, welcher unter die Stirnplatte des Rahmens A greift.
In Fig. 8 ist eine Modification der Hemmscheibe gezeichnet, welche- die Form einer Schneckenscheibe mit Sperrzähnen hat. Man kann dieselbe, wo es wünschenswerth erscheint, mit demselben Erfolge anwenden, wie die kreisrunden Scheiben mit Einschnitten. Der übrige
Theil des Schlagwerkes ist so wie in gewöhnlichen Schlaguhren. Wenn die Räder A l und B passend construirt und angeordnet sind, so giebt die Uhr von Zeit zu Zeit, wie es erforderlich ist, diejenige Anzahl von Schlägen und mit denjenigen dazwischen liegenden Pausen, die nöthig sind, um die Zeit während jeder Wache so anzuzeigen, wie es sonst der Seemann mit der Schiffsglocke thut.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Das Schlagrad A1, mil Stiften angeordnet, wie gezeichnet, in Schiffsschlaguhren, in Combination mit der Hemmscheibe B, die auf derselben Welle mit dem Rade A1 sitzt und mit demselben rotirt und unregelmäfsig zu- oder abnehmende Bogenabschnitte an ihrem Umfange besitzt.
    In einer Schiffsuhr, welche Stunden und halbe Stunden, wie vorstehend beschrieben, anschlägt, die Combination nachstehender Elemente, nämlich: eines Schlagrades mit, wie gezeichnet, angeordneten Stiften, einer Hemmscheibe oder ihres Aequivalents, welche mit dem Schlagrad verbunden ist und mit demselben rotirt, eines Hemmrades und eines Hemmhebels, alle wirkend, wie beschrieben, mit den gewöhnlichen Mechanismen einer Uhr, zum Zweck und in der Weise im wesentlichen, wie beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT8722D Neuerungen an Schiffsuhren Active DE8722C (de)

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DE (1) DE8722C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1215061B (de) * 1959-04-24 1966-04-21 Gen Time Corp Rechenschlagwerk fuer Glasenuhr
US4844223A (en) * 1987-01-22 1989-07-04 Deere & Company Arrangement for braking a gearbox component

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1215061B (de) * 1959-04-24 1966-04-21 Gen Time Corp Rechenschlagwerk fuer Glasenuhr
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