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DE844717C - Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen von Seifenloesung beim Wagenwaschen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen von Seifenloesung beim Wagenwaschen

Info

Publication number
DE844717C
DE844717C DED6422A DED0006422A DE844717C DE 844717 C DE844717 C DE 844717C DE D6422 A DED6422 A DE D6422A DE D0006422 A DED0006422 A DE D0006422A DE 844717 C DE844717 C DE 844717C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soap solution
compressed air
container
water
spray
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED6422A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Storch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED6422A priority Critical patent/DE844717C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE844717C publication Critical patent/DE844717C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S3/00Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles
    • B60S3/04Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for exteriors of land vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen von Seifenlösung beim Wagenwaschen Es ist bekannt, zum Waschen von Fahrzeugen, insbesondere von Kraftwagen, eine Seifenlösung, sog. Shampoonlösung, zu benutzen, die aus einem Vorratsbehälter unter dem Druck von auf dem Flüssigkeitsspiegel ruhender Preßluft durch Düsen auf die zu reinigenden Fahrzeugflächen gespritzt wird. Dabei erfolgt an der zu reinigenden Fläche eine mäßige Schaumbildung, ohne daß jedoch die Schäumfähigkeit der Seifenlösung und damit ihre Reinigungskraft auch nur annähernd voll ausgenutzt wird. Es bedarf daher bei den gebräuchlichen Waschanlagen mit Shampoonbad immer noch eines Nachwaschens von Hand mit dem Schwamm, um, die letzten Reste von Schmutz an den zu reinigenden Flächen abzulösen und zu beseitigen. Dieser Mangel wird durch die Erfindung beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß die Seifenlösung vor dem Austritt aus den Spritzdüsen mit Preßluft vermischt und zusammen mit dieser auf die zu reinigenden Flächen aufgeblasen wird. Dadurch wird auf diesen eine verhältnismäßig dicke Schaumschicht gebildet, die bei ihrem Entstehen den bereits vorher durch ein Wasserbad aufgeweichten Schmutz von den Flächen abhebt, so daß er beim darauffolgenden Abspülen der Schaumschicht mittels Wassers innerhalb dieser Schicht mit fortschwimrht, ohne nocheinmal mit der gereinigten Fläche in unmittelbare Berührung zu kommen. Dadurch wird jede kratzende oder schleifende Wirkung der Schmutzteilchen auf die lackierten oder polierten Flächen des Fahrzeugs mit Sicherheit vermieden.
  • Für 'das Aufblasen der Seifenlösung auf die Reirtigungsflächenkönnenansichallebekannten, beispielsweise ejektorartig wirkenden Zerstäubungsvorrichtungen benutzt werden. Eine besonders einfache, keine Spezialdüsen erfordernde und gleichzeitig auch ein Vorwaschen und Nachspülen mit reinem Wasser sowie ein Trocknen mit Preßluft ermöglichende Vorrichtung zum Aufblasen der Seifenlösung ist in der Zeichnung schaubildlich dargestellt.
  • Ein Druckbehälter i ist durch Zuleitungen 2, 3 über Absperrhähne 4, 5 mit dem Wasserleitungsnetz und mit einer Preß-luftquelle verbunden. Durch einen verschließbaren Stutzen 6 kann außerdem eine konzentrierte Seifenlösung (Shampoon) in den Behälter eingefüllt werden. Von dem Boden des Behälters führt eine Leitung 7 zu einem an der Decke 8 des Waschraumes angeordneten Verteiler, einem an sich bekannten sogenannten Drehventil g. Dieses besteht im wesentlichen aus einem an der Decke 8 befestigten, flach zylindrischen Hohlkörper io, der miteinem inittigen, nach oben und unten hin offenen, ebenfalls festen Rohransatz i i versehen ist. Auf den Rohransatz ist ein allseits geschlossener zylindrischer Hohlkörper 12 mittels der Hülse 13 leicht drehbar, aber doch so dicht gelagert, daß zwischen den Teilen i i und 13 keine nennenswerten Mengen von Druckwasser oder Preßluft entweichen können. An dem drehbaren Hohlkörper 12 sind radiale Spritzrohre 14 speichenartig angeordnet, die sich während des Betriebes der Waschvorrichtung mit dem Körper 12 um die Achse 15 drehen und dabei das jeweils zur Verwendung gelangende Mittel (Wasser, Seifenlauge, Preßluft) durch düsenartig wirkende Öffnungen 16 auf den zu reinigenden Gegenstand spritzen bzw. blasen.
  • Beim Waschen eines Kraftwagens mittels der Vorrichtung wird beispielsweise wie folgt vorgegangen: Zunächst wird der Druckbehälter i durch öffnen des Hahnes 4 mit Wasser gefüllt, so daß der Wasserspiegel sich etwa in Höhe der Marke 17 befindet. Nach dem Schließen des Hahnes 4 wird der Hah;rn 5 geöffnet und aus der Leitung 3 Preßluft in den Behälter i eingelassen. Die Preßluft drückt das Wasser aus dem Behälter heraus und durch die Leitung 7' und das Drehventil 9 in die Spritzrohre 14 hinein, aus deren Öffnungen 16 es in feinen Strahlen nach unten auf den zu waschenden Wagen spritzt. Hierhei werden die Spritzrohre 14 mit dem Teil 12 des Drehventils um die Achse 15 gedreht, so daß alle Außenflächen des Wagens gleichmäßig mit Wasser abgespritzt und der auf ihnen fest haftende Schmutz aufgeweicht und zum Teil abgelöst wird. Wenn der größte Teil des Wassers aus dem Behälter i herausgedrückt ist, wird die weitere Preßluftzufuhr durch Schließen des Hahnes 5 abgesperrt, worauf sich die im Behälter befindliche Preßluft unter Verdrängen des restlichen Wassers aus dem Behälter entspannt und beim darauffolgenden Entweichen durch die Leitung 7, durch das Drehverjtil 9 und durch die Spritzrohre 14 auch aus diesen Teilen das Wasser zum größten Teil mit herausreißt.
  • Sobald sich die Luft im Behälter entspannt hat, wird durch den Stutzen 6 eine abgemessene Menge konzentrierter Seifenlösung (Shampoon) etwa bis zur Höhe der Marke 18 in den Behälter gefüllt und durch Öffnen des Hahnes 5 neuerdings Preßluft in den Behälter eingelassen. Diese verdrängt nunmehr die Seifenlösung aus dem Behälter in den Zylinder 12 hinein, so daß dieser etwa bis zu der aus der Zeichnung ersichtlichen Höhe, d. h. bis dicht unterhalb der Spritzrohre 14, mit Seifenlösung gefüllt wird. Dabei reißt die Luft, wenn die Seifenlösung aus dem Behälter 1 verdrängt ist, beim Aufsteigen in der Leitung 7 auch den in dieser befindlichen Rest der Seifenlösung mit in den Zylinder 12 hinein, wobei bereits in der Leitung 7 eine begrenzte Schaumbildung durch Mischung der Lösung mit der in ihr aufsteigenden Luft eintritt. Das vollständige Verschäumen der Seifenlösung erfolgt dann im Zylinder 12, wenn aus der Leitung 7 nur noch reine Preß,luft nachströmt und diese in der in der Zeichnung angedeuteten Weise ihren Weg in Gestalt zahlreicher Luftblasen durch die im Zylinder 12 gespeicherte Seifenlösung nimmt, um zu den Spritzrohren 14 zu gelangen. Die Folge hiervon ist, daß aus den Öffnungen 16 der Spritzrohre zahlreiche dünne Strahlen von Seifenschaum auf den zu waschenden Wagen spritzen, so daß dieser bald mit einer dicken Schicht cremeartigen Seifenschaums bedeckt ist. Sobald alle Seifenlösung aus dem Zylinder 12 verdrängt ist, was sich an dem Nachströmen reiner Preßluft bemerkbar macht, wird die Preßluftzufuhr durch Schließen des Hahnes 5 wieder abgestellt und inzwischen der Druckbehälter i aus der Leitung 2 erneut mit Wasser gefüllt.
  • Hat der Seifenschaum auf den zu reinigenden Flächen des Wagens seine schmutzlösende und schmutzabhebende Wirkung getan, so wird wieder der Preßlufthahn 5 geöffnet und der Wagen dadurch in der oben beschriebenen Weise nochmals mit Wasser überspritzt, um denn Seifenschaum mitsamt dem gelösten Schmutz von seinen Flächen abzuspülen. Nach Beendigung des Spülens kann die Preßluftzufuhr noch eine Zeitlang aufrechterhalten werden, -um den Wagen dadurch äußerlich abzutrocknen.
  • Anstatt das Wasser und die Seifenlösung nacheinander aus dem gleichen Behälter zu verspritzen, kann man auch für jedes der beiden Mittel einen besonderen Behälter vorsehen, oder man verspritzt nur die Seifenlösung aus einem Behälter mittels Preßluft und benutzt für das Verspritzen des Wassers unmittelbar eine Schleuderpumpe ohne Zwischenbehälter. In beiden Fällen kann man dann in den Behälter für die Seifenlösung eine größere, für eine ganze Anzahl von Waschungen ausreichende Menge der Lösung einfüllen, von der man jeweils die für einen Waschvorgang benötigte Menge mittels ruhender Preßluft in den Zylinder 12 hinaufdrückt, um sie dann aus einer besonderen, außerhalb des Behälters i in die Leitung 7 einmündenden Preßluftleitung mittels strömender Preßluft zu zerstäuben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Auftragen von Seifenlösung beim Wagenwaschen, wobei die Seifenlösung unter dem Druck verdichteterLuft mittels Spritzdüsen auf die zu reinigenden Flächen, beispielsweise eines Kraftwagens, aufgespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Seifenlösung vor dem Austritt aus den Spritzdüsen mit der Preßluft vermischt qnd als Seifenschaum auf die Flächen aufgeblasen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine für einen Waschvorgang ausreichende Menge der Seifenlösung in einem geschlossenen Gefäß (i2) gespeichert wird, welchem die Preßluft in der Nähe seines Bodens zugeführt wird und an dessen oberes Ende die zu den Spritzdüsen (r6) führenden Verteilungsrohre (i4) angeschlossen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge. kennzeichnet, daß das Gefäß (i2) den drehbaren Teil eines die Spritzrohre (i4) tragenden, an sich bekannten Drehventils (9) bildet.
DED6422A 1950-09-30 1950-09-30 Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen von Seifenloesung beim Wagenwaschen Expired DE844717C (de)

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Publications (1)

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DE844717C true DE844717C (de) 1952-07-24

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ID=7031758

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DED6422A Expired DE844717C (de) 1950-09-30 1950-09-30 Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen von Seifenloesung beim Wagenwaschen

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DE (1) DE844717C (de)

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