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DE860115C - Schallplatten sowie Verfahren und Einrichtungen zu ihrer Herstellung - Google Patents

Schallplatten sowie Verfahren und Einrichtungen zu ihrer Herstellung

Info

Publication number
DE860115C
DE860115C DEP34100D DEP0034100D DE860115C DE 860115 C DE860115 C DE 860115C DE P34100 D DEP34100 D DE P34100D DE P0034100 D DEP0034100 D DE P0034100D DE 860115 C DE860115 C DE 860115C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
embossing
tape
production
records
die
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP34100D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Guenter Dipl-Chem Eilers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GRAMMOPHON GES MIT Beschrankter
Original Assignee
GRAMMOPHON GES MIT Beschrankter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GRAMMOPHON GES MIT Beschrankter filed Critical GRAMMOPHON GES MIT Beschrankter
Priority to DEP34100D priority Critical patent/DE860115C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE860115C publication Critical patent/DE860115C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D17/00Producing carriers of records containing fine grooves or impressions, e.g. disc records for needle playback, cylinder records; Producing record discs from master stencils
    • B29D17/005Producing optically read record carriers, e.g. optical discs
    • B29D17/007Forming the relief pattern on a support larger than the record
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C59/00Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor
    • B29C59/02Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor by mechanical means, e.g. pressing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
    • B29C43/22Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of indefinite length
    • B29C43/24Calendering
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
    • B29C48/07Flat, e.g. panels
    • B29C48/08Flat, e.g. panels flexible, e.g. films

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

  • Schallplatten sowie Verfahren und Einrichtungen zu ihrer Herstellung Es ist üblich, Schallplatten durch Pressen zu erzeugen, indem ein vorgewärmter, plastischer Massekuchen zwischen die Matrizen gelegt wird, die danach unter einem entsprechenden Druck zusammengepreßt werden; dabei wird das Material auseinandergedrückt auf die Dicke der Schallplatte und erhält gleichzeitig die Schallprofile. Ein solches Verfahren ist zeitraubend und umständlich, es erfordert außerdem eine gewisse manuelle Geschicklichkeit und besondere Aufmerksamkeit bei Wärmebehandlung des Materialkuchens. Auch ist dabei ein hoher Energiebedarf beim Aufwärmen und Abkühlen der Preßvorrichtung erforderlich.
  • Die Erfindung geht demgegenüber von einem anderen an sich bekannten Herstellungsverfahren atts, bei dem die Schallplatten -durch -Prägung erzeugt werden. Bei dem bekannten Verfahren wurde ein auf der Dicke der Schallplatten vorgeformtes Material in Band- oder Rondellform durch einen Prägestempel mit dem Schaliprofil versehen. Gemäß der Erfindung wird das Verfahren dadurch verbessert, daß das vorgeformte Band bzw. Rondell unmittelbar vor der Prägung durch Walzen oder Spritzen, vorzugsweise kontinuierlich, hergestellt wird. Als Material werden hierfür zweckmäßig thermoplastische Kunststoffe verwendet, vorzugsweise Polymerisatkunststoffe.
  • Die Erfindung wird zweckmäßig in Verbindung mit einer Prägevorrichtung für die Herstellung der Platten verwendet, die bei parallel liegenden Matrizen mit translatorischer Bewegung arbeitet.
  • Es -kanngemäß derErflndnng .aber,.auc;h eine Prägevorrichtung mit rotierender Bewegung der Matrize vorgesehen sein,. z. B. in Walzenform, wobei die Walzen Träger der Matrizen sind, zwischen denen das Band mit dem entsprechenden Prägedruck hindurchgeführt wird. Zur Verbesserung der Arbeitsweise werden gemäß der Erfindung die Prägeeinrichtungen gleichzeitig mit Einrichtungen zur Erzeugung des vorgeformten Materials verbunden, so daß gegebenenfalls eine bauliche Einheit entsteht.
  • Die Erfindung und weitere Einzelheiten werden an Hand der Abb. I bis 5 dargestellt.
  • Abb. 1 a zeigt in schematischer Darstellung zunächst ohne die Vorrichtung zur Erzeugung des vorgeformten Materials eine Prägevorrichtung mit translatorischer Bewegung. Es handelt sich dabei im wesentlichen um eine Art Plattenstanzvorrichtung, wie sie auf anderen Gebieten der Technik bekannt ist. In dem Unterteil I ist die eine Matrize 2 und in dem Oberteil 3 die andere Matrize 4 gelagert. Das Unterteil 1 kann auf einer festen Unterlage angeordnet sein, oder auch nachgiebig zum Ausgleich des Prägedruckes. Als nachgiebige Lagerung kann dafür z. B. eine schwimmende Lagerung in ül oder Lagerung auf Materialien geeigneter Rückstellkraft, z. B. Gummi, vorgesehen werden oder auch eine Lagerung auf plastischem Material. Diese Lagerung kann für das Unterteil, das die Matrize aufnimmt, vorgesehen sein oder für die Matriz allein; sie ,ist unter Umständen auch am Oberteil oder allein am Oberteil anzuwenden. Das Oberteil 3 ist beweglich nach Art eines Stempels ausgebildet, der maschinell auf und ab bewegt wird. Für die Aufnahme des auf Schailplattendicke vorgeformten Materials besitzt das Unterteil eine entsprechende Aussparung, in der dieses Material geführt ist; dabei ragt dieses Material ein wenig über das Unterteil hinaus.
  • Die Form des Materials zeigt Abb. 1 b, es handelt sich dabei als Beispiel um eine Rondellform; es ist aber ohne weiteres möglich, auch rechteckige Tafeln zu verwenden, doch ist es dann zweckmäßig, beim Prägevorgang gleichzeitig einen entsprechenden Schneidvorgang vorzusehen, mit dem die Rundform der Schallplatte erzeugt wird. Für die Erzeugung der Zentrieröffnung ist in der oberen Matrize 4 bzw. dem Oberteil 3 ein Dorn 6 vorgesehen, der das Material gegenüber einer entsprechenden oeffnung 7 im Unterteil ausstanzt. Die Verformung gemäß Abb. 1 b kann bereits die Zentrieröffnung besitzen, dann kann in der Prägevorrichtung auf den Dorn verzichtet werden.
  • Die Befestigung der Matrize kann in der bei der Befestigung von Werkzeugen üblichen Weise erfolgen. Die Prägung ist in beliebiger, vorzugsweise horizontaler oder schräger Lage der Matrize möglich. Es kann auch eine automatisch wirkende Auswurfvorrichtung für die Platten vorgesehen sein, wie dies an sich bekannt ist. Die Zuführung des Prägematerials kann auch in Streifen erfolgen, gegebenenfalls mit automatischem Vorschub und gleichzeitigem automatischem Auswerfen der Platten. Je nach dem verwendeten Material kann es unter Umständen zweckmäßig sein, Aufheizvorrichtungen für das Material bzw. die Matrizen sowie gegebenenfalls Kühleinrichtungen vorzusehen; für die Aufheizung kann auch ein Vorwärmer vorgesehen sein, in dem das Material vor Beschickung der Prägevorrichtung aufbewahrt wird. Gegebenenfalls kann dieser Vorwärmer auch so eingerichtet sein, daß das Material ihn durchläuft, bevor es den Prägegang selbst erreicht.
  • Abb. 2 zeigt eine Anordnung zur Prägung von Schallplatten nach dem Rotationsverfahren. Die Prägung erfolgt vom laufenden Band 6, das beispielsweise aufgetrommelt ist. Wenn das Material sehr sperrig ist, kann auch aus gestreckten Bändern geprägt werden. Von der Trommel läuft das Band zuerst durch eine Reinigungsvorrichtung 7, die geeignet ist, das Band vor allem von Staubteilchen zu befreien. Zu diesem Zweck kann das Band in dieser Vorrichtung z. B. feucht gebürstet werden; ferner kann es zweckmäßig sein, auch eine magnetische Vorrichtung zur Entfernung von anhaftenden Eisenteilchen vorzusehen. Vor dieser Reinigungsvorrichtung sind zweckmäßig Führungsrollen 8 angeordnet, die dafür sorgen, daß das Band gerade in die- Reinigungsvorrichtung einläuft. Nach der Reinigungsvorrichtung läuft das Band über einen Vorwärmer 9, der beispielsweise auf elektrischer Grundlage arbeitet; dabei kann die Heizung mittels Hochfrequenz erfolgen, es ist aber auch unter Umständen zweckmäßig, dafür eine Infrarotstrahlung zu verwenden. Die Intensität sowie die Dauer der Einwirkung richtet sich nach der Transportgeschwindigkeit sowie nach den gerade verwendeten Materialien. Nach dieser Vorwärmung läuft das Band in die eigentliche Prägevorrichtung. Dies ist hier im Prinzip durch die Walzen 10 und II dargestellt, die im einzelnen nach den bekannten Einrichtungen für die Rotationsprägung eingerichtet sein können; dabei wird die obere Walze mit nachgiebigem, auf beide Lager wirkendem Druck gegen die untere Walze gedrückt, die starr gelagert sein kann. Auf dem Umfang jeder Walze sind die Matrizen angeordnet, und zwar auf der oberen Walze II vier Matrizen 12 und auf der unteren Walze 10 vier Matrizen I3. Der Durchmesser der Walzen wird zweckmäßig so groß gewählt, daß die Krümmung der Matrizen in erträglichen Grenzen bleibt. Mit entsprechender Vergrößerung der Durchmesser ist es auch möglich, die Zahl der aufzubringenden Matrizen zu vergrößern, die Aufspannung kann dabei z. B. mit Hilfe von Schraubverbindungen erfolgen. Es könnte auch eine Halterung durch pneumatischen Unterdruck in Frage kommen, wobei die Unterlage zweckmäßig aus Gummi oder ähnlichem Material besteht, um die Haftung zu verbessern.
  • Bei der Aufbringung der Matrizen ist darauf zu achten, daß die zugehörigen Vorder- und Rückseiten einer Platte auf den Walzen in richtiger Lage zueinander liegen. Die Matrizen 12 an der oberen Walze bzw. die Walzen selbst sind mit einem Dorn 14 versehen, der so ausgebildet ist, daß er das Band für die Erzeugung der Zentrieröffnung mar- kiert. Diese Markierung besteht in einer Vertiefung I5, die bei entsprechender Ausgestaltung der unteren Walze auch auf der Unterseite des Bandes erzeugt werden kann. Nach dem Durchlaufen der Prägewalzen besitzt das Band 6, wie Abb. 2 zeigt, die Schallaufzeichnung I6. Es ist dann noch erforderlich, die Platte selbst aus dem Band auszustanzen und das Zentrierloch herzustellen. Dies wird mit einer Plattenstanzvorrichtung erreicht, durch die das Band nach Verlassen der Prägevorrichtung läuft. Ein entsprechend ausgebildetes Werkzeug I7 schneidet die Platte aus dem Band aus; dieses Werkzeug besitzt außerdem einen Dorn I8, der das Zentrierloch ausstanzt. Die Stanzvorrichtung stanzt in einem Rhythmus, der von der Prägevorrichtung abhängig ist; dies kann in einfachster Weise dadurch erreicht werden, daß die Markierungen 15 als Maß genommen werden, indem z.B. diese Markierungen mit einem Fühlhebel abgetastet werden, über den die Stanze gesteuert wird. Nach dem Verlassen der Stanze kann die ausgestanzte Schallplatte in einen vorbereiteten Behälter fallen: im Band bleibt danach eine runde Offnung 19 (Abb. 2b).
  • Die Vorheizung bei einer Anordnung nach Ahb. 2a sowie die Reinigung des Bandes bringt gewisse Schwierigkeiten mit sich, die gemäß der Erfindung dadurch vermieden werden, daß die Prägevorrichtung mit einem bandförmigen Material beschickt wird, welches kurz vor Einlaufen in die Prägevorrichtung hergestellt wird. Dazu können Einrichtungen gemäß den Abh. 3 und 4 dienen.
  • Abb. 3 zeigt in prinzipieller - Darstellung eine Anordnung, mit der ein Prägeband nach Art eines Spritzverfahrens hergestellt werden kann. Eine solche Anordnung wird beispielsweise an eine Prägevorrichtung gemäß Abb. 1 a bzw. 2a angeschlossen und kann mit diesen Vorrichtungen unter Umständen eine bauliche Einheit bilden.
  • Im Grundaufbau zeigt die Anordnung nach Abb. 3 a einen Fülltrichter 20, der das vorgemischte Material für die Bandherstellung enthält; dieses Material läuft in einen Zylinder 2I, in dem eine Schnecke 22 drehbar angeordnet ist. Solche Anordnungen sind bekannt und werden bei Schneckenpressen verwendet. Die Schnecke treibt das Material aus dem Trichter 20 gegen eine Düse 23 (Abb. 3b), die eine solche Form besitzt, daß das austretende Band die gewünschte Vorformung besonders hinsichtlich der Dicke für die Plattenprägung besitzt.
  • Die Plastifizierung des Materials wird dabei durch den von der Schnecke erzeugten Preßdruck erreicht sowie ferner durch eine zusätzliche Heizvorrichtung 24, die z. B. elektrisch den Zylinder 2I erwärmt.
  • Eine abgewandelte Form zeigt Abb. 4. Das Material in dem Trichter 20 wird auf einem Mischwalzwerk bekannter Bauart plastifiziert. Es ergibt sich daraus ein Materialfell 26, dessen Breite und Dicke schwankt; dieses Fell wird über eine Führung 27 durch ein kaltes Walzenpaar 28 auf die gewünschte Stärke gewalzt und im nachfolgenden Arbeitsgang durch einen Seitenschneider 29, z. B. in Form von zwei rotierenden Messern, auf die gewünschte Breite geschnitten (Abb. 4b). Von dort kann das Band unmittelbar in die Prägestanze laufen, wie es vorher bereits beschrieben ist.
  • An Stelle der Mischwalze kann unter Umständen auch eine Knetmaschine verwendet werden, diese erzeugt dann erst einen Massekuchen, der dann in ähnlicher Weise wie vorher in der kalten Walze 28 verarbeitet wird.
  • An Stelle eines kontinuierlichen Bandes kann natürlich auch ein kontinuierlicher Transport mit Vorformlingen vorgesehen sein, die nach dem Verfahren der Erfindung hergestellt werden. Hierfür zeigt Abb. 5 eine Ausführungsform. Eine grobgliedrige Transportkette 30 besteht aus einer Vielzahl von Einzelgliedern 3I,32, die durch Gelenke 33 miteinander verbunden und selbst nach Art'einer Blechplatte ausgebildet sind, die eine Öffnung 34 besitzt, in welche der Vorformling eingelegt wird.
  • Zum Zwecke der Halterung des Vorformlings besitzt die Öffnung z. B. je drei Vertiefungen 35, in welchen die Halterung über entsprechende Nasen am Vorformling sichergestellt ist. Diese Transportkette wird zweckmäßig als endlose Kette ausgebildet und läuft durch die Prägestanze sowie deren Hilfsvorrichtungen z. B. für Erwärmung und kann laufend beschickt werden, nachdem die Platten nach erfolgter Prägung abgenommen sind, und die entsprechenden Glieder der endlosen Transportkette wieder an den Ausgangspunkt zurückgekehrt sind.
  • Die Haltenasen können beim Prägen abgelöst oder auch nachträglich durch Abschleifen oder Stanzen entfernt werden.
  • Als Material werden gemäß der Erfindung für die Prägung der Schallplatten thermoplastische Kunststoffe, insbesondere Polymerisatkunststoffe, vorgeschlagen. Insbesondere kommen in Frage Polymerisate der Ester der Acryl- bzw. Methacrylsäure, ferner Polymerisate des Vinylchlorids, ferner Mischpolymerisate aus Vinylchlorid und einer anderen polymerisationsfähigen Komponente, z. B.
  • Vinylacetat, ferner Polyamidkunststoffe und Cellulosederivate. Dabei kann es unter Umständen zweckmäßig sein, diese thermoplastischen Kunststoffe in entsprechend dünnen Schichten auf stabileren Trägern, z. B. Leichtmetallblechen, aufzubringen.
  • Als Träger können auch härtere Kunststoffe in Frage kommen, wie z. B. Polyvinylchlorid mit entsprechendem Härtegrad.
  • PATENTANSPROCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Schallplatten, bei dem ein auf die Dicke der Schallplatte vorgeformtes Material in Band-oder Rondellform durch Prägung mit dem Schallprofil versehen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das vorgeformte Band bzw.
  • Rondell unmittelbar vor der Prägung durch Walzen oder Spritzen, vorzugsweise kontinuierlich, hergestellt wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Prägevorrichtung, die z. B. mit translatorischer oder rotierender Bewegung der Matrizen - arbeitet, eine Vorrichtung zur Erzeugung des vorgeformten Materials, vorzugsweise in baulicher Einheit, verbunden ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Prägeband vor dem Prägegang eine Reinigungsvorrichtung durchläuft.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen Seitenschneider, der das Band auf die richtige Breite schneidet.
    5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch eine Wärmevorrichtung, die das Prägeband vor dem Prägegang durchläuft.
    6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Bandpräguhg eine Plattenstanze vorgesehen ist; die im Rhythmus der Präge arbeitet, vorzugsweise durch Markierungen am Prägeband gesteuert.
    7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, gekennzeichnet durch einen endlosen Transport, der Vorformlinge in die Prägevorrichtung - bringt.
    8. Material für die Herstellung von Schallplatten nach dem Verfahren des Anspruchs 1 in Form von thermoplastischen Kunststoffen, insbesondere Polymerisatkunststoffen.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 3I7 925, 669 202.
DEP34100D 1949-02-15 1949-02-15 Schallplatten sowie Verfahren und Einrichtungen zu ihrer Herstellung Expired DE860115C (de)

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