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DE7804886U1 - Einbauelement für Stoff- und Wärmeaustauschkolonnen - Google Patents

Einbauelement für Stoff- und Wärmeaustauschkolonnen

Info

Publication number
DE7804886U1
DE7804886U1 DE7804886U DE7804886DU DE7804886U1 DE 7804886 U1 DE7804886 U1 DE 7804886U1 DE 7804886 U DE7804886 U DE 7804886U DE 7804886D U DE7804886D U DE 7804886DU DE 7804886 U1 DE7804886 U1 DE 7804886U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
built
element according
angle
installation element
column axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7804886U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer AG
Original Assignee
Gebrueder Sulzer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE7804886U1 publication Critical patent/DE7804886U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

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P 5166a/Sd/hj
Gebrüder Sulzer, Aktiengesellschaft, Winterthur / Schweiz
Einbauelement für Stoff- und Wärmeaustauschkolonnen
Die betrifft ein Einbauelement für Stoff- und Äär-.e- t
austauschkolonnen, in welchen ein Gas und eine Flüssigkeit, f vorzugsweise im Gegenstrom, miteinander in Kontakt gebracht §
"werden. Dieses besteht aus parallel zur Kolonnenachse angeorc- f
neten, sich berührenden, gefalteten Lamellen aus folienartigem f Material. Die Faltungen der Lamellen liegen im Winkel gegen die Kolonnenachse.
Gegenüber Einbauelementen aus selbstbenetzendem Drahtgev/ebe ist die Herstellung von Einbauelementen aus Lamellen, die bus einem folienartigen Material, z.B. Blech bestehen, wesentlich billiger.
Jedoch kann bei derartigen Einbauelementen keine gleichmässige Flüssigkeitsverteilung über die Oberfläche der Lamellen erreicht werden, da keine Kapillarkräfte wirksam werden.
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Eine gleichmässige Flüssigkeitsverteilung ist aber für einen wirksamen Stoff- bzw. Wärmeaustausch mit der Gasphase unbedingt erforderlich.
i Bei aus gefalteten Lamellen bestehenden Einbauelementen folgt die Flüssigkeit hauptsächlich den von den Faltungen gebildeten Talsohlen, d.h. es tritt eine Kanalisierung der Flüssigkeit auf, und die Lamellen werden nicht mehr gleichmässig von der Flüssigkeit berieselt.
Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, die Lamellen mit Lö- |
ehern zu versehen, wobei die abwärtsströmende Flüssigkeit an | den oberen Randzonen der Löcher nach beiden Seiten abgelenkt wird. Jedoch kann auch hierbei nur eine Grobverteilung der Flüssigkeit auf den Lamellenoberflächen erreicht v/erden.
Weiterhin ist es bei ungelochten, gefalteten Lamellen bekannt, auf diesen zusätzlich zur Grobfaltung eine Feinriffeiung aufzubringen, um die Verteilung der Flüssigkeit auf den Lamellen— oberflächen durch Kapillarwirkung und Kanalisierung zu verbessern.
Beide Massnahmen für sich alleine angewendet, führen jedoch, wie die Praxis gezeigt hat, zu keiner befriedigenden, gleich—
7884886 OL11 Tl
massigen Flüssigkeitsverteilung auf den Oberflächen der gefalteten Lamellen.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch eine geeignete Ausbildung der gefalteten Lamellen, aus einem folienartigen Material für eine äusserst gleichmässige Flüssigkeitsverteilung zu sorgen, und somit die Wirksamkeit des Stoff- bzw. Wärmeaustausches gegenüber bekannten Einbauelementen wesentlich zu verbessern.
Die Erfindung besteht in der Kombination folgender an sich bekannter Merkmale:
a) Die Faltwände der Lamellen sind zusätzlich feingeriffelt,
b) die Lamellen weisen eine Mehrzahl von über ihre Oberfläche verteilter Löcher auf.
Unter Riffelung wird im Sinne der Erfindung eine Aufrauhung der Lamellenoberfläche durch Rillung oder Einprägen von Mustern, wie z.B. Fischgratmuster verstanden.
Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass durch die Kombination der zusätzlichen Feinriffeiung in der
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vorstehend beschriebenen Weise und einer Lochung der Lamellen
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eine äusserst gleichmässige Flüssigkeitsverteilung auf den Oberflächen der Lamellen erreicht wird.
Man würde nämlich von vornherein annehmen, dass sich die beiden Massnahmen gegenseitig behindern, da die Feinriffeiung zur Aufgabe hat, die Flüssigkeit in seitlicher Richtung zu kanalisieren und die Löcher diese Kanalisierung unterbrechen.
Als folienartige Naterialien für die Lamellen kommen vorzugsweise Metalle, wie z.B. Kupfer, rostfreier Stahl, tfonell oder auch Kunststoff in Frage.
Bei Ausbildung der Feinriffeiung als Rillen, können diese in horizontaler Richtung verlaufen, da auch hierdurch eine seitliche Flüssigkeitsverteilung von den Talsohlen der Grobfaltung durch Kapillarwirkung erfolgt. Jedoch besteht eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung darin, dass der 'Winkel zwischen der Feinrillung und der Kolonnenachse 15-90 und der entsprechende Winkel zur Kolonnenachse der Grobfaltung 15 — 60 beträgt. In diesem Fall v/ird nämlich die seitliche Ausbreitung ^'er Flüssigkeit auf den Lamellenoberflächen durch Kapillarkraft noch durch die in Richtung der Riffeltäler wirkenden Schwerkraft verstärkt.
Vorteilhaft kann die länge und Höhe der Feinriffelunq 0,3 - 3 nun betragen, wobei unter "Länge" im übertragenen Sinne "Wellenlänge" verstanden werden soll.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert.
In der Fig. 1 ist perspektivisch eine Lamelle und
in Fig. la ein Detail davon vergrössert dargestellt.
Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung eine Draufsicht auf eine Lamelle.
In Fig. 3 sind perspektivisch einzelne Lamellen für ein
Einbauelement vor dessen Zusammenbau dargestellt.
Fig. 4 zeigt einen Teil einer Kolonne mit drei Einbau— elementen.
Die Lamelle 1 in der Fig. 1 weist eine Grobfaltung mit Zacken 2a und Talsohlen 2b auf. Unter dem Begriff Faltung soll im Sinne der Erfindung sowohl eine zacken— als auch eine wellenförmige Profilierung verstanden werden.
Die Lamelle ist mit einer Anzahl von Löchern 3 versehen. Vorteilhaft weisen die Löcher einen Durchmesser in der Grössenordnung von ca. 4 mm auf und nehmen insgesamt nicht mehr als 5-20 % der Gesamtoberfläche ein.
In einem Winkel, der entgegengesetzt zum Neigungswinkel der Grobfaltung liegt, ist auf der Lamelle eine Feinriffeiung 4 aufgebracht. Die Riffellänge und Riffelhöhe liegt vorteilhaft in der Grössenordnung von 0,3-3 mm.
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Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Lamelle zur Veranschaulichung der V/inkelverhältnisse der Grobfaltung und der Feinriffelung. Hierbei ist die Richtung der Kolonnenachse mit K und der Winkel der Grobfaltung gegen die Kolonnenachse mit GF und der Winkel der Feinriffelung gegen die Kolonnenachse mit FR bezeichnet.
Die 14 Lamellen 1 in der Fig. 3 sind in der Reihenfolge dargestellt, wie sie anschliessend aufeinandergelegt und zu einen Einbauelement vereinigt und sodann in den Austauschteil einer zylindrischen Kolonne eingeschoben werden.
In der Fig. 4 ist ein Abschnitt 5 des Austauschteiles einer Kolonne 6 dargestellt, der drei jeweils um 90 gegeneinander versetzt angeordnete Einbauelemente 7, 8, 9 enthält. Die Einbauelemente sind aus den erfindungsgemäss ausgebildeten Lamellen (vergl. Fig. 1) zusammengesetzt.
An den unteren Teilen der Einbauelemente sind als Kragen ausgebildete Ableitelemente 10 befestigt, die bewirken, dass an der Innenwand abfliessende Flüssigkeit an der Unterseite jedes Einbauelementes nach innen geleitet wird.
Zwecks einer über den Kolonnenquerschnitt gleichmässig verteilten Ableitung der Flüssigkeit in den sich an das unterste Ein-
7814886 6111ft
7 -·
bauelement anschliessenden Verdampferteil der Kolonne laufen die Lamellen dieses Einbauelementes an ihrer Unterseite in Zacken 11 aus.
Bei grossen Kolonnendurchmessern von beispielsweise 1 m und mehr kann das Einbauelement aus mehreren nebeneinander angeord neten Teilen bestehen. Diese einzelnen Teile v/erden vom Kolonnenmantel zusammengehalten.
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Claims (6)

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1. Einbaue.Iement für Stoff- und Wärmeaustauschkolonnen, in welchen ein Gas und eine Flüssigkeit, vorzugsweise im Gegen— strom, miteinander in Kontakt gebracht werden, wobei das Einbauelement aus parallel zur Kolonnenachse angeordneten, sich berührenden, gefalteten Lamellen aus folienartigem !-'=— terial besteht, und die Faltungen der Lamellen im Winkel gegen die Kolonnenachse liegen, ge kennzeich — net durch die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale:
a) Die Faltwände der Lamellen sind zusätzlich feingeriffelt,
b) die Lamellen weisen eine Mehrzahl von über ihre Oberfläche verteilter Löcher auf.
2. Einbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feinriffeiung als Rillung ausgebildet ist.
%
3. Einbauelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Rillung zur Kolonnenachse einen Winkel bildet, der das
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entgegengesetzte Vorzeichen des entsprechenden Winkels zur Grobfaltung der Lamellen aufweist.
4. Einbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen aus Metall bestehen.
5. Einbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen aus Kunststoff bestehen.
6. Einbauelement nach Anspruch 3, ia~urcr. gekennzeichnet, ~üss der Winkel zwischen der Feirtrillung und der Kolonnenechse 15-9Ο und der entsprechende Winkel zur Kolonnenachse der Grobfaltung 15 - 60° beträgt.
V. Einbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge und Höhe der Feinriffelung 0,3 - 3 mm beträgt.
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DE7804886U 1977-05-12 Einbauelement für Stoff- und Wärmeaustauschkolonnen Expired DE7804886U1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH594877 1977-05-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7804886U1 true DE7804886U1 (de) 1978-11-02

Family

ID=1322378

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7804886U Expired DE7804886U1 (de) 1977-05-12 Einbauelement für Stoff- und Wärmeaustauschkolonnen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7804886U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0052336A1 (de) * 1980-11-18 1982-05-26 Bayer Ag Verfahrenstechnische Packung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0052336A1 (de) * 1980-11-18 1982-05-26 Bayer Ag Verfahrenstechnische Packung

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