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DE871550C - Verfahren und Vorrichtung zum Sichten von Schuettgut - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Sichten von Schuettgut

Info

Publication number
DE871550C
DE871550C DEM3767D DEM0003767D DE871550C DE 871550 C DE871550 C DE 871550C DE M3767 D DEM3767 D DE M3767D DE M0003767 D DEM0003767 D DE M0003767D DE 871550 C DE871550 C DE 871550C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insert
housing
flow
grain
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM3767D
Other languages
English (en)
Inventor
Leo Dr-Ing Dietrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Priority to DEM3767D priority Critical patent/DE871550C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE871550C publication Critical patent/DE871550C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B7/00Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents
    • B07B7/08Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents using centrifugal force

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Sichten von Schüttgut Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Sichten von Schüttgut verschieden großer oder verschieden schwerer Kornzusammensetzung durch Fliehkraft. Zu diesem Zweck ist es bekannt, einen nach aufwärts gerichteten, das Sichtgut tragenden Luft- oder Gasstrom mit Drall in einen Raum mit Ouerschnittserweiterung zu leiten, aus welchem das anfallende Grob- oder Schwerkorn durch einen ihn umgebenden Ringraum abgeführt wird. Die Erfindung besteht darin, daß aus dem aufsteigenden Trägerluft- oder -gasstrom vor der Stelle der Drallerzeugung ein Teilstrom abgezweigt wird, der ohne Drall bleibt und nach Durchblasen des aus dem erweiterten Raum in den umgebenden Raum abgeführten Grob- oder Schwerkornes mit dem Hauptstrom wieder vereinigt wird. Der abgezweigte Teilstrom nimmt die feineren oder leichteren Anteile aus dem Sichtgut heraus und bringt auf diese Weise eine Vorsichtung zustande. Ferner erfaßt der Teilstrom auf seinem Weg durch das Grob-oder Schwerkorn die in diesem etwa noch vorhandenen restlichen Fein- oder Leichtkornanteile. Dadurch ergibt sich eine Nachsichtung, die in Verbindung mit der Vorsichtung eine scharfe Trennung zwischen Schwer- bzw. Grobkorn einerseits und Leicht- bzw. Feinkorn andererseits ermöglicht.
  • Das Verfahren nach der Erfindung hat besondere Bedeutung für das zur Herstellung von Briketts bestimmte Trockengut aus Braunkohlenmahltrocknern, in denen harte Kohle verarbeitet wird. Hier gilt es, das nach Durchgang des Gutes durch die Mahltrocknungsanlage anfallende Grobkorn herauszuriehrrieü uiid 'd6in-Mahltroekrner -zwecks- weifierez Zerkleinerung und Trocknung wieder- zuzuführen um ein Brikettiergut möglichst gleich großer 'bzvV. feiner Kornzusammensetzung: und gleichen-Wassergehalts zu erzielen. Abgesehen von'diesern besonderen -Anwendungsgebiet kommen für das Verfa.Firennae@r@der Erfindung alle Fälle in Betracht,-bei- denen Wert darauf gelegt wird, Mischgut, z. B. Erzgemenge, einer scharfen Trennung zu unterwerfen. ' Wie das Verfahren im einzelnen durchgeführt werden und die zu seiner Durchführung gebrauchte Vorrichtung beschaffen sein kann, ergibt sich aus der nachstehenden Beschreibung und aus der Zeich-_ nung, in der einige Ausführungsbeispiele.., dar--. gestellt sind.
  • Nach Abb. i wird der das- zu- sichtende- Gut-enthaltende Gas- oder Luftstrom der Sichtvorrichtung' in der Pfeilrichtung durch das Steigrohr @ i zugeführt, das am oberen Ende 2 trichterartig erweitert ist. Die Sichtvorrichtung selbst besteht aus einem zylindrischen Gehäuse 3 und dem zylindrischen Einsatzkörper 4. Vor der Mündung- des Steigrohres i ist ein nach abwärts gerichteter Prallkegel 5 in dem Einsatzzylinder 4 angeordnet und zwischen diesem Prallkegel und dem kegelig verjüngten unteren Ende 6 des Einsatzzylinders ein Drallerzeuger in Gestalt von Leitschaufeln 7 vorgesehen. Das äußere Gehäuse 3 ist ebenso wie der Zylindereinsatz 4- gegenüber dem Steigrohr i im Querschnitt vergrößert und geht am oberen Ende über eine kegelige. Verjüngung 8 in die im Querschnitt dem Rohr i entsprechende Leitung g über. Zwischen dem Kegelansatz 6 des Einsatzzylinders 4 und der Rohrerweiterung' ä befindet sich 'ein Zwischenraum ro, der in den Zwischenraum rz zwischen Gehäuse 3 und Einsatzkörper 4 übergeht. Ferner ist durch eine kegelige Verjüngung i2--des unteren Teils des- Gehäuses _3 -gegenüber- der Rohrerweiterung 2 ein Zwischenraum 13 geschaffen, ;der-, mit dem Röhrs'tützen 14 versehen ist.-Beim ,Einströmen des nach aufwärts gerichteten; das Mischgut enthaltenden Gas- oder Luftstroiriesin die Sichtvorrichtung wird .in. dem. Trägergas _. durch die Leitschaufeln 7 ein Drall erzeugt, der bewirkt, daß die größeren oder schwereren Gut-' anteile aus dem im Zylindereinsatz kreisenden Gas-oder Luftstrom ausgeschleudert und -über-, denoberen Rand des Einsatzes .q. zum'Aüsfallen in den Zwischenräüni i .i gebracht werden: - Aus diesemgelangen Jie ausgeschl.eüdertenTeile in denSarrimelraum i3, aus dem sie über den Rohrstutzen rd, nach außen abgeleitet werden. -Vor dem Drallerzeuger 7 zweigt aus- dem Hauptgas- - .oder, -luftstrom über den -Kanal i o ein - Teil-Strom ab, der -den durch die gestrichelten Pfeile angedeuteten Verlauf nimmt und sich oberhalb des Zylindereinsatzes-4 wieder mit dem-.Hauptstrom vereinigt. Dieser Teilstrom führt die feineren oder leichteren Gutanteile mit sich, die beim Einströmen in den Sichte, nicht bis an:,den Drallerzeuger 7 gelangen,. so daß schon -- an - dieser Stelle .eine VOT-: Sichtung stattfindet. Ferner nimmt der Teilstrom.. lae'iin Austritt ' auf -und -Durchblasen des über den Zylindereinsatz ¢ in den Zwischenraum i i ausfallenden Grob- oder Schwerko-rnes-die-in. diesem-etwa, noch enthaltenen feineren 'oder leichteren-Anteile mit. Es tritt also an dieser Stelle eine Nachsichtung ein.
  • _" `-Der Durchflußquerschnitt des Teilstromkanals io kann durch eine in Abb. i schematisch dargestellte Regelvorrichtung 15 den jeweiligen Verhältnissen entsprechend eingestellt werden. Auch das Leitschaufelsystem 7 kann einstellbar eingerichtet sein. Ferner können, um die Rotation des die feineren bzw. leichteren Gutanteile mit sich führenden Luft-oder Gasstromes nach der Sichtung wieder auf-=zü@ieen, -iin-,dem.Rohrteil 8 Leitflächen angebracht sein. Wie weiter aus Abb. i ersichtlich, empfiehlt es- .sich, den Prallkegfl 5 an der unteren Spitze offenzulassen, um etwa in den Kegel 5 gelangtes Gut dem - äufsteigendeti Luftstrom Wieder zuzuleiten und erneut zur Behandlung zu bringen.
  • ' Beim Einströmen in den Sichte, aus dem engeren Steigrohr i in den erweiterten Querschnitt fliegen die gröberen bzw. schwereren Anteile infolge der ihnen innewohnenden Wucht über den Teilstromkanal io hinweg bis an die Leitvorrichtung 7, um, wie schon erwähnt, in den Zylindereinsatz 4 ausgeschleudert und in den Kanal i i zum Austrag gebracht zu werden. Die feineren bzw. leichteren Anteile dagegen gelangen mit dem Luftstrom in den Rohrteil 8, wo sie sich mit dem Fein- bzw. Leichtkorn vereinigen, das der durch den Kanal io abzweigende Teilstrom mit sich führt.
  • Der Sichte, nach der Erfindung kann mit einer Einrichtung zum Abfangen- des in dem Trägerstrom verbliebenen Fein- oder Leichtkornes versehen sein. Ein Beispiel hierfür zeigt Abb. 2. In diesem Fall- ist das über -dem Rohreinsatz 4 befindliche Auslaßrohr T6 mit Wanddurchbrechungen 17 versehen, durch die .das Gut-aus-dem im Rohr 16 noch kreisenden Luft- oder Gasstrom in einen umgebenden Raum 18 abgeführt "wird,'*der' mit den Entleerungsstutzen i9 versehen ist.
  • Die Anordnung zur Gewinnung und Abführung des. im Trägerluft-- oder -gasstrom verbliebenen Fein- oder Leichtkornes kann auch gemäß Abb. 3 und 4 getroffen sein. Hier ist das Auslaßrohr 2o oberhalb des Rohreinsatzes 4 am oberen Ende mit einem Spiralgang 2i 'versehen. An die -Spirale 2i schließt eine in Abb. 4 im Prinzip schematisch dargestellte zyklonartige Abscheidevorrichtung_ 2L2 an, die das in Richtung des strichpunktierten Pfeiles aus .dem Spiraigarig .abgeschälte Gut aufnimmt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Sichten von Schüttgut verschieden -großer oder verschieden schwerer Kornzusammensetzung durch Fliehkraft, bei dem ein nach aufwärts gerichteter, das Sichtgut tragender Luft= -oder Gasstrom mit Drall. in einen Raum, mit Querschnittserweiterung - ge= leitet wird, aus welchem das anfallende:G.rob-_ oder- Schwerkorn- durch .einen ihn umgebenden. Ringraum abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem aufsteigenden Luft- oder Gasstrom vor der Stelle der Drallerzeugung ein ohne Drall bleibender Teilstrom abgezweigt und nach Durchblasen des aus dem erweiterten Raum abgeführten Grob- oder Schwerkornes mit dem Hauptstrom wieder vereinigt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus einem im Ouerschnitt erweiterten, mit einem Einsatz versehenen Sichtergehäuse und einem der Zuführung des Sichtgut-Trägergases dienenden Steigrohr, dadurch gekennzeichnet, daß das Steigrohr (i) mit einer kegeligen Erweiterung (2) mit dem unteren, mit Drallerzeuger (7) versehenen Ende des Einsatzes (4) im Sichtergehäuse (3) einen Kanal (io) bildet, in den ein Teilstrom des Trägergases ohne Drall in den zwischen Einsatz (4) und Gehäusemantel (3) vorgesehenen Auffangraum (ii) des ausgeschleuderten Grob- oder Schwerkornes abzweigt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zweigkanal (io) mit einer ihm vorgeschalteten oder in ihm angebrachten Einstellvorrichtung (i5) zur Regelung des Durchflußquerschnitts für den Teilstrom versehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaßrohr (8) des Sichtergehäuses (3) oberhalb des Rohreinsatzes mit Leitflächen zur Aufhebung der Drehung des abströmenden, nur noch das Fein- oder Leichtkorn mit sich führenden Luft- oder Gasstromes versehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaßrohr (i6) des Sichtergehäuses (3) mit von einem Auffangraum (i8) umgebenen Wanddurchbrechungen (i7) versehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaßrohr (2o) des Sichtergehäuses (3) in einem Spiralgang (2i) endigt, aus dem eine Abschälöffnung in einen Abscheider (22) führt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr.484499; USA.-Patentschrift Nr. 1 953 058.
DEM3767D 1942-09-26 1942-09-26 Verfahren und Vorrichtung zum Sichten von Schuettgut Expired DE871550C (de)

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DE871550C true DE871550C (de) 1953-03-23

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ID=7292343

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DE (1) DE871550C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE484499C (de) * 1926-11-19 1929-10-18 Curt Von Grueber Maschb Akt Ge Luftstromsichter mit unterem Sichtguteintritt
US1953058A (en) * 1932-09-15 1934-04-03 American Pulverizing Corp Separator

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE484499C (de) * 1926-11-19 1929-10-18 Curt Von Grueber Maschb Akt Ge Luftstromsichter mit unterem Sichtguteintritt
US1953058A (en) * 1932-09-15 1934-04-03 American Pulverizing Corp Separator

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