DE1015944B - Anordnung zur Festlegung von Metallteilen elektrischer Entladungsgefaesse, deren Ansaetze durch OEffnungen in Isolatoren gehen - Google Patents
Anordnung zur Festlegung von Metallteilen elektrischer Entladungsgefaesse, deren Ansaetze durch OEffnungen in Isolatoren gehenInfo
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J19/00—Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
- H01J19/42—Mounting, supporting, spacing, or insulating of electrodes or of electrode assemblies
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- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0001—Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
- H01J2893/0002—Construction arrangements of electrode systems
- H01J2893/0005—Fixing of electrodes
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung befaßt sich mit einer Anordnung zur Festlegung von Metallteilen elektrischer Entladungsgefäße, deren Ansätze durch Öffnungen in Isolatoren
gehen, bei welchen eine Zunge gegen den entsprechenden Ansatz drückt.
Metallteile, beispielsweise Anoden oder Abschirmungen elektrischer Entladungsgefäße, sind im allgemeinen
bekanntlich dadurch festgelegt, daß sie Ansätze aufweisen, welche durch Öffnungen in Isolatoren
gehen. Die Isolatoren bestehen im allgemeinen aus glimmerähnlichem Material. Bei Erschütterungen besteht
die Gefahr, daß die Kanten der Ansätze in die Isolatoren einschneiden, so daß die Teile locker werden.
Hierdurch kann die Röhre unbrauchbar werden. Es sind auch bereits Anordnungen, bekannt, bei denen
die durch Öffnungen in isolierenden Glimmerteileii gehenden Metallteile mittels Zungen gehaltert sind.
Diese Zungen bilden jedoch keinen Bestandteil des Isolators, sondern sie müssen nachträglich auf diesem
Isolator befestigt werden. Dadurch können Ungenauigkeiten in der Halterung der Metallteile auftreten.
Außerdem ist die gesonderte Anfertigung von Zungen und die gesonderte Anbringung auf den Isolator
umständlich und unwirtschaftlich.
Die Erfindung schlägt ein Verfahren zur Festlegung von Metallteilen vor, welches diese Nachteile
wesentlich verringert.
Gemäß der Erfindung ist die Zunge aus dem Isolator durch die Formgebung der Öffnung für die erwähnten
Ansätze entstanden.
An Hand der Ausführungsbeispiele der Zeichnungen sei die Erfindung im folgenden näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht von zwei in zwei verschiedenen Richtungen festgehaltenen Ansätzen
eines Teiles;
Fig. 2 zeigt einen Ansatz, welcher in einer dritten Richtung im rechten Winkel zu den anderen festgehalten
ist, und
Fig. 3 zeigt ein anderes Verfahren zum Festhalten eines Ansatzes in einer dritten Richtung.
In Fig. 1 gehen die Ansätze 1 und 2 der Elektrode 3 durch die Öffnungen 4 und 5 des Isolators 6, der
beispielsweise aus Glimmer besteht. Die Zungen 7 und 8 der Öffnungen 4 und 5 drücken gegen die
Ansätze 1 und 2. Dieser Druck genügt, um eine seitliche Bewegung der Elektrode zu verhüten. Die
Öffnungen sind langer ausgeführt als die Breite der Ansätze, so daß ein Einschneiden der Kanten
der Ansätze in den Isolatoren nicht möglich ist. Die Zunge ist so ausgeführt, daß an der engsten Stelle
die Weite der öffnung etwas kleiner als die Dicke der Ansätze ist. Wenn z. B. ein Ansatz die Abmessungen
von etwa 1,5 mm Weite und 0,12 mm Dicke hat, so wird die Öffnung etwa 1,75 mm lang
Anordnung zur Festlegung von Metallteilen elektrischer Entladungsgefäße, deren
Ansätze durch öffnungen in Isolatoren
gehen
Anmelder:
International Standard Electric Corporation, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 13. Mai 1954
Großbritannien vom 13. Mai 1954
Walter W. Wright und Walter J. Holroyd, London,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
itnd an der engsten Stelle etwa 0,1 mm breit gern
adht.
In Fig. 2 ist eine Aufsicht der in Fig. 1 wiedergegebenen Anordnung gezeigt. Zur Vermeidung einer
Verschiebung in einer zur seitlichen Richtung senkrechten Richtung sind bei diesem Ausführungsbeispiel
die Ansätze besonders gehaltert. Der Ansatz 1 ist durch Anbringen eines Streifens 9 gesichert, welcher
auf seiner ganzen Länge gegen den Isolator 6 preßt und verhindert, daß der Ansatz aus der Öffnung geht.
Die Elektrode 3 drückt fest gegen die andere Oberfläche
des Isolators. Der Ansatz 2 ist so umgebogen, daß er fest gegen den Isolator drückt.
In Fig. 3 a ist ein Schnitt eines Ausführungsbeispiels gezeigt, bei dem ein Ansatz in einer zu den
seitlichen Richtungen senkrechten Richtung gegen Verschiebungen gesichert ist. Die Elektrode 10 geht
durch das den Löchern 4 und 5 des Isolators 6 ähnliche Loch 11 im Isolator 12. An der Elektrode 10 wird
ein Streifen 13 angeschweißt, welcher durch die Öffnungen 14 und 15 im Isolator 12 geht. Die Teile des
Streifens 13, welche durch den Isolator gehen, können umgebogen werden, dadurch wird zusätzliche Sicherheit
und besonders zusätzliche Sicherheit gegen seitliches Verschieben erzielt.
Fig. 3 b gibt eine Aufsicht der in Fig. 3 a gezeigten
Anordnung wieder. Obgleich die entgegengesetzten Seiten der Öffnungen gerade wiedergegeben sind,
können sie natürlich so geformt werden, daß sie sich der Form der Elektrode anpassen.
709' 697/340
Wie insbesondere die Fig, 1 und 2 erkennen, lassen, ist der Winkel, den die AnpreBdruckvorrichtungen der
Zungen in den Öffnungen bilden, kleiner als 180°, nämlich z. B. etwa 90°, und der Metallteil ist in der
Richtung festgehalten, die senkrecht auf der Ebene steht, die durch die beiden Druckrichtungen bestimmt
ist.
Claims (5)
1. Anordnung zur Festlegung von Metallteilen elektrischer Entladungsgefäße, deren Ansätze
durch Öffnungen in Isolatoren gehen, bei welchen eine Zunge gegen den entsprechenden Ansatz
drückt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge aus dem Isolator durch die Formgebung der Öffnung
für die erwähnten Ansätze entstanden- ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ansatz so umgebogen ist, daß er
auf die Oberfläche des Isolators drückt (Fig. 2 Ziffer 2).
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ansatz ein Streifen angeschweißt
ist (Fig. 2, Ziffer 9).
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen durch mindestens eine
Öffnung im Isolator geführt ist.
5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel,
den die Anpreßdruckrichtungen der Zungen in den öffnungen bilden, kleiner als 180°, nämlich
z. B. etwa 90° ist und der Metallteil in der Richtung festgehalten ist, die senkrecht auf der Ebene
steht, die durch die beiden Druckrichtungen bestimmt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 809 446, 824 522.
Deutsche Patentschriften Nr. 809 446, 824 522.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 697/340 9.57
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB1015944X | 1954-05-13 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1015944B true DE1015944B (de) | 1957-09-19 |
Family
ID=10868149
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEI10156A Pending DE1015944B (de) | 1954-05-13 | 1955-04-30 | Anordnung zur Festlegung von Metallteilen elektrischer Entladungsgefaesse, deren Ansaetze durch OEffnungen in Isolatoren gehen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1015944B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5214979A (en) * | 1991-05-21 | 1993-06-01 | Morse Controls Limited | Remote control mechanisms |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE809446C (de) * | 1947-08-27 | 1951-07-30 | Philips Nv | Elektrische Entladungsroehre |
DE824522C (de) * | 1948-06-15 | 1951-12-13 | Philips Nv | Elektrische Entladungsroehre |
-
1955
- 1955-04-30 DE DEI10156A patent/DE1015944B/de active Pending
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE809446C (de) * | 1947-08-27 | 1951-07-30 | Philips Nv | Elektrische Entladungsroehre |
DE824522C (de) * | 1948-06-15 | 1951-12-13 | Philips Nv | Elektrische Entladungsroehre |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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US5214979A (en) * | 1991-05-21 | 1993-06-01 | Morse Controls Limited | Remote control mechanisms |
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