DE857675C - Spender fuer pulverfoermige Stoffe, insbesondere Reinigungsmittel - Google Patents
Spender fuer pulverfoermige Stoffe, insbesondere ReinigungsmittelInfo
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- DE857675C DE857675C DET1937A DET0001937A DE857675C DE 857675 C DE857675 C DE 857675C DE T1937 A DET1937 A DE T1937A DE T0001937 A DET0001937 A DE T0001937A DE 857675 C DE857675 C DE 857675C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
- A47K5/00—Holders or dispensers for soap, toothpaste, or the like
- A47K5/06—Dispensers for soap
- A47K5/10—Dispensers for soap for powdered soap
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
- Spender für pulverförmige Stoffe, insbesondere Reinigungsmittel
Die 1,1i-tin(Iuii,,, bezieht sich auf einen Spender für 1>ulverfürmige Stoffe, insbesondere Reinigungs- mittel, \vie z. I). mit einem Scheuermittel ver- inischtes Seifenpulver. Solche Spender sind be- sonders i» metallverarbeitenden Industrien, Ga- ragen. Schule-ii ti. (1-l- z. l). zum waschen der ll<inde, nützlich. 1?s siiiil bereits Seiteiilulvcrsliender bekannt, die eine in tintereii Wand vorgesehene Austritt- durch die ein iin übrigen im innern des @lch:ilters untergebrachter Stab Heraus- ragt, der über eine beschränkte Hublänge in der Achsenrichtuiig bewegbar ist. Dieser Stab dient @@lcirhzeitig als I;edienttngsteil und wirft, wenn er z. B. mit der nach oben gerichteten Handfläche an- gestoßen wird, eine beschränkte Menge des :in Behälter vorhandenen Pulvers in die geöffnete Hand. Die Erfindung hat den Zweck, eine besonders zweckdienliche und einfacheAusfiihrungsformeines derartigen Spenders zu schaffen, bei der etwaiges Ansaintneln von einigermaßen feucht gewordenen Pulver in der -#tistrittöffnung verhindert wird. l3ei einem Spender der vorerwähnten Art paßt der Stab erfindungsgemäß mit einem derart ge- wählten Spiel in die Austrittöffnung, daß bei be- liebig gehobenem Stab das Spiel zu gering ist, um Pulver frei Herausströmen zu lassen. während hei - Das Spiel des Stabes in der Austrittöffnung beträgt zweckmäßigerweise i bis 1;5 mm, und der Rand der Austrittöffnung wird vorzugsweise durch den Rand einer Bohrung in der aus einer Platte bestehenden unteren Wand des Behälters gebildet.
- Die Erfindung und ihre wesentlichen praktischen Vorzüge werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der die Fig. i und 2 einen erfindungsgemäßen Spender im Querschnitt bzw. in Vorderansicht darstellen: In den Figuren bezeichnet i einen an einer senkrechten Wand befestigten, mit einem Deckel 2 und Befestigungsflanschen 3 versehenen Behälter, der teilweise mit einem zur Reinigung der Hände geeigneten Pulver ,4 gefüllt ist.
- In der unteren Wand des Behälters i ist eine kreisförmige Austrittöffnung 5 vorgesehen, durch die hindurch ein mit einem - Belastungsgewicht 6 versehener, zylinderförmiger und senkrecht angeordneter Stab 7 herausragt. Dieser Stab wird dadurch in seiner senkrechten Lage gehalten, daß er am oberen Ende durch eine in einer rechtwinklig gebogenen Metallplatte 8 vorgesehene Bohrung reicht.
- Der Stab 7 ist in seiner Achsenrichtung nur über eine beschränkte Hublänge bewegbar und ist in seiner unteren Lage dargestellt. Nach unten wird der Hub durch das Anstoßen des Belastungsgewichtes 6 an den Rand der Austrittöffnung 5 begrenzt. Der Stab 7 paßt mit etwas Spiel in die Austrittöffnung 5 (Durchmesser des Stabes und der Austrittsöffnung z. B. io mm ,bzw. 13 mm), und im Hinblick darauf ist zur Erzielung eines vollkommenen Abschlusses der Austrittöffnung in der dargestellten Lage des .Stabes 7 das untere Ende des Belastungsgewichtes kegelförmig ausgestaltet.
- Um z. B. zum Reinigen der Hände dem Behälter ,7i Pulver entnehmen zu können, wird das abgerundete untere Ende des Stabes 7 z. :B. mit der nach oben gerichteten Handfläche aufwärts gedrückt, bis die obere Seite des Belastungsgewichtes 6 an die Platte 8 anstößt. Der Hub des Stabes ist in Fig. i mit A bezeichnet. In der alsdarin erreichten höchsten Lage des als Bedienungsteil wirkenden Stabes befindet sich zwischen dein Rand der Austrittöffnung und dem von diesem Rand umgebenen Teil des Stabes ein ringförmiger Spalt von i bis 1,5 mm Breite. Feines und trockenes Pulver würde durch diesen Spalt ausströmen können, aber Reinigungsmittel sind sowie auch viele andere pulverförmige Stoffe infolge ihrer Zusammensetzung stets etwas klebrig, so daß bei geeigneter Wahl der Spaltgröße, wie oben erwähnt, ein Ausströmen von Pulver, sogar wenn der Stab 7 infolge eines seitlichen Druckes an einer Seite an dem Rand der Austrittöffnung anliegen würde, nicht stattfindet. Oberhalb der Austrittöffnung fällt das Pulver jedoch wohl gegen den Stab, wodurch bei einer darauffolgenden Abwärtsbewegung der Handfläche und daher auch, infolge seines Eigengewichtes, des beschwerten Stabes ein diesen Stab umgebender kleiner Hohlzylinder von Reinigungspulver durch die Austrittöffnung nach außen geführt wird und unterhalt> der letzteren, gegebenenfalls erst nachdem das Belastungsgewicht auf den Rand der Austrittöffnung gestoßen hat, sich vom Stab löst, worauf die ausgeworfene Pulvermenge in die geöffnete Hand fällt. Die Austrittöffnung ist nun wiederum wie zuvor vollkommen abgeschlossen.
- Bei Spendern dieser Art ist es von wesentlicher Bedeutung, daß der anzustoßende Bedienungsteil einerseits und die Mitte der Austrittöffnung andererseits in der Nälie voneinander und insbesondere senkrecht übereinanderliegen, was nicht nur eine einfache Bedienung gewährt, sondern auch den Verlust von unbenutztem Reinigungspulver verhütet. Die dargestellte Ausführungsform, bei welcher der Bedienungsteil aus der Austrittöffnung hervorragt und einen Mitnehrner für das auszuwetfende Pulver bildet, führt zu einer einfachen und 'haltbaren Bauart, unter anderem, da sich das Anbringen von zusätzlichen Öffnungen in der Behälterwand zur mechanischen Verbindung des Bedienungsteiles und des Auswurfmechanismus erübrigt.
- Wie aus Fig. i ersichtlich ist, ist das untere Ende des Behälters an der Befestigungsseite abgeschrägt. Es entsteht infolgedessen einerseits ein freier Raum, der ein Anstoßen der Fingerspitzen an die Unterseite des Behälters beim Anheben des Bedienungsteiles verhindert und andererseits die Abschrägung die Pulverzufuhr in Richtung der Austrittöffnung erleichtert.
- Der Behälter und der Bedienungsteil können selbstverständlich aus Beliebigem, geeignetem Material hergestellt sein. Zur Erzielung einer günstigen Wirkung ist es empfehlenswert, den Stab 7 massiv und aus -Metall herzustellen, «-as die Anwendung eines verhältnismäßig kleinen Belastungsgewichtes ermöglicht. Bei Anwendung eines Stabes von geringem Gewicht kann der Stab auch mittels einer Feder in seine tiefste Lage gedrückt werden. Der Behälter selbst kann gleichfalls aus Metall 'hergestellt sein, aber er kann auch zwecks Erzielung eines verhältnismäßig leichten Behälters, der dann außerdem jede gewünschte Farbe haben kann, aus gepreßten Kunststoffen bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Spender für pulverförmige Stoffe, insbesondere Reinigungsmittel, bestehend aus einem Vorratsbehälter, dessen Boden eine kreisförmige Öffnung aufweist, aus der ein gegen Herausfallen gesicherter zylindrischer Stab herausragt, gekennzeichnet durch einen zNN@ischen dem Stab (7) und der Öffnung (5) sich beim Hineindrücken des Stabes (7) in den Vorratsbehälter (Entnahmestellung) bildenden Ringspalt solcher Größe, daß der Behälterinhalt
von selbst nicht auszuströmen vermag, sondern eine Allgalle vom Behälterinhalt erst bei Ab- des Stabes (7) eintritt. z. Spender nach Anspruch i, dadurch gekenn- zeicliiict, daß der IZin@spalt in der Entnahme- stelltuilg eine Breite von i bis 1,5 mm aufweist. 3. Spender nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeiclitiet, daß der iiri Innern des Behälter betindliclie Teil des Stabes mit einem ihn
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
NL857675X | 1949-08-08 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE857675C true DE857675C (de) | 1952-12-01 |
Family
ID=19847306
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DET1937A Expired DE857675C (de) | 1949-08-08 | 1950-07-30 | Spender fuer pulverfoermige Stoffe, insbesondere Reinigungsmittel |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE857675C (de) |
-
1950
- 1950-07-30 DE DET1937A patent/DE857675C/de not_active Expired
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