DE807419C - Verfahren zur katalytischen Behandlung von Kohlenwassertstoffen, Fetten, OElen und Wachsen - Google Patents
Verfahren zur katalytischen Behandlung von Kohlenwassertstoffen, Fetten, OElen und WachsenInfo
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- DE807419C DE807419C DEP40632A DEP0040632A DE807419C DE 807419 C DE807419 C DE 807419C DE P40632 A DEP40632 A DE P40632A DE P0040632 A DEP0040632 A DE P0040632A DE 807419 C DE807419 C DE 807419C
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- B01J23/76—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper combined with metals, oxides or hydroxides provided for in groups B01J23/02 - B01J23/36
- B01J23/84—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper combined with metals, oxides or hydroxides provided for in groups B01J23/02 - B01J23/36 with arsenic, antimony, bismuth, vanadium, niobium, tantalum, polonium, chromium, molybdenum, tungsten, manganese, technetium or rhenium
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- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
- C10G45/00—Refining of hydrocarbon oils using hydrogen or hydrogen-generating compounds
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- C10G45/08—Refining of hydrocarbon oils using hydrogen or hydrogen-generating compounds to eliminate hetero atoms without changing the skeleton of the hydrocarbon involved and without cracking into lower boiling hydrocarbons; Hydrofinishing characterised by the catalyst used containing nickel or cobalt metal, or compounds thereof in combination with chromium, molybdenum, or tungsten metals, or compounds thereof
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Description
- Verfahren zur katalytischen Behandlung von Kohlenwasserstoffen, Fetten, Olen und Wachsen Es ist bekannt, daß man katalytische Reaktionen, insbesondere zur Nterbesserung von Kohlenwasserstoffölen, in Gegenwart von Tonerde, dile mit katalytisch wirkenden fetallverbindungen versehen ist, mit Erfolg ausführen kann.
- Es wurde nun gefunden, daß es besonders vorteilhaft ist, für die genannten Zwecke als Katalysator eine Tonerde zu verwenden, die durch Ausfällen von Tonerdehydrat aus einer Aluminiumsalzlösung mit Alkalilauge in Gegenwart wasserlöslicher Verbindungen zweiwertiger Metalle, insbesondere solchen aus der 2. Gruppe des Periodischen Systems, hergestellt ist und die mit Metallverbindungen von Metallen der 5. und 6. Gruppe des Periodischen Systems, zweckmäßig zusammen mit solchen der Metalle der Eisengruppe, versehen ist.
- Die in der erwähnten Ateise hergestelltlen Tonerdeträger besitzen ein hohes Absorptionsvermögen, sehr geringes Schüttgewicht, eine längere Lebensdauer bei hohen Temperaturen und in Verbindung mit den genannten Schwermetallverbindungen eine besonders große katalytische ÄVirksamkeit. Vorzugsweise verwendet man die Oxyde oder Sulfide der Metalle der 5. und 6. Gruppe und der Eisengruppe. Die Katalysatoren sind besonders wirksam Ieei Hydrierungen bei gewöhnlichen oder erhöhten Drucken sowie bei der raffinierenden Druckhydrierung. Auch für andere katalytische Reaktionen, z. B. die Fetthärtung, Herstellung von Olefinen und aro- matischen Kohlenwasserstoffen, kann der Katalysator verwendet werden.
- Für die Hydrierung ein- und mehrfach ungesättigter Kohlenwasserstoffe und die Raffination oder Vorbehandlung von Kohlenwasserstoffölen oder deren Fraktionen sowie Wachsen oder Fetten, die unerwünschte Sauerstoff-, Schwefel-, Stickstoffverbindungen und bzw. oder in der Wärme leicht polymerisierbare Bestandteile enthalten, hat sich diese Tonerde in Verbindungen mit Oxyden oder Sulfiden von Nfolybdän oder Wolfram einerseits und Nickel oder Kobalt andererseits als besonders vorteilhaft er viesen.
- Zur Herstellung der Tonerde verwendet man Lösungen von Aluminiumsalzen, z. B. von Aluminiumnitrat, die mit Natron- oder Kalilauge gefällt werden. Nian setzt so viel Lauge zu, daß die Lösung alkalisch ist, und arbeitet bei Zimmertemperaturoder bei erhöhter Temperatur, z. B. etwa 50 bis go0 und darüber. Vor der Fällung oder gleichzeitig mit der Lauge gibt man die Lösung des Salzes des zweiwertigen Metalls zu, und zwar in solcher Ntenge, daß der Alkaliüberschuß praktisch vollständig an den Säurerest des zugesetzten Salzes des zweiwertigen Aletalls gebunden wird und die alkalische Reaktion der Lösung durch das gebildete Hydroxyd des zweiwertigen Nletalls erzeugt wird.
- Im allgemeinen arbeitet man mit einem kleinen, den sonstigen Arbeitsbedingungen angepaßten .\llialitil)erschuß entsprechend einem pH-Wert von mehr als 7, insbesondere über 9. Jedoch ist bei bestimmten höheren Temperaturen ein Arbeiten mit tieferem pii-ÄVert möglich.
- )ie Alkali-, z. B. Natron- oder Kalilauge kann l)is zu 25 0!o, insbesondere 5 bis 15 0/o der Alkalilauge an Ammoniak enthalten. Im allgemeinen verwendet man mehr als 1/100, zweckmäßig t/20 bis tS2, inslesondere 1/io bis t/4 Äquivalent des zweiwertigen Aletalls je Äquivalent Aluminium. Als vasserlöslichte Salze zweiwertiger Metalle kommen vor allem die Chloride und Nitrate des Zinks, SIagnesiums, Cadmiums, Berylliums, Calciums, Strontiums oder Bariums in Betracht. Das ausgefällte Aluminiumhydroxyd, das gegebenenfalls geringe Mengen des etwa mit ausgefällten Hydroxyds des zugesetzten zweiwertigen Aletalls enthält, wird von der Lösung alhltriert und getrocknet. Je nach dem Veb den dungszweck wird es dann geformt und höheren Temperaturen, z. B. 300 bis 600°, insbesondere 400 bis 5300, vorteilhaft mehrere Stunden, z. B. 2 bis I0, insbesondere 4 bis 8 Stunden, ausgesetzt. Die so hergestellte aktive Tonerde dient nun als Träger für die obengenannten Metallverbindungen, die in iiblicher Weise aufgetragen werden.
- Beispiel Man läßt eine Lösung von Aluminiumnitrat und Zinknitrat, die die Metalloxvde im Gewichtsverhältnis g Teile Al203 zu I Teil Zn 0 enthält, gleichzeitig mit verdünnter l\atronlauge (etwa I2°/oig) unter Rühren in ein Fällgefäß einfließen und regelt den Zufluß der Lauge so, daß das Filtrat der abfiltrierten Fällung etwa 1/200-normal bezogen auf NaOH bleibt. Die Fällung wird kontinuierlich abgelassen, filtriert, der Niederschlag mit STH3-haltigem (etwa 0,1 0loig) Nasser gewaschen, auf etwa 20°/o Wassergehalt getrocknet, gepillt und 6 bis 8 Stunden lang auf 4500 erhitzt. Die Pillen werden sodann mit Ammoniummolybdatnickelsulfatlösung getränkt, so daß sie nach dem Trocknen und Erhitzen Io°!o AIoO3 und 3% NiO enthalten.
- Über diesen Katalysator leitet man ein Steinkohlenmittelöl mit I8°/o Phenolen, 2% organischen Stickstoffverbindungen und wenig Schwefelverbindungen zusammen mit Wasserstoff unter einem Druck von 250 at bei 4350 und erhält ein raffiniertes Mittelöl, das sich störungslos katalytisch weiter--erarbeiten, z. B. aufspalten läßt.
- Die Herstellung der Katalysatoren an sich wird hier nicht beansprucht.
Claims (1)
- PATENTAN SP R UC 11 Verfahren zur katalytischen Behandlung von Kohlenwasserstoffen, Fetten, Ölen und NVachsen, insbesondere zur Verbesserung von Kohlenwasserstoffölen, dadurch gekennzeichnet, daß man als Katalysator eine Tonerde verwendet, die durch Ausfällen von Tonerdehydrat aus einer Aluminiumsalzlösung mit Alkalilauge in Gegenwart wasserlöslicher Verbindungen zweiwertiger Metalle, insbesondere von solchen aus der 2. Gruppe des Periodischen Systems, hergestellt ist und die mit Metallverbindungen von Metallen der 5. und 6. Gruppe des Periodischen Systems, zweckmäßig zusammen mit solchen der Metalle der Eisengruppe, versehen ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP40632A DE807419C (de) | 1949-04-24 | 1949-04-24 | Verfahren zur katalytischen Behandlung von Kohlenwassertstoffen, Fetten, OElen und Wachsen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP40632A DE807419C (de) | 1949-04-24 | 1949-04-24 | Verfahren zur katalytischen Behandlung von Kohlenwassertstoffen, Fetten, OElen und Wachsen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE807419C true DE807419C (de) | 1951-06-28 |
Family
ID=7377263
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEP40632A Expired DE807419C (de) | 1949-04-24 | 1949-04-24 | Verfahren zur katalytischen Behandlung von Kohlenwassertstoffen, Fetten, OElen und Wachsen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE807419C (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1038540B (de) * | 1953-08-19 | 1958-09-11 | Peter Spence & Sons Ltd | Verfahren zur Herstellung von Kobaltoxyd-Molybdaenoxyd-Traegerkatalysatoren |
DE1126052B (de) * | 1956-07-20 | 1962-03-22 | British Petroleum Co | Verfahren zur Herstellung von Schmieroelen mit verbesserter Farb- und Oxydationsstabilitaet |
DE1179661B (de) * | 1958-03-18 | 1964-10-15 | British Petroleum Co | Verfahren zur Stabilisierung von dampfgekrackten Benzinen durch partielle Hydrierung |
-
1949
- 1949-04-24 DE DEP40632A patent/DE807419C/de not_active Expired
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1038540B (de) * | 1953-08-19 | 1958-09-11 | Peter Spence & Sons Ltd | Verfahren zur Herstellung von Kobaltoxyd-Molybdaenoxyd-Traegerkatalysatoren |
DE1126052B (de) * | 1956-07-20 | 1962-03-22 | British Petroleum Co | Verfahren zur Herstellung von Schmieroelen mit verbesserter Farb- und Oxydationsstabilitaet |
DE1179661B (de) * | 1958-03-18 | 1964-10-15 | British Petroleum Co | Verfahren zur Stabilisierung von dampfgekrackten Benzinen durch partielle Hydrierung |
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