DE811127C - Beinlagerungs- und Streckapparat - Google Patents
Beinlagerungs- und StreckapparatInfo
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- DE811127C DE811127C DEP26046A DEP0026046A DE811127C DE 811127 C DE811127 C DE 811127C DE P26046 A DEP26046 A DE P26046A DE P0026046 A DEP0026046 A DE P0026046A DE 811127 C DE811127 C DE 811127C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F5/00—Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
- A61F5/01—Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
- A61F5/04—Devices for stretching or reducing fractured limbs; Devices for distractions; Splints
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Description
- Beinlagerungs- und Streckapparat Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Lagern und Strecken von gebrochenen Gliedmaßen, insbesondere von Beinen.
- Bei Schenkelbrüchen muß der Heilungsprozeß meist mit Hilfe eines Streckapparates durchgeführt werden, damit ein Verheilen der Bruchstellen in richtiger Lage zueinander stattfinden kann. Die bisher verwendeten Beinlagerungs- und Streckapparate sind so primitiv und ungeeignet, daß sie in keiner Weise den modernen Anforderungen genügen. Die Apparate bestehen im wesentlichen aus einem Gestell zum Lagern des Beines, und die Streckvorrichtung ist völlig getrennt davon angeordnet, und meist muß eine mit dem zu streckenden Bein in Verbindung stehende Schnur auf Rollen über oder durch das Fußende des Krankenbettes geleitet werden, deren Ende außerhalb des Bettes mit Sandsäcken und sonstigen Gewichten beschwert wird, um den zur Streckung des Beines erforderlichen Zug zu erhalten. Das Anbringen der Rollen ist umständlich und geschieht meist sehr primitiv. Unvorsichtige Berührung der außerhalb des Bettes pendelnden Sandsäcke oder Gewichte verursachen dem Patienten Schmerzen und stören den Heilungsprozeß. Ferner wird bei den bekannten Streckapparaten der Patient durch den Zug ständig gegen das Fußende des Bettes gezogen, wodurch eine für den Heilungsprozeß ebenfalls nachteilige, fast täglich notwendigeNeulagerung des Patienten erforderlich wird.
- Die Erfindung hat ein Streckgerät für gebrochene Gliedmaßen zum Gegenstand, bei dem die bisherigen Mängel beseitigt sind und das einfach und zweckentsprechend funktioniert. Sie zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, daß das Gerät aus einem zueinander verstellbaren Ober- und Unterteil besteht und die Streckvorrichtung unmittelbar auf dem Unterteil angeordnet ist und zwischen den beiden verstellbaren Teilen wirkt. Vorzugsweise ist das Oberteil gegenüber dem Unterteil um einen Drehpunkt schwenkbar, und das Oberteil wird an seinem freien Ende durch eine verstellbare Stütze in der Höhe festgelegt. Bei dieser Ausbildung des Streckapparates sind keinerlei Montagen am oder im Krankenbett erforderlich. Das Gerät gemäß der Erfindung nimmt in sich alle erforderlichen Teile bzw. Kräfte auf. Es ist für jede Art Streckung verwendbar, leicht einzustellen und stets gebrauchsfertig. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das beschriebene Gerät mit dem Patienten eine starre Verbindung bildet. Hierdurch wird erreicht, daß Erschütterungen, wieVerschieben des Bettes u. dgl., ohne nachteilige Einwirkung für den Patienten bleiben. Wesentlich ist ferner, daß die sonst außerhalb des Bettes pendelnden Sandsäcke oder sonstige Gewichte fortfallen und somit weder das Pflegepersonal stören noch den Patienten durch unvorsichtiges Anstoßen, Pendeln o. dgl. beeinträchtigen können.
- Damit je nach Bedarf stets der Streckzug in der richtigen Ebene und Höhenlage geführt werden kann, befindet sich gemäß der Erfindung am freien Ende des Oberteils eine in der Höhe verschiebbare Leitrolle o. dgl., über die die Zugschnur zu der Umlenkrolle für die Gewichtsbelastung läuft. Vorzugsweise arbeitet der Streckzug gemäß der Erfindung über eine mit Übersetzung der Kräfte wirkende Vorrichtung. Dadurch wird das ganze Gerät leicht gehalten, ohne daß eine Einbuße der Höhe der Zugkraft stattfindet. Diese Vorrichtung kann beispielsweise aus miteinander gekuppelten Rollen bzw.
- Zahnrädern u. dgl. verschiedenen Durchmessers für die Zug- und Gewichtsschnur bestehen.
- Ferner wird gemäß der Erfindung vorgesehen, die Gewichte zum Verhindern des Pendelns zu führen, z. B. indem die Gewichte auf einer Stange o. dgl. gelagert sind. Am Unterteil befindet sich eine Gesäßstütze, durch die ein Nachrutschen des Patienten in Richtung der Zugkraft verhindert wird.
- Die Stützen werden hierbei mit einem abnehmbaren Polster zum Auswechseln versehen. Auf diese Weise bleiben Neulagerungen des Patienten auf wenige Fälle beschränkt, z. B. lediglich zum Auswechseln der Bettwäsche u. dgl. Am freien Ende des verstellbaren Oberteils befindet sich zweckmäßig ein Galgen, an dem der Fuß aufgehängt werden kann.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
- Fig. I zeigt das Gerät gemäß der Erfindung für eine Unterschenkelstreckung; Fig. 2 stellt die Anwendung des Gerätes auf eine Oberschenkelstreckung dar, wobei der Unterschenkel frei ruht; in Fig. 3 ist eine Streckung des ganzen Beines veranschaulicht.
- Das Streckgerät gemäß der Erfindung setzt sich im wesentlichen aus einem Unterteil a und einem Oberteil b zusammen. Hierbei ist das Oberteil b am Unterteil angelenkt und kann sich mit dem freien Ende an diesem zur Einstellung verschiebbarer Winkelstellungen abstützen. Durch die Verstellbarkeit kann das zu streckende Bein leicht und einfach in jede erforderliche Lage gebracht werden.
- Beim Gebrauch wird das Gerät so ins Krankenbett gestellt, daß das Unterteil a sich gegen das Fußende des Bettes stützt.
- Am verstellbaren Oberteil b befindet sich der Streckzug mit einer im genau errechneten Übersetzungsverhältnis wirkenden Vorrichtung c, an der einerseits die Gewichtsschnur d und andererseits die über eine am freien Ende des Oberteiles in der Höhe verstellbare Leitrolle Jt geführte Zugschnur e angreift. Beim Aufliegen von Gewichtsscheiben 1 auf den Gewichtshalter g entsteht in der mit dem zu streckenden Bein in Verbindung stehenden Zugschnur ein um ein Vielfaches verstärkter Zug. Durch diese Kraftübersetzung ist zur Erlangung der zur Streckung erforderlichen Zugstärke nur ein Bruchteil von Gewichten erforderlich. Die Zugstärke an sich kann durch Auflegen von beliebig vielen Gewichtsscheiben f einreguliert werden. Der Gewichtsführungsstab m verhindert ein Pendeln der Gewichte und gewährleistet so einen stets gleichbleibenden Zug. Außer Gebrauch werden die Gewichtsscheiben f auf den mit einer Sperre versehenen Stützen I aufbewahrt. Die mit einem abnehmbaren Polster zu versehenden Gesäßstützen i verhindern ein Nachrutschen des Patienten, wodurch sonst erforderliche Neulagerungen des Patienten nicht notwendig sind. Am freien Ende des verstellbaren Oberteils b befindet sich noch ein Galgen k zum Aufhängen des Fußes des Patienten.
Claims (6)
- PATENTANSPRUCHE: I. Gerät zum Lagern und Strecken von gebrochenen Gliedmaßen, insbesondere Beinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät aus einem zueinander verstellbaren Ober- und Unterteil besteht und die Streckvorrichtung an beiden Teilen angreift und zwischen ihnen wirkt.
- 2. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil gegenüber dem Unterteil um einen Drehpunkt schwenkbar ist und am Ende eine verstellbare Stütze besitzt.
- 3. Gerät nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Streckzug über eine am freien Ende des Oberteils in der Höhe verschiebbare Leitrolle geführt ist.
- 4. Gerät nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Streckzug über eine mit Übersetzung der Kräfte wirkende Vorrichtung arbeitet, die aus Rollen verschiedenen Durchmessers für die Zug- und Gewichtsschnur bestehen kann.
- 5. Gerät nach Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte zum Verhindern des Pendelns z. B. an einem Stab geführt sind.
- 6. Gerät nach Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich am Unterteil Gesäßstützen befinden und am verstellbaren Oberteil ein Galgen zur Aufhängung des Fußes angebracht ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP26046A DE811127C (de) | 1948-12-22 | 1948-12-22 | Beinlagerungs- und Streckapparat |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP26046A DE811127C (de) | 1948-12-22 | 1948-12-22 | Beinlagerungs- und Streckapparat |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE811127C true DE811127C (de) | 1951-08-16 |
Family
ID=7370317
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEP26046A Expired DE811127C (de) | 1948-12-22 | 1948-12-22 | Beinlagerungs- und Streckapparat |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE811127C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3427338A1 (de) * | 1984-07-25 | 1986-01-30 | Neumod Elektrogeräte Vertriebs GmbH & Co KG, 2902 Rastede | Fusshalterung fuer eine streck- und entspannungsliege |
-
1948
- 1948-12-22 DE DEP26046A patent/DE811127C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3427338A1 (de) * | 1984-07-25 | 1986-01-30 | Neumod Elektrogeräte Vertriebs GmbH & Co KG, 2902 Rastede | Fusshalterung fuer eine streck- und entspannungsliege |
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