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DE84637C - - Google Patents

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Publication number
DE84637C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
lever
hammer
belt
connecting rod
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT84637D
Other languages
English (en)
Publication of DE84637C publication Critical patent/DE84637C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/36Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers
    • B21J7/42Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors
    • B21J7/44Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors equipped with belts, ropes, cables, chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine neue Antriebsvorrichtung nebst Steuermechanismus für Fallhämmer zum Schmieden kleinerer Faconstücke, d. h. gewisser Massenartikel, als Schrauben, Hufeisen, Trensen, Steigbügel u. dergl.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 einen Grundrifs des Hammerwerkes und
Fig. 4, 5 und 6 Arbeitsstücke in verschiedenen Stadien ihrer Herstellung.
Von einem Gestell α wird durch Säulen b ein Rahmen c getragen, dessen horizontale Theile verstellbare Muffen e tragen, in welchen die Fallhämmer d geführt werden. Je nach der Gröfse des Betriebes und nach den herzustellenden Gegenständen kann bei der Maschine eine mehr oder weniger grofse Zahl solcher Hämmer durch denselben Mechanismus getrieben werden. Im gezeichneten Falle kommen acht Fallhämmer zur Verwendung, deren Bären mit auswechselbaren Gesenken g ausgerüstet sind, die mit entsprechenden auswechselbaren Gesenken g1, welche in einen , gemeinsamen Ambos eingelassen und von dem Gestell α getragen werden, correspondiren. Die Aussparungen in den Gesenken entsprechen den herzustellenden Gegenständen und sind so angeordnet, dafs der Gegenstand vom ersten Hammer nur roh bearbeitet, d. h. in blofsen Umrissen ausgeschmiedet, vom zweiten seiner Form bereits näher gebracht wird u. s. w., bis endlich vom letzten Hammer das Arbeitsstück vollendet und womöglich abgeschrotet wird. Die nach diesem Verfahren und mit dieser Einrichtung hergestellten Gegenstände werden ohne Grat fertiggestellt.
Beispielsweise ist in Fig. 4 ein Theil einer Wulsttrense gezeigt, der mit diesem Fallhammer in zwei Hitzen aus einem Quadrateisenstab mittelst sieben Gesenken fertiggestellt wurde. Fig. 5 zeigt einen in einer Hitze aus Rundeisen in fünf Gesenken gearbeiteten Knebel und Fig. 6 eine mit einer Hitze in sieben Gesenken gearbeitete Wassertrense.
Das Wesentliche der vorliegenden Erfindung ist die im Folgenden beschriebene Antriebsvorrichtung und der zugehörige Steuermechanismus.
An dem Rahmen c wird, fest auf einer Welle k sitzend, eine breite Trommel i gelagert, die je nach der Gröfse des Hammerwerkes durch lose und feste Scheiben /, durch eine Räderübersetzung oder bei kleinen Anlagen mittelst einer Handkurbel beständig in Rotation versetzt wird. Für jeden Fallhammer ist ein Seil oder ein Riemen h über die Trommel gelegt, dessen eines Ende bei m mit dem Fallhammer und bei η mit einer vertical geführten Zugstange e verbunden ist, welche mit einem am Gestell α fest, gelagerten Hebel ρ in Verbindung steht. Dieser wiederum wird unter Vermittelung einer Zugstange q durch einen Tritthebel r gedreht, wodurch die Verbindungsstange 0 gehoben oder niedergezogen wird. Eine Feder s oder eine ähnliche Einrichtung dient dazu, die Verbindungsstange stets in der höchsten Lage und somit den
Riemen h lose auf der Trommel zu halten. Die Trommel i rotirt beständig in der in Fig. ι angegebenen Pfeilrichtung. Durch einen Tritt auf r wird die betreffende Verbindung§stange ο niedergezogen und dadurch der Riemen h gespannt, so dafs er sich fest an die Trommel i legt und der Hammer gehoben wird. Nach erfolgtem Tritt hebt, die Feder s die Stange ο wieder in die Höhe, wodurch der Riemen h lose wird und der betreffende Hammer d niederfällt.
Das dem Hebel ρ zugekehrte Ende der Verbindungsstange q hat ebenso wie der Hebel ρ mehrere Löcher, so dafs der Ausschlag des letzteren bei derselben Tritthöhe verändert werden kann, wodurch der Hub der Stange ο mehr oder weniger verlängert wird und die Fallhöhe des Hammers sich ändert. Kleinere Veränderungen in der Fallhöhe werden durch mehr oder weniger starkes Niedertreten des betreffenden Tritthebels r erreicht. Dies wird durch die eigenartige Uebertragung der Tritthebelbewegung auf den Zugriemen h bewirkt, indem die Verbindungsstange ο bei η so unterstützt ist, dafs sie bei einem Ausschlag des Hebels ρ sich in ihrer Längsrichtung verschieben und mit dem oberen Ende vor- und rückwärts schwingen kann, wodurch der Zugriemen in der Ruhestellung des Hammers von der Trommel i abgehoben und in der Arbeitsstellung an diese gelegt wird.
Zweckmäfsig wird an der einen Seite der Maschine ein schwererer Fallhammer % angeordnet, welcher zum Vorschmieden und für andere schwerere Arbeiten verwendet wird. Die Wirkung dieses Hammers kann durch eine Feder w unterstützt werden. Der Antrieb erfolgt durch ein Vorgelege u mittelst eines Hubdaumens v. Durch den Keil y kann der Hammer % in gehobener Stellung fixirt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hammerwerk mit mehreren nebeneinander angeordneten Riemenfallhämmern, dadurch gekennzeichnet, dafs die die Hämmerbaren bewegenden Riemen an ihren von einer gemeinsamen Antriebstrommel ablaufenden Enden mit dem von einem Tritthebel (r) beeinfiufsten Gestänge derart verbunden sind, dafs die Verbindungsstange (o) den Zugriemen in der Ruhestellung von der Trommel abhebt und in der Arbeitsstellung so weit um die Trommel legt, als es durch den Ausschlag des Tritthebels (r) bezw. des' Hebels (p) bedingt wird, zum Zwecke, jeden der Hammerbären in beliebiger Höhe schwebend erhalten bezw. mit verschiedener Schlagstärke arbeiten lassen izu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT84637D Active DE84637C (de)

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DENDAT84637D Active DE84637C (de)

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Country Link
DE (1) DE84637C (de)

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