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DE814241C - Luftschaumerzeuger fuer Feuerloeschzwecke - Google Patents

Luftschaumerzeuger fuer Feuerloeschzwecke

Info

Publication number
DE814241C
DE814241C DEP52301A DEP0052301A DE814241C DE 814241 C DE814241 C DE 814241C DE P52301 A DEP52301 A DE P52301A DE P0052301 A DEP0052301 A DE P0052301A DE 814241 C DE814241 C DE 814241C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foam
air
foam generator
air foam
piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP52301A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Betzler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP52301A priority Critical patent/DE814241C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE814241C publication Critical patent/DE814241C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C3/00Fire prevention, containment or extinguishing specially adapted for particular objects or places
    • A62C3/06Fire prevention, containment or extinguishing specially adapted for particular objects or places of highly inflammable material, e.g. light metals, petroleum products

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Luftschaumerzeuger für Feuerlöschzwecke Die Erfindung betrifft einen Luftschaumerzeuger für Feuerlöschzwecke nach Art einer Strahlpumpe zum festen Anbau an Brennstofftanks oder an ähnlichen feuergefährdeten Gegenständen. Luftschaumerzeuger für Feuerlöschzwecke nach Art einer Strahlpumpe sind bislang vorwiegend für den beweglichcn Einsatz gebaut und daher durch Handlic,h-keit und leichte Bauart den Bedingungen transportabler Geräte angepaßt worden. Sofern solche Luftschaumerzeuger fest eingebaut wurden, hat man die transportablen Geräte ohne wesentliche Änderungen hierfür benutzt.
  • In vielen Verwendungsfällen, z. B. beim festen Einbau solcher Luftschaumerzeuger an Brennstoffbehältern, treten mechanische Beanspruchungen auf, denen Geräte leichter Bauart nicht gewachsen sind. Wenn z. B. bei einem brennenden Tank die Tankwände sich infolge Wärmeausdehnung verziehen, besteht die Gefahr, daß Luftschaumerzeuger, die außen an der Tankwand befestigt sind, beschädigt werden und für ihre eigentliche Aufgabe, Feuerlöschschaum zu erzeugen, alsdann unbrauchbar werden.
  • Der Erfindung liegt die A!ifgab: zugrunde. einen Luftschaumerzeuger für die besonderen Bedingungen des festen Einbaues an Tanks u. dgl. größeren Löschobjekten zu gestalten. Gemäß der Erfindung besteht der Luffschaumerzeuger für festen Einbau aus einem tragenden, Mantelstück, an dem die Verbindungsorgane für die Zuleitung der schaumbildenden Flüssigkeit einerseits und die Schaumleitung anderseits angeordnet sind, und den nichttragenden Einbauten, die der Schaumerzeugung in einem System oder in mehreren parallel arbeitenden Systemen dienen. Auf diese Weise entsteht gewissermaßen ein starres und sehr festes Zwischenrohrstück zwischen der Zuleitung für die schaumbildendeFlüssigkeit und der Schaumableitung. Dieses Zwischenstück als Luftschaumerzeuger ist wie die Rohrleitung selbst hohen mechanischen Beanspruchungen gewachsen, und etwa auftretende Verformungskräfte werden von dem Mantelstück aufgenommen, ohne die empfindlichen Schaumerzeugungsorgane im Inneren des Mantelrohres zu beeinflussen.
  • Zweckmäßig besteht das tragende Mantelstück aus einem normalen Rohrstück mit beiderseits angeordneten Flanschen oder anderen Verbindungsgliedern zum Anschluß an, die Rohrleitung für die schaumbildende Flüssigkeit und für den Schaum. In diesem starren Rohrstück sind lediglich Durchbrüche vorgesehen, um eine Verbindung der Außenluft mit den, schaumerzeugenden Organen herzustellen.
  • In ein solches Mantelstützrohr können ein System oder mehrere parallel arbeitende Systeme von Schaumerzeugern, eingesetzt werden. Es hat sich nämlich erwiesen, daß es zweckmäßig ist, bei großen Leistungen der Schaumerzeuger die Gesamtleistung auf mehrere parallelarbeitend ,: Einzelsysteme zu verteilen, .diese aber zu einem einheitlichen Gerät baulich zusammenzufassen. Die Aufteilung in mehrere Schaumsysteme hat noch den Vorteil, daß Einzelbauteile, wie Spezialdüsen zum Zerteilen der schaumbildenden Flüssigkeit und Fangrohre, in einheitlicher Bauart zu Schaumerzeugern beliebig großer Leistung zusammengestellt werden können. Dabei ist vorgesehen,, daß ein Einzelsystem eine solche Größenordnung erhält, daß es bereits eine für viele Verwendungszwecke ausreich-,ude Schaumleistung besitzt und baulich und wirkungsmäßig besonders günstige Verhältnisse ergibt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Lufschaumerzeuger mit einem Schaumsystem im Schnitt; Abb. 2 zeigt denselben Schaumerzeuger im Schnitt A-ß; in Abb. 3 ist ein Luftschaumerzeuger mit drei Schaumsystemen dargestellt, und in Abb. q. ist ein Schnitt C-D durch Abb. 3 gelegt. In Abb. i bedeutet a das Mantelstützrohr des Luftschaumerz,eugers, das mit dem Flansch b für die Verbindung des Schaumleitungsrohres c mit dem Luftschaumerzeuger versehern ist. Der Flansch d dient zur Verbindung mit der Leitung e, die Schaummittellösung. heranbringt. Das Mantelstück a ist mit Durchbrüchen, f versehen. Im untern n Teil des Mantelstückes a ist das Düsenstück g angeordnet, in welchem die Schaummittellösung mengenmäßig auf das Schaumsystem begrenzt und zerteilt wird. In das Mantelstützrohr a ist f.°,rmer das Fangrohr 1s, welches die Schaumerzeugungsstrecke des Schaumsystems einschließt, eingesetzt.
  • Das Mantelstück a stellt die starre wud tragende Verbindung zwischen den Rohrstücken der Schaummittelzufuhr e und der Schaumleitung c leer und nimmt etwaige mechanische Beanspruchungen, die von seiten dieser Rohre auf den Luftschaumerzeuger ausgeübt werden, auf.
  • Das Düsenstück g und das Fangrohr h als Schaumerzeügungsorgan,e sind nichttragend in das Mantelstück a eingesetzt.
  • In Abb. 3 ist ein Luftschaumerveuger mit drei Schaumsystemen dargestellt. Es bedeuten wiederum: Mantelstück a, oberer Verbindungsflansch b, Schaumrohr c, unterer Verbindungsflanisch d, Rohrstück für Schaummittellösung e, Durchbrüche für die Luftzufuhr f, Düsenstück g sowie Fangrohre h.
  • Die Wirkungsweise des Luftschaumerzeugers nach der Erfindung ist folgende: Durch das Rohrstück e wird dem Luftschaumerzeuger schaumbildende Flüssigkeit unter Druck zugeführt. In dem Düsenstück g wird die Schaummittellösung mengenmäßig für je ein Schaumsystem begrenzt und zerteilt, so daß also zu je einem Schaumsystem ein Zerteilungssystem für die Schaummittellösung und ein Fangrohr gehören. Die zerteilte schaumbildende Flüssigkeit gelangt mit großer Geschwindigkeit in das Fangrohr h, wodurch Luft mitgerissen, wird. Schaumbildende Flüssigkeit und Luft bilden in der Schaumerzeugungsstrecke des Fangrohres den Luftschaum, der alsdann im Schaumleitungsrohr c an die Verwendungsstelle fortgeleitet wird. Durch die Durchbrüche f im Mantelstück gelangt ständig neue Luft für die Schaumerzeugung in das innere des Mantelrohries und zu den Einrittsöffnungen der Fangrohre h.
  • Um das Eindringen von Vögeln, Insekten, und anderen Fremdkörpern in das Innere des Gerätes zu verhindern, können die Durchbrüche f des Mantelstückes a mit entsprechenden Schutzeinrichtungen, z. B. Drahtgeweben, geschützt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Luftschaumerzeuger für Feuerlöschzwecke nach Art einer StrahlpunipL- zum fest#:ct Anbau an Brennstofftanks oder an ähnlichen feuergefährdeten Gegenständen, gekennzeichnet durch ein tragendes Mantelstück (a), an dem die Zuleitung (e) für die schaumbildende Flüssigkeit und die Luftschaumfortleitung (c) befestigt sind, und nichttragende Einbauteile (g, h) für die Schaumerzeugung in eine:ii Svstecn oder in mehreren parallel arbeitenden Systemen.
  2. 2. Luftschaumerzeuger mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelstück (a) aus einem normalen Rohrstück mit beiderseitigen Flanschen (b, d) oder ähnlichen Verbindungsgliedern besteht, wobei in dem Rohrstück Durchbrüche (f) für den Lufteintritt vorgesehen sind.
  3. 3. Luftschaumerzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Schaumerzeugungssysteme baukastenähnlich zu einem Gesamtsystem zusammengefaßt in dem Mantelstück (a) nichttragend untergebracht sind.
  4. 4. Luftschaumerzeuger nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (f) des Mantelstückes (a), mit Schutzeinrichtungen abgedeckt sind.
DEP52301A 1949-08-18 1949-08-18 Luftschaumerzeuger fuer Feuerloeschzwecke Expired DE814241C (de)

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DEP52301A DE814241C (de) 1949-08-18 1949-08-18 Luftschaumerzeuger fuer Feuerloeschzwecke

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DEP52301A DE814241C (de) 1949-08-18 1949-08-18 Luftschaumerzeuger fuer Feuerloeschzwecke

Publications (1)

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DE814241C true DE814241C (de) 1951-09-20

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DEP52301A Expired DE814241C (de) 1949-08-18 1949-08-18 Luftschaumerzeuger fuer Feuerloeschzwecke

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