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DE843214C - Verfahren und Einrichtung zum Aufbringen einer Verschlusskappe oder eines anderen dichtenden Verschlusses auf eine Flasche oder einen anderen Behaelter - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Aufbringen einer Verschlusskappe oder eines anderen dichtenden Verschlusses auf eine Flasche oder einen anderen Behaelter

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Publication number
DE843214C
DE843214C DEL5916A DEL0005916A DE843214C DE 843214 C DE843214 C DE 843214C DE L5916 A DEL5916 A DE L5916A DE L0005916 A DEL0005916 A DE L0005916A DE 843214 C DE843214 C DE 843214C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closure
cap
neck
chamber
bottle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL5916A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Liquid Carbonic Co Ltd
Original Assignee
Liquid Carbonic Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Liquid Carbonic Co Ltd filed Critical Liquid Carbonic Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE843214C publication Critical patent/DE843214C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/02Closing bottles, jars or similar containers by applying caps by applying flanged caps, e.g. crown caps, and securing by deformation of flanges
    • B67B3/10Capping heads for securing caps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/24Special measures for applying and securing caps under vacuum

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vacuum Packaging (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Aufbringen einer Verschlußkappe oder eines anderen dichtenden Verschlusses auf eine Flasche oder einen anderen Behälter Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen in Zusammenhang mit dein Aufbringen von Verschlußkappen oder ähnlichen Verschlußelementen auf gefüllte Gefäße.
  • Beim Abfüllen #-(-)n Getränk-en in Flaschen, wobei sich der Ausdruck Abfüllen in Flaschen auch auf andere Gefäße als Flaschen bezieht, bleibt nach dem Füllen der Flasche ein kleiner Raum zwischen der Oberfläche der Flüssigkelt und der Öffnung der Flasche. Die Erfahrung hat gezeigt, daß die in diesem Raum enthaltene kleine Luftmenge nach dem .\ufsetzen der Verschlußkappe und deren Abdichtung an der Flaschenöffnung eine schädigende Wirkung auf das in der Flasche enthaltene Getränk ausübt. Dies trifft besonders auf Bier zu. Sogar diese kleine Luftnienge in einer Bierflasche hat zur Folge, daß nach einer gewissen Zeit sowohl der Geschmack als auch die Farbe des Bieres beeinträchtigt wird.
  • Die Erfindung weist demgegenüber einen brauchbaren Weg, um diesen Übelstand zu beheben. Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, daß vor dem endgültigen Abdichten des. Verschlußelernentes der Flasche bzw. eines anderen Gefäßes der Flaschenhals oder der Verschlußauflageteil des Gefäßes in einer hermetisch abgedichteten Kammer Aufnahme findet, und das dichtende Verschließen innerhalb der hermetisch abgedichteten Kammer stattfindet, nachdem die Luft aus der hermetisch abgedichteten Kammer abgesaugt wurde, oder ein Sterilisationsmittel, beispielsweise Schwefeldioxyd, in die hermetisch abgedichtete Kammer eingeführt wurde. Zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung ist an der Verschließmaschine der Verschlußaufbringekopf mit einer Ininenkammer versehen zur Aufnahme des Halses der Flasche bzw. des Verschlußauflageteils des Gefäßes in derselben, wobei eine Dichtung um den Hals bildende --Mittel vorgesehen sind, uni diese Kammer hermetisch abzuschließen und Mittel vorgesehen sind, die einen Zutritt in das Innere der hermetisch abgedichteten Kammer ermöglichen, so daß die Luft aus derselben abgesaugt oder ein Sterilisiermittel, beispielsweise Schwefeldioxyd, eingeführt werden kann, um die Karnmer steril zu machen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in den Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. In diesen zeigt Fig. i einen Längsschnitt einer Einrichtung zum Aufbringen von Verschlüssen auf Gefäßen, insoweit es für das Verständnis der Erfindung erforderlich ist*. wobei der Schnitt im wesentlichen nach der Linie i-i der Fig. 2 verläuft; Fig. 2 ist ein Querschnitt der in Fig. i gezeigten Einrichtung längs der Linie 2-2 der Fig. i; Fig. 3 ist ein Aufriß eines der Verschlußköpfe der Finrichtung gemäß der Erfin * dung; Fig. 4 ist ein Längsschnitt des unteren Teiles des Verschlußkopfes mit dem zugehörigen Verschlußlials; Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die in Fig. 3 und 4 gezeigten Verschlußkappenauflage; Fig. 6 ist eine Abwicklung der die Arbeitsweise der Verschlußköpfe und Verschlußkappenauflage steuernden Kurvenbahnen; Fig. 7 i'st ein Längsschnitt eines Verschlußkopfes, ähnlich (lern in Fig. 3 und 4 dargestellten, jedoch mit einer al)N#-,eicliend ausgebildeten Verschlußkappenauflage; Fig. 8 ist ein Teilschnitt im vergrößerten Maßstal), der die in Fig. 7 gezeigte Verschlußkappenauflage ihrer abgedichteten Stellung zeigt; Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 8, wobei die Verschlußkappenauflage in die Stellung zur Aufnahme der Nerschlußkappe ausgeschwungen ist; Fig. io ist ein der Fig. i entsprechender Längsschnitt, bei dem jedoch die Anordnung der Schwenkkurve der Verschlußkappenauflage gezeigt ist und der Schnitt längs der Linie io-io der Fig., i i geführt ist; Fig. 1 1 ist ein Querschnitt längs der Linie i i-i i der Fig. io; Fig. 12 ist eine, 1,-Iinzeldarstellung im Schnitt des in Fig. i und io gezeigten Vakuumregelventils, wo,-bei der Schnitt längs der Linie 12-12 der Fig. io geführt ist.
  • Bei der dargestellten Nfaschine ist vorzugsweise ein hohler Nlittelständer i vorgesehen, der sich von einer nicht gezeigten Grundplatte senkrecht nach oben erstreckt und außer den umlaufenden Teilen der Verschlußköpfe das feststehende Gehäuse 2 trägt, welches den oberen Teil der Verschlußköpfe umgibt. Dieses Gehäuse 2 ist mittels des Klemm-1)olzviis 3 festgeklemint, der zentral im Ständer i angeordnet ist, und wird von jenem in seiner Lage gehalten,. Der Ständer i erstreckt sich durch eine öff nung in einem Arbeitstisch 4, der sich auf dem Untergestell abstützt und mit einer Öffnung versehen ist zur Aufnahme des sich drehenden Flaschentisches 5. Dieser Flaschentisch 5 dreht sich mit den Verschlußköpfen, wobei zu'diesem Zweck ein sich drehender Zylinder 6 vorgesehen ist, an dessen unterem' Ende sich der Flaschentisch 5 befindet und der die Nabe 7 trägt. Diese Nabe bildet einen Teil des Zylinders 6 und besteht aus einem Teil der Spindel 8. In der Spindel 8 sind eine Anzahl zylinr drischer Führungen 9 vorgesehen, und zwar je eine für jeden der Verschlußköpfe io, so daß beim Drehen der Spindel sich die Verschlußköpfe mit dieser drehen. Die Flasche gelangt bei jeder Bewegung auf den Tisch 5 zwischen die Finger von zwei in senkrechtem Abstand voneinander befindlichen Drehkreuzen ii, welche die Flasche oder das Gefäß unter den Verschlußkopf io bringen.
  • Im allgemeinen sind bei einer solchen Maschine zehn Verschlußköpfe vorgesehen. Da die einzelnen Köpfe jedoch alle dieselbe Konstruktion haben, ist nur die Beschreibung der besonderen Ausbildung eines derselben erforderlich.
  • Jeder der Verschlußköpft bestecht aus einem zylindrischen Gehäuse 12, das an einem darübe#r befindlichen Joch 13 gelagert ist, das an seinem oberen Ende eine Rolle 14 trägt, die auf einer feststehend gelagerten Bahn 15 abläuft. Der Verlauf dieser Bahn ist derart, daß beim Umlaufen des Vcrschlußkopfes io die in der Bahn laufende Rolle 14 eine auf und ab gehende Bewegung des Verschlußkopfes und der mit diesem verbundenen Teile bewirkt, wodurch der #,erschlußkopf nach unten gegen eine Flasche bewegt wird, die unter denselben zum Aufbringen des Flaschenverschlusses gebracht werden kann. Wie aus Fig. i ersichtlich, hat die Bahn 15 auf der linken Seite der Figur den Verschlußkopf io in die oberste Endstellung seines Hubes gebracht, während auf der rechten Seite der Figur die Bahn 15 den Verschlußkopf io in die unterste Endstellung seines Hubes bewegt hat, d. h. in die Stellung, in welcher das Aufbringen und Anprüssen des \lcrschlußkopfes auf dem Gefäß beendigt ist.
  • Im Gehäuse 12 ist ein hohler Schaft 16 (Fig- 7) in senkrechter Richtung beweglich angeordnet, der durch eine Schraubenfeder 17 nach unten gedrückt wird, Während eines Teils seiner Bewegung ist der Schaft 16 mit dem Gehäuse 12 durch zwei Sperrklinken 18 verriegelt, die in Schlitzen in den Wänden des Zylinders 16 schwenkbar sind und in einen im Ring 2o vorgesehenen V-förmigen Schlitz ig eintreten können, wobei sich das obere Ende der Feder 17 gegen diesen Ring 2o abstützt.
  • Innerhalb des Zylinders 16 ist ein Kolben 21 angeordnet, der durch eine Schraubenfeder 22 in seiner untersten Stellung gehalten wird. Dieser Kolben ist an seinem oberen Ende mit einem verengten Hal ' s2,3 und einem keilförmigen Kopf 24 ausgebildet, der sieh normalerweise zwischen den Sperrklinken 18 befindet, uni dieselben in gespreizter Stellung in die Kerbe ig zu drücken, wodurch die Teile verriegelt werden, so (laß während des ersten Teils der Abwi rtsbewegung des Gehäuses 12 alle Teile gemeinsam bewegt werden. Wenn jedoch das untere Ende des Kolbens in Berührung m-it einer auf der Öffnung des Gefäßes befindlichen Verschlußkappe kommt, kommt die Bewegung des Kolbens 21 zum Stillstand, wobei der Zylinder 16 irn Gehäuse 12 seine AbwärtsbeNvegung fortsetzt, bis der Keil 24 den Raum zwischen den Sperrklinken ig verlassen hat. Hierdurch #"-erdüii die Klinken ausgelöst und die Verrieglung zwischen dem Zylinder 16 und dem Gehäuse 12 aufgehoben, so daß das Gehäuse 12 seine Abwärts4%%-ü#,ung fortsetzt, während der Zylinder 16 feststellend bleibt.
  • Das untere Ende des Zylinders 16 trägt einen Verschlußhals 25. Letzterer ist mit einem Anpreßring 26 für die Verschlußkappe versehen, wobei zur hermetischen Abdichtung des oberen Teiles dieses Halses ein Dichtungsring 27 vorgesehen ist, der zwischen vinem Flansch 28 und einem Ring 29 eingeklemmt ist (Fig. 4). Dieser Dichtungsring hat einen nach oben abgewinkelten Teil 30, der mittels eines Kletiiiiirillges.3i an das untere Ende des KolbenS 21 dichtend arigedrückt wird. Diese Anordnung gestattet eitie Relativbewegung des Kolbens mit Bezug auf den Verschlußhals und dichtet gleichzeitig den oberen Teil des Verschlußhalses hermetisch ab. Das unterv Ende des Verschlußlialses 2.9 trägt einen ringförin igen Innenflaiisch 32, der von einem Guinniidichtungsring 33 unigeben ist.
  • Unterhalb des Verschlußhalses befindet sich eine #,'erschlußk-a[)1),eiiaufla"'e34, innerhalb welcher ein N'ersciiitit31,api)etiträg,ei-35 senkrecht beweglich ist. Diesci- Verschlußkappenträger wird in seiner überstehenden Lage durch Schraubenfedern 36 gehalten, wobei zwischen dein Verschlußkapperiträger und ein,eni ringförinigen Flatisch 37 an der Verschlußkappenauflage ein Gunirniri"938 von ini wesentlichen U-förinigein Querschnitt angeordnet ist, welclier bei der AhwärtsbeNvegung des Verschlußkappenträgers 35 in sctikrechter Richtung zusamniengedrückt und in waagerechter Richtung verengt wird. Der \'crsclilu13k-al)i-)eilträger 35 dient zur Aufnahine und Lagerung einer Verschlußkappe für das .\ufbringen derselben auf die Öffnung des zu verschließenden Gefäßes und uni einen Teil des Umfanges desselben, wobei die Öffnung 39, auf welcher die Verschlußkappe aufgelegt ist, umgehend ein ringförmiger Flansch oder Anschlag 4o für die Verschlußkappc \-orgesehen ist. In ihrer normalen Stellung befindet sich die Verschlußkappenauflage in ausreichend senkrechtem V)stand vom Verschlußlials, um die Einführung des Endes einer Verschlußkappenfallrinne 41 zwischen diesen beiden Teilen-zu ermöglichen, die eine Verschlußkappe in eine Stellung unmittelbar über der Öffnung 39 und auf dem Verschlußkappenträger 35 zuführt. Unmittelbar darauf wird jcdo-cli die Verschlußkappenfallrinnü41 durch nicht zeigte Orgarie zurückgezogen, um die Verschlußkappenauflage frei zu machen. Bei in senkrechter Richtung feststehender Verschlußkappeiiauflage und sich nach abwärts bewegendem N't!rsclilußlials kommt daher der Teil 32 des Verschlußhalses am Verschlußkapp-enträger 35 zur Auflage, wodurch dieser nach unten gedrückt wird und der Ring 38 verengt wird, so daß er zur dichtenden Auflage am Flaschenhals kommt und dabei die Berührungsstelle zwischen Flaschenhals und Verschlußkappenträger hermetisch abd,ichtet. Der Dichtungsring 33 trifft dabei auf den oberen Teil der Verschlußkappenauflage 34 auf, wodurch die Berührungss,telle zwischen der Verschlußkappenauflage und dem ' Verschlußhals hermetisch abgedichtet wird, so daß eine das obere Ende des zu verschließenden Gefäßes umgebende Kammer gebildet wird, die hermetisch abgedichtet ist.
  • Die Verschlußkappenauflage 34 bildet das untere Endeeines sich nach oben fortsetzenden Halteringes 42, der den Hals 25 unigibt und zur Aufnahme des unteren Endes einer Tragstange 43 dient. Auf das untere Ende dieser Stange ist eine Halternutter 44 aufg,esehraubt, auf welcher der Haltering 42 aufliegt. An ihrem oberen Ende trägt die Stange eine Rolle 45, die während eines bestimmten Teiles der Drehung des Verschlußkopfes auf einer Kurvenbahn 46 abrollt, die von der Innenwand des Gehäuses 2 getragen wird. Diese Kurvenbahn ist so ausgebildet, daß auf ihr an einem bestimmten Punkt während der Drehung und Abwärtsbewegung des Kopfes io die Rolle 45 zur Auflage kommt, wodurch eine weitere Abwärtsbewegung der Auflage 34 verhindert wird, obwohl infolge der Anordnung der Kurvenbahn 46 nii t Bezug auf die Kurvenbahn 15 der Verschlußkopf io seine Abwärtsbewegung auch, nachdem die Auflage 34 zu Ruhe gekommen ist, fortsetzt.
  • Infolge der beschriebenen Konstruktion wird, nachdem ein Gefäß unter den Verschlußkopf und auf den Tisch 5 gebracht worden ist, der Verschlußkopf zusammen mit der Verschlußkappenauflage gesenkt, so daß der Hals des zu verschließend-en Gefäßes durch den Hals der Verschlußkappenauflage hindurchragt. An dieser Stelle kommt während der Ab- wärtsbewegung des Verschlußkopfes io die Auflage 34 zur Ruhe. Der Verschlußhals 25 setzt jedoch seirie Abwärtsbewegung fort, so daß der ringförmige Innenflansch 32 auf die Oberseite des Xerschlußkappenträgers 35 zur Auflage kommt, wodurch der Verschlußkappenträger nach unten gedrückt und der Ring 38 an den Hals der Flasche angedrückt wird. Gleichzeitig kommt der Dichtungsring 33 auf die Oberseite der Verschlußkappenauflage 34, wodurch die Berührungsstelle zwischen der Auflage 34 und dem Hals 25 abgedichtet und gleichzeitig eine hermütisch abgedichtete Kammer gebildet wird, die die Öffnung des abzudichtenden Gefäßes umgibt. Unmittelbar vor dem endgültigen Aufdrücken und seitlichen Andrückün der Verschlußkappe auf die Öff- nung der Flasche wird diese Kammer mit einer Vakuunipumpe od. dgl. verbunden, so. daß im Halis der Flasche oberhalb des Flüssigkeitsspiegels der Flasche oder des Gefäßes vorhandene Luft abgesaugt wird. Dieses so erzeugte Vakuum wird während der sich fortsetzenden Abwärtsbewegung des Verschlußhalses 25 aufrechterhalten.
  • Das Absaugen der Luft aus dem Hals des Gefäßes findet unmittelbar vor dem Auftreten des Kolbens 2 1 auf die Kappe statt, so daß für eine kurze Zeitdauer die Kappe nur lose auf der Öffnung der Flasche aufliegt. Bis zu dem Augenblick, in dem der Kolben 21 einen festen Druck auf die Verschlußkappe auszuüben beginnt, ist die Luft aus dem Hals der Flasche bereits abgesaugt worden. Während der weiteren Abwärtsbewegung des Verschlußhalses zum seitlichen Anpressen der Kappe od. dgl. an das Öffnungsende der Flasche bewegt sich der VerschlußhalS 25 ebenfalls nach unten, wobei der Ring 38 die Abdichtung um den Hals der Flasche aufrechterhält, in dem er auf diesem gleitet.
  • Statt die Luft aus der abgedichteten Kammer abzusaugen, kann diese auch durch Einfüh#rung eines Sterilisationsmittels, beispielsweise Schwefeldioxyd, steril gemacht werden.
  • In Fig. 6 ist eine Abwicklung der Kurvenbahn 15 und der Kurvenbahn 46 gezeigt, mit den auf diesen ablaufenden Rollen 14 und 45. Aus der Betrachtung dies-er Figuren ergibt sich, daß in dem Augenblick, in dem die Rolle 14 in das Gefälle der ihr zugeordrieten Kurvenbahn einzutreten beginnt, die Rolle,45 gleichzeitig sich abwärts bewegt, bis sie auf der Kurvenbahn 46 zur Auflage kommt. Die Rolle 14 setzt jedoch ihre Abwärtsbewegung auf der Kurvenbahn 15 fort, so daß die Rolle 45 für eine kurze Zeit stationär bleibt. Vor der Bewegung der Rolle 14 zum Ende des abfallenden Teiles der Kurven-bahn 15 hat jedoch die Rollt 41 bereits die Kurvenbahn 46 verlassen, wodurch während des letzten Teiles der Bewegung der Rolle 14 eine Bewegung der Rolle 45 nach unten ermöglicht wurde. Dementsprechend z' führen der AnpreßhalS 25 und mit ihm die Verschlußkappenauflagt 34 anfänglich eine gemeinsame Abwärtsbewegung aus. Für eine kurze Zeitdauer wird dann die Verschlußkappenauflage 34 feststehend gehalten, um eine Abdichtung der Berührungsstelle zwischen der Auflage 34 und dem unteren Ende des Halses 25 zu bewirken. Nachdem dies geschehen ist und die Luft aus dem Hals der Flasche oder des Gefäßes abgesaugt worden ist, setzen die Auflage 34 und der Verschlußhals 25 ihre gemeinsame Abwärtsbewcgung fort, während die Verschlußkappe und die Öffnung der Flasche nach oben zur seitlichen Anpressung der Verschlußkappe durch den -.Nfechani#SMUS 26 bewegt werden. Während dieses Anpreßvorganges wird das Vakuum aufrechterhalten, so daß keine Gefahr des Zurückströmens der Luft in den Hals der Flasche besteht, obwohl auch schon während dieses Zeitraums die \',erschlußkappe auf die Öffnung der Flasche durch den Kolben 21 ziemlich fest angedrückt wird.
  • Zum Absaugen der Luft aus der die Öffnung der Flasche umgebenden abgedichteten Kammer ist in dem VerschlußhalS 25 ein Kanal 47 vorgesehen, der in das Innere der den Anprüßmechanismus tragenden Kammer führt und mit einem Anschluß-nippel -18 versehen ist. Dieser Anschluß-nippel ist mit einer bicgsamen Leitung 49 verbunden, die zu einem Ventil führt, welches die Verbindung der Kammer el mit einer Absaugvorrichtung steuert.
  • Dieses -\,üntil ist an der DrehsPindel 7 angeordnet, auf der ein Ring 5o vorgesehen ist, der an seiner Unterseite mit einer Nut oder einem Kanal 51 versehen ist, die bzw. der sich teilweise um den, Ring erstreckt und an einer Stelle durch einen Kanal mit dem NiPPel 52 verbunden ist, der über eine Leitung 53 mit der Saugpumpe in Verbindung steht. Dieser Ring 5o ist an seiner Oberseite mit einer kurzen ringförmigen Nut 54 oberhalb eines Endes der Nut 51 versehen und mit der Nut 51 durch senkrechte Boli,rungen 55 verbunden. Der Ring 50 wird, gegen Drehung festgehalten, beispielsweise durch eine nicht gezeigte Stange, die sich bis zum Gehäuse 2 erstreckt und mit diesem verbunden ist. Zur Zusümmenarbeit mit dem Ring 5o ist ein Ventilring 561 vorgesehen, der auf der Nabe 7 zur Drehung mit derselben verkeilt ist. Dieser Ventilring ist mit mehreren Kanälen 57 versehen, von denen je einer für jeden Kopf vorgesehen ist, und die mittels biegsamer Leitungen 49 mit den jeweiligen Verschlußköpfen verbunden sind. Die Ringe 50 und 561 werden zw,ischen einem auf der Nabe 7 gelagerten unteren Abschlußring 6o und einem oberen, Ring 61, welcher auf der Nabe 7 angeordnet und mit ihr verkeilt ist, in dichtend gleitender Bewegung gehalten, wobei eine Schrauben,feder 62 zwischen dem oberen Ring 61 und dem Ring 561 eingesetzt ist, um den Ring 561 in enger Ber.ührung mit dem Ring 5o zu halten. Die obere Nut 57 in dem Ring 5o ist so in dem Ring angeordnet, daß sie in zeitlich richtiger Beziehung zur Kurvenbahn 14 und zur Kurvenbahn 46 steht, so daß der Kanal 57 mit der hermetisch abgedichteten Kammer des Verschlußkopfes unmittelbar, nachdem die Auflage 34 auf dem Dichtungsring 33 zur dichtenden Auflage gekommen ist, in Verbindung gebracht wird, wobei diese Verbindung so lange aufrechterhalten wird, bis die Verschlüßkappe auf die Flaschenöffnung dichtend auf- und seitlich angepreßt worden ist.
  • Eine der soeben beschriebenen Anordnung ähnliehe Ventilanordnung kann für das Einführen eines Sterilisationsmittels, beispielsweise Schwefeldioxyd, in die abgedichtete Kammer ausgebildet werden.
  • In den Fig. 7,8,9, io und i i ist eine Abänderungsform der Verschlußkappenauflage 34 gezeigt, bei welcher die Verschlußkappenauflage während des Aufbringens der Verschlußkappe auf den Verschlußkappenträger von unterhalb des Verschlußkopfes nach außen geschwenkt und dann unmittelbar vor der Abwärtsbewegung des Verschlußkopfes zur Flasche unter den Verschlußkopf geschwenkt wird. Mit Ausnahme der Konstruktion und der Anordnung der Verschlußkappenauflage sind die übrigen Teile der 'Maschine die gleichen, so daß bezüglich bestimmter Einzelheiten der Ausbildung des Vakuumregelventils und des NI"erselilußkopfes auf die in den Fig. i und 6 dargestellte Ausführungsform verwiesen wird, um eine Doppelbeschreibung zu vermeiden.
  • Die insbesondere in den Fig. 7,8 und 9 dargestellte ",7erschlußkappenauflag,e besteht aus einem Tragring oder Tragelement 63, in dem ein senkrecht beweglicher '#7erschlußkappenträger 64 angeordnet ist, wo- bei zwischen dem Verschlußkappenträger und einem Flansch 65 in dem Hals des Ringes 63 ein Dich- tungsring 66 angeordnet ist, der dem in Fig. 5 dargestellten Dichtungsring ähnlich ist und in der gleichen Weise senkrecht zusammengedrückt wird, uni den Ring an den Hals des Gefäßes anzudrücken. Der \'crscliliißkal)I)enträger 64 wird in seiner herausgchobenen Stellung durch eine einfache Schraul'enfeder ()7 g(#I'alten. Die Oberseite des Tragririg-s 63 ist mit einer Nut versehen zur Aufnahme eines (',Limiiiidiclitiiiigsriiiges 68, welcher, wenn der Tragring 63 während der Al)NN-ärtsbewcgung des \`erschlußkopfes i o senkrecht feststehend gehalten w ird, zur dichtenden lierührung mit dein unteren Rand des X'crscliltißlial-ses gebracht wird.
  • Die Verschlußkappenauflage 63 ist mit einem seitlich abstehenden Tra#garm 69 versehen, der eine Nabe 70 hat zur Aufnahme einer Tragstangt 7 1, die zur Haltcrung der Verschlußkappenauflage63 in ähnlicher Weise wie die Stange 43 dient. Das obere l,'nde der Stange 71 ist mit einer Rolle 72 versehen, deren Funktion der Rolle 45 der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform entspricht und außerdem mit einem sich winklig erstreckenden Arm 73 versehen ist, der an einem senkrecht angeordneten Zapfen eine Rolle 74 trägt. Diese Rolle läuft während eines Teiles der Drchung des Verschlußkopfes io auf einer Kurvenbahn, 75 ab, die an der Unterseite des Gehäuses 2 befestigt ist, wie in Fig. io dargestellt, wobei durch dieses Abrollen auf der Kurvenbalin 75 der Hebel oder Kurbelarm 73 der Stange 71 eine SchNvenkbewegung mitteilt, wodurch die Verschlußkappenauflage 63 von unterhalb des Verschlußkopfes nach außen in eine Stellung zur Aufnahme einer Verschlußkappe aus der Fallrinne 76, wie in Fig. 9 gezeigt, gesch,#venkt wird. Unter Berücksichtigung des Umstandes, daß die Verschlußköpfe io entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn umlaufen, ergibt sich aus Fig. i i, daß sich die Kurvenbahn 75 am Aufnahmetell des Hubes des Verschlußkopfes befindet, so daß die Verschlußkappenauflage 63 nach außen in eine Stellung geschwenkt wird zur Aufiia-hme einer Kappe od. dgl. vor dein Zeitpunkt, in (lern der Verschlußkopf seine Abwärtsbewegung für das seitliche Anpressen der Verschlußkappe beginnt. Daher ist in dem Zeitpunkt, in dem der Verschlußkopf den abfallenden Teil der Kurvenbahn 15 erreicht, die Verschlußkappenauflage bereits in eine Stellung unterhalb des Verschlußhalses 25 zurückgeschwenkt worden, so daß sich die Rolle 72 in einer Lage für die Zusammenarbeit mit ihrer Kurvenbahn 461 in der gleichen Weise, wie die Rolle 45 mit der Kurvenbahn 46 ztisammenarbeitet, befindiet, um die Verschlußkapp,enauflage 63 ausreichend lange feststehend zu halten, um eine dichtende Auflage des '#)'ersclilUßtlalSüS 25 am Dichtungsring 68 zu ermöglichen, wodurch eine 'hermetisch abgedichtete Kammer gebildet wird, die die Öffnung des Gefäßes umgibt. Die Verschlußkappenauflage 63 bewegt sich djann mit dem VerschlußhalS 25 nach unten in der gleichen Weise, wie in Verbindung mit der Verschlußkappenauflagü 34 und dem VerschlußhalS 25 beschrieben.
  • Um ein Verbleiben der Auflage 63 in einer Stellung unterhalb des '#)'erschluß'halseS 25 zu gewährleisten, nachdem sie aus der Stellung zur Aufnahme der Verschlußkappe od. dgl. zurückgeschwenkt worden ist, ist eine Schraubenfed;er76 vorgesehen, von der ein Ende an dem Träger zur Lagerung der Rolle 14 befestigt ist und das andere Ende an dem Träger zur Lagerung der Rolle 72. Diese Feder steht viiter Spannung, wenn die Verschlußkappenauflage nach außen zur Aufnahme der Verschlußkappe gesch-,venkt wird, wobei sie das Festhalten der Auflage unterhalb des Verschlußhalses unterstützt, wenn die Auflage von der Kurvenbahn 75 freigegeben wird.
  • Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform weicht der Einlaß zu der den Anpreßmechan-ismus aufnehmenden Kammer geringfügig von dem in Fig. 4 dargestellten ab. Bei dieser Ausführungsform erstreckt sich der Ventilschaft 77 seitlich des VerschlußhalSCS 25 und ist mit einer Bohrung 78 versehen. die der Bohrung 47 entspricht. Die Bohrung ist mittels einer biegsamen Leitung49 mit dem Vakuumsteuerring50 verbunden, wie bei der in Fig. i gezeigten Ausführungsform dargestellt, wobei jedoch der Träger mit einem zusützlichen Ventil 79 versehen ist, an dessen Schaft 8o ein Glied 81 zur Öffnung des Ventils im zeitlich richtigen Verhältnis zum X-erschluß der die Öffnung der Flasche umgebenden Kammer angreifen kann,. Die Arbeitsweist bei dieser Ausführungsform, insofern sie das Aufbringen eines Verschlusses betrifft, ist im wesentlichen die gleiche wie bei der in den Fig. i bis 6 gezeigten Konstruktion. Wenn der Verschlußhals 25 -und die Auflage 63 sich nach unten bewegen, tritt der Flaschenhals zunächst in den Ring 66 ein. Zu diesem Zeitpunkt wird die Abwärtsbewegung der Auflage 63 zum Stillstand gebracht. Die Weiterbewegung des VerschlußhalSeS 25 nach unten bewirkt zuerst eine Abwärtsbewegung des Verschlußkappenträgers 64 und mit diesem der auf diesem liegenden Verschlußkappe, wobei der Ring 66 eng um den Ffaschenhals angepreßt wird. Eine weitere Bewegung des Verschluß-halses --5 nach unten hat ein Auftreffen des unteren Endes des Verschlußhalses auf den Dichtungsring 68 zur Folge, wodurch die die Öffnung der Flasche und die Verschlußkappe umgebende Kammer abgedichtet wird. Hierauf wird das Ventil 79 geöffnet. Auf diese Weise wird ein Vakuum in dieser abgedichteten Kammer erzeugt und die Luft aus dem Hals des, Gefäßes oder der Flasche abgesaugt. Anschließend bewegen sich die Auflage63 und der Verschlughals,25 gemeinsam nach unten, was ein Auftreten des Kolbens 21 auf die Verschlußkappe zum festen Aufpressen derselben auf die Öffnung der Flasche oder des Gefäßes verursacht, wobei gegebenenfalls der Flaschenhals durch Seitenpreßmechanismus geführt wird zum seitlichen Anpressen der Verschlußkappe um denselben und zur Abdichtung der Flasche.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE- i. Verfahren zum Aufbringen einer Verschlußkappe oder eines anderen dichtenden Verschlusses auf eine Flasche oder einen anderen Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals oder der Verschlußauflage#teil des Behälters vor dem endgültigen Abdichten des Verschlußstückes auf dem Behälter in einer hermetisch abgedichtüten Kammer Aufnahme findet und das dichtende Verschließen innerhalb der hermetisch abgedichteten Kammer stattfindet, nachdem die Luft aus der hermetisch abgedichteten Kamm-er abgesaugt wurde oder ein Sterilisationsmittel, beispielsweise SO., in die hermetisch abgedichtete Kammer eingeführt wurde.
  2. 2. E-inrichtung zur Ausführung des 'Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußaufbringekopf mit einer hinenkammer versehen ist zur Aufnahme des Halses der Flasche bzw. des Verschlußaufnahmeteiles des Gefäßes in derselben, wobei eine Dichtung um den Hals bildende Mittel vorgesehen sind, um diese Kammer hermetisch abzuschließen und daß Mittel vorgesehen sind, die einen Zutritt in das Innere der hermetisch abgedichteten Kammer ermöglichen, so daß die Luft aus derscIben abgesaugt oder ein Sterilisationsmittel, beispielsweise S 02, eingeführt werden kann, um die Kammer steril zu machen. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Kombination eines Verschlußkopfes, bestehend aus Mitteln zum Aufdrücken, Anpressen oder anderweitigen Befestigen eines Verschlusses auf einem Behälter, mit Mitteln zur Bildungeiner die Öffnung des Behälters aufnehmenden, hermetisch abgedichteten Kammer, ei ner Einrichtung zur Erzeugung ein-es Vakuums, Mitteln zur Herstellung einer Verbindung der .cin Vakuum erzeugenden Einrichtung mit der l#Zammer zu einem bestimmten Zeitpunkt während des Aufbringens des Verschlusses auf die öffnung des Behälters. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen drühbareil Träger mit einer Mehrzähl von Verschlußaufbringeköpfen, die #-enkrecht beweglich an, diesem Träger gelagert sind, und eine Ventileinrichtung, mittels welcher die Kammer jedes der Verschlußköpfe mit der 1, ' inrichtung zur Erzeugung eines Vakuums verbUnden werden kann. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventileinrichtung ein sich drehendes Teil aufweist, das mit der Kammer der einzelnen Verschlußaufbringeköpfe verbunden ist, und mie einem; feststehenden Teil, das mit dein sich drehenden Teil zusammenarbeitet zur Verbindung jeder Kammer &r Verschlußköpfe mit der Einrichtung zur Erzeugung eines Vakuums während eines bestimmten Zeitraumes während der Drehung der Verschlußköpfe. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Verschlußaufbringeköpfe senkrecht beweglich an einer drehbaren Nabe gelagert sind, und daß das feststehende Teil der Ventileinrichtung als Ring ausgebildet ist, in dem ein Kanal vorgesehen ist, der mit der Einrichtung zur Erzeugung eines Vakuums verbunden ist, und daß das sich drehende Teil ein zweiter Ring ist, der die Nabe umgibt und sich mit ihr dreht und mit einer Anzahl von Kanälen versehen ist, von denen jeder mit einer abgedichteten Kammer verbunden ist, wobei dieser Ring in Flächenberührung mit dem feststehenden Ring steht, so daß jeder dieser Kanäle in einem Punkt ihrer Drehbewügung mit dem Kanal im feststehenden Ring zur Überdeckung kommt zur Verbindung einer abgedichteten Kammer eines Verschlußaufbringekopfes mit der Einrichtung zur Erzeugung eines Vakuums. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, gekennzeichnet durch einen Verschlußhals und einer in diesem angeordneten Anpreßvorrichtun.g sowie eine Verschlußkappenauflage mit Verschlußkappenträger, Mittel zur Abdichtung des oberen Endes des Verschlußhalses, zur Abdichtung des Flaschenhalses in der Verschlußkappenauflage unterhalb des Verschlußkappenträgers und zur Abdichtung der Berührungsstellezwisehen derVerschlußkappenauflage und dem Verschlußkopf nach dein Auf legen einer Vers,chlußkappe auf den N.-erschlußkappenträger zur Bildung einer abgedichteten Kammer, die das obere Ende der Flasche aufnim#mt. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verschlußkolben vorgesehen ist, der durch den Vlerschlußhals geführt werden kanu,' zum festen Aufsetzen der Verschlußkappe auf die Flasche, wenn die Luft aus der abgedichteten Kammer abgesaugt oder die Kammer steril gemacht worden ist. g. Einrichtung nach Anspruch7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Ab- dichten des Flaschenhalses aus einem in der Verschlußkappenauflage angeordneten Dichtungsring bestehen, der um den durch die Verschlußkappenauflage hindurchtretenden Teil des Behälters andrückbar ist, io. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappenauflagt mit Bezug auf den Verschlußkopf und der Vers,chlußkappenträger mit Bezug auf die Verschlußkappenauflage senkrecht beweglich ist, wobei der Dichtungsring durch die senkrechte Bewegung (:ks Verschlußkappenträgers um den Teil des Behälters, der durch die Verschlußkappenauflage hindurchgeführt ist, angedrückt werden kann, i i. Einrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die '#T erschlußkappenauflage von dem Verschlußhals trennbar ist zum Auflegen einer Verschlußkappe auf den Verschlußkappenträger.
DEL5916A 1940-01-05 1950-10-03 Verfahren und Einrichtung zum Aufbringen einer Verschlusskappe oder eines anderen dichtenden Verschlusses auf eine Flasche oder einen anderen Behaelter Expired DE843214C (de)

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