DE802703C - Schuheinlage - Google Patents
SchuheinlageInfo
- Publication number
- DE802703C DE802703C DEP21071D DEP0021071D DE802703C DE 802703 C DE802703 C DE 802703C DE P21071 D DEP21071 D DE P21071D DE P0021071 D DEP0021071 D DE P0021071D DE 802703 C DE802703 C DE 802703C
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- DE
- Germany
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- foot
- metatarsus
- shoe
- support surface
- tarsus
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- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B7/00—Footwear with health or hygienic arrangements
- A43B7/14—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
- A43B7/1405—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
- A43B7/1415—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
- A43B7/142—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot situated under the medial arch, i.e. under the navicular or cuneiform bones
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B7/00—Footwear with health or hygienic arrangements
- A43B7/14—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
- A43B7/1405—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
- A43B7/1415—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
- A43B7/144—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot situated under the heel, i.e. the calcaneus bone
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B7/00—Footwear with health or hygienic arrangements
- A43B7/14—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
- A43B7/22—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with fixed flat-foot insertions, metatarsal supports, ankle flaps or the like
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Schuheinlage Die bei vielen Menschen früher oder später sich einstellende Fußschwäche mit den sich daraus ergebenden Fußdeformationen hat man bisher durch die Verwendung von Schuheinlagen zu beheben versucht, die entsprechend der normalen Wölbung des Fußes geformt sind und somit zwangsläufig den Fuß in die normale Stellung zwingen. Durch diese Unteffangung der Sohlenbahn des Fußes wird aber die Muskulatur des Fußes praktisch ausgeschaltet, wodurch die das Knochengerüst des Fußes haltenden Muskelbänder weiter geschwächt werden und der Haltungsverfall weiter fortschreitet.
- Die Erfindung geht von der Überlegung aus, daß einem Haltungsverfall und der damit einhergehenden Deformation des Fußes nur dann wirksam vorgebeugt bzw. eine bereits eingetretene Deformation nur dann wieder gebessert werden kann; wenn es gelingt, den Fuß, insbesondere die Muskeln und Bänder, die das Knochengerüst halten, trotz der Einengung in dem Schuh dahin zu aktivieren, daß sie an dem aus der natürlichen Gehbewegung heraus sich ergebenden ständigen Wechsel von Spannungs- und Entspannungsstellung tätigen Anteil nehmen, anstatt sie durch eine durchgehende Unterstützung des Knochengerüstes auszuschalten. Eine derartige Aktivierung erhält den Muskeln und Bändern die natürliche Spannkraft und ist ferner geeignet, durch den Zwang zur Betätigung eine verlorene Spannkraft wieder zu bessern.
- Der Haltungsverfall eines Fußes ist vielfach darauf zurückzuführen, daß durch die Einengung des Fußes in dem Schuh und dessen Ausbildung das Verhältnis in der Stellung der Fußwurzel (Ferse) zum Mittelfuß eine Veränderung erfährt, durch die einzelne Muskelbänder überbeansprucht und andere ausgeschaltet werden. Während in der naturgegebenen Stellung Fußwurzel und Mittelfuß nicht in einer Ebene liegen, sondern derart zueinander verdreht sind, daß die Fußwurzel eine leichte Drehung nach außen aufweist, während der -Mittelfuß nach innen gedreht ist, führt die übliche Ausbildung der Schuhe zufolge der Einengung des Fußes und der Behinderung in der freien Beweglichkeit zu einer Schwächung bzw. einem :Abbau einzelner Muskeln mit dem darauffolgenden Haltungsverfall des Knochengerüstes. Eine Besserung kann dabeinur dadurch erzielt werden bzw. kann einem Haltungsverfall nur dadurch vorgebeugt werden, daß an Stelle einer Sohlenunterstützung des Fußes mit der damit einhergehenden Ausschaltung gewisser Muskeln und Bänder der Fuß in dem Schuh in die naturgemäße Stellung von Ferse und ll-littelfuß zurückgebracht oder gehalten wird, ohne durchgehende Sohlenunterstützung, so daß also alle Muskeln und Bänder zur Ausübung der ihnen zukommenden Funktion während der Abrollbewegung des Fußes beim Gehen gezwungen sind.
- Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß bei einer Einlegesohle o. dgl. die Auflage für den Mittelfuß und die Fußwurzel aus zwei entgegengesetzt gerichteten Schrägflächen bestellt, wobei zweckmäßig die Auflage für die Fußwurzel nach außen und diejenige für den Mittelfuß nach innen abfällt. Die Auflage für die Fußwurzel reicht dabei auf der Innenseite bis in den Bereich des Mittelfußes, und die Auflage für den Mittelfuß erfaßt an der Vorderkante zweckmäßig nur die Köpfe der äußeren Jlittelfußknochen. Die Neigung der beiden Schrägflächen ist dabei nach den individuellen Erfordernissen gehalten, wenn auch gegebenenfalls für bereits deformierte Füße die Neigungsrichtung der beiden Schrägflächen umgekehrt sein kann. Auch können andere an sich bekannte Fußstützen mit der neuen Fußunterlage vereinigt werden, wenn die besonderen Verhältnisse dies erfordern.
- Die neue Fußunterlage kann als Schuheinlage, Einlegesohle, Stützkörper für Schuheinlagen oder Einlegesohlen o. dgl. ausgebildet oder auch durch entsprechende Gestaltung der Brandsohle des Schuhes geschaffen sein, wie auch bereits die Schuhleisten für die Schuhfertigung eine entsprechende Form aufweisen können.
- Die Ausführung ist nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigen Abb. i eine Draufsicht auf eine Einlegesohle und Abb.2 und 3 je einen Querschnitt nach den Linien II-11 bzw. III-111 der Abb. i.
- Die übliche Einlegesohle i von durchweg gleicher Stärke trägt ini Bereich der Fußwurzel ein Auflagekissen 2, das von der Fußinnenseite nach außen abfällt, dabei an der Innenseite bis in den Bereich des Mittelfußes vorgezogen ist. An dieses Kissen 2 schließt sich ein den Bereich des Mittelfußes erfassendes Kissen 3 an, das von der Fußaußenseite nach innen abfällt. Die Schrägflächen der beiden K;ssen 2, 3, die zweckmäßig aus nachgiebigem Werkstoff gefertigt sind, liegen also in entgegengesetzter Richtung, gehen aber an der Begegnungskante 4 langsam ineinander über. Die Unterlage 3 reicht dabei an der Fußaußenseite bis unter die Köpfe der Mittelfußknochen. so daß etwa die Köpfe der fünften und vierten Mittelfußknochen noch unterstützt und gehoben sind.
Claims (6)
- PATENTANSPRGCHE: i. Schuheinlage, gekennzeichnet durch je eine Stützfläche für die Fußwurzel und den Mittelfuß, die als einseitig abfallende Schrägflächen ausgebildet und in ihrem Höhenverlauf einander entgegengesetzt gerichtet sind.
- 2. Schuheinlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche für die Fußwurzel von der Fußinnenseite nach außen und die Stützfläche für den Mittelfuß von der Fußaußenseite nach innen abfällt.
- 3. Schuheinlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche für die Fußwurzel an der Fußinnenseite bis in den Bereich des Mittelfußes vorgezogen ist.
- 4. Schuheinlage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet. daß die Stützfläche für den Mittelfuß an der Fußaußenseite bis unter die Köpfe der hier liegenden Mittelfußknochen reicht.
- 5. Schuheinlage nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stützflächen an den aneinanderliegenden Begrenzungskanten ineinander übergehen.
- 6. Schuheinlage nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stützflächen als einheitlicher Körper ausgebildet sind.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1948D0014635 DE1623811U (de) | 1948-11-08 | 1948-11-08 | Schuheinlage. |
DEP21071D DE802703C (de) | 1948-11-09 | 1948-11-09 | Schuheinlage |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP21071D DE802703C (de) | 1948-11-09 | 1948-11-09 | Schuheinlage |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE802703C true DE802703C (de) | 1951-02-19 |
Family
ID=7368080
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEP21071D Expired DE802703C (de) | 1948-11-08 | 1948-11-09 | Schuheinlage |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE802703C (de) |
-
1948
- 1948-11-09 DE DEP21071D patent/DE802703C/de not_active Expired
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