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DE851264C - Steuervorrichtung fuer hydraulische Pruefmaschinen - Google Patents

Steuervorrichtung fuer hydraulische Pruefmaschinen

Info

Publication number
DE851264C
DE851264C DEL9171A DEL0009171A DE851264C DE 851264 C DE851264 C DE 851264C DE L9171 A DEL9171 A DE L9171A DE L0009171 A DEL0009171 A DE L0009171A DE 851264 C DE851264 C DE 851264C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
pressure
piston
control device
measuring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL9171A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Vogt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Original Assignee
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG filed Critical Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Priority to DEL9171A priority Critical patent/DE851264C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE851264C publication Critical patent/DE851264C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/08Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Steuervorrichtung für hydraulische Prüfmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf hydraulisch betriebene Prüfmaschinen, bei denen ein Prüfkörper durch einen hydraulischen Arbeitskolben einer Druck- oder Zugbeanspruchung ausgesetzt wird. Bei solchen Prüfmaschinen werden die am Prüfkörper wirkenden Belastungskräfte durch den hydraulischen Druck gemessen, der auf einen zum Arbeitskolben parallel geschalteten kleineren Meßkolben wirkt. Es ist bei derartigen Prüfmaschinen bekannt, den Druckraum des Meßkolbens nach einem bestimmten einstellbaren Hub mit einem Druckauslaß in Verbindung zu bringen, um auf diese `'eise eine Druckbegrenzung zu erzielen. Dies geschieht bei den bekannten Maschinen in der Weise, daß der mit einem Druckauslaß versehene Zylinder des Meßkolbens in Hubrichtung verstellbar angeordnet ist, so daß der'Meßkolben je nach der Einstellung des Zylinders verschieden große Hübe ausführen muß, ehe ein Druckausgleich durch den Auslaß stattfinden kann. Diese Einrichtung diente bisher im wesentlichen zur Regelung eines vorher eingestellten Höchstdruckes auf einen konstanten Wert. Die Einstellung des Höchstdruckes, d. h. die Verstellung des Meßkolbenzylinders, erfolgt bei den bekannten Maschinen dieser Art von Hand nach Maßgabe einer entsprechend geeichten Skala.
  • Bei der Werkstoffprüfung kommt es jedoch häufig darauf an, den zeitlichen Belastungsverlauf des Prüfkörpers zu bestimmen und zu messen, d. h. die Geschwindigkeit der Laständerung einzustellen, an- und abschwellende Belastungen des Prüfkörpers durchzuführen usw. Zu diesem Zwecke hat man an Prüfmaschinen, unabhängig von der Druckmeßeinrichtung, besondere Laststeuervorrichtungen angebracht. Der Erfindung liegt demgegenüber die Erkenntnis zugrunde, daß man eine Laststeuerung ohne großenAufwand mit der geschildertenKönstanthaltevorrichtung am Meßkolben. verbinden kann. Erfindungsgemäß wird die Verstellvorrichtung für den Meßkolbenzylinder vorzugsweise über ein stufenlos einstellbares Getriebe motorisch angetrieben. Die bisher von Hand betätigte Verstellung des Meßkolbenzylinders, die bisher nur zur Einstellung des Höchstdruckregelwertes diente, wird erfindungsgemäß durch geeigneten motorischen Antrieb zur Laststeuerung verwendbar gemacht. Der _N,feßkolben läuft nämlich nach Art eines Folgesystems dem mit dem Druckauslaß' versehenen Zylinder praktisch verzögerungsfrei nach, so daß der Druck am Meßkolben und natürlich auch der Druck am Arbeitskolben den während der Prüfung eingeleiteten Eimstellbewegungen des Meßkolibenzylinders ständig folgt.
  • Man kann nun in weiterer Ausbildung der Erfindung die Ein- und Ausschaltung oder die Umschaltung der Drehrichtung des Antriebsmotors für die Zylinderverstellvorrichtung durch einstellbare Schaltglieder selbsttätig steuern und auf diese Weise die Prüfkörperbel,astung nach einem vorgegebenen Programm durchführen.
  • Die Erfindung ist im folgenden an einem in der Abbildung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Ein in einem Zylinder i gleitender Meßkolben 2 ist mit einer Längsbohrung 3 und einer Querbohrung 4 versehen. Der Zylinder i gleitet in axialer Richtung auf einem mit einem 'Kanal 5 und ,einem Druckanschluß 6 versehenen Führungsbolzen 7. Der Druckraum 8 im Zylinder i steht über den Kanal 5 und den Anschluß 6 mit dem Druckraum eines nicht dargestellten Arbeitszylinders einer Prüfmaschine in Verbindung. Im Zylinder i ist eine mit einem Druckauslaß 9 versehene Ringnut io eingedreht. Der Kolben 2 drückt auf eine Traverse i i eines Zuggestänges 12, das bei 13 an einem ein Pendelgewicht 14 tragenden Winkelhebel 15 angreift. Auf der Welle 16 des Winkelhebels 15 sitzt ein über einer Skala 17 spielender Zeiger 18. Durch einen bei i9 gelagerten Einstellhebel 2o, der in eine Nut 21 des Zylinders i eingreift, kann der Zylinder i auf dem Führungsstück 7 nach oben oder unten verschoben werden. Der Einstellhebel 20 wird durch eine Schnecke 22 geschwenkt, die über ein stufenlos regelbares Getriebe 23 von einem Elektromotor 24 angetrieben wird. Eine Nase 25 am Hebel 2o arbeitet mit zwei verstellbaren als Anschläge wirkenden Schaltgliedern 26, 26' zusammen, durch deren Betätigung die Drehrichtung des Motors 24 jeweils umgeschaltet wird.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist folgende: Durch den Druck im Raum 8 wird der Kolben 2 nach unten gedrückt und dadurch über das Zuggestänge 12 das Pendelgewicht 14 ausgeschwenkt, bis sich derDruck und,das Penidelgewicht 14 das Gleichgewicht halten. Der Zeiger 18 zeigt an der entsprechend geeichten Skala 17 jeweils die Belastung an. Ist der Meßkolben 2 so weit heruntergedrückt worden, daß seine Querbohrung .4 die Kante der Ringnut io erreicht hat, dann kommt der Druckraum 8 über die Längsbohrung 3 und die Querbohrung 4 mit dem Druckauslaß 9 in Verbindung. Dadurch läßt der Druck im Raum 8 nach, was ein Zurückgehen des Meßkolbens 2 und einen Abschluß der Druckauslaßverbindung 9-io zur Folge hat. Durch diesen Regelvorgang ist sichergestellt, daß sich im Druckraum 8 und mithin auch im Arbeitszylinder nur ein solcher Druck entwikkeln kann, der der jeweiligen Stellung der Ringnutkante io entspricht. Wird durch Schwenkung des Hebels 2o der Zylinder i nach oben oder unten verschoben, dann folgt der Kolben 2 und mithin der Druck im Raum 8 diesen Bewegungen, da die Querbohrung 4 immer an der Steuerkante d--r Ringnut io bleibt. Man kann nun am Getriebe 23 eine .bestimmte Schwenkgeschwindigkeit des Hebels 2o, mithin eine bestimmte Geschwindigkeit der Druck- bzw. Laständerung einstellen. Durch Verschiebung der Anschläge 26, 26' kann man die Lastgrenzen bestimmen und eine selbsttätige Umschaltung des Laststeuermotors 24 bewirken. Man kann natürlich die Schaltglieder 26, 26' auch als Ausschalter benutzen, so daß der Laststeuermotor 24 beim Erreichen einer bestimmten Stellung des Zylinders. i stillgesetzt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuervorriclitting für hydraulische Prüfmaschinen, bei denen ein zum Arbeitskolben parallel gcsclialteter Meßkolben, der der Meßkraft eines Druckanzeigers entgegenwirkt, in einem zum Zwecke der Druckbegrenzung mit einem Druckauslaß versehenen, in Richtung des Meßhu;bes verstellbaren Zylinder gleitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung für den Meßkolbenzylinder vorzugsweise Tiber ein stufenlos einstellbares Getriebe motorisch angetrieben ist.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Ausschaltung oder die Umschaltung der Drehrichtung des Antriebsmotors für die Zylinderverstellvorrichtung durch einstellbare Schaltglieder selbsttätig steuerbar ist.
DEL9171A 1951-06-01 1951-06-01 Steuervorrichtung fuer hydraulische Pruefmaschinen Expired DE851264C (de)

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DE851264C true DE851264C (de) 1952-10-02

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DEL9171A Expired DE851264C (de) 1951-06-01 1951-06-01 Steuervorrichtung fuer hydraulische Pruefmaschinen

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