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DE837134C - Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung oder Schaltung eines Verbraucherstromkreises - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung oder Schaltung eines Verbraucherstromkreises

Info

Publication number
DE837134C
DE837134C DEP46013A DEP0046013A DE837134C DE 837134 C DE837134 C DE 837134C DE P46013 A DEP46013 A DE P46013A DE P0046013 A DEP0046013 A DE P0046013A DE 837134 C DE837134 C DE 837134C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistor
temperature coefficient
relay
negative temperature
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP46013A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Pfister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NSF NUERNBERGER SCHRAUBENFAB
Original Assignee
NSF NUERNBERGER SCHRAUBENFAB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NSF NUERNBERGER SCHRAUBENFAB filed Critical NSF NUERNBERGER SCHRAUBENFAB
Priority to DEP46013A priority Critical patent/DE837134C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE837134C publication Critical patent/DE837134C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/20Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature
    • G05D23/24Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature the sensing element having a resistance varying with temperature, e.g. a thermistor
    • G05D23/2451Details of the regulator
    • G05D23/2456Details of the regulator using selfs or transformers
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C7/00Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material
    • H01C7/04Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material having negative temperature coefficient
    • H01C7/042Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material having negative temperature coefficient mainly consisting of inorganic non-metallic substances
    • H01C7/043Oxides or oxidic compounds
    • H01C7/045Perovskites, e.g. titanates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Regelung oder Schaltung eines Verbraucherstromkreises
    Die Hrfndung betrifft eine Einrichtung zur
    selbsttätigen Regelung oder Schaltung eines Ver-
    braucherstrotnkreises. Gemäß der Erfindung wird
    der Verl>raucherstrotnkreis über ein Zwischenglied
    ,steuert, dessen Stromkreis von einem Widerstand
    finit »egativem 'Temperaturkoeffizienten, bestehend
    aus einer keramischen Masse unter Verwendung
    an 'I'itatidiox@-(-1, der Verbindungen der Erd-
    alkalien, z. 1i. Barium, Strontium, und der Schwer-
    metalle, z. l). I#.isen. Kupfer u. dgl., zugesetzt sind,
    I>eeitiflulat wird. \Viderstände in der gekennzeich-
    neten Zusammensetzung sind bereits vorgeschlagen
    \corden.
    Die @-er@@-enciung solcher Widerstände zu dem
    erfindungsgemäßen Zweck ist deshalb von beson-
    derem Vorteil, weil diese Widerstände eine extrem stark fallende Charakteristik aufweisen, so daB bereits geringe Temperaturänderungen großen Änderungen des Widerstandswertes,entsprechen. Dahei kann der Widerstand im Betrieb ungeschützt dem atmosphärischen Luftsauerstoff ausgesetzt werden, und zwar auch bei erhöhten Temperaturen; ohne seine Kennlinien zu ändern.
  • Die bisher bekannten Widerstände mit negativem Temperaturkoeffizienten sind nicht geeignet, den Stromkreis eines einen Verbraucherstromkreis steuernden Zwischengliedes zu beeinflussen, da sie, insbesondere bei höheren Temperaturen, dem atmosphärischen Luftsauerstoff nicht ungeschützt ausgesetzt werden können, ohne ihre elektrischen Nennlinien zu ändern oder überhaupt ganz zerstört zu werden. Werden diese bekannten Widerstände mit negativem Temperaturkoeffizienten aus Urandioxyd aber zur Verhütung ihrer Zerstörung in einem Glaskolben angeordnet, so sind sie zur Beeinflussung des Stromkreises eines Zwischengliedes in vielen Fällen ungeeignet, da der Glaskolben ein Wärmepolster darstellt und Wärmesprünge verursacht.
  • Als Zwischenglied gemäß der Erfindung kann beispielsweise ein magnetischer Verstärker Verwendung finden, in dessen Gleichstromkreis der Widerstand mit negativem Temperäturkoeffizienten angeordnet ist. Diese Anwendung ermöglicht die stufenlose Regelung eines Verbraucherstromkreises, z. B. einer elektrischen Heizvorrichtung.
  • Soll eine intermittierende Schaltung vorgesehen werden, so kann auch ein Relais als Zwischenglied dienen, in dessen Stromkreis wiederum der Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten eingeschaltet ist. Eine solche Relaisschaltung kann beispielsweise für einen Treppenhausautomaten Verwendung finden, wenn der Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten parallel zu einem Arbeitsstromrelais liegt, das einen Überbrückungskontakt für den Druckknopfschalter steuert. Auf diese Weise läßt sich bei Verwendung eines einfachen Hitzdrähtrelais ein äußerst billiger Treppenhausautomat herstellen.
  • In der gleichen Weise lassen sich naturgemäß auch andere Verbraucherstromkreise über ein Relais schalten, wobei bei einer Hintereinanderschaltung von Widerstand und Relaisspule eine Schaltverzögerung eintritt. Wird diese Schaltung in der Weise erweitert, daß außerdem parallel zur Relais-\vicklung noch ein weiterer Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten liegt, so schaltet ein derartiges Relais zunächst nach einer gewissen Verzögerungszeit ein und zu einem späteren Zeitpunkt wieder ab.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann mit dieser eine Einrichtung zur periodischen Ein-und Ausschaltung eines Verbraucherkreises geschaffen werden. Bei dieser Anordnung liegt der Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten i» Reihe mit der Wicklung eines Relais, das zwei Schalter beeinflußt, von denen der eine parallel zu <lern genannten Widerstand liegt und der andere zusammen mit einem in Reihe mit ihm geschalteten weiteren gleichartigen Widerstand mit negativem "Temperaturkoeffizienten einen Nebenschluß zur Relaiswicklung bildet. Wird bei geöffneten Schaltern der Strom eingeschaltet, so wird mit der Erwärmung des in Reihe mit der Relaiswicklung liegenden Widerstandes der Strom im Relais so weit ansteigen, daß das Relais die beiden Schalter schließt. Hierdurch wird der in Reihe mit der Relaiswicklung liegende Widerstand kurzgeschlossen und kühlt ab. Der parallel zur Relaiswicklung liegende Widerstand aber erhält Strom und erhitzt sich, bis infolge genügender Abnahme seines Widerstandes die parallel zu ihm liegende Relaiswicklung nicht mehr genügend Strom zum Festhalten des Relaisankers erhält. In diesem Augenblick werden die beiden Schalter wieder geöffnet, und das Spiel beginnt von neuem. Wird nun beispielsweise über besondere Kontakte an den beiden Schaltern oder an einem der beiden Schalter ein Verbraucherstromkreis geschlossen, so wird dieser periodisch geöffnet und geschlossen. Natürlich können aber auch unmittelbar in die durch die Schalter periodisch geöffneten und geschlossenen StromkreiseVerbrauehsgeräte eingeschaltetwerden, wenn deren Widerstand nicht zu hoch ist.
  • Die Erfindung sei nachfolgend an Hand der Fig. i bis 7, welche beispielsweise Ausführungsformen zeigen, näher beschrieben. Es zeigt Fig. i eine kontinuierlich arbeitende Regeleinrichtung mit Magnetverstärker, Fig.2 eine intermittierend arbeitende Einrichtung mit Relaissteuerung, Fig. 3 eine Treppenhausautomatschaltung, Fig. 4 eine Verbraucherstromschaltung mit verzögertem Stromeinsatz, Fig.5 eine ähnliche Einrichtung mit automatischer Abschaltung nach der verzögerten Einschaltung, Fig.6 eine Einrichtung zur periodischen Ein-und Ausschaltung von Verbraucherstromkreisen und Fig.7 eine Einrichtung wie Fig.6 in anderer Schaltung.
  • Als beispielsweise Ausführungsform der Erfindung sei zunächst die Einrichtung für eine kontinuierliche Steuerung der Raumtemperatur eines elektrisch beheizten Raumes an Hand der Fig. i beschrieben. In dem Raum i ist der elektrische Heizkörper 2 untergebracht, welcher von der Wechselstromquelle 3 über die Drosselspulen 4 und 5 gespeist wird, die Bestandteile eines an sich bekannten -Magnetverstärkers 6 sind. 7 und 8 sind die Eisenkerne der Drosselspulen, auf denen die Wicklungen 4 und 5 aufgebracht sind. Über diesen Wicklungen liegen weitere Wicklungen 9 und io, welche von einem Gleichstrom von der Stromquelle ii aus über den Vorsehaltwiderstand 38 durchflossen werden. Parallel zu den hintereinandergeschalteten Spulenwicklungen 9 und io liegt ein Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten 12, der in dem auf konstante Temperatur zu haltenden Raum i untergebracht ist. Die Spulen 4 und 5 sind im entgegengesetzten Wicklungssinn auf die Kerne 7 und 8 aufgebracht, um eine Induktion auf den Gleichstromkreis 9, io und i i zu vermeiden.
  • Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist die folgende: Solange der Widerstand 12 kalt ist, fließt der von der Gleichstromquelle i i kommende Gleichstrom fast ausschließlich durch die Wicklungen 9 und io, da der parallel liegende Widerstand 12 dem Stromdurchgang einen zu großen Widerstand entgegenstellt. Hierdurch werden die Eisenkerne 7 und 8 magnetisiert und dadurch die Selbstinduktion der Drosselspulen 4 und 5 herabgesetzt, was zur Folge hat, daß der Wechselstrom in erheblicher Stärke durch die Wicklungen 4 und 5 und den Heizkürl >er 2 fließt. \Venn sich nun der Widerstand 12 infolge der Erwä rinung des Raumes i ebenfalls erwä rmt, so vermindert sich sein Widerstandswert, so daß ein Teil des Gleichstroms über ihn fließt. Dadurch aber verringert sich der Stromdurchgang durch die Spulen 9 und io des Gleichstromkreises, so daß sich infolge Anwachsens der Selbstinduktion der Spulell4 und 5 der Heizstrom des Heizkörpers 2 ebenfalls vermindert. Durch geeignete Wahl des Widerstandes 12 läßt sich somit eine elektrisch kontinuierliche Regelung der Temperatur im Heizraum i Tiber das aus dem Gleichstromkreis mit parallel liegendem Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten bestehende Zwischenglied erreiclien. Dabei ist eine beliebige Einstellung der Temperatur, beispielsweise durch geeignete Wahl des Widerstandes 12 tind der Spannung der Stromquelle i i, möglich.
  • l?ine Einrichtung zur intermittierenden Schaltung zeigt die Fig. 2. Der von der Wechselstromquelle 13 über die Heizwicklung 14 und den Relaiskontakt 15 fließende Strom erfährt bei genügender Erhitzung des Widerstandes mit negativem TemperaturkoeffiziCnten 12 eine Unterbrechung, wenn der in dem "Zwischenglied fließende, von der Stromquelle 16 kommende Strom in seiner Stärke ausreicht, um den des Magnetschalters 18 in die Spurenkern 17 Spule i< zti ziehen und damit den Kontakt bei 15 zu unterbrechen. Kühlt sich dann der Widerstand 12 infolge Nachlassens der Heizwirkung des Heizkörpers 1.4 wieder ab, so vermindert sieh der Strom in der Spule i9, so daß der Kontakt 5 wieder geschlossen wird, wenn die Feder 2o den Eisenkern 17 aus -der Spule i9 gezogen hat. Auch bei dieser Einrichtung läßt sich beispielsweise durch geeignete Wähl des Widerstandes 12 und der Spanntiiig der Stromquelle 16 sowie auch durch passende 7?instellung der Federspannung der Feder 20 eine weitgehende Konstanz der gewünschten Temperatur im Ileizratim erreichen. Auch bei dieser Einrichtung erfolgt erfindungsgemäß die Steuerung des Verbraucherkreises über ein Zwischenglied (Relaisstromkreis), das von dem in seinem Stromkreis liegenden Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten beeinflußt wird.
  • Die l' ig. 3 zeigt als beispielsweise Anwendung der 1?rtindtilig die Schaltung für einen Treppenhausautomaten. Nlit solchen Einrichtungen wird bekanntlich bezweckt, die Einschaltung der elektrischen Beleuchtung nur für die ungefähreZeitspanne der Treppenbegehung zu bewirken. Es ist also eine automatische Abschaltung der Beleuchtung nach etwa 2 bis 3 Minuten erforderlich. Beim Niederdrücken des Druckknopfes 21 fließt der von der Stromquelle 22 ausgehende Strom durch den Heizdralit 23 eines flitzdrahtschalters 24 und die TreppenhauslaMpell 25, von denen nur eine in der Figur gezeichnet ist. Der Hitzdrahtschalter 24 bewirkt heim Niederdrücken des Druckknopfes 21 infolge der Dehnurig des Hitzdralites 23 die Schließung des Kontaktes 26, die auch nach der Öffnung des Druckknopfkontaktes 21 aufrechterhalten bleibt, da der Strom nunmehr über Kontakt 26 durch den Hitzdralit 23 fließt. Allmählich erwärmt sich dann der im Nebenschluß zum Hitzdräht 23 liegende Wider-3tand mit negativem Temperaturkoeffizienten 12 und mindert ,den Stromdurchgang durch jenen schließlich so weitgehend, daß der Kontakt 26 geöffnet wird und damit die Beleuchtung erlischt. Die Anlage steht danach für eine erneute Einschaltung durch Niederdrücken des Druckknopfes 21 wieder bereit.
  • Schließlich läßt sich nach der vorliegenden Erfindung auch eine verzögerte Einschaltung eines Verbraucherstromkreises bewirken. In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 bedeutet 27 eine Stromquelle, 28 einen Schalter, 12 den Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten und 29 den Magnetschalter, welcher bei genügendem Stromdurchgang den Verbraucherstromkreis 30 schließt. Letzteres tritt jedoch erst dann ein, wenn der Widerstand 12 eine gewisse Temperatur erreicht hat, was naturgemäß erst einige Zeit nach Schließung des Schalters 28 der Fall ist. Somit erfolgt bei dieser Einrichtung eine verzögerte Einschaltung des Verbraucherstromkreises 30. Solche Einrichtungen sind in allen denjenigen Fällen von besonderer Bedeutung, in denen eine bestimmte zeitliche Aufeinanderfolge verschiedener Schaltungen eingehalten werden muß.
  • Eine ähnliche Einrichtung zeigt die Fig. 5, die sich von der Einrichtung nach Fig. 4 dadurch unterscheidet, daß parallel zum Magnetschalter 29 noch ein zweiter Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten 31 liegt, bei dessen genügender Erwärmung der Magnetschalter 29 abgeschaltet wird, da dann der größere Teil des Stroms durch den parallel zum Magnetschalter 29 liegenden Widerstand 31 fließt.
  • Die Widerstände 12 und 3i müssen bei dieser Einrichtung so gewählt sein, daß eine merkliche Erwärmung des Widerstandes 31 erst erfolgt, wenn der Strom im Widerstand 12 seine volle Stärke erreicht hat, damit er erst, solange der Widerstand 31 noch kalt ist, zur Einschaltung des Verbraucher-Stromkreises 30 und erst später zu dessen Abschaltung kommt.
  • In den Fig. 6 und 7 bezeichnet 12 wieder den in Reihe mit der Relaiswicklung 29 liegenden Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten. 31 ist ein weiterer derartiger Widerstand, der in Reihe mit dem Schalter 37 liegt, während beide zusammen parallel zur Relaiswicklung 29 liegen. Parallel zum Widerstand 12 liegt der Schalter 36. 32, 33, 34 und 35 sind geeignet bemessene normale Widerstände. Beim Einschalten des Stroms erhitzt sich der Widerstand 12 und verursacht eine Zunähme des Stroms in der Relaiswicklung 29, wodurch ein Schließen der beiden Schalter 36 und 37 und ein Abkühlen des Widerstandes 12 bewirkt wird. ?Mit dem Schließen des Schalters 37 aber erhitzt sich der Widerstand 31, was eine Stromschwächung in der Relaiswicklung 29 und damit ein Abfallen des Relaisankers und die damit verbundene Öffnung der beiden Schalter 36 und 37 zur Folge hat. Danach beginnt das Spiel von neuem
    mit der Wirkung, daß die beiden Schalter 36 und 37
    periodisch geöffnet und geschlossen werden und
    über besondere an ihnen angebrachte Kontakte
    einen V erbraucherstromkreis periodisch öffnen und
    schließen 'können, sofern es sich nicht um Geräte
    mit kleinem Widerstand handelt, die auch unmittel-
    bar in die Stromkreise der Schalter eingeschaltet
    werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRIrCr1E: I. Hinrichtung zur selbsttätigen Regelung oder Schaltung eines Verbraucherstromkreises, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbraucherstromkreis über ein Zwischenglied gesteuert wird, dessen Stromkreis von einem Widerstand Init negativem Temperaturkoeffizienten, bestehend aus einer keramischen Masse unter Verwendung voll Titandioxyd, der Verbindungen der Erdalkalien, z. B. Barium, Strontium, und der Schwermetalle, z. B. Eisen. Kupfer u. dgl., zugesetzt sind, beeinflußt wird. 2>. Einrichtung nach :lnsprucli r, gekennzeichnet durch die Verwendung eines magnetischen Verstärkers (6) als Zwischenglied, in dessen Gleichstromkreis der Widerstand milznegativem Temperaturkoeffizienten (i2) angeor net ist. 3. Einrichtung nach Anspruch r, gekennzeichliet durch die Verwendung eines Relais (i9, 24, 29) als Zwischenglied, iii dessen Stromkreis der Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten (i2, 3r) eingeschaltet ist. d. ]-Einrichtung nach Anspruch 3, insbesondere Treppenhausautomat, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu einem Arbeitsstromrelais, z. 13. einem Hitzdrahtschalter (24), das einen Überbrückungskontakt für den Druckknopfsclialter (2i) steuert, der Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten (12) liegt. 3. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten(3r) parallel zur Relaiswicklung (29) angeordnet ist, der so bemessen ist, daß bei genügender Erhitzung der Verbraucherstromkreis (30) über das Relais (29) abgeschaltet wird. 6. Einrichtung nach Artspruch 3 zur Erzeugung periodischer Schaltungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten in Reihe mit der Wicklung eines Relais liegt, das zwei Schalter betätigt, von denen der eine parallel zum genannten Widerstand liegt, der andere zusammen mit einem in Reihe mit ihm liegenden weiteren gleichartigen Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten einen i\ ebenschluß zur Relaiswicklung bildet.
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