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DE80531C - - Google Patents

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Publication number
DE80531C
DE80531C DENDAT80531D DE80531DA DE80531C DE 80531 C DE80531 C DE 80531C DE NDAT80531 D DENDAT80531 D DE NDAT80531D DE 80531D A DE80531D A DE 80531DA DE 80531 C DE80531 C DE 80531C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trough
lock
floats
screw spindles
nuts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT80531D
Other languages
English (en)
Publication of DE80531C publication Critical patent/DE80531C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically
    • E02C5/02Mechanisms for lifting ships vertically with floating chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 84: Wasserbau.
. Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. April 1893 ab.
' Bei vorliegendem Schiffshebewerk wird ein die Schiffe aufnehmender Schleusentrog von ; Schwimmern getragen und beim Heben- und Senken durch mindestens drei Schraubenspindeln in waagrechter Lage erhalten. Das • Heben und Senken des Troges erfolgt durch Entlastung bezw. Belastung des Troges gegenüber dem Auftrieb, und die dadurch gebildeten -Gewichtsunterschiede werden durch entsprechende Drehung der Schraubenspindeln ausgeglichen.
In den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung sind die Hebewerke der angeführten Art dargestellt.
Der mit Wasser gefüllte Schleusentrog a, F"ig. ι bis 3, wird durch fünf Schwimmer b getragen und beim Heben und Senken durch vier Schraubenspindeln c, welche sich in vier an dem Schleusentrog befestigten Muttern e drehen, in seiner waagrechten Lage erhalten. Die Drehung der Schraubenspindeln erfolgt durch ein auf einem feststehenden Gerüst g angeordnetes Rädergetriebe d, welches die Schraubenspindeln mittelst einer geeigneten Transmission in gleichmäfsige Umdrehung versetzt und dadurch die Muttern e hoch ■ oder niederschraubt bezw. den damit verbundenen Schleusentrog hebt oder senkt.
Das Getriebe d ist mit einer Bremse f verseilen, so dafs der Schleusentrog in jeder beliebigen Stellung gehalten werden kann, im. Falle die Reibungswiderstände in den Schraubengetrieben nicht selbsttätig die Hemmung der Bewegung verursachen sollten.
Während im Ruhezustand das Gewicht des Wassertroges mit Schiff durch den Auftrieb oder durch Gegengewichte oder Wasseifüllung ausgeglichen wird, geschieht das Heben des Troges durch Ablassen von Wasser aus dem-, selben, wenn seine waagrechte Stellung durch Drehung der Schrauben gesichert ist.
Das Schraubengetriebe dient also dazu, die in Bewegung gesetzte Trogschleuse in jedem Augenblick anhalten zu können und ein Schicfstellen des Troges während der Bewegung zu verhindern. Ferner dienen die Schrauben dadurch, dafs sie nach unten durch schwere Anker mit einem Fundamentblock verbunden sind, zur Sicherung des Hebewerks im Falle eines Leerlaufens des Troges. In diesem Falle würde der ganze Auftrieb wirksam werden und den Trog mit grofser Schnelligkeit in die Höhe treiben. Die Schrauben in Verbindung mit der Maschine und Bremse verhindern jedoch eine weitere Bewegung des Troges und verhüten so einen Unfall. Eine Bewegung der Schraubenspindeln wird hierbei kaum möglich sein, weil die Reibungswiderstande zu grofs werden. ......
Zum Senken des Schleusentroges wird dem Trog Wasser hinzugefügt, so dafs die Last gröfser wird als der Auftrieb der Schwimmer.
Da zur sicheren Parallelführung eines Körpers von gröfserer Ausdehnung im Raum derselbe in einer- durch drei Punkte bestimmten Ebene geführt werden mufs, so sind stets mindestens drei und zwar gleiche Schraubenspindeln erforderlich, die sämmtlich mit einander derart in Verbindung stehen, dafs sie eine gleich gerichtete und gleich grofse Umdrehungsgeschwindigkeit erhalten.
Anstatt die Schraubenspindeln c zu drehen, kann man dieselben auch feststehend anordnen
und die Muttern e drehen. In diesem Falle wird das Getriebe d auf dem Schleusentrog montirt und seine Bewegung mittelst einer geeigneten Transmission auf die Muttern e übertragen (Fig. 4). ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Schiffshebewerken mit von Schwimmern getragenem' Schleusentreg, bei .welchen das Heben durch den Auftrieb nach bewirkter Entlastung, das Senken aber nach entsprechender Belastung des Troges erfolgt, eine Schraubenführung zur Erhaltung der waagrechten Lage desselben und zur Sicherstellung des Betriebes, bestehend aus. mindestens drei mit dSm Fundamentblock oder entsprechenden Eisenconstructionen verankerten Schraubenspindeln, welche entweder selber oder deren Muttern durch eine mit einer Bremsvorrichtung auf der Antriebswelle versehene Kraftmaschine in gleichmäfsige Umdrehung versetzt werden, wodurch· die Bewegung der Schleuse zugelassen' oder in jeder Höhenlage gehemmt worden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnunpen.
DENDAT80531D Active DE80531C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE80531C true DE80531C (de)

Family

ID=353071

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT80531D Active DE80531C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE80531C (de)

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