DE801310C - Vorrichtung zum stufenlos regelbaren Anwerfen, insbesondere von Turbinen - Google Patents
Vorrichtung zum stufenlos regelbaren Anwerfen, insbesondere von TurbinenInfo
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- DE801310C DE801310C DE1948P0001209 DEP0001209A DE801310C DE 801310 C DE801310 C DE 801310C DE 1948P0001209 DE1948P0001209 DE 1948P0001209 DE P0001209 A DEP0001209 A DE P0001209A DE 801310 C DE801310 C DE 801310C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C7/00—Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
- F02C7/26—Starting; Ignition
- F02C7/268—Starting drives for the rotor, acting directly on the rotor of the gas turbine to be started
- F02C7/275—Mechanical drives
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D25/00—Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
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Description
- Vorrichtung zum stufenlos regelbaren Anwerfen, insbesondere von Turbinen
I)ie l@rliudun<@ betrilit eine @cbrrichtung zum stufenlos r(#gelharen Anwerfen, insbesondere von Turbitieu. llisher t\ urderb zum Ati«verfen von Tur- hineu regelbare haektromott>ren verwendet oder es tnußte bei Antrieb durch I)rehstronimotoren noch zusätzlich eilt tnechattisches Stufengetriebe ver- \\ endet \\ erden. I )et- U.ittbau derartiger tnecha- ttisclter Stufetigetriehe httt sielt aber für die bei größeren Turbinen iu Betracht kommenden verhält- nismäßig hibhett l.eisttittgeu und Drehzahlen nicht bewährt. Zur lieliebung tler torhaudenen Schwierigkeiten wird nach der Ertiuduug z\\-i:clien Anwurfmotor und Turbine ein au sich bekanntes nach dem Ver- drängerprinzip arbeitendes Flüssigkeitsgetriebe ein- geschaltet. 1 )as Flüssigkeitsgetriebe besteht aus i\xt-i I:ittltciteu. uittctn I'rim:irteil. der als 1'111111>e arl>cittt. utt;l eiticttt Nils 1# li;ssi@@keitstuibtbbr 1<tttfettbi(@tt lckuucl:irtcil. 1)er I'rini:irteil wird mit einem Dreh- stronnnb>tor gekuppelt. \\ älireti(l der @ekun(lärteil beisp elst\eise über eitre Vberholkupplung mit der Welle der Turbine verbunden ist. 1)a die Flüssig- keit, die von der Putnpe (Primärteil) zum Motor (Sekun(lärteil) und zurück fließt, (las eigentliche kuppelnde Medium zwischen dem elektrischen An- wurfrn bitcbr und der Turbine ist. stellt nur eine doppelte hohrleitutig die einzige Verbindung dar. FIS ist ilalier ohne weiteres möglich, den Primärteil tles li\-(lrattlisclien Getriebes zusammen mit dein anzutreibenden I)relistrotnniotor räumlich von der Turbine zu tretnien und irgendwo im Maschinen- haus, beispielsweise im Keller oder in einem Neben- - Ein weiterer Vorteil der Anwurfvorrichtung nach der Erfindung stellt sich bei größeren Anlagen finit mehreren Turbinen ein.' Während jede der Turbinen einen eigenen hydraulischen Anwurfmotor (Sekund:irteill hat. wird für die gesamte Anlage nur eine Flüssigkeitspumpe (Primärteil) benötigt, da durch einfache Schalthähne im Verbindungsrohrnetz die Pumpe nacheinander auf jeden der Flüssigkeitsinmoren der verschiedenen Turbinen geschaltet beerde» kann, liier ergibt sich nicht nur eine »ennens@@ orte Raumersparnis, sondern auch eine erliebliche 1?rsparnis an Elektromotoren und Getriebeteilen.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einer :lnwurfvorriclitung für Turbinenanlagen schematisch dargestellt, und zwar zeigen :11i1>. i das Schaltschema für eine Anlage mit einer Turbine und _11>1i.2 das Schaltschema für eine Anlage mit mehreren Turbinen.
- 1)1e eigentliche Kraftanlage besteht aus der Turhine i, dem Verdichter 2, dem Getriebe 3 und dem Stromerzeuger d. 'Mit der Getriebewelle ist über eine Cberholkupplung 5 der 'Motor 6 (Sekundärteil) des Flüssigkeitsgetriebes verbunden. Der Anwurfdrehstrommotor 7 treibt die Flüssigkeitspumpe 8 (Primärteil). 1)1e Pumpe 8 und der Motor 6 sind über die Rohrleitungen 9 und io miteinander verbunden.
- Die Wirkungsweise der Flüssigkeitsgetriebeanlage ist folgende: Der Elektromotor 7 Wird eingeschaltct. Der Primärteil befindet sich auf Nullhub und wird mittels einer nicht dargestellten Fernsteuerung durch Betätigung eines Handrades an der Schaltertafel allmählich auf Flüssigkeitsförderung eingestellt. Die Drehzahl des Sekundärteiles und stilnit der Hauptanlage steigt dann von -Null entsprechend der Schluckfälligkeiten beider Teile bis zur :\nlaufli<iclistdrelizalil. Sobald die Anlaufli('iclistdrelizalil nach Ingangsetzung der Turbinenanlage überschritten ist, tritt die Überholkupplung 5 in "Tätigkeit und löst die Verbindung zwischen Sekundärteil und Hauptanlage. In diesem Augenblick erfolgt Druckabfall (am Manometer der Schalttafel zu ersehen) und der Bedienungsmann kann den 1'rini*irteil 8 wieder auf Nullstellung bringen und den Elektromotor 7 abstellen.
- U er Sekundärteil 6 des Flüssigkeitsgetriebes kann natürlich auch unmittelbar an der Turbinenwelle oder am Generatorstumpf angreifen.
- I.ine» liesimrlcre» \-@irteil hei der Ver-,vendung von Flüssigkeitsgetrieben entsprechend der Erfindung zeigt Abb. 2. Hier ist angenommen, daß sich mehrere Turbineneinheiten in einem Maschinenhaus befinden. Mit i sind wieder die Turbinen, mit 2 die Verdichter und mit ,4 die Stromerzeuger jeder Einheit bezeichnet. Für eine jede Anlage ist ein Sekundärteil 6 liebst Überholkupplung 5 nötig. Sämtliche Sekutid;irtcile 0 werden jedoch nur von einem einzigen Priniärteil8 gespeist. Es ist also für das Anlaufen mehrerer Anlagen nur ein Elektromotor 7 und ein Primärteil 8 erforderlich. In die zu den Sekundärteilen 6 führenden Druckleitungen 9 werden Absperrventile i i eingebaut, so daß es möglich ist, jede Turh neneinheit einzeln in Betrieb zu setzen.
- Da die für das Hochschleppen der Anlage erforderliche Höchstleistung mir kurzfristig benötigt wird, können durch die allgemeine überlastbarkeit von Drelistroniniotoren Nlotoreii finit wesentlich geringerer Nennleistung verwendet werden. Die Höhe der Nennleistung richtet sich nach dem für die anzutreibenden HilfsmaschinenerforderlichettKraftbedarf.
- Der finit dem Primärteil gekuppelte 'Motor kann auch nach Beendigung des Anlaufens für den Antrieb irgend-,velcher lliifsinaschinen verwendet werden.
- Die Anwurfvorrichtung nach der Erfindung ist selbstverständlich nicht auf Turbinenanlagen beschränkt, sondern kann gegebenenfalls auch 1>e1 anderen Kraftmaschinen, z. B. Kolbenbrennkraftmaschinell Verwendung finden.
Claims (3)
- PATLNTANSYHt'ciic: i. Vorrichtung zum stufenlos regelbaren Anwerfen, insbesondere von Turbinen, dadurch gekenn7eiclinet, daß zxvischen einem Elektromotor (,-) und der Turbine (i) ein aus einer Pumpe (8) (Primärteil) und einem Flüssigkeitsmotor (6) (Sekundärteil') bestehendes Flüssigkeitsgetriebe geschaltet ist.
- 2. Vorrichtung nach .Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für eine :'liilage mit mehreren Turbineneinheiten ( i) nur eine Pumpe (8) (Priniärteil) mit einem Elektromotor (7) vorgesehen ist, die nacheinander die Flüssigkeitsmotoren (6) (Sekundärteil) an den einzelnen Gasturbinen (i) speist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, dali in die Druckrohrleitungen (9) zwischen Pumpe (8) und Motor (6) ein .-@l>slierrorgan ( i i ) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1948P0001209 DE801310C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Vorrichtung zum stufenlos regelbaren Anwerfen, insbesondere von Turbinen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1948P0001209 DE801310C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Vorrichtung zum stufenlos regelbaren Anwerfen, insbesondere von Turbinen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE801310C true DE801310C (de) | 1951-01-04 |
Family
ID=577732
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1948P0001209 Expired DE801310C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Vorrichtung zum stufenlos regelbaren Anwerfen, insbesondere von Turbinen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE801310C (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE975646C (de) * | 1953-11-10 | 1962-03-29 | Siemens Ag | Wellendrehvorrichtung fuer Dampfturbinen |
DE1297622B (de) * | 1963-12-20 | 1969-06-19 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Hydraulische Wellendrehvorrichtung fuer Dampf- oder Gasturbinen |
FR2228942A1 (de) * | 1973-05-10 | 1974-12-06 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag |
-
1948
- 1948-10-02 DE DE1948P0001209 patent/DE801310C/de not_active Expired
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE975646C (de) * | 1953-11-10 | 1962-03-29 | Siemens Ag | Wellendrehvorrichtung fuer Dampfturbinen |
DE1297622B (de) * | 1963-12-20 | 1969-06-19 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Hydraulische Wellendrehvorrichtung fuer Dampf- oder Gasturbinen |
FR2228942A1 (de) * | 1973-05-10 | 1974-12-06 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag |
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