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DE809892C - Vorrichtung zum Aufhaengen von Ablaufspulen am Spulengatter von Spinnmaschinen o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufhaengen von Ablaufspulen am Spulengatter von Spinnmaschinen o. dgl.

Info

Publication number
DE809892C
DE809892C DEH841D DEH0000841D DE809892C DE 809892 C DE809892 C DE 809892C DE H841 D DEH841 D DE H841D DE H0000841 D DEH0000841 D DE H0000841D DE 809892 C DE809892 C DE 809892C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holder
bobbin
pawl
tilting member
creel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH841D
Other languages
English (en)
Inventor
John Kenneford
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Howard and Bullough Ltd
Original Assignee
Howard and Bullough Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Howard and Bullough Ltd filed Critical Howard and Bullough Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE809892C publication Critical patent/DE809892C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/18Supports for supply packages
    • D01H1/183Overhead suspension devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Unwinding Of Filamentary Materials (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufhängen von Ablaufspulen am Spulengatter von Spinnmaschinen o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufhängen von Ablaufspulen am Spulengatter von Spinnmaschinen o. dgl. Einrichtungen. Hierfür werden bereits Aufhängevorrichtungen verwendet, bei denen die Spule von unten her in einen am Spulengatter o. dgl. angebrachten Halter eingesetzt wird und hierdurch eine Lagerung erhält, in der sie sich sowohl um ihre Achse drehen kann als auch frei ausschwenken läßt. Die Halter sind für gewöhnlich mit einer Sperrklinke versehen, die sich beim Aufschieben der Spule auf den Halter dreht und dann einen Ansatz oder Bund an der Innenfläche des Spulenkerns hintergreift. Gewöhnlich sind die Halter so ausgebildet, daß die Sperrklinke beim Aufschieben der Spule auf den Halter selbsttätig in ihre Sperrstellung fällt und daß zum Entsperren und Abnehmen der Spule eine weitere Aufwärtsbewegung am Halter notwendig ist, durch die die Sperrklinke in ihre Freigabestellung kommt.
  • Die Aufhängevorrichtung nach der Erfindung weist eine neuartige Ausbildung auf, die mit einfachen Mitteln eine verläßliche Verstellung und Betätigung der Sperrklinke des Spulenhalters ermöglicht. Erfindungsgemäß ist die Sperrklinke an dem einen Arm eines zweiarmigen Hebels angelenkt, der an seinem anderen Arm mit einem am Spulenhalter drehbar gelagerten, in den Bewegungsbereich der Spule ragenden Kippglied zusammenwirkt, das von der Spule beim Aufschieben in unterschiedliche Schwenkstellungen gebracht wird und unter Wirkung seines Eigengewichtes die Verstellung der Sperrklinke herbeiführt.
  • Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für einen Spulenhalter nach der Erfindung, und zwar zeigt Fig. i eine schaubildliche Ansicht des Halters in seiner Stellung am Spulengatter einer Spinnmaschine o. dgl., wobei die angehängte Spule in' gestrichelten Linien angedeutet ist, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Halter mit Spule, von der Seite gesehen, und Fig. 3 und 4 ähnliche Darstellungen des Halters in unterschiedlicher Lage der zusammenwirkenden Teile.
  • Der Halter besteht im wesentlichen aus einem etwa U-förmig gebogenen Metallstreifen io, dessen Schenkel mit i i und 12 bezeichnet sind. In dem etwas verbreiterten Kopf des Halters befindet sich ein Loch 13, mit dem der Halter auf dem kegeligen Kopf 14 eines Aufhängestiftes lose abgestützt ist, mit dem der Halter an dem Spulengatter o. dgl. befestigt wird. Der Kopf 14 ist vorzugsweise an dem Aufhängestift unter Zwischenschaltung eines Kugellagers 15 o. dgl. drehbar, so daß sich der Halter an seiner Aufhängung leicht drehen kann und außerdem auch zur Seite schwingen läßt. Die Halterschenkel i i und 12 sind am freien Ende durch einen Nietstift 16 mit darauf sitzender Abstandshülse 17 zusammengehalten und der Stärke nach so bemessen, daß der Halter mit Spiel in die Öffnung einer Spule 18 paßt.
  • In der Nähe des unteren Endes ist zwischen den Halterschenkeln i 1, 12 an einem Querstift i9 eine Klinke 20 von etwa rhombischer Gestalt drehbar gelagert. Die Klinke 2o ist so bemessen, daß sie bei waagerechter Lage ihrer Hauptachse gemäß Fig. i und 2 mit ihren Enden 21, 22 aus den Halterschenkeln seitlich hervorsteht, während sie in einer gedrehten Stellung nach Fig.3 und 4 mit den Spitzen 21, 22 zwischen den Halterschenkeln liegt oder nur so wenig daraus hervortritt, daß sich die Spule 18 auf den unteren Halt-erteil schieben läßt. In der ausgeschwenkten Lage der Klinke nach Fig. i und 2 untergreifen ihre Spitzen 21, 22 einen in der Spule befindlichen Bund 23 und halten dadurch die Spule am Halter fest.
  • Zwischen den Halterschenkeln 11, 12 ist weiterhin ein zweiarmiger Hebel 24 an einem Querstift 25 gelagert. Dieser Hebel ist an seinem unteren Ende bei 26 mit der Klinke 2o gelenkig verbunden und greift mit seinem oberen Ende an einer Taumelscheibe 27 an, die an einem Querstift 28 derart exzentrisch gelagert ist, daß sie bei Überschreiten ihrer Mittelstellung selbsttätig nach der einen oder anderen Seite fällt und dann aus den Halterschenkeln hervorsteht. Bei ihrer Drehbewegung verstellt die Taumelscheibe 27 den Hebel 24, der seinerseits eine Drehung der Klinke 2o bewirkt. Auf den Halterschenkeln 11, 12 ist ein. nach unten verjüngt zulaufender Kegelring29 verschiebbar, der größer als die Spulenöffnung ist und angehoben wird, wenn man die Spule 18 von unten her auf den Halter schiebt. Der Ring 29 bildet einen Anschlag, der beim Hochschieben der Spule an dem Halter gegen die Scheibe 27 stößt, sie beim Anschlagen hochdrehen und unter Überschreiten ihrer Mittellage auf die andere Seite kippen läßt. Hierbei wird dann durch den Hebel 24 die Klinke 2o entweder in ihre Sperr- oder Freigabestellung gedreht. In der Freigabestellung der Klinke gemäß Fig. 3 und 4 ist der Kegelring 29 gegen Abstreifen vom Halter durch die überstehenden Köpfe des Nietstiftes 16 gesichert. Die Taumelscheibe 27 ist im Bereich ihrer Lagerstelle hohl und an ihrem überstehenden Teil hinreichend groß und schwer ausgeführt, so daß sie die Verstellung des Hebels und der Klinke unter Schwerewirkung selbsttätig vollzieht. An Stelle der Scheibe 27 kann jedoch auch ein Nocken oder Hebel von geeigneter Form verwendet werden.
  • Der zweiarmige Hebel 24 ist im Bereiche seiner Anlenkungsstelle 26 am unteren Ende mit einem Schlitz 30 versehen, der die erforderliche Nachgiebigkeit in der Gelenkstelle herstellt, und weist an seinem oberen Ende einen Einschnitt 31 auf, in den die Taumelscheibe 27 mit einem Kurbelzapfen 32 eingreift. Der Einschnitt 31 ist vorzugsweise dreieckig gestaltet und mit Schrägflächen 33, 34 versehen, an denen sich der Kurbelzapfen 32 beim Umlegen der Taumelscheibe führt.
  • Vor dem Aufstecken einer Spule befinden sich die Teile in der Stellung nach Fig.4. Soll eine Spule am Halter befestigt werden, so wird sie von unten her auf den Halterschaft geschoben, bis der Ring29 gegen die Taumelscheibe 27 stößt und sie aus der dargestellten Lage nach Fig. ,4 in die Stellung nach Fig. 2 umschwenken läßt. Hierbei wird die Klinke 20 in die ausgeschwenkte Lage nach Fig. i und 2 gedreht, so daß sich die Spule beim Loslassen auf ihr abstützen kann. Soll die Spule abgenommen werden, so wird sie erneut angehoben, und zwar so hoch, daß der Ring 29 wieder gegen die Taumelscheibe 27 stößt und sie in die Lage nach Fig. 3 und 4 umschwenkt, wobei die Klinke 20 in die Freigabestellung kommt, so daß man die Spule nach unten abziehen kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aufhängen von Ablaufspulen am Spulengatter von Spinnmaschinen o. dgl., bestehend aus einem dreh- und schwingbeweglich angebrachten Halter, der mit einer beim Aufschieben der Spule in die Sperr- oder Freigabestellung kommenden Sperrklinke versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (2o) an dem einen Arm eines zweiarmigen Hebels (24) angelenkt ist, der an seinem anderen Arm mit einem am Spulenha'lter drehbar gelagerten, in den Bewegungsbereich der Spule ragenden Kippglied zusammenwirkt, das von der Spule beim Aufschieben in unterschiedliche Schwenkstellungen gebracht wird und unter Wirkung seines Eigengewichtes die Verstellung der Sperrklinke herbeiführt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB das Kippglied aus einer exzentrisch gelagerten Taumelscheibe (27) besteht, die beim Anheben der Spule um ihre Exzenterachse gedreht wird und sich nach Überschreiten ihrer Mittelstellung selbsttätig unter Schwerewirkung in eine die Sperr- oder Freigabestellung der Sperrklinke sichernde Endlage weiterbewegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daB der Halter aus einem U-förmig gebogenen Flachstreifen (io) besteht, der mit verbreitertem Kopf an einem kegeligen Träger (i4, 15) dreh- und schwingbeweglich aufgehängt ist und an seinen in den Spulenhals passenden Flachschenkeln (11, i2) die zusammenwirkenden Teile (20, 24,27) des Sperrklinkengetriebes trägt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Verbindung zwischen dem Kippglied (27) und der Sperrklinke (2o) herstellende -Hebel (24) an seinem mit dem Kippglied zusammenwirkenden Ende einen dreieckig begrenzten Einschnitt (3i) aufweist, der mit einem als Kurbelzapfen o. dgl. ausgebildeten Mitnehmer (32) des Kippgliedes zusammenwirkt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter mit einem auf seinem Schaft verschiebbar gelagerten Anschlagring (29) versehen ist, der beim Aufschieben der Spule verstellt wird und dabei das Kippglied umlegt.
DEH841D 1949-02-03 1949-12-14 Vorrichtung zum Aufhaengen von Ablaufspulen am Spulengatter von Spinnmaschinen o. dgl. Expired DE809892C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2554148X 1949-02-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE809892C true DE809892C (de) 1951-08-02

Family

ID=10909957

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH841D Expired DE809892C (de) 1949-02-03 1949-12-14 Vorrichtung zum Aufhaengen von Ablaufspulen am Spulengatter von Spinnmaschinen o. dgl.

Country Status (4)

Country Link
US (1) US2554148A (de)
CH (1) CH278893A (de)
DE (1) DE809892C (de)
FR (1) FR1001141A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952508C (de) * 1954-11-30 1956-11-15 Gottfried August Brunner Frei drehbarer Spulentraeger fuer haengende Ablaufspulen im Spulengatter von Spinn- oder Vorspinnmaschinen

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Also Published As

Publication number Publication date
FR1001141A (fr) 1952-02-20
US2554148A (en) 1951-05-22
CH278893A (de) 1951-11-15

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