DE848938C - Mit Hartmetall bestueckter Drehbohrer - Google Patents
Mit Hartmetall bestueckter DrehbohrerInfo
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Description
- Mit Hartmetall bestückter Drehbohrer Für die Herstellung von Sprenglöchern im Gestein, Erz, Kohle, Kali u. dgl. werden in großem Umfang insbesondere mit Hartmetall bestückte Drehbohrer benutzt, die unter Berücksichtigung ihres Verwendungszweckes besondere Kennzeichen tragen. In der Hauptsache sind für solche Zwecke zweischneidige Bohrer, sog. Flügelschneiden, in (gebrauch, die jeweils in Anpassung an die Art des zu bohrenden Stoltes besondere Schneidenformen und Schnittwinkel aufweisen. Die Ausbildung der Schneiden hängt auch davon ab, ob trocken oder naß gebohrt wird.
- Da die Schneidleistung eines Bohrers in Richtung auf die Drehachse hin abnimmt und in der Bohrermitte überhaupt keine Schneidarbeit geleistet wird, werden die Bohrer üblicherweise in der Mitte mit einer mehr oder weniger breiten und tiefen Kerbausnehmung versehen, womit gleichzeitig eine erwünschte Verringerung des auszubohrenden Volumens erreicht wird. Dadurch, daß die Schneidarbeit bei einer Herabsetzung der Schnittgeschwindigkeit frei gleichbleibendem Vorschub des Bohrers ungünstiger wird, müssen die innen gelegenen Schneidkanten und Schneidspitzen mehr Brech- als Scbneidarbeit leisten. Diese Beanspruchung hat unter Umständen Ausbrüche an den Hartmetallschneiden zur Folge.
- Es ist bereits für Gesteinsdrehbohrer vorgeschlagen worden, die Winkel, die die Schneidenflächen mit der Bohrlochachse bilden, an der Bohrlochwand am kleinsten und in der Drehachse mit 9o° am größten zu wählen.
- Bei einem bekannten GesteinsflügAelbohrer sind die Winkel, welche die Schenkel des über die ganze Schneide gleich oder annähernd gleich gehaltenen Meißel-,vinkels mit den von den Schneidpunkten während des Bobrens unter Voraussetzung eines bestimmten Vorschubes beschriebenen Schrauben- Linien einschließen, für alle Schneidpunkte gleich gehalten.
- Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf einen insbesondere mit Hartmetall bestückten, zweischneidigen Drehbohrer für Gestein, Kohle u. dgl. mit einer zwischen den Bohrflügeln befindlichen Kerbausnehmüng. Bei einem solchen werden erfindungsgemäß als erste Maßnahme einer Kombination die innerhalb der SÜhneidspitzen liegenden Schneidkanten in der Weise verstärkt, daß die dazu gehörenden Freiwinkel etwa 5 bis io° kleiner gehalten werden als die Freiwinkel der Schneidkanten, die außerhalb der Angriffsspitzen liegen. Unter Freiwinkel ist derjenige Winkel zu verstehen, den die Schneidenfläche mit der Bohrlochsohle, also einer senkrecht zur Bohrerachse liegenden Ebene, bildet.
- Bei der Anwendung solcher Bohrer bildet sich beim Bohren in festem Gestein im Zentrum der Bohrlochsohle ein zylindrischer Kern, der nach Erreichung einer gewissen Länge im Tiefsten der Kerbausnehmung auf den Bohrer drückt und den Bohrfortschritt hemmt. Bei einem bekannten Gesteinsdrehbohrer wird der sich durch eine Ker'bausnehmung in der Mitte des Bohrers bildende schwache Gesteinskern durch eine Schräge im Meißelblatt zum Abbrechen gebracht. In Verbindung mit der erstgenannten Maßnahme wird der Bohrer gemäß der Erfindung an der tiefsten Stelle der Kerbausnehmung mit einer geneigten Fläche versehen, deren. Mittellinie mit einer zur Bohrerachse senkrechten Ebene zweckmäßig einen Winkel von mehr als 3o° bildet, so daß der Gesteinskern beim Auflaufen auf die geneigte Fläche seitlichen Druck erhält und laufend gebrochen wird. In der Vereinigung der beiden genannten Maßnahmen ist die Erfindung zu erblicken.
- Das Bohren mit Wasserspülung, wie es bei Bohrern dieser Art üblich ist, .hat einmal den Zweck, die thermische Beanspruchung des Schneidenmaterials herabzusetzen, und zum anderen, für eine schnelle und restlose Abfuhr des Bohrkleins zu sorgen. Gemäß der Erfindung sind von einer Mittelbohrung des Bohrers ausgehende Spülkanäle so angeordnet, daß der Spülstrahl jeweils auf die der zugehörigen - Spanablauffläche gegenüberliegenden Teile der Bohrlochwand gerichtet wird, so daß er sich auf dem Weg über die Bohrlochsohle mit dem zwangsläufig an den Spanflächen abfließenden Bohrklein vereinigt. Der Winkel zwischen der Spanfläche der Schneiden und der Spüllochachse liegt zwischen etwa 15 und 8o°. Der Abstand zwischen Spüllochaustritt und Spanablauffläehe soll mindestens 5 mm betragen.
- In der Zeichnung ist ein die Merkmale der Erfindung aufweisender Gesteinsdrehbohrer als Beispiel dargestellt.
- Fig. i zeigt einen solchen Bohrer in Seitenansicht, Fig: 2 ,den Schnitt nach der Linie II-11 der, Fig. i und Fig. 3 den gleichen Bohrer in Draufsicht.
- Der in üblicher Weise auf ein Bohrrohr aufschraubbare Bohrer ist in der Mitte mit einer Kerb ausnehmung i versehen, so daß er die Form eines zweiflügeligen, Bohrers hat. Die beiden Flügel :2 sini mit den Hartmetallplatten 3 bestückt, die beide ein( Schneidspitze 4 aufweisen. Die innerhalb dei Schneidspitzen 4 gelegenen Freiwinkelflächen haben einen kleineren Freiwinkel als die außerhalt der Schneidspitzen 4 liegenden Freiwinkelflächen 6 Der Unterschied beträgt zweckmäßig 5 bis io°. So können z. B. die zuerst genannten inneren Flächen einen Freiwinkel von io° und die äußeren Flächen einen solchen von 15° haben. Die Schneidkanten der Schneidplatten 3 sind ,daher im Bereich innerhalb der Schneidspitzen 4 kräftiger ausgeführt, so daß der erhöhten Bruchgefahr an dieser Stelle vorgebeugt ist.
- Die Kerbausnehmung r hat an ihrer tiefsten Stelle eine eine Ausrundung bildende geneigte Fläche 7, deren ,Mittellinie finit einer zur Bohrerachse senkrechten -Ebene 8 (Fig. 2) zweckmäßig einen Winkel a von mehr als 30° bildet. Der auf die Fläche 7 treffende Gesteinskern wird durch diese seitwärts (in Fig. 2 gesehen nach rechts) abgelenkt und dadurch gebrochen.
- Zur Zuführung der Spülflüssigkeit :dient eine Mittelbohrung 9, von der zwei Spüllöcher io ausgehen, die in die zwischen den beiden Bohrerflügeln 2 liegenden Räume münden. Die Spüllöcher io sind so geführt, daß ihre Achse mit der zugeordneten Spanablauffläche i i einen Winkel ß (Fig. 2) bildet, der zwischen 15 und 8o° liegt. Durch diese Anordnung der Spüllöcher wird erreicht, daß die Spülflüssigkeit auf die der zugehörigen Spanablauffläche gegenüberliegende Bohrlochwand auftrifft, an dieser gegen die Bohrlochsohle entlang fließt, von der Bohrlochsohle nach er Spanablauffläche hin umgelenkt wird und unter Mitnahme des Bohrkleins an der Spanablauffiäche zurückströmt. Der Winkel, den der Spülstrahl mit der zugehörigen Spanablauffläche bildet, richtet sich nach der jeweiligen Länge und dem Durchmesser des jeweiligen Gesteinsdrehbohrers; er ist also bei einem kurzen Bohrer großen Durchmessers weit größer als bei einem langen Bohrer geringen Durchmessers. Der Abstand a (Fig. 3) der Spüllöcher von der zugehörigen Spanablauffläche i i ist größer als 5 mm. Hierdurch wird erreicht, daß das an der Spanablauffläche herabfließende Bohrklein - Spülflüssigkeits - Gemisch an dem Spülloch vorbeiströmt und nicht den austretenden Spülstrahl stört.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Insbesondere mit Hartmetall bestückter, zweischneidiger Drehbohrer für Gestein, Kohle u. d@gl. mit einer zwischen den Bohrerflügeln befindlichen Kerbausnehmung, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) Die innerhalb der Schneidspitzen (4) der Bohrerflügel (2) liegenden Schneidkanten sind in der Weise verstärkt, daß die zugehörigen Freiwinkel (zweckmäßig um 5 bis io°) kleiner gehalten sind als die den außerhalb der Schneidspitzen (4) liegenden Schneidkanten zugeordneten Freiwinkel; b) die Kerbausnehmung (i) weist an irrer tiefsten Stelle eine ,geneigte Fläche (7) auf, deren Mittellinie mit einer zur Bohrerachse senkrechten Ebene (8) zweckmäßig einen Winkel (a) von mehr als 30° bildet.
- 2. Gesteinsdrehbohrer mit Wasserspülung nach ,lnsliruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von einer Mittelbohrung (9) ausgehenden Spülkanäle (io) so angeordnet sind, daß der Spülstrahl jeweils auf die der zugehörigen Spanalilauffläche (ii) gegenüberliegenden Teile der Bolirlochwand gerichtet ist.-3. Gesteinsdrehlxihrer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (ß) zwischen der Spiillochacbse und der zugehörigen Spanablauffläche (ii) zwischen 15 und 8o° 1 fegt. 4. Gesteinsdrehbohrer mach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a) des Spiillochaustrittes von der zugehörigen Spanal>lauffläche (ii) größer als 5 mm ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 600 276; »0e1 und Kohle«, H. 43, 15. 11. 1940, S. 488; »Bohrtechniker-Zeitung« 1938, Nr.6, Separatdruck »Beitrag zur Kenntnis der Wirkungsweise des B-Meißels«, Al)b. 4, S. 4 rechts, 2. Absatz.
Priority Applications (1)
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DE848938C true DE848938C (de) | 1952-09-08 |
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DE (1) | DE848938C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2756024A (en) * | 1954-02-17 | 1956-07-24 | Chicago Pneumatic Tool Co | Rotary bit for wet drilling coal and the like |
WO1989001086A1 (en) * | 1987-07-23 | 1989-02-09 | Kennametal Inc. | Masonry two-prong rotary drill bit |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE600276C (de) * | 1931-08-16 | 1934-07-20 | Alexander Varren Dr Ing | Drehbohrer |
-
1949
- 1949-09-25 DE DEP55900A patent/DE848938C/de not_active Expired
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE600276C (de) * | 1931-08-16 | 1934-07-20 | Alexander Varren Dr Ing | Drehbohrer |
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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US2756024A (en) * | 1954-02-17 | 1956-07-24 | Chicago Pneumatic Tool Co | Rotary bit for wet drilling coal and the like |
WO1989001086A1 (en) * | 1987-07-23 | 1989-02-09 | Kennametal Inc. | Masonry two-prong rotary drill bit |
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