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DE80276C - - Google Patents

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Publication number
DE80276C
DE80276C DENDAT80276D DE80276DC DE80276C DE 80276 C DE80276 C DE 80276C DE NDAT80276 D DENDAT80276 D DE NDAT80276D DE 80276D C DE80276D C DE 80276DC DE 80276 C DE80276 C DE 80276C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
electromagnet
ignition
contact
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT80276D
Other languages
English (en)
Publication of DE80276C publication Critical patent/DE80276C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q3/00Igniters using electrically-produced sparks
    • F23Q3/008Structurally associated with fluid-fuel burners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
der Elektromagneten.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand schematisch dargestellt nebst dem Stromverlauf in sämmtlichen Thätigkeitsmomenten.
Der Apparat enthält zwei von einander unabhängige Elektromagnete O und Z, den ersteren für Oeifnung des Gashahnes und Zündung, den zweiten für Schliefsung des Gashahnes. Bei Apparaten dieser Construction 'sind zwei Leitungen, eine für jeden Elektromagneten, nöthig. Um nun die zweite Leitung zu ersparen, ist die Einrichtung derart getroffen, dafs selbstthätig stets derjenige Elektromagnet in den einzigen Stromkreis eingeschaltet ist, welcher beim nächsten eintretenden Contact bei C in Thätigkeit treten soll.
Zu diesem Zweck haben beide Elektromagnete einen gemeinsamen Anker A, welcher in der Ruhelage zwischen beiden Elektromagneten hängt. H ist die Stirnfläche des gewöhnlich durchbohrten Hahnkükens. Auf dieser Stirnfläche sind zwei Metallstifte isolirt befestigt. Diese Metallstifte sind mit je einem Spulenende der Elektromagnete durch bewegliche Drahtspiralen, Schleifcontacte oder dergl. leitend verbunden. Der Anker A ist leitend mit dem Metallkörper des Apparates verbunden und findet die Zuleitung des Stromes durch die Gasleitung zum . Anker A statt.
In der schematischen Zeichnung ist auch diese Zuleitung als Drahtleitung dargestellt.
B bezeichnet eine Leclanche-Batterie oder dergl., C einen beliebigen Contact zur Inthätigkeitsetzung des Apparates, c ist ein mit dem
Stift, welcher
Anker A zusammenhängender
mittelst der Anschlagstifte α und b des Hahnkükens dasselbe in die Oeffnungs- oder Schlufsstellung dreht, je nachdem der Anker A vom Elektromagneten O oder Z angezogen wird, if ist ein isolirter, am Anker A befestigter Stift, welcher in einer bestimmten Lage des Ankers die Plattenfeder g vom Contactstift f abhebt.
Fig. ι stellt die Vorrichtung bei geschlossenem Hahn in der Ruhelage dar. Der Anker hängt senkrecht herab und sein Anschlagstift c liegt an dem Stift α des Hahnkükens an. Die Feder g liegt an f an. Der Contact bei C ist geöffnet und keine Stromcirculation vorhanden.
Wird der Contact bei C geschlossen (s. Fig. 2), so geht der Strom der Batterie B durch die Gasleitung zum Anker A, von diesem über c und den Stift α zum Elektromagneten O, von diesem über den Contact f g, sowie über C zur Batterie zurück; der Stromkreis ist geschlossen, der Elektromagnet O erregt. Der Anker A, vom Elektromagneten O angezogen, drückt den Hahn H in die geöffnete Stellung Fig. 2; dabei drückt der isolirte Stift d des Ankers gegen die Plattenfeder g und hebt sie im letzten Augenblick der Ankerbewegung ein wenig vom Contactstift f ab; sofort ist der Strom bei f g unterbrochen, der Anker fällt ein wenig zurück, dadurch legt sich aber die Feder g wieder gegen/ an (s. Fig. 3), der Strom ist wieder geschlossen, der Anker wird wieder vollständig angezogen; diese wechselnde Unterbrechung und Schliefsung des Stromes bei f g wiederholt sich so lange, als der Contact bei C dauert, und es entstehen während
(2. Auflage, ausgegeben am 6. Mai i8gj.)
dieser Zeit beifg Funken, welche das aus der naheliegenden BrenneröfFnung ausströmende Gas entzünden. Wird der Contact bei C wieder unterbrochen (Fig. 4), so wird 0 unmagnetisch, der Anker A fällt ganz zurück und sein Anschlagstift c legt sich nun gegen den Stift b des Hahnkükens, welcher mit dem Elektromagneten Z ebenso leitend verbunden ist, wie α mit 0. Wird der Strom bei C nun wiederum geschlossen, so geht derselbe von der Batterie B durch die Gasleitung nach A, von dort über c und b zum Elektromagneten Z, welcher erregt wird und nun den Anker anzieht. Dadurch wird das Hahnküken wieder in die Schlufsstellung herumgedreht. Wird der Contact bei C unterbrochen, so fällt der Anker zurück, und es tritt die Stellung Fig. 1 ein.
Das Bezeichnende und Neue an der beschriebenen Einrichtung ist die Umschaltung der Elektromagnete vermittelst der Rückgangsbewegung des gemeinschaftlichen Ankers, nachdem der Strom unterbrochen worden. Es sind zu dieser Umschaltung, keine neuen Theile, sondern nur eine Isolirung der Stifte α und b nöthig. Erforderlich ist aber in jedem Falle, dafs beide Elektromagnete einen gemeinschaftlichen Anker haben bezw. dafs zwei Anker 'zu einem Ganzen verbunden werden.
Es ist gleichgültig, ob der Anker, wie hier, senkrecht zwischen den Magnetpolen pendelt oder wie in Fig. 5 horizontal über den Polen und event, durch Federn in die Mittellage gedrückt wird.
Es kann ferner die Construction auch derart getroffen werden, dafs wie in Fig. 6 der Anker zwei isolirte Anschläge α und b und das Hahnküken nur einen nicht isolirten Anschlag c hat.
Im letzteren Falle können wie in Fig. 6 die Federn, welche den Anker in die Mittellage zurückdrücken, gleichzeitig zur Stromzuführung dienen.
Eine fernere Verbesserung früheren Einrichtungen gegenüber ist die Vereinfachung derUnterbrechungsbezw. Zündvorrichtung durch Anwendung einer einfachen Plattenfeder g anstatt der durch Spiralfeder angespannten Zündstifte, welche genau gearbeiteter Führungen bedürfen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Bei elektrischen Zünd- und Löschvorrichtungen für Gasflammen, welche einen Elektromagneten für Zündung und einen für Löschung besitzen, die selbstthätige Umschaltung der Elektromagnete dadurch, dafs der gemeinsame Anker A und die Anschläge des Hahnes α und b zu Contacten ausgebildet und die Rückgangsbewegung des Ankers nach der Stromunterbrechung zur Umschaltung benutzt wird.
  2. 2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Einrichtung eine Unterbrechungs- bezw. Zündvorrichtung, gekennzeichnet durch eine Plattenfeder g, welche von einem Contactstift f durch den Elektromagnetanker intermittirend abgehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT80276D Active DE80276C (de)

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DENDAT80276D Active DE80276C (de)

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DE (1) DE80276C (de)

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