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DE850318C - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von elektrischer Energie aus den natuerlichen Schwingungen bewegter Koerper - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von elektrischer Energie aus den natuerlichen Schwingungen bewegter Koerper

Info

Publication number
DE850318C
DE850318C DEG1119A DEG0001119A DE850318C DE 850318 C DE850318 C DE 850318C DE G1119 A DEG1119 A DE G1119A DE G0001119 A DEG0001119 A DE G0001119A DE 850318 C DE850318 C DE 850318C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vibrations
magnets
induction
electrical energy
moving body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG1119A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Gladis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG1119A priority Critical patent/DE850318C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE850318C publication Critical patent/DE850318C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K35/00Generators with reciprocating, oscillating or vibrating coil system, magnet, armature or other part of the magnetic circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von elektrischer Energie aus den natürlichen Schwingungen bewegter Körper Die Erfindung benutzt die Kenntnis über die Entstehung von elektrischen Induktionsströmen, die durch Magnetstrom in Spulen erzeugt werden, und sie beruht auf der Erkenntnis, daß die erforderliche Bewegung gegenüber den Magneten auch durch die natürlichen Erschütterungen bewegter Körper erzeugt werden kann. Jeder bewegte Körper, etwa ein Fahrzeug auf der Straße oder Schiene, ein Förderband, eine Siebvorrichtung, überhaupt jeder, natürlichen Erschütterungen ausgesetzt-e Maschinenteil erzeugt Schwingungen, die bisher nur unangenehm und wertlos waren.
  • Nach der Erfindung werden diese Schwingungen zur Erzeugung elektrischen Induktionsstroms verwendet, indem Induktionsspulen gegenüber festen Magneten federnd angeordnet werden, so daß bei den durch die Erschütterungen entstehenden Federschwingungen der Spulen die Kraftfelder der Magnete dauernd gekreuzt werden und damit elektrischer Strom entsteht.
  • Der Erfindungsgedanke wird dadurch zur praktischen Anwendung gebracht, daß man auf den Erschütterungen ausgesetzten Körpern gegeneinandergerichtete Magnete befestigt und in deren Kraftfeld Induktionsspulen bringt, die auf Federn angeordnet sind, die je nach deren Schwingungsgröße relativ zu den Magneten schwingen, so daß dauernd die Magnetfelder mit den Spulen geschnitten werden. Versuche haben ergeben, daß auf diese Weise brauchbarer Strom erzeugt werden kann, der z. B. bei einem Fahrrad, Kraftrad oder Kraftwagen für die Beleuchtung ausreicht. Die Vorrichtung zur Erzeugung eines solchen Stroms besteht darin, daß an dem Fahrgestell,oder am Wagenoberbau etwa Hufeisenmagnete fest angebracht werden, die sich paarweise gegenüberstehen können, zwischen denen die Spulen auf Blattfedern od. dgl. angeordnet sind, die je nach den natürlichen Schwingungen des Fahrzeugs mehr oder weniger relativ ausschwingen. Man kann die Energiegewinnung beliebig steigern, je nach der Zahl und der Größe der verwendeten Magnete und Spulen. Es ist natürlich, daß je nach der Beschaffenheit der Straße Stromschwankungen auftreten. Für Fahrräder dürften elektrische Ströme von 3o Volt und 22o mAmp.genügen, aber selbst auf glatten Asphaltstraßen genügen die Schwingungen, um Strom zu erzeugen. Bei Maschinen mit dauernd regelmäßigen Schwingungserscheinungen wird der Strom gleichmäßiger, der ja auch bekannten Regelvorrichtungen unterworfen werden kann.
  • Aus der Zeichnung sind Einzelheiten der Ausführungsformen der Erfindung zu entnehmen.
  • Fig. i zeigt eine Blattfeder mit Induktionsspule von der Seite urid Fig.2 von oben gesehen; Fig. 3 und 4 zeigen gleiche Ansichten von einer zwischen zwei festen Hufeisenmagneten angeordneten federnden Spule; Fig. 5 zeigt schematisch die Anordnung mehrerer Blattfedern nach Fig. i und 2; Fig.6 ist die Ansicht einer Batterie von Hufeisenmagneten mit eingebauten Schwingspulen nach Fig. 5 ; Fig. 7 ist eine Seitenansicht von Fig. 6.
  • Nach Fig.3 befestigt man an Fahrzeug, Maschine, Maschinenteil od. dgl. die Hufeisenmagnete i etwa am Fahrgestell, am Maschinenrahmen oder Ständer. Die Induktionsspulen 2 sind im Beispiel auf einer Blattfeder 3 befestigt, die je nach Wunsch und Bedarf einen gewählten Schwingungsarm hat, der ebenfalls am gleichen Fahrgestell od. dgl. befestigt ist. Da die Blattfeder 3 um 9o° gegen die Längsachse der Magnete i liegt, werden von ihr die auftretenden Erschütterungen in unterschiedlicher Wirkung übertragen, womit die Relativschwingungen zum Festpunkt der Magnete noch unterstützt werden. Die Zahl und die Größe der Magnete und der Schwingspulen richtet sich nach dem gewünschten Ziel und hängt von der erreichbaren Schwingungsmöglichkeit ab.
  • Je größer die erschütterte Maschine oder Vorrichtung, an denen die Induktionsanlage angebracht ist, desto größer kann die Zahl und die Größe der Magnete und der Spulen sein.
  • Man kann zu diesem Zweck ganze Batterien von Magneten und Spulen anordnen, wie in Fig. 5 bis 7 veranschaulicht. An einem senkrechten festen Stab oder Träger 4, der am bewegten Körper angebracht ist, ist beiderseits eine Anzahl Blattfedern a bis h angebracht, an deren Enden die Schwingspulen 2 sitzen. Ebensoviel Doppelmagnete i sind gemäß Fig. 3 und 4 angeordnet, so daß die summierte Wirkung eine wesentliche Steigerung der erzeugten elektrischen Energie ergibt. Diese Einrichtung hat den Vorteil, daß die Schwingungen der Federn in gewissen Grenzen unterschiedlich eingestellt werden können, so daß der Gesamtstrom gleichmäßiger ist.
  • Es muß betont werden, daß eine motorische Kraftquelle zum Antrieb des Fahrzeugs, der Maschine od. dgl. keinerlei elektrische oder mechänische Leistung an die Induktionsanlage nach der Erfindung abgibt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erzeugung von elektrischer Energie durch Induktion, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungen aus natürlichen Erschütterungen bewegter Körper auf unterschiedlich schwingende, am Körper befestigte Stromleiter oder Magnetfelder übertragen werden, wobei deren Relativbewegung zueinander Induktionsstrom erzeugt.
  2. 2. Verfahren zur Erzeugung elektrischer Energie nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erschütterungen eines bewegten Körpers an ihm federnd gelagerte Stromleiter (2) in Schwingung versetzen, wobei diese Stromleiter Kraftfelder von fest an dem Körper angebrachten ,Magneten (i) schneiden und so Induktionsströme erzeugen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf Federn (3) gelagerte Spule (2) unter den gleichen Erschütterungen des bewegten Körpers relativ zu zwei fest auf diesem angeordneten Magneten (i) schwingt.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem bewegten Körper zwei gegeneinandergerichtete Magnete (i) fest angeordnet sind, zwischen denen eine Induktionsspule (2) auf einer Blattfeder (3) od. dgl. liegt; welch letztere an dem gleichen bewegten Körper sitzt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Magnetspulengruppen (Fig. 5 bis 7) nebeneinander zu einer Batterie vereinigt sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an einem senkrechten Träger (4) eine Anzahl Federn (a bis h, Fig. 5) mit Schwingspulen (2) anordnet ist, die zwischen gleichgelagerten festen Doppelmagneten (i) liegen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Federn (a bis h) von unterschiedlicher Länge sind.
DEG1119A 1950-02-22 1950-02-22 Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von elektrischer Energie aus den natuerlichen Schwingungen bewegter Koerper Expired DE850318C (de)

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DEG1119A DE850318C (de) 1950-02-22 1950-02-22 Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von elektrischer Energie aus den natuerlichen Schwingungen bewegter Koerper

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Publications (1)

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DE850318C true DE850318C (de) 1952-09-22

Family

ID=7116136

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DEG1119A Expired DE850318C (de) 1950-02-22 1950-02-22 Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von elektrischer Energie aus den natuerlichen Schwingungen bewegter Koerper

Country Status (1)

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DE (1) DE850318C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271249B (de) * 1961-01-31 1968-06-27 Walter Langhoff Dipl Phys Dr Dynamoelektrische Maschine zum Umwandeln eines Gleichstromes oder niederfrequenten Wechselstromes in eine hoeherfrequente Wechselspannung
DE102006029546A1 (de) * 2006-06-26 2007-12-27 Hübner, Burkhard, Dipl.-Ing. (FH) Vorrichtung zur Umwandlung von kinetischer in elektrische Energie

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271249B (de) * 1961-01-31 1968-06-27 Walter Langhoff Dipl Phys Dr Dynamoelektrische Maschine zum Umwandeln eines Gleichstromes oder niederfrequenten Wechselstromes in eine hoeherfrequente Wechselspannung
DE102006029546A1 (de) * 2006-06-26 2007-12-27 Hübner, Burkhard, Dipl.-Ing. (FH) Vorrichtung zur Umwandlung von kinetischer in elektrische Energie

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