DE809446C - Elektrische Entladungsroehre - Google Patents
Elektrische EntladungsroehreInfo
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- DE809446C DE809446C DEP26501A DEP0026501A DE809446C DE 809446 C DE809446 C DE 809446C DE P26501 A DEP26501 A DE P26501A DE P0026501 A DEP0026501 A DE P0026501A DE 809446 C DE809446 C DE 809446C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J19/00—Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
- H01J19/42—Mounting, supporting, spacing, or insulating of electrodes or of electrode assemblies
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0001—Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
- H01J2893/0002—Construction arrangements of electrode systems
- H01J2893/0005—Fixing of electrodes
Landscapes
- Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
Description
- Elektrische Entladungsröhre Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Entladungsröhre und insbesondere auf die Zentrierorgane der Elektroden einer solchen Röhre.
- Im allgemeinen werden die Elektroden wenigstens an einem Ende mittels eines oder mehrerer gewöhnlich aus Glimmer bestehender plattenförmiger isolierender Organe zentriert. Um Spielraum der in Öffnungen dieser Organe gehalterten Elektrodenteile, wie z. B. Stützdrähte oder das Ende einer indirekt geheizten Kathode, zu vermeiden, hat man bereits vorgeschlagen, zwei oder mehrere plattenförmige isolierende Teile derart aufeinander anzuordnen, daß die erwähnten Elektrodenteile in den Öffnungen oder zwischen diesen Teilen festgeklemmt werden. Diese bekannten Bauarten weisen aber den Nachteil auf, daß es schwer ist, eine federnde Einklemmung zu erzielen. Eine derartige Klemmung ist aber sehr erwünscht mit Rücksicht auf die Wärmeausdehnung der Elektroden und zur Vermeidung mikrophonischer Störungen. Im allgemeinen mußten somit diese Organe hohen Anforderungen entsprechen, da in bezug auf die Bemessung sehr kleine Toleranzen bei der Bearbeitung zulässig waren, um zu verhüten, daß die Klemmung zu lose oder zu fest war.
- Nach der vorliegenden Erfindung wird die vorerwähnte Wirkung und federnde Klemmung erzielt ohne den Nachteil, daß sehr kleine Toleranzen bei der Bearbeitung der Teile berücksichtigt werden müssen.
- Bei einer elektrischen Entladungsröhre mit einem Elektrodensystem, bei dem zwei oder mehrere Elektroden mittels wenigstens eines aus einem Gebilde von zwei oder mehreren sich teilweise überlappenden Teilen bestehenden plattenförmigen isolierenden Organs zentriert und zwischen diesen Teilen festgeklemmt werden, wird diese Klemmung nach der Erfindung dadurch erzielt, daß einer der zusammenwirkenden isolierenden Teile mit Zungen versehen ist, von denen einige in der einen Richtung je gegen einen. Teil einer .Elektrode und eine oder mehrere andere Zungen -in entgegengesetzter Richtung federnd gegen Teile einer anderen Elektrode drücken, @vöbei wenigstens eine der Zungen eine solche Länge hat; daß diese, aus der Ebene des plattenförmigen Teils herausgebogen, gegen den entsprechenden Elektrodenteil anliegt. Da der plattenförmige Teil also in zwei Richtungen gegen Elektrodenteile drückt, haltert er sich selbst, und der Gesamtdruck der Zungen in beiden Richtungen ist im Gleichgewicht und mithin immer gleich groß. Dieser Druck wird dabei durch die Federkraft der schräg emporstehenden federnden Zunge(n) bedingt, so daß dieser Druck leicht innerhalb der gewünschten Grenzen gehalten werden kann. Außerdem sind hierdurch die Abmessungen der Zungen nicht an enge Grenzen gebunden, da ein Unterschied in der Länge der Zungen durch eine Verbiegung in geringerem oder. größerem Maße der federnden Zungen eingebracht wird.
- Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
- In der Zeichnung stellt Fig. i einen federnden Teil eines Zentrierorgans nach der Erfindung dar, während die Fig. 2 und 3 Einzeldarstellungen sind.
- In Fig. i sind mit i der Querschnitt einer indirekt geheizten Kathode, mit 2 der Querschnitt der Halterungsstäbe des ersten Gitters und mit 3 und 4 die Halterungsstäbe des zweiten bzw. dritten Gitters bezeichnet. Da das erste Gitter als Steuergitter wirken muß, ist es sehr wichtig, daß dieses Gitter unverrückbar und erschütterungsfrei in bezug auf die Kathode i zentriert ist. Die Elektrodenhalterungen sind in einer Glimmerscheibe 5 zentriert, die mit Löchern versehen ist, in welche die Halterungsdrähte und das Kathodenende auf bekannte Weise gesteckt sind. Da im allgemeinen die Öffnungen in diesem Glimmerorgan 5 nicht immer genau passen werden, besteht die Möglichkeit, daß die Halterungsstäbe in diesen Löchern ein wenig Spielraum haben. Gemäß der Erfindung ist nun auf, dem Organ 5 eine Glimmerplatte 6 angeordnet, die nlit Zungen 7 und 8 versehen ist (Fig. 2). Die Zunge 7 hat eine verhältnismäßig große Länge und drückt gegen die Kathode, während die kurzen Zungen 8 in entgegengesetzter Richtung gegen die Halterungsstäbe 2 drücken. Wegen der großen Länge hat die Zunge ? eine große Federkraft in einer Richtung senkrecht zur Ebene des Organs 6; da diese Länge der Zunge 7 so groß ist, daß die Zunge schräg gehoben bleibt, nachdem dieses Organ 6 auf dem. Organ 5 angeordnet worden ist, entsteht eine vorzügliche, nachgiebige Federwirkung. Der Druck der Zunge 7 wird von demjenigen der Zungen 8 ausgeglichen so daß das Organ 6 im Gleichgewicht ist. Infolge der schrägen Lage der Zunge 7 wird dieses Organ 6 sich nicht heben. Da die Kathode gegen die der Zunge 7 gegenüberliegende Seite des Lochs im Organ 5 gedrückt wird, ist die Bemessung dieses Lochs in den übrigen Richtungen unwesentlich. Aus diesem Grunde ist ein vierkantiges Loch 9 (Fig. 3) vorgesehen, was zur Einführung der Kathode vorteilhaft ist. Es hat sich gezeigt; daß durch Verwendung eines Organs 6 gemäß der Erfindung eine nachgiebige, federnde Einklemmung der erwähnten Elektrodenteile entsteht und daß die mikrophonischen Störungen, die durch gegenseitige Erschütterungen der Kathode und des ersten Gitters auftreten können, stark herabgesetzt werden. Infolge der nachgiebigen Federwirkung der Zunge 7 können die Stäbe 2 und das Kathodenende i sich bei Erwärmung praktisch ungehindert ausdehnen.
- Obwohl nur ein einziges Ausführungsbeispiel gegeben worden ist, wird es einleuchten, daß im Rahmen der Erfindung auch noch andere Formen des Organs möglich sind. Es können z. B. mehrere Zungen 7 verwendet werden, die gegebenenfalls auch gegen die Halterungsdrähte anderer Gitter drücken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre mit einem Elektrodensystem, bei dem zwei oder mehrere Elektroden mittels wenigstens eines aus einem Gebilde Von zwei oder mehreren .sich teilweise überlappenden Teilen bestehenden plattenförmigen isolierenden Organs zentriert und zwischen diesen Teilen festgeklemmt werden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Klemmung dadurch erfolgt, daß einer der zusammensetzenden isolierenden Teile mit Zungen versehen ist, von denen einige in der einen Richtung je gegen einen Teil einer Elektrode und eine oder mehrere andere Zungen in entgegen'-gesetzter Richtung federnd gegen Teile einer anderen Elektrode drücken, wobei wenigstens eine der Zungen eine solche Länge hat, daß diese, aus der Ebene des plattenförmigen Teils herausgebogen, gegen den entsprechenden Elektrodenteil anliegt.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
NL809446X | 1947-08-27 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE809446C true DE809446C (de) | 1951-07-30 |
Family
ID=19836784
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEP26501A Expired DE809446C (de) | 1947-08-27 | 1948-12-24 | Elektrische Entladungsroehre |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE809446C (de) |
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1015944B (de) * | 1954-05-13 | 1957-09-19 | Int Standard Electric Corp | Anordnung zur Festlegung von Metallteilen elektrischer Entladungsgefaesse, deren Ansaetze durch OEffnungen in Isolatoren gehen |
DE1034281B (de) * | 1955-06-04 | 1958-07-17 | Telefunken Gmbh | Halterung von stabfoermigen, dem Elektrodenaufbau von elektrischen Entladungsroehren dienenden Teilen |
DE1153836B (de) * | 1960-10-27 | 1963-09-05 | Telefunken Patent | Elektrische Entladungsroehre mit in Doppelscheiben aus Isolierstoff gehalterten Elektroden |
DE1157710B (de) * | 1961-01-27 | 1963-11-21 | Telefunken Patent | Elektrische Entladungsroehre mit in Doppelscheiben aus Isolierstoff gehalterten Elektroden |
DE1175798B (de) * | 1954-03-03 | 1964-08-13 | Siemens Ag | Scheibenfoermiger Halterungsteil fuer elektrische Entladungsgefaesse |
-
1948
- 1948-12-24 DE DEP26501A patent/DE809446C/de not_active Expired
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1175798B (de) * | 1954-03-03 | 1964-08-13 | Siemens Ag | Scheibenfoermiger Halterungsteil fuer elektrische Entladungsgefaesse |
DE1015944B (de) * | 1954-05-13 | 1957-09-19 | Int Standard Electric Corp | Anordnung zur Festlegung von Metallteilen elektrischer Entladungsgefaesse, deren Ansaetze durch OEffnungen in Isolatoren gehen |
DE1034281B (de) * | 1955-06-04 | 1958-07-17 | Telefunken Gmbh | Halterung von stabfoermigen, dem Elektrodenaufbau von elektrischen Entladungsroehren dienenden Teilen |
DE1153836B (de) * | 1960-10-27 | 1963-09-05 | Telefunken Patent | Elektrische Entladungsroehre mit in Doppelscheiben aus Isolierstoff gehalterten Elektroden |
DE1157710B (de) * | 1961-01-27 | 1963-11-21 | Telefunken Patent | Elektrische Entladungsroehre mit in Doppelscheiben aus Isolierstoff gehalterten Elektroden |
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