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DE807077C - Verschlussmaschine zum Verdrillen von Umschnuerungsdraht - Google Patents

Verschlussmaschine zum Verdrillen von Umschnuerungsdraht

Info

Publication number
DE807077C
DE807077C DEP24690A DEP0024690A DE807077C DE 807077 C DE807077 C DE 807077C DE P24690 A DEP24690 A DE P24690A DE P0024690 A DEP0024690 A DE P0024690A DE 807077 C DE807077 C DE 807077C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
lever
gear
twisting
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP24690A
Other languages
English (en)
Inventor
Andrew Mathis Kamper
Stanley Parkers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gerrard Industries Ltd
Original Assignee
Gerrard Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gerrard Industries Ltd filed Critical Gerrard Industries Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE807077C publication Critical patent/DE807077C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/28Securing ends of binding material by twisting
    • B65B13/285Hand tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verschlußmaschine zum Verdrillen von Umschnürungsdraht Die Erfindung betrifft Verschlußmaschinen von der Art, bei welchen ein Draht um eine Liste oder ein paket herumgezogen wird und ein verschlungener spiralförmiger Knoten gebildet wird. Insbesondere bezieht sie sich auf eine tragbare Maschiene in welcher der Draht an einem Ende der Maschine erfaßt und am anderen Ende der Maschine gespannt wird, wobei die überlappenden Enden des Drahtes zwischen dem Greifer und Spanner von einem genuteten Zahnrad verdreht werden, wobei das genutete Zahnrad mit einem größeren Zahnrad im Eingriff steht, so daß eine einzige Vorwärtsbewegung des mit dem größeren Zahnrad in Verbindung stehenden Betätigungshebels die erforderliche Anzahl Verdrehungen hervorruft.
  • Nach der Erfindung soll eine leichte und widerstandsfähige Maschine geschaffen werden. welche licht und sicher zu handhaben ist untl in einfacher se von der jeweils fertiggestellten Nerschnürung gelöst werden kann. I)ie Erfindung befaßt sich mit NTerbesseruugen, die in dieser Richtung wirken, und ist verkörpert in einem Ausführungsbeispiel, das in den Zeichnungen dargestellt ist, an Hand derer die erfinderischen Merkmale beschrieben werden.
  • Fig. 1 ist eine Ansicht; Fig. 2 ist eine Aufsicht, teilweise im Schnitt; Fig. 3 ist eine linksseitige Teilansicht der Fig. I, von dem einige Teile fortgelassen sind; Fig. 4 ist ein senkrechter Teilschnitt durch die Schneideinrichtung; Fig. 5 ist eine Teilansicht der Antriebsspindel und des zeitbestimmenden Zahnrades; Fig. 6 ist ein Schnitt längs der Linie VI-VI der Fig. 2 des Knotenauswerfers; Fig. 7 und 8 sind Teilansichten, die die Wirkullgsxveise der Drahtzurückhalteklinke veranschaulichen, und Fig. g und I0 sind Schaubilder, die die Zeitbemessung der verschiedenen Arbeitsgänge beim Vor- und Zurückbewegen des Betätigungshebels vranschaulichen.
  • Vie dargelegt, ist die Maschine von einer solchen Art, bei welcher die Maschine auf eine zu verschllürende Kiste o. dgl. aufgesetzt und Draht von einer an irgendeiner geeigneten Stelle rechts von der Maschine vorgesehenen Rolle oder Spule der Maschine linksseitig zugeführt wird, um von einem Greifer erfaßt zu werden. Die Schlaufe des Drahtes wird dann zurückgedrückt in die Nut des Verschlingungszahnrades, und eine Schlaufe wird im Uhrzeigersinn um die Kiste herumgelegt, wobei der zweite Draht hinter eine Zurückhaltungsklinke gedrückt wird Nlsdann wird dieser Draht in die Nut des Zahnrades und weiter in die Spannungseinrichtung am rechten Ende der Maschine eingeführt. Der Draht wird dann straff gespannt und die überschießende Drahtlänge in die Rolle oder Spule zurückgeschoben, worauf das Verdrehen und Abschneiden durchgeführt wird.
  • Der Hauptgußkörper der dargestellten Maschine hat zwei für sich hergestellte Enden I und 2, von welchen jedes einen Teil 3 bzw. 4 aufweist, die zusammen das Mittelstück des Gehäuses bilden. Ein 13etätigungshebel 5 mit einem angekröpften Handgriff 6 ist auf der Hauptantriebsspindel 7 angebracht, die in Lagern 8 läuft. Der mittlere Teil der Sl)ill(lel 7 ist von einem größeren Durchmesser und trägt ein größeres Haupt- oder zeitbestimmendes Zahnrad 9, das in das Zahnrad 10 eingreift, welches die N'erdrehung des Drahtes durchführt und das hinter dem Schlitz II des Gehäuses angeordnet ist. lin Kolben 12 im mittleren Teil der Spindel 7 wird durch eine Feder I3 vorgeschoben, so daß sie als Klinke in einem Raster der Bohrung des Rades g eingreift. Das Rad wird bei einer Vorwärtsbewegung des Hebels mitgenommen und setzt das den Draht verdrehende Zahnrad in Umlauf.
  • 1)er linksseitige Greifer ist am besten ersichtlich aus Fig. I und 3. Er besteht aus einem fest stehenden .\ml,oRkörper 14 und einem Verschiel)er I5, der auf einem Stift 16 angelenkt ist und der mittels einer Feder 18 gegen einen Anschlag 17 gedrückt wird. Än einem Ansatz 19 greift eine federnde Klinke 20 an. die von dem Handgriff 5 mitgeliommen wird, wenn dieser sich dem Ende seiner V orxvärtsbesvegung nähert. Auf diese Weise wird der Norschiel>er angehoben und gibt den Draht frei, n-cnn die Rückbewegung beginnt. Der Griff am I)raht, der so lange aufrechterhalten wird, wie im Draht eine Spannung besteht, wird somit aufgeholmen und dem Draht gestattet, sich seitwärts herauszubesvegen.
  • Nachdem der Draht um die Kiste herumgelegt worden ist, wie ohen heschrieben, wobei die Schlaufen hintereinander in dem Schlitz des Verdrehungszahnrades lo liegen, wird er von der Spannvorrichtuiig erfaßt, die am rechten Ende der Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Diese Spannvorrichtung ist von normaler Ausbildung und weist ortsfeste und bewegt liche, nur in Richtung des Drahtes wirkende Greifervorrichtungen auf, mit Hilfe welcher iil,erschießeiider Draht in die Rolle zurückgeführt werden kann.
  • In der typischen Form l)esteht der ortsfeste Greifer aus einem fest stehenden -Nmboßkörper 21 und einer beweglichen Backe 22, die mittels einer Feder auf den Amboß gepreßt wird. Sie ist in l)ezug auf die Drehachse so angeordnet, daß die Backe den Draht fest greift, wenn die Relativbexvegung der Backe auf die Spule gerichtet ist.
  • Die Backe ist rechtsseitig, d. h. an der Seite, die der Spule am nächsten liegt, mit einem Ansatz 23 versehen. Wenn der Draht, der in die Spule zurückgeführt werden soll, eingesetzt wird, wird er in schräger Richtung vor dem Ansatz erfaßt, wobei die Backe angehoben und ihr gestattet wird, wieder herunterzufallen, nachdem der Draht die Greifstellung erreicht hat, wo alsdann der Ansatz vor dem Draht liegt und ihn festhält. Der bexvegliche Greifer hat einen ähnlichen Amboßkörper 24 und eine Backe 25 mit einem ähnlichen Ansatz 26. Die gesamte Einrichtung ist jedoch von einem kurzen Verbindungsglied 27 getragen und an einem Spannhebel 28 angelenkt. Der Hebel 28 wird durch eine Feder 29 gegen einen ortsfesten Greifer gedrückt.
  • Ein rückwärtiger Ansatz 30 auf der angelenkten Backe ist so angeordnet, daß er in Eingriff geraten kann, mit einem feststehenden Teil 31 der Niaschine, der hinter der ortsfesten Backe liegt, so daß die entsprechend stärkere Feder 29, die normalerweise danach strebt, den Hebel nach links zu drücken, die Spannung der auf die Backe wirkenden Feder überwindet und letztere offen hält, um den Draht aufzunehmen.
  • Wenn der Draht herumgeschlungen ist, wird er unter die Zurückhalteklinke 32 geschoben, die an einem Stift 33 angelenkt ist. Die Klinke 32 kann auf diese Weise durch das Nockenrad 34 betätigt werden, in das eine Nase 35 des Handhebels 5 eingreift. Die Klinke wird von dem Schnepper 36 des unter Federdruck stehenden Kipphebels 37 festgehalten, bis der Kipphel>el durch eine Nocke 38 der Spindel 7 betätigt wird, wie am gestell aus Fig. 7 und 8 ersichtlich.
  • Das Messer ist am besten erkennbar in Fig. I und 4. Es ist von normaler Art, wobei die Schneide 39 mittels Stiftschraube 40 und Stift 41 am Hebel 42 befestigt ist, der seinerseits bei 43 angelenkt ist und von einer Feder 44 in geöffneter Stellung gehalten wird. Das Messer wird betätigt von einer der beiden Nocken 45, die aus der Scheibe 46 herausragen. Die Scheibe 46 ist auf einem Ansatz 490 eines Gliedes 49 (Fig. 6) aufgekeilt, welches von der Spindel 7 in gleichbleibender Richtung in Umlauf versetzt wird, wenn der Hebel 5 sich zurückbewegt.
  • Ein paar unter Federdruck stehende Auswerferkolben 47 sind in fast waagerechter Lage hinter der Bindestelle auf jeder Seite des Verdrehungszahnrades 10 angeordnet.
  • Bei der Rückxvärtsbervegung des Hebels wird das größere oder zeitbestimmcride Zahnrad g in bekannter Weise festgehalten, und die Klinkenansätze 48 oder ähnliche Glieder auf der Scheibe 49 werden wirksam. Sie treiben die Auswerferkolben vorwärts und unterstützen das Freimachen der Maschine von der vollendeten Bindung. Die Scheiben 49 werden getragen von den sich in gleichbleibender Richtung bewegenden Teilen 50, die entsprechend dem Rad g bewegt werden, jedoch nicht bei der Vorwärtsbewegung des Hebels 5, sondern bei seiner Rückwärtsbewegung. Unter Federdruck stehende Kolben 51 greifen in Vertiefungen 52 in den Teilen 50 ein, um die Teile 50 nach jeder Hebelumdrehung festzuhalten.
  • Die Arbeitsweise ergibt sich aus Fig. g und 10.
  • Der Hebel 5 befindet sich in seiner äußersten Endlage, wenn die Maschine zur Aufnahme des Drahtes bereit ist. Das Drahtende wird unter den Vorschieber 15 eingelegt und dann das Umschlingen der Kiste, das Einlegen des Drahtes in die Arbeitsstellung hinter die Zurückhaltungsklinke 32, das Einführen in den Schlitz des Verdrehungszahnrades 10 und in die Spanneinrichtung, wie bereits beschrieben, durchgeführt.
  • Bei der Vorwärtsbewegung des Hebels 5 wird das zeitbestimmende Zahnrad g vom Kolben I2 um I800 mitgenommen, wie bei A angedeutet, wodurch eine angemessene Anzahl Umdrehungen, im allgemeinen drei Umdrehungen, des Verdrehungszahnrades 10 zur Verdrehung der Drähte miteinander hervorgerufen wird. Eine weitere Überdrehung von 120 ist bei B angedeutet. Die Nase 35 auf dem Hebel 5 hebt in dieser Periode die Klinke 32 an, so daß sie von dem Kipphebel 37 erfaßt und festgehalten wird. Die Rückbewegung ist in Fig. 10 dargestellt.
  • Während der Periode C hebt die Klinke 20 des Hebels 5 den Vorschieber Ig an und öffnet den linksseitigen Greifer. Während der Periode D wird das Messer niedergeführt, um den Draht abzuschneiden, der zur Spule oder Rolle führt, wobei der Ansatz 45 am Ende dieser Periode vom Hebel 42 abgleitet.
  • Während einer späteren, mit E bezeichneten Periode von 400, die vorzugsweise dann beginnt, wenn der Hebel ungefähr senkrecht steht, geraten die Auswerferkolben in Tätigkeit, bis die Klinkenansätze 48 von ihnen abgleiten. Während der Endperiode F, die mit I50 angedeutet ist, wobei die Maschine von der vollendeten Bindung frei ist, betätigt die Nocke 38 den Kipphebel 37 und gibt die Klinke 32 frei, so daß sie infolge ihrer Eigeuschwere in die Arbeitsstellung zurückkehren kann.
  • Es ist ersichtlich, daß auch andere geeignete mechanische Mittel als die tatsächlich dargestellten eingesetzt werden können, ohne daß dadurch von den gekennzeichneten Merkmalen der Erfindung abgewichen wird. Auch die Zeiteinteilung kann innerhalb verhältnismäßig weiter Grenzen variiert werden; und die einzelnen Arbeitsgänge können im Arbeitskreis an anderer Stelle stattfinden.
  • PATENTANSPP\tCIIE.
  • I. Verschlußmaschine zum Verdrillen von Umschnürungsdraht, gekennzeichnet durch einen hin und her beweglichen Handhebel, der beim Bewegen in einer Richtung Mittel zum Verdrehen des Drahtes und bei der Rückbewegung Knotenauswerfervorrichtungen betätigt.

Claims (1)

  1. 2. Verschlußmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine hebelbetätigte Spindel mit einem in einer Richtung mitgenommenen großen Zahnrad, das in das Verdrehungszahnrad derart eingreift, daß diese bei Vorwärtsbewegung des Hebels bewegt werden, und Einrichtungen, die bei Rückbewegung des Hebels bzw. der Spindel wirksam werden, wobei die Einrichtung zur Betätigung des großen Zahnrades in einer Richtung zwischen Spindel und Zahnradbohrung angeordnet ist.
    3. Verschlußmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Eingriff bei Bewegung in umgekehrter Richtung innerhalb der Bohrungen eines oder mehrerer weiterer Elemente liegen, die auf der Spindel angeordnet sind.
    4. Verschlußmaschine nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß während der Rückbewegung des Verdrehungshebels folgende Ar-Arbeitsgänge in Reihe nacheinander durchgeführt werden: Bewegung einer den Draht festhaltenden Klinke zur Freigabe des Drahtes, Abschneiden eines von einer Rolle oder Spule zugeführten Drahtes, Auswerfen des Knotens und Rückführung der Zurückhalteklinke in die Drahtaufnahmestellung.
    5. Verschlußmaschine nach Anspruch I bis 4, gekennzeichnet durch einen zweiteiligen, ein Gehäuse bildenden Gußkörper, welcher das Verdrehungszahnrad und das Antriebszahnrad mit Ausnahme der dem Schlitz des Zahnrades gegenührrliegenden Stelle völlig einschließt und innerhalb dessen ferner Vorrichtungen untergebracht sind, welche durch eine Vorwärts- und eine Rückwärtsl)ewegung des Betätigungshebels die hlitnahme in jeweils nur einer Richtung sichern.
DEP24690A 1941-08-06 1948-12-14 Verschlussmaschine zum Verdrillen von Umschnuerungsdraht Expired DE807077C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB807077X 1941-08-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE807077C true DE807077C (de) 1951-06-25

Family

ID=10518519

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP24690A Expired DE807077C (de) 1941-08-06 1948-12-14 Verschlussmaschine zum Verdrillen von Umschnuerungsdraht

Country Status (1)

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DE (1) DE807077C (de)

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