DE869037C - Einrichtung zum Inberuehrungbringen von Gasen oder Daempfen mit Fluessigkeiten - Google Patents
Einrichtung zum Inberuehrungbringen von Gasen oder Daempfen mit FluessigkeitenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D47/00—Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
- B01D47/06—Spray cleaning
- B01D47/08—Spray cleaning with rotary nozzles
- B01D47/085—Spray cleaning with rotary nozzles with nozzles which are partly immersed in the washing fluid
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F23/00—Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
- B01F23/20—Mixing gases with liquids
- B01F23/23—Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
- B01F23/234—Surface aerating
- B01F23/2342—Surface aerating with stirrers near to the liquid surface, e.g. partially immersed, for spraying the liquid in the gas or for sucking gas into the liquid, e.g. using stirrers rotating around a horizontal axis or using centrifugal force
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- Gas Separation By Absorption (AREA)
Description
Es ist allgemein, bekannt, Gase aus Gasgemischen zu absorbieren und Gase, zu kühlen oder zu reinigen
dadurch, daß- man die Gase durch einen Raum passieren
läßt, in welchem mechanische Verteileranordnungen
eine Flüssigkeit aufwärts treiben oder dieselbe in feinverteiltem Zustand in diesen Raum einr
sprühen, so daß; die Flüssigkeit Gase, Wärme oder Verunreinigungen aufnimmt. Solche Verfahren werden
in der Praxis vermittels verschiedener Apparatkonstruktionen durchgeführt.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen. Apparat, der die Aufgabe hat, Gase oder Dämpfe aus dem
oben angegebenen oder ähnlichem Zwecke mit einer Flüssigkeit im einen innigen Kontakt zu bringen,
bei welchem Apparat jedoch, im Zusammenhange mit der Funktion desselben, solche Spezialerfordernisse
gestellt werden, daß derselbe eine neuartige Ausführung erhalten muß.
Wesentlich, unter den Spezialerfordernissen ist, daß bei konstantem Gasgemisch oder Gasvolumen
die Flüssigkeit gleichzeitig nicht nur eine variable Menge eines gewissen Gasbestandteiles absorbieren,
sondern auch gleichzeitig eine Flüssigkeit mit variablem Gehalt an diesem Bestandteil abgeben kann.
Dies erfordert, daßi der Absorptionseffekt innerhalb
gewisser Grenzen ohne Veränderungen der durchströmenden Flüssigkeitsvolumen verändert werden
kann und auch, daß die durchströmenden Flüssigkeitsvolumen
ohne Veränderung des Absorptionseffektes verändert werden können. Diese Erfordernisse machen es notwendig, daß der Flüssigkeitsdurchgang bedeutend variiert werden kann, ohne
daßi nennenswerte Niveauveränderungen im Apparat auftreten. Der Flüssigkeitszulauf und -ablauf
müssen daher in der Weise konstruiert sein, daß> sie leicht die Regelung eines gewünschten Flüssigkeitsniveaus zulassen, auch wenn der Apparat von variierenden
Flüssigkeitsmengen durchströmt wird. Mehrere in derselben Anlage angeordnete Apparate
müssen zusammenarbeiten können, ob sie nun in Reihe oder parallel geschaltet sind, und die aus dem
einen Apparat in, den anderen hinübertretende Flüssigkeitsmenge muß ohne nennenswerten Einfluß· auf
so das Flüssigkeitsniveau in den Apparaten variiert werden können. Der Flüssigkeitstransport muß ohne
besondere Pumpen od. dgl. erfolgen können, auch wenn die Apparate nicht in' fallender Reihe angeordnet
sind. Die Absorptionsflüssigkeit hat in manchen Fällen eine schäumende Eigenschaft, oder sie
bekommt eine solche Eigenschaft infolge Aufnahme gewisser Substanzen! aus den Gasen; Aus den Gasen
stammende, leichte, in der Flüssigkeit unlösliche Substanzen können sich ansammeln undeine Schicht
auf der Flüssigkeitsoberfläche bilden; Sowohl in dem Falle, wo Schaum entsteht, als auch dann, wenn
auf-der Elüssigkeitsoberfläche schwimmende Sammelgebilde vorkommen, muß der Apparat und insbesondere
dessen Abzug eine solche Konstruktion erhalten, daß< diese Gebilde unmittelbar abfließen
und aus dem Apparat weggeführt werden, damit der Absorptionseffekt nicht nachteilig beeinflußt
wird. Die den Apparat durchströmende Flüssigkeit mußi in der Weise zu- und abrinnen, daßi im Apparat
eine möglichst -gleichmäßige. Verteilung entsteht und daß sie eine möglichst geringe Einwirkung
auf die durch den Verteilerapparat hervorgerufene Strömung haben kamm. Das dem Apparat zugeführte
Gas kann unter Umständen mit stark variierender Geschwindigkeit eintreten, diese muß daher möglichst
geregelt werden. Die Flüssigkeitstropfen im Gas-Flüssigkeits^Gemdsch sind in der Regel sehr .
klein und leicht; deshalb können sie von einem geschwinden Gasstrom verdrängt werden, was eine
So unvollständige und unkonstante Absorption zur
Folge hat.
Um diese Erfordernisse in1 höherem oder minderem
Maße erfüllen und die genannten Nachteile beseitigen zu können', wird gemäß' der Erfindung ein
Kontaktapparat verwendet, welcher einen Behälter enthält, der mit Zulauf und Abzug für die Flüssigkeit,
ferner mit Zuleitung und Abzug für das Gas oder den Dampf sowie mit einem Flüssigkeitsverteiler
ausgerüstet ist. Dieser Flüssigkeitsverteiler besteht aus einer mit radial angeordneten Scheiben,
Scheibensektoren oder Armen versehenen Achse
auf einem solchen Niveau, daß· die Scheiben od. dgl.
bei der Rotation der Achse mit einem .Teil in den Flüssigkeitsraum des Apparates reichen, wobei der
Apparat in der Weise angeordnet wird, daß der Flüssigkeitszulauf und der Flüssigkeitsabzug sich
an je einer Längsseite des Flüssigkeitsverteilers befinden. Dieser Flüssigkeitsverteiler rotiert in der
Weise; daß die Scheiben od. dgl. im Flüssigkeiten raum auf der Flüssigkeitsabzugsseite aufwärts gehen,
wobei der Flüssigkeitsabzug mit einer regelbaren Überlauf klappe ausgerüstet ist. Der Flüssigkeitsverteiler
muß in der Weise angeordnet sein, daß der Flüssigkeitsabzug sich dort befindet, wo
das Flüssigkeitsniveau zufolge der Rotation des Flüssigkeitsverteilers erhöht ist, mit Vorzug innerhalb
des höchsten Teiles des erhöhten Gebietes. Um Oberflächenbewegungen zu dämpfen und Schaumbildungen
in der Flüssigkeit hintanzuhalten, damit das für eine gewisse Verteilung eingestellte Flüssigkeitsniveau
in der unmittelbaren Nähe des Verteilers in höchstmöglichem· Grade konstant bleibt, ist
zweckmäßig entlang des. Flüssigkeitsverteilers, auf der Zufuhrseite, in einem gewissen Abstand vom
Flüssigkeitsverteiler (beispielsweise 0,5 bis 2 Schei- 8g benradien vom" diesem entfernt oder noch näher) ein
Dämpforgan im Flüssigkeitsniveaugebiet angeordnet, welches. Dämpf organ! in Höhen- und/oder
Seiten>richtung zweckmäßig einstellbar ist.
Eine wesentliche Eigenschaft der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, daß1 das Vorwärtstreiben
der Flüssigkeit durch den Verteilermechanismus bewerkstelligt oder zumindest von diesem gefördert
und durch einen Niveauregler in der Weise geregelt wird, daß. das Flüssigkeitsniveau in der gewünschten
Lage automatisch aufrechterhalten wird, selbst bei variierenden Flüssigkeitsdurchströmungen. Dies
verhindert nicht, daß: die Apparate auch auf einem nicht horizontalen Terrain aufgestellt oder mit
Pumpen ausgerüstet werden können, wenn die Vorteile der Apparataufstellung in derselben Ebene
nicht ausgenutzt werden können. Der angestrebte Effekt wird erreicht sowohl dann, wenn die Scheiben
die Flüssigkeit in den Gasraum des Behälters hinaüfschleudern, als auch dann, wenn sie die Flüssigkeit
nur in Form einer Außenschicht an den Scheiben emporheben.
Die Erfindung soll an Hand einer auf der Zeichnung dargestellten beispielsweisen Ausführungsform beschrieben werden. llQ
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt der Gesamteinrichtung; Fdg. 2 ist eine Stirnansicht,
teilweise im Schnitt.
Der Flüssigkeitsverteiler ist hier in Form eines Scheibenverteilers ausgeführt, kann aber auch als
Verteiler mit Armen od. dgl. wie auch als Verteiler, der die Flüssigkeit in den Gasraum über die Flüssigkeitsmengelediglich
hinaushebt, ausgeführt sein.
In der Zeichnung ist ein Aggregat, bestehend aus zwei auf demselben Niveau belegenen, in. Reihe geschalteten
Behältern, veranschaulicht. Diese bestehen aus je einem im waagerechten Querschnitt
zweckmäßig viereckigen Behälter 1, dessen Boden
geneigt ist, um leichter diejenigen Bewegungen vermitteln zu können, die die Flüssigkeit im Behälter
beim Arbeiten des Verteilers erhält. Der Behälter
ist vollständig geschlossen und gewissen kleineren Überdrucken gewachsen. Durch den Zulauf 2 wird
Flüssigkeit dem geschlossenen Verteilungsraum 3 zugeführt, der sich unmittelbar der einen Breitseite
des Behälters in deren ganzer Länge anschließt. Die Flüssigkeit wird durch die Öffnung 4 weitergeleitet,
die sich entlang der ganzen Breitseite des1 Behälters erstreckt; durch diese öffnung gelangt die Flüssigkeit
in den eigentlichen Absorptionsbehälter. Die Geschwindigkeit der einströmenden Flüssigkeit
wird auf diese Weise ausgeglichen, und die Flüssigkeit wird gleichmäßig gegen die Verteilerapparatur
aufgeteilt. Dem Zulauf rohr 2 kann, ein Speiseapparat für ein feinverteiltes festes. Material, beispielsweise
Kalkmehl, angeschlossen werden, das am Absorptionsprozeß· teilnehmen kann, was bei der Herstellung
von Biisulfitlauge der Fall ist. Die dem Zulaufrohr 2 auf diese Weise zugeführte feste Substanz
wird von der zugeführten Flüssigkeit in den Behälter transportiert. Die der Vorrichtung zugeführte
Flüssigkeit bzw. das zugeführte Flüssigkeitsgemisch füllt den unteren Teil des Apparates, den
Flüssigkeitsraum, und rinnt durch die öffnung 5 auf der dem Zulauf entgegengesetzten Seite ab.
Durch die öffnung 5 des anderen Behälters rinnt Flüssigkeit in den geschlossenen Abrinnraum 6 ab,
der sich unmittelbar an die ganze Breite des Behälters anschließt; die Flüssigkeit wird durch den Abzug
7 abgeleitet. In der Abzugsöffnung 5 ist eine Überlaufklappe 8 angeordnet, die mit einer Achse 9
verbunden ist; diese Achse führt durch die Behälterwandung zu einem Regelrad 10, durch das die
Klappe 8 in verschiedene Lagen verdreht werden kann. Vermittels dieser Anordnungen kann das
Flüssigkeitsniveau in der Vorrichtung auf gewünschter Höhe bei verschiedenen Mengen durchströmender
Flüssigkeit eingestellt werden. Zufolge der Größe der Abzugsöffnung 5 werden die Niveamreränderungen
bei den praktischen auftretenden Veränderangen des Flüssigkeitszulaufes ganz unbedeutend
sein. Dies ist von großer Bedeutung in einem Betriebe, in dem die Verteilerapparatur auf die Flüssigkeitsniveaulage
im Behälter empfindlich ist. Da das Abrinnen über einen überlauf erfolgt, werden
allerlei Oberflächenschichten (Schaum usw.) zuerst abrinneni und dadurch entfernt werden. Um das
Flüssigkeitsniveau im Behälter feststellen und kontrollieren zu können, ist ein Fenster 11 in der Flüssigkeitslinie
angeordnet. Die Verteilung der den Apparat durchströmenden Flüssigkeit in den oberhalb
der Flüssigkeitsoberfläche befindlichen Behälterraumi
erfolgt vermittels eines Scheibenverteilers 12 von bekannter Konstruktion, dieser besteht aus
einer angemessenen Anzahl kreisrunder Scheiben, die durch Trennringe 20 in: entsprechenden, vorzugsweise
verhältnismäßig kleinen Abständen voneinander auf einer horizontalen rotierbaren Achse 13
angeordnet sind; die Achse verläuft parallel zu den Behälterseiten, an denen Flüssigkeitszufuhr und
-abfuhr stattfindet, und zwar liegt diese Achse näher zur Abfuhrseite. Die Scheibenverteilerachse ist
durch in beweglichen Platten 24 in den Behälterwänden' angeordnete Buchsen 22 aus dem Behälter
zwecks Lagerung in Lagern 25 und Antrieb herausgeführt. Der Antrieb erfolgt derart, daß der Scheibenverteiler
mit einer den jeweiligen Erfordernissen am besten angepaßten Umdrehungszahl in Rotation
gehalten werden kann. Das Flüssigkeitsniveau 23, das in gleicher Höhe mit der Unterkante der Verteilerscheiben
liegt, wird als Nullinie bezeichnet.
In Zusammenarbeit mit dem Scheibenverteiler 12 ist ein Setzbord angeordnet, welches entlang der
ganzen Länge des Verteilers verläuft. Der Setzbord kann durch einen dem unteren Bord 14 gegenüber
beweglichen und ihn teilweise überlappenden oberen Bord 26 zweiteilig oder auch auf eine andere Weise
in peripherer bzw. senkrechter und außerdem in waagerechter Richtung verschiebbar sein, was die
Einstellung desselben in gewünschter Lage im Verhältnis zum Scheibenverteiler ermöglicht. Auf der
Oberkante des Setzbordes 14 ist außerdem eine zweckmäßig einstellbare Regulierschiene 15 vorhanden,
die eine feine Justierung der Lage in Horizontalrichtung zuläßt. Durch Abänderung der Lage der
Anordnungen 14, 26 und 15 kann die Wirkungsweise des Scheibenverteilers in hohem Grade beeinflußt
werden. So kann die Richtung, Höhe, Ausbreitung, Dichte und Tropfengröße der Flüssigkeit, wie auch
die in dem oberhalb des Flüssigkeitsniveaus befindlichen Raum vorhandene Menge der Flüssigkeit im
Behälter geregelt werden. Die Erhöhung oder Senkung des Flüssigkeitsniveaus im Verhältnis zur
Nullinie hat auch eine ausschlaggebende Bedeutung für die Wirkungsweise der Verteilerapparatur
und deren Kapazität und Kraftverbrauch, weshalb die Regelung der Klappe 8 einen bedeutsamen Teil
der Funktion des Verteilermechanismus bildet.
Um das gewünschte Verteilungsresultat erreichen und während des Betriebes aufrechterhalten zu
können, muß man im allgemeinen darauf achten, daß das Flüssigkeitsniveau in der unmittelbaren Nähe
des Scheibenverteilers nicht durch Schwellungen oder Wellenbildungen gestört wird. Um die Oberflächenbewegunigen
der Flüssigkeit in der Nähe des Scheibenverteilers dämpfen und die Bildung von i°5
Schaum auf der Flüssigkeit im gleichen Gebiet hintanJialten
zu können, wurde ein Dämpfungsorgan 16, angeordnet, das gehoben und gesenkt und auch in
seitlicher Richtung verschoben werden kann. Für gewisse Zwecke und innerhalb gewisser Grenzen
kann man die Verteilerfunktionen durch die Rotationsgeschwindigkeit
des Scheibenverteilers 12 variieren, weshalb der Antrieb auch hinsichtlich der
Umdrehungszahl einstellbar sein muß.
Durch die Umdrehung des Scheibenverteilers 11S
wird die im Apparat befindliche Flüssigkeit in Bewegung versetzt, und der Scheibenverteiler muß
sich deshalb in einer solchen Richtung drehen, daß die im Behälter befindliche Flüssigkeit in Richtung
der öffnung 5 und der Überlaufklappe 8 getrieben "°
wird und eine Welle 17 bildet. Die Rotationsgeschwindigkeit des Scheibenverteilers. 12 und in
gewissem Maße die Einstellung des Setzbordes 14, 26, 15 beeinflussen die Geschwindigkeit, mit welcher
die Flüssigkeit durch den Behälter gegen die öffnung 5 zu getrieben wird; durch Regelung der
Höhenlage der Überlauf klappe 8 kann die Welle 17
gezwungen werden, die Klappe 8 mit größeren oder kleineren Flüssigkeitsmengen zu überlaufen, wodurch
der Flüssigkeitstraneport durch den Apparat 5 oder von Behälter zu Behälter regulierbar wird. Es
ist offenbar, daß die Bewegungsgeschwindigkeit der
Flüssigkeit und hiermit die Welle 17 durch den Tiefgang der Scheiben in der Flüssigkeit beeinträchtigt
-ist, weshalb ein praktisch konstantes Niveau durch ein gewisse Einstellung der Klappe 8 automatisch
beibehalten wird, verhältnismäßig unabhängig von den Veränderungen in der dem Apparat
zugeführten Flüssigkeitsmenge. Dadurch bietet sieh die Möglichkeit, zusammenwirkende Apparate auf
demselben- Niveau anzuordnen.
Außer der Flüssigkeitsmenge, die aus der vorwärts dringenden Welle 17 von der Klappe 8 we'itergelasseni
wird, kann bei entsprechender'Einstellung des Setzbordes 14 ein Teil der in die Höhe
geworfenen Flüssigkeitsmenge in der Richtung der Bewegung der Flüssigkeit vorwärts und über die
Klappe 8 geworfen werden. Will man aus irgendeinem Anlaßt die auf die Flüssigkeit einwirkende
Vorwärtstreibung im Behälter noch erhöhen, kann der Scheibenverteiler mit schaufeiförmigen· Scheiben
od. dgl. ausgerüstet werden.
Um eine günstige Flüssigkeitsströmung in dem Behälter zu erreichen, soll der Boden des Behälters
ungefähr gegen den unter dem Verteiler 12 liegenden
Punkt geneigt sein. Da dieser dem. Ablauf 5 näher liegt als dem Zulauf 4, ist der Bodenteil 27
beim Zulauf nicht so viel geneigt wie der Bodenteil 28 beim Ablauf. An dem. am tiefsten liegenden
Teil ist ein mit einem Hahn 30 ausgerüstetes Entleerungsrohr
29 vorgesehen.
Wenn die Vorrichtung in Betrieb ist und Flüssigkeit in der beschriebenen Weise durch den Apparat
geführt und in den oberhalb des· Flüssigkeitsniveaus liegenden Behälterraum geschleudert wird,
wird das Gas· durch den Zulauf 18 im Gegenstrom
zur Flüssigkeit zugeführt. Vom Zulauf 18 wird das
Gas abwärts gegen das Flüssigkeitsniveau geleitet und hiernach in den Behälter hinein, 'wodurch, das
oft stoßweise und mit recht hohem Druck kommende Gas zunächst auf die Flüssigkeitsobernäche aufschlägt
und sich von hier aus weiterhin ausbreitet und in der Richtung des mit Flüssigkeitstropfen
gefüllten Raumes aufsteigt, um durch den Abzug 19 nach Absorption in einem oder mehreren. Apparaten
abzugehen.
Sämtliche angegebenen Konstruktionsteile, die den Scheibenverteiler beeinflussen', müssen naturgemäß
nicht" immer gleichzeitig mit dem Scheibenverteiler zusammenwirken; vielmehr kann der
Scheibenverteiler in Kombination mit einem oder mehreren dieser Konstruktionsteile genügen, um
das erwünschte Resultat zu erreichen. Hieraus geht auch hervor, daß Absorptionsvorrichtungen für gewisse
Zwecke hergestellt werden können, die mit nur einem oder mehreren dieser mit dem Scheibenverteiler
zusammenwirkenden Konstruktionsteile ausgerüstet sind.
Aus dem Angeführten geht ferner hervor, daßider Seheibenverteiler als solcher lediglich ein Einzelteil in der (Kombination verschiedener Verteileranordnungen und Vorrichtungsteile bildet, die notwendig sind, um zu einer regelbaren, leistungsfähigen und betriebssicheren Absorptionseinrichtung zu gelangen, mit der die gestellten Spezialerfordernisse erfüllt werden.
Aus dem Angeführten geht ferner hervor, daßider Seheibenverteiler als solcher lediglich ein Einzelteil in der (Kombination verschiedener Verteileranordnungen und Vorrichtungsteile bildet, die notwendig sind, um zu einer regelbaren, leistungsfähigen und betriebssicheren Absorptionseinrichtung zu gelangen, mit der die gestellten Spezialerfordernisse erfüllt werden.
Claims (7)
1. Einrichtung zum Inberührungbringen von
Gasen oder Dämpfen mit Flüssigkeiten, enthaltend einen Behälter mit Zulauf und Abzug für
Flüssigkeit sowie Zulauf und Abzug für Gas oder Dampf, ferner mit einem Flüssigkeitsverteiler,
der aus einer mit radial angeordneten Scheiben, Scheibensektoren oder Armen versehenen
Achse auf einem solchen Niveau besteht, daß die Scheiben od. dgl. bei der Rotation der
Achse bis in den Flüssigkeitsraum des Apparates reichen, dadurch gekennzeichnet, daß der
Flüssigkeitszulauf und -abzug (3 bzw. 5) sich auf je einer Längsseite des Flüssigkeitsverteilers
(12) befindet, wobei dieser Verteiler derart angeordnet
ist, daßi die Scheiben οά. dgl. im Flüssigkeitsraum
auf der gegen den Flüssigkeitsabzug (5) zu belegenen Seite aufwärts rotieren, go
wobei der Flüssigkeitsabzug (5) einen regelbaren Überlauf (8) aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- - kennzeichnet, daß der Flüssigkeitsabzug sich innerhalb
des Gebietes befindet, in dem das Flüssigkeitsniveau
zufolge der Rotation des Flüssigkeitsverteilers
erhöht ist, vorzugsweise innerhalb des höchsten Teiles des erhöhten Gebietes.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet
durch ein entlang des Flüssigkeits-Verteilers an dessen gegen den Zulauf zu belegener
Seite in einem gewissen Abstand vom Flüssigkeitsverteiler, beispielsweise auf 0,5 bis
2 Scheibenradien davon oder noch näher, im Flüssigkeitsniveaugebiet angeordnetes Dämpforgan
(16), das in Höhen- und/oder seitlicher
Richtung zweckmäßig einstellbar ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet
durch einen· entlang des Flüssigkeitsverteilers (12) an dessen dem Flüssigkeitsabzug
zu belegener Seite in einem gewissen, zweckmäßig kleineren Abstand als der Scheibenradius,
beispielsweise 10 bis 50% desselben, vor dem Verteiler im Gasraum des Behälters angeordneten
Setzbord (14), der in Höhen-' und /oder seitlicher
Richtung zweckmäßig einstellbar ist und
gegebenenfalls um eine mit dem; Flüssigkeitsverteiler dem Wesen nach parallele Achse herum
verdreht werden kann, wobei gegebenenfalls der Setzbord oben eine gegen den Flüssigkeitsverteiler
ragende, vorzugsweise einstellbare Regulierschiene (15) aufweist.
5. Einrichtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzug (5) sich parallel
mit dem Flüssigkeitsverteiler vorzugsweise entlang des ganzen Flüssigkeitsverteilers erstreckt.
S69
6. Einrichtung nach Anspruch ι bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zulauf (3) sich parallel mit dem Flüssigkeitsverteiler vorzugsweise entlang
des ganzen Flüssigkeitsverteilers erstreckt.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand
der Scheiben (12) kleiner als der Scheibenradius ist und vorzugsweise 5 bis 50%, beispielsweise
10 bis 30% desselben, beträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
& 5746 2.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
SE692831X | 1950-03-16 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE869037C true DE869037C (de) | 1953-03-02 |
Family
ID=20315243
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEA13053A Expired DE869037C (de) | 1950-03-16 | 1951-03-16 | Einrichtung zum Inberuehrungbringen von Gasen oder Daempfen mit Fluessigkeiten |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE869037C (de) |
GB (1) | GB692831A (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CN114602278B (zh) * | 2022-03-18 | 2023-11-14 | 马鞍山市方正机械制造有限责任公司 | 一种基于电磁波跟踪技术实现云台自动跟踪喷雾抑尘控制系统 |
-
1951
- 1951-03-15 GB GB6249/51A patent/GB692831A/en not_active Expired
- 1951-03-16 DE DEA13053A patent/DE869037C/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB692831A (en) | 1953-06-17 |
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