DE7913018U1 - Druckschalter in explosionssicherer Ausführung - Google Patents
Druckschalter in explosionssicherer AusführungInfo
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- DE7913018U1 DE7913018U1 DE19797913018 DE7913018U DE7913018U1 DE 7913018 U1 DE7913018 U1 DE 7913018U1 DE 19797913018 DE19797913018 DE 19797913018 DE 7913018 U DE7913018 U DE 7913018U DE 7913018 U1 DE7913018 U1 DE 7913018U1
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/22—Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
- H01H3/24—Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using pneumatic or hydraulic actuator
Landscapes
- Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)
Description
DR.-ING. H. H. WILHEUM'"-:* D ί P't: - S'N©. H. DAUSTER
C ft « t · t · » t · I 1 >
-2-
Anmelder: Stuttgart, den 4. Mai 1979
Robert Scheuffele & Co. _. TT/T-..
Keplerstraße 12 Dr.W/Ei
7120 Bietigheim-Bissingen
Druckschal..er in explosionssicherer Ausführung
Die Erfindung betrifft einen Druckschalter in explosionssicherer
Ausführung, bei dem mindestens eine druckbeaufschlagce Membran
und ein unter Federkraft gegen diese drückbarer Stößel vorgesehen ilt, der in einem Gehäuse verschiebbar gelagert ist.
Druckschalter in explosionssicherer Ausführung sind bisher in der Regel mit zwei Membranen ausgerüstet worden, damit auch beim
Brach einer der beiden Membranen noch genügend Sicherheit besteht. Andere Ausführungen sehen vollkommen abgekapselte Druckschalter
vor, die ebenso wie die Anordnung von zwei Membranen einen erheblichen Herstellungs- und Montageaufwand erfordern. Dazu kommt,
daß ein relativ großer Raumbedarf für solche Schalter erforderli^'-iot,
und daß eine Einstellung des Schal*· unktes im Betriebsraum
nicht ohne weiteres vorgenommen werden kann, weil dazu ein Teil der elektrischen Isolierung des Gehäuses entfernt werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druckschalter in explosionssicherer Ausführung so klein wie möglich zu bauen, dessen
Schaltpunkt im Betriebsraum und wählend des Betriebes einstellbar
ist.
-3-
Die Erfindung besteht bei einem Druckschalter der eingangs
genannten Art darin, daß dem Stößel ein seitlich aus einer
Öffnung des Gehäuses herausragender Arm zugeordnet ist, der
einen unmittelbar am Gehäuse angebrachten explosionssicher ■
ausgeführten Tastschalter beaufschlagt. Der Erfindung liegt s
dabei die Erkenntnis zugrunde, daß auf eine Abkapselung des >
Druckgehäuses oder auf eine Absicherung des Druckteiles ver- s
zichtet werden kann, wenn nur der Schalterteil selbst entsprechend explosionssicher ausgeführt ist. Durch die Erfindung
kann der Druckteil selbst in bekannter Weise so ausgebildet
werden, daß eine Schaltpunkteinstellung durch Verändern der
Federkraft der Rückstellfeder auch während des Betriebes möglich ist. Diese Verstellung wird nur am Druckteil vorgenommen, f> während der eigentliche Schalter nur indirekt beeinfluß wird, v: indem der ihn beaufschlagende Arm zusammen mit dem Stößel :
kann der Druckteil selbst in bekannter Weise so ausgebildet
werden, daß eine Schaltpunkteinstellung durch Verändern der
Federkraft der Rückstellfeder auch während des Betriebes möglich ist. Diese Verstellung wird nur am Druckteil vorgenommen, f> während der eigentliche Schalter nur indirekt beeinfluß wird, v: indem der ihn beaufschlagende Arm zusammen mit dem Stößel :
einer anderen Federkraft unterliegt. Die Erfindung läßt extrem
kleine Bauformen vor. Beispielsweise können handelsübliche
explosionssichere Tastschalter verwendet werden, die sehr klein i sind und die an das kleinzuhaltende Gehäuse für den Druckteil !■ seitlich dicht angebracht werden können. Der seitlich aus dem
Druckgehäuse herausragende Arm und der Stößel können aus Kunststoff hergestellt sein, so daß der Explosionsschutz nicht beeinträchtigt wird. Das Gehäuse selbst kann aus Metall herge- i stellt werden, so daß auch eine statische Aufladung entfällt.
kleine Bauformen vor. Beispielsweise können handelsübliche
explosionssichere Tastschalter verwendet werden, die sehr klein i sind und die an das kleinzuhaltende Gehäuse für den Druckteil !■ seitlich dicht angebracht werden können. Der seitlich aus dem
Druckgehäuse herausragende Arm und der Stößel können aus Kunststoff hergestellt sein, so daß der Explosionsschutz nicht beeinträchtigt wird. Das Gehäuse selbst kann aus Metall herge- i stellt werden, so daß auch eine statische Aufladung entfällt.
Die Neuerung ist in der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung er- < läutert. |,
In der Zeichnung ist in ein aus Metall bestehendes Druckgehäuse 1
ein Anschlußgewinde 2 für einen nicht dargestellten Druckanschluß
eingearbeitet, das über eine Verbindungsbohrung 3 in einen Druckraum 4 übergeht, der durch eine in das Gehäuse 1 eingesetzte Membran 5 dicht abgeschlossen ist. An der vom Druckraum 4 abgewandten
Seite der Membran 5 liegt ein pilzartiger Teil 6 eines Druckstössels 7 an, der zwischen einem Kragen 8 und einer Schraubhülse 9
ein Anschlußgewinde 2 für einen nicht dargestellten Druckanschluß
eingearbeitet, das über eine Verbindungsbohrung 3 in einen Druckraum 4 übergeht, der durch eine in das Gehäuse 1 eingesetzte Membran 5 dicht abgeschlossen ist. An der vom Druckraum 4 abgewandten
Seite der Membran 5 liegt ein pilzartiger Teil 6 eines Druckstössels 7 an, der zwischen einem Kragen 8 und einer Schraubhülse 9
-4-
mit einem seitlich abragenden Arm 10 versehen ist, der gleichzeitig
die Anlagefläche für eine Rückstellfeder 11 bildet, die an ihrem oberen Ende über eine Metallscheibe 12 verdrehsicher
an einer hohlen Schraube 13 anliegt, die ihrerseits in ein Gewinde
eines Einsatzes 14 eingeschraubt ist, der fest in das Gehäuse 1 eingepreßt ist. Der Einsatz 14 weist eine Nut 15 auf,
in die ein Vorsprung der Scheibe 12 zur Verdrehsicherung hereingreift. Die Hohlschraube 13 wird durch eine Kontermutter 16 in
ihrer Lage im Einsatz 14 gesichert. Das Gehäuse 1 ist oben durch eine Kunststoffabdeckhaube 17 oder auch durch eine Metallkappe
verschlossen, die durch die Befestigungsschraube 18 gehalten wird, welche in die Hohlmutter 13 eingreift.
In einen Teil der Bohrung in der Hohlmutter 13 greift auch das obere Ende der Schraubhülsen 9 ein, die dadurch bei der Montage
festgezogen werden kann und außerdem zur Führung des Stößels 7 und des Armes 10 dienen kann.
Seitlich am Gehäuse 1 ist ein explosionssicher ausgebildeter Drucktaster 19 angeordnet, der handelsüblich aufgebaut ist und
mit seinem Tastkopf 20 an dem Arm 10 anliegt, der durch eine seitliche Öffnung 21 aus dem Gehäuse 1 seitlich herausgeführt
ist. Zwischen dem Gehäuse 1 und dem Druckschalter 19 ist eine
Dichtung 22 vorgesehen, die mit Hilfe der Klemmkappe 23 und einer oder mehrerer Befestigungsschrauben 24 fest an das Gehäuse
1 angedrückt wird. In Axialrichtung wird der Drucktaster 19 durch einen umlaufenden Wulst 25 gehalten, der in eine entsprechende
Ausnehmung in der Krppe 23 eingreift.
Der so aufgebaute neue Druckschalter ist explosionssicher ausgebildet,
ohne daß an dem eigentlichen Druckgehäuse 1 und an dessen Teilen besondere Vorkehrungen zu treffen sind. Lediglich
der Stößel 7 und der Arm 10 müssen aus Kunststoff hergestellt werden, was ohnehin eine einfache Fertigung ermöglicht. Auch
die anderen Teile des Druckteiles mit Ausnahme des Gehäuses 1 können aus Kunststoff gefertigt werden. Das Gehäuse 1 ist beim
I ■ l-t
1-5-·
Ausführungsbeispiel aus Metall, so daß eine statische Aufladung des Druckschalters verhindert wird. Der Arbeitspunkt
des Dxuckschalters kann dadurch eingestellt werden, daß nach dem Abheben der Abdeckkappe 17 die Hohlschraube 13 verdreht
und dadurch die Spannung der Rückstellfeder 11 beeinflußt
wird. Ein Eingriff in den gekapselten Drucktaster 19 wird nicht notwendig. Die Einstellung des Arbeitspunktes kann
daher auch während des Betriebes im Betriebsraum vorgenommen werden.
Claims (3)
- Ansprüche
- 2.Druckschalter in explosionssicherer Ausführung, bei dem mindestens eine druckbeaufschlagte Membran und ein unter Federkraft gegen diese drückbarer -Stößel vorgesehen ist, der in einem Gehäuse verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Stößel (7) ein seitlich aus einer öffnung (21) des Gehäuses (1) herausragender Arm (10) zugeordnet ist, der einen unmittelbar am Gehäuse (1) angebrachten explosionssicher ausgeführten Tastschalter (19) beaufschlagt.Druckschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastschalter (19) mit seinem Tastkopf (20) in einer seitlich am Gehäuse (1) angebrachten, die Öffnung (21) abdichtenden Haube (23) angeordnet ist.
- 3. Druckschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (10) und der Stößel (7) aus Kunststoff hergestellt sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19797913018 DE7913018U1 (de) | 1979-05-05 | 1979-05-05 | Druckschalter in explosionssicherer Ausführung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19797913018 DE7913018U1 (de) | 1979-05-05 | 1979-05-05 | Druckschalter in explosionssicherer Ausführung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7913018U1 true DE7913018U1 (de) | 1979-09-20 |
Family
ID=6703735
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19797913018 Expired DE7913018U1 (de) | 1979-05-05 | 1979-05-05 | Druckschalter in explosionssicherer Ausführung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7913018U1 (de) |
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1979
- 1979-05-05 DE DE19797913018 patent/DE7913018U1/de not_active Expired
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DE19818838C2 (de) * | 1998-04-28 | 2000-02-17 | Bosch Gmbh Robert | Druckschalter |
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