DE825325C - Verfahren zum Entfetten von Aluminium und Aluminiumlegierungen - Google Patents
Verfahren zum Entfetten von Aluminium und AluminiumlegierungenInfo
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- DE825325C DE825325C DEP52279A DEP0052279A DE825325C DE 825325 C DE825325 C DE 825325C DE P52279 A DEP52279 A DE P52279A DE P0052279 A DEP0052279 A DE P0052279A DE 825325 C DE825325 C DE 825325C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23G—CLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
- C23G1/00—Cleaning or pickling metallic material with solutions or molten salts
- C23G1/02—Cleaning or pickling metallic material with solutions or molten salts with acid solutions
- C23G1/12—Light metals
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Description
- Verfahren zum Entfetten von Aluminium und Aluminiumlegierungen 7uin Entfetten von Werkstücken aus Aluminium und Aluminiumlegierungen, das als Vorbe'handlung für weitere Oberflächenbehanldlungsverfähren in vielen Fällen notwendig ist, sind bisher hauptsächlich folgende Verfahren angewandt worden: i. Das Abwaschen mit organischen Lösungsmitteln, wolrci jedoch zur restlosen Entfettung ohne übermäßigen I.ösuiigslirittelverl)rauch ziemlich 'kostspielige Anlagen benötigt werden; 2. sind alkalische Laugen für diesen Zweck verwendet worden. Hierbei findet aber ein mehr oder weniger starker Angriff der Oberfläche, verbunden mit einer Aufrauhumg, statt, dem durch Zusatz von Inhibitoren begegnet werden muß. Solche Inhibitoren bewirken aber die Bildung einer Fremdschicht auf der Oberfläche, die insl,-sondere bei nachfolgenden Glänzverfahren nachteilig wirkt; 3. weiterhin sind elektrolytische Entfettungsverfahren bekannt, die sich vorwiegend aus Soda und Natrium- oder Kalium-CVanid zusammensetzen. In vielen Fällen, je nach Art des zu entfernenden Fettes, ist dieses Verfahren der Entfettung nicht ausreichend. Darüber hinaus können Schwermetalle, die im elektrolytischen Entfettungsbad gelöst sind, auf der Oberfläche des Leichtmetallwerkstückes zur Ahscheidung kommen und bei einer nachfolgenden anodischen Oberflächenbehandlung nachteilig wirken.
- Erfindungsgemäß wird eine vollständige Entfettung ohne die Gefahr der Bildung einer Fremdschicht auf der Oberfläche dadurch erreicht, daß die Werkstücke in einer Lösung, bestehend aus Salpetersäure und Flußsäure, bereits frei Raumtemperatur behandelt werden. Die Temperatur des Gemisches darf jedoch auch geringer sein, beispielsweise io° C betragen, oder mehr, beispielsweise bis zu 70° C, ohne daß die Wir'ksam'keit des Bades oder die Dauer der Behandlung dadurch wesentlich beeinflußt würde. Die Behandlungsdauer beträgt 1o bis 20 Sekunden.
- Es zeigt sich, daß eine so vorbehandelte Oberfläche bei einer nachfolgenden anodischen Oxydation bedeutend weniger zum Festhalten der auftretenden_ Gasblasen neigt. Besonders vorteilhaft läßt sich das'- erfirndungsgemäße Verfahren dann anwenden, wenn die Teile elektrolytisch oder chemisch geglänzt werden sollen.
- Die Entfettungslösung setzt sich zusammen aus 70 bis go Teilen konzentrierter Salpetersäure und i o bis 3o Teilen konzentrierter Flußsäure, vorzugsweise aus 8o Teilen konzentrierter Salpetersäure und 2o Teilen konzentrierter Flußsäure.
- Es ist zweckmäßig, die Gegenstände nach der Herausnahme aus dem Bade in [kaltem Wasser kräftig zu spülen und unmittelbar anschließend der weiteren Oberflächenbehandlung zuzuführen.
- Als Badbehälter eignen sich mit Kohle oder anderen säurefesten Werkstoffen, z. B. Gummi oder Polyvinylchlorid, ausgelegteEisenwannen. BeiVerwendung von Kohle ist es zweckmäßig, die Poren der Kohle mit Bitumen abzudichten.
Claims (1)
- PATENTANSPRC (.H E: i.. Verfahren zur Entfettung von \Verks.tücken aus Aluminium und Aluminiumlegierungen im sauren Bad, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstücke in einem Gemisch von 7o bis 9o Teilen konzentrierter Salpetersäure und io bis 3o Teilen konzentrierter Flußsäure, möglichst nicht über 3o Sekunden lang behandelt werden. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch aus 8o Teilen konzentrierter Salpetersäure und 2o Teilen konzentrierter Flußsäure besteht. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur des Gemisches io bis 70° C, vorzugsweise 20° C, beträgt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP52279A DE825325C (de) | 1949-08-18 | 1949-08-18 | Verfahren zum Entfetten von Aluminium und Aluminiumlegierungen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP52279A DE825325C (de) | 1949-08-18 | 1949-08-18 | Verfahren zum Entfetten von Aluminium und Aluminiumlegierungen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE825325C true DE825325C (de) | 1953-02-02 |
Family
ID=7385655
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEP52279A Expired DE825325C (de) | 1949-08-18 | 1949-08-18 | Verfahren zum Entfetten von Aluminium und Aluminiumlegierungen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE825325C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2487860A1 (fr) * | 1980-08-01 | 1982-02-05 | Interatom | Procede de nettoyage pour elements ou composants d'aluminium brases |
-
1949
- 1949-08-18 DE DEP52279A patent/DE825325C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2487860A1 (fr) * | 1980-08-01 | 1982-02-05 | Interatom | Procede de nettoyage pour elements ou composants d'aluminium brases |
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