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DE7733088U1 - Dosiereinrichtung fuer das automatische dosieren von fluessigkeitsmengen - Google Patents

Dosiereinrichtung fuer das automatische dosieren von fluessigkeitsmengen

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Publication number
DE7733088U1
DE7733088U1 DE19777733088 DE7733088U DE7733088U1 DE 7733088 U1 DE7733088 U1 DE 7733088U1 DE 19777733088 DE19777733088 DE 19777733088 DE 7733088 U DE7733088 U DE 7733088U DE 7733088 U1 DE7733088 U1 DE 7733088U1
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DE
Germany
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liquid
container
dosing
nozzle
counter
Prior art date
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Expired
Application number
DE19777733088
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English (en)
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Dart Ausschank Rationalisierungs-Technik & Co 2000 Hamburg De GmbH
Original Assignee
Dart Ausschank Rationalisierungs-Technik & Co 2000 Hamburg De GmbH
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Publication date
Application filed by Dart Ausschank Rationalisierungs-Technik & Co 2000 Hamburg De GmbH filed Critical Dart Ausschank Rationalisierungs-Technik & Co 2000 Hamburg De GmbH
Priority to DE19777733088 priority Critical patent/DE7733088U1/de
Publication of DE7733088U1 publication Critical patent/DE7733088U1/de
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dosiereinrichtung für das automatische Dosieren von Flüssigkeitsmengen, mit einem die zu dosierende Flüssigkeit aufnehmenden Behälter mit einem bodenseitigen Ablaufstutzen für die Flüssigkeit, der mit einem Auslaßventil versehen ist.
In den Getränkeausgabeautomaten werden, wenn es sich nicht um verpackte Ware handelt, Flüssigkeitsmengendosierungen benötigt. Es sind Dosiervorrichtungen in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Die bekannteste und am meisten vertretetene Methode besteht darin, daß die Flüssigkeiten direkt gemessen werden. Es werden entweder in den Meßstrom eingeschaltete Dosiergefäße, Dosierpumpen oder Dosierblenden bei einem entsprechenden Förderdruck eingesetzt. Die Meßeinrichtungen stehen somit in unmittelbarem Kontakt mit den zu dosierenden Flüssigkeiten. Praktisch alle Flüssigkeiten für Getränkeautomaten sind leicht verderblich. Aus diesem Grunde müssen die Dosiereinrichtungen ebenso wie die Vorratsbehälter gekühlt und auch in bestimmten Zeiträumen gereinigt werden. Eine Wartung ist deshalb nur durch Fachpersonal möglich; der Aufwand ist entsprechend hoch.
Des weiteren sind Dosiervorrichtungen bekannt, die mit einer indirekten Meßmethode arbeiten. Hier wird die durch das Austreten der Flüssigkeit hervorgerufene Unterdruckbildung durch eine Meßmembran gemessen. Dieses Meßverfahren benötigt einen mechanischen Aufbau, der ein stabiles Ausgabegefäß bzw. eine Druckkammer sowie eine Membran voraussetzt, deren Hohlrauminhalt größer als die bzw. gleich der auszugebenden Flüssigkeitsmenge ist. Diese Membran kann somit nur in einem bestimmten
Volumenverhältnis reguliert werden. Größere Mengen bedürfen ,
stets einer mechanischen änderung. Ferner muß die Membran ! sehr leicht sein, um den Unterdruck gering zu halten.. Dies
bedeutet aber andererseits Wartezeiten zum Zurücksenken der $
Membran zwischen den einzelnen Ausgabeimpulsen. Ferner muß \
ein sehr exakt arbeitendes Luftabschlußventil verwandt wer- .j
\ den. Auch hierbei ist zur Wartung Fachpersonal erforderlich. |
Darüber hinaus ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum | Dos'ieren von. Flüssigkeitsmengen bekannbgeworden, das mit ' Hilfe eines bereits bekannten NTC-Anemometers die Strömungs- | • geschwindigkeit der nachströnenden Luft in einen Behälter,
\ aus dem die Flüssigkeit mittels eines Elektro-Auslaßventils \
dosiert wird, mißt. Bei diesem bekannten Meßverfahren wird die Umwandlung in einen proportionalen analogen Gleichstrom und :
mit diesem die Speisung eines verlustarmen Kondensators be- 6J
kannter Größe mit einem linear proportional zur ausfließenden- f Flüssigkeitsmenge stehenden Spannungsanstieges verwendet. \
Dieses bekannte Verfahren ergibt jedoch in der Praxis aus be- · | kannten Gründen, wie Verluste des Kondensatcr-3, Belastunq
durch die nachfolgende Auswerteschaltung, Messung an der Auf- f lade-Kurve des Kondensators, zu geringe-Variationsmöglichkeiten in der Menge u.dgl. nur eine Meßgenauigkeit, die den bereits bekannten Verfahren weit unterlegen ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, den Serviceaufwand für Fachpersonal für die Beschickung von Getrankeau-
ψ ♦ ·
tomaten zu vermeiden, das Reinigungsproblem auf ein Minimum abzusenken und eine wartungsfreie Dosiervorrichtung zu schaffen, die sich elektronisch auf praktisch beliebige Mengen einstellen läßt, wobei durch eine elektronische Vorwahl sowohl eine Programmierung als auch die Auslösung ungebunden an die Ausgabeeinheit sind und die sich durch eine höhere Meßgenauigkeit auszeichnet.
Die zur Lösung der gestellten Aufgabe vorgeschlagene, erfindungsgemäße Dosiereinrichtung ist dadruch gekennzeichnet, daß sie
a) einen Behälter (10) mit einer oberen Abdeckung (15), die einen Lufteinlaßstutzen (21) trägt, dessen dem Behälterinnenraum zugekehrte öffnung als Düse (20) ausgebildet ist,
b) eine der düsenartigen öffnung (.20) nachgeschaltete NTC-Widerstandskobinationseinrichtung (30),
c) eine Anemometerschalteinrichtung (1IO),
d) eine Analogspannungs-ZPrequenz-Wandlereinrichtung (50),
e) eine Zählerschalteinrichtung (60) mit einer Einstellvorrichtung (70) und
f) eine Steuersehalteinrichtung (80) für das Behälterauslaßventil (12)
aufweist.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung der Dosiereinrichtung ist die Möglichkeit gegeben, die durch die Luftansaugöffnung nachströmende Luft in Form ihrer Windgeschwindigkeit pro Zeitein-
heit zu messen. Hierbei wird die Windgeschwindigkeit in ein entsprechendes elektrisches Signal umgesetzt, beispielsweise mittels eines NTC-Anemometers. Gegenüber den bisher bekannten Meßverfahren wird gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren die vom NTC-Anemometer abgegebene Spannung über einen Analog-Digitalwandler in eine Frequenz umgesetzt, die dann in einem Zähler ausgewertet werden kann. Durch Vorprogrammieren des Zählers bzw. Vergleichen kann die Messung an jedem vorgegebenen Wert beendet werden. Da die Digital-Technik keine Verluste vergleichbar denen beim Kondensator kennt, ist die Meßgenauigkeit im wesentlichen nur noch von der gewählten Frequenz (Impulse/ Menge) abhängig.
Des weiteren erlaubt die Dosiereinrichtung durch Vorgabe bestimmter Werte z.B. in den Zähler, die Wärmekapazität der NTC-Widerstandskombination zu berücksichtigen, die beispielsweise bei der Kondensator-Messung ebenfalls als Fehler eingeht, wenn sie nicht in der Auswerteschaltung berücksichtigt wird, was v/iederum eine sehr starke Einengung des Meßbereiches zur Folge haben würde. Zum anderen schafft die Verarbeitung die Möglichkeit auch die weitere Auswertung in Digital-Technik zu betreiben.
Dies vereinfacht die Einstellung der Mengen, die Einstellung der Meßgenauigkeit und den späteren Service wesentlich. Desweiteren ist die Einstellung bzw. spätere Umstellung der Mengen gemäß der vorliegenden Erfindung wesentlich vereinfacht, da durch die Auswertung über Impuls/Menge eine Zahl bzw. Codierung eingegeben werden kann, aus der die Menge direkt errechenbar ist. Dies hat zur Folge, daß mit nur eine"·· Ausgabeeinheit und einer entsprechenden elektronischen Steuerung, wie Ablaufsteuerung-
Schrittschaltwerk, Schieberregister, Speicher ocLdgl. oder Betätigung von außen direkt nacheinander unterschiedliche vorher bestimmte Mengen ausgegeben werden können.
Weitere Vorteile und Merkmale werden aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung von AusfUhrungsbeispielen und anhand der beigefügten Zeichnungen ersichtlich. Es zeigen:
Fig.. 1: eine schematische Darstellung eines Behälters mit einer zu dosierenden Flüssigkeit, in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Dosiereinrichtung, und
Fig. 2: ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dosiereinrichtung.
Die Dosiervorrichtung besteht aus einem die zu dosierende Flüssigkeit F aufnehmenden, obenseitig offen ausgebildeten Behälter 10 mit einem vorzugsweise bodenseitig angeordneten Ablaufstutzen 11, der ein Auslaßventil 12 trägt, das als elektro-magnetisches Steuerventil ausgebildet sein kann.
In der oberen, mit 15 bezeichneten Behälterabdeckung ist ein Einlaßstutzen 21 mit einer düsensartigen öffnung 20 vorgesehen, durch die die Luft in Pfeilrichtung X zum Druckausgleich in den Raum oberhalb der Flüssigkeit F in den Behälter 10 strömen kann.
Der Querschnitt der öffnung ist vorgegeben; er erfordert bei Normalbetätigung nur eine geringe Strömungsgeschwindigkeit zum Druckausgleich.
• ft ··
Die düsenartige Öffnung 20 mit ihrem genau festgelegten Quer- 1
schnitt gestattet, die beim Druckausgleich, beim Abfluß der ';
Flüssigkeit aus dem Behälter 10 nachströmende Luftmenge in der |
Form der auftretenden Strömungsgeschwindigkeit zu messen, bzw. J den Durchsatz an Luft aufgrund des vorbestimmten Öffnungsquerschnitt
zu ermitteln. Dies wird durch ein? mit einer NTC-Widerstands- . kombination 30 als Meßfühler arbeitende . Anemometerschaltung 40
erreicht, die eine der Strömungsgeschwindigkeit, und damit dem f Durchsatz an Luft, proportionale Spannung U, abgibt. Die elektronische ^-Vorrichtung wird im weiteren noch ausführlich beschrieben.
Für den Einsatz der erfindungsgemäßen Dosiereinrichtung sind
durch Änderung der Luftfeuchtigkeit und des Luftd^ckes bedingte i
Störeinflüsse ohne Bedeutung. Die Dosiereinrichtung soll im '■ wesentlichen bei Getränkeausgabeautomaten eingesetzt werden.
Die an sich bekannte NTC-Widerstandskombination ·3ο ist im J Luf tdurchströmungsbereich in-der düsenaz'tigen Öffnung 20 ange- j
bracht und dient, über die nachgeschalteten elektronischen Vor- ■ richtungen, zur Steuerung des Auslaßventils 12. Zur genaueren ί
Beschreibung der Luftströmungsmessung mittels NTC-Aneraometer \
! wird auf die "Technischen Informationen für die Industrie", i
TI 159, Seite 5-9, Valvö G.m.b.H. !
Anemometer sind bekannt. Ihre Arbeitswelse beruht darauf,
daß die Abkühlung eines elektrisch aufgeheizten NTC-Widerstandes in einem gasförmigen oder flüssigen Medium eine
Funktion der Wärmekapazität, der Temperatur und der Strömungsgeschwindigkeit des Mediums ist. Nach dem Eliminieren :
des Einflusses der Temperatur des zu messenden Strömungsmitteln und der Eichung der Vorrichtung kann die Spannungs- oder Stroraänderung an der NTC-Widerstandskombination 30 als alleinige Meßgröße für die Strömungsgeschwindigkeit, und damit für die Bestimmung des beim Druckausgleich e-inge strömt en Luftvolumens verwendet werden.
Die Anemometerschaltung AO.steht mit einem Anaiogspannungs--/]?requenz-Wandler 50 in Verbindung, und dieser wiederum mit einer Zählerschaltung 60, an die eine Steuerschaltung 80 angeschlossen ist. Der Ausgang der Steuerschaltung 80 ist mit der Betätigungswicklung (nicht dargestellt) des Auslaßventils 12 verbunden.
In Fig. 2 sind die elektronischen Vorrichtungen zur Steuerung des genannten Auslaßventils 12 noc,h ausführlicher dargestellt.
Die Anemometerschaltung 4-0 ist an zwei NCC-Widerstände 31, 32, in der genannten NTC-Widerstandskombination 30 -angeschlossen, diese Anordnung 30 ist im 3ereich der düsenartigen Öffnung 20 angebracht. Die in bekannter Weise in einer Brückenschaltung über Verbindungsleitungen 33,3^s35>36, angeordneten HTD-Widerstände 31,32 sind der durch die Öffnung 20 eintretenden Luftströmung beim Druckausgleich ausgesetzt. Dabei stellt der NTC-Widerstand 32 den eigentlichen Fühler für die Luftströmung dar, während der NTC-Widerstand 31 winddicht gekapselt ist, v/ie durch gestrichelte Linien angedeutet wurde, und zur Kompensation des Temperatureinflusses in der Brückenanordnung dient. Ein nachgeschalteter Verstärker 42 gibt eine der auftretenden Luftströmungsgeschwindigkeit proportionale Spannung U1 ab.
Geeignete KTC-Widerstände in Kiniaturausführung, die in Glas eingeschmolzen sind, werden beispielsweise von der VALVO G.m.b.H. unter der Typenbezeichnung 2322 62? 114?2 vertrieben. Genauere Angaben zu diesen NTC-Widerständen finden sich in der oben genannten Informationsschrift der VALVO G.m.b.H.
An einer Ausgangsleitung 43 steht die aus der Anemometerschaltung 4ü gewonnene, der Luftströmungsgeschwindigkeit und damit dem Durchsatz an Luft proportionale Spannung U. zur Verfügung. Diese Spannung wird nach der Erfindung dem Analogspannungs-ZFrequenz-Vi'andler 50 zugeführt, der an seinem Ausgang, auf einer Ausgangsleitung 531 eine Wechselspannung mit einer Frequenz f. abgibt, die der Spannung U., und damit der Luftströmungsgeschwindigkeit bzw. dem Durchsatz an Luft proportional ist . Die Form dieser Wechselspannung kann sinus- oder rechteckförmig sein. Im letzteren Falle wäre beispielsweise das Signal auf der leitung 53 eine Impulsfolge mit der Folgefrequenz f.. Dem Fachmann sind hinreichend viele Möglichkeiten bekannt, einen spannungsgesteuerten Oszillator 51 zu realisieren, der das Kernstück'des Analogspannungs-/Frequenz-Wandlers 50 darstellt. Am Ausgang des
κ spannungsgegteuerten Oszillators 51 ist ein Gatter 52 angeordnet, i
dessen Steuereingang ebenfalls mit der Spannung U^ beaufschlagt wird. Mit diesem Gatter 52 wird sichergestellt, daß das Ausgangssignal des spannungsgesteuerten Oszillators 51 gesperrt v/ird, sobald die Spannung U., und damit die Luftströmungsgeschwindigkeit den Wert null erreicht, d.h. wenn der Druckausgleich bei Änderung des Flüssigkeitsvolumens F im Behälter 10 zum Stillstand gekommen ist.
Da der Querschnitt der düsenarti^en öffnung 20 bekannt ist, so ergibt sich bei Kenntnis der auftretenden Luftströraungs^eschuindigkeit und der Dauer des Druckausgleichsvorganges die Möglichkeit, das durchgesetzte Luftvolumen, und damit auch die am Auslaßventil 12 ausgetretene Flüssigkeitsmenge ΔΪ zu bestimmen, die beide einander gleich sind. Erfindungsgemäß gelangt man durch die Auszählung der Schwingungen der V/e.ch sei spannung mit der Frequenz f, zu einen Zählwert, der diesen durchgesetzten Luftvolumen und damit der am Auslaßventil 12 abgegebenen Flüssigkeitsmenge a F ■proportional ist. In der Zählerschaltung 60 befindet sich zu diesem Zweck ein in bekannter Weise aufgebauter digitaler Zr. hl er 61, der die auftretenden Schwingungen mit der Frequenz f^ zahlt, die - entsprechend der Strömungsgeschwindigkeit bei 20 - wahrend eines Druckausgleichsvorganges durchaus variieren kann.
Der Zähler 61 kann auf verschiedenste Weise ausgelegt werden. In der einfachsten Ausführungsform zählt er bis zu einem, durch feste Verdrahtung mit einem (nicht dargestellten) UND-Gatter vorgegebenen Zählwert, das damit durchschaltet und eine Spannung zur Steuerung des als elektrisches Steuerventil ausgebildeten Auslaßventils 12 abgibt.
Allerdings, bei der hier dargestellten Ausführungsform ist der Zähler 61 mit einem Vergleicher 63 verbunden, dessen anderer Eingang an ein Register 62 mit einem vorangestellten Vergleichszc'.hlwert angeschlossen ist. Eine Ausgangsleitung €A für das Vergleichsergebnis führt jeweils dann ein Ausgangssignal, wenn der digitale Zählwert im Register 62 und im Zähler 61 übereinstimmen. Es ist dabei selbstverständlich, daß der Zähler
nach dem Erscheinen des Signals auf der Ausgangsleitui\; G^ * zurückgestellt wird. In der hier dargestellten Ausführun^sforr:, der Erfindung ist eine Einstellvorrichtung 70 zur Voreinstellung des Zählwertes im Register 62 vorgesehen. Die Verbindung zwischen dem Register 62 .und der Einstellvorrichtung 70 ist durch eine Eingabeleitung 71 hergestellt, die auch entsprechend der bei bitparalleler Eingabe erforderlichen Anzahl verschiedener Bits | als Vielfachleitung ausgeführt ist. Die Einstellvorrichtung 70 I kann eine ^astenanordnung, ein Drehschalter, eine fest verdrahtete Kombination logischer Spannungswerte oder irgendein anderer Umschalter oder ein Festwertspeicher sein.
Handelt es sich beispielsweise im Falle der Anwendung des Erfindungsgegenstandes um die Dosierung von Getränken bei einem Getränkeausgabeautoraaten, wo das abzugebende Flüssigkeitsvolumen konstant ist, so genügt eine steckbare, fest verdrahtete Logikschaltung zur Bestimmung des Vergleichszählviertes. Für diesen [ Fall könnte beispielsweise das Register 62 eingespart, und die | Logikschaltung direkt mit dem Vergleicher 63 zur Eingabe des §
Vergleichszählwertes verbunden werden. |
Es besteht die Möglichkeit, an den Ausgang des Vergleichers 6>5 | einen weiteren Zähler 66 zur Zählung der Dosiervorgänge anzuschließen. Dieser Zähler 66 ist in Fig, 2 gestrichelt angedeutet. Der Zähler 66 wird "jedesmal dann fortgeschaltet, wenn ein Signal zur Steuerung des Auslaßventils 12 auf der Ausgangsleitung 64-erscheint. Damit kann die Anzahl der einzelnen, abgegebenen, dosierten Flüssigkeitsmengen gezählt und mit geeigneten Mitteln zur Anzeige gebracht werden«
Die Steuerschaltung 80 ist praktisch ein Leistungsverstärker zur Speisung der Hagnetwicklung (nicht dargestellt) des Auslaßventils 12.
Anstelle des vorprogrammierbaren Zählers 61 kann im einfachsten Fall ein aus einer vorbestimmten Anzahl von Stufen bestehender Ringzähler eingesetzt werden, der bei einem bestimmten logischen Zustand in einer bestimmten Stufe an die Ausgangsleitung 64 ein Signal zur Steuerung des Auslaßventils. 12 abgibt, welches damit gesperrt wird. Beim nächsten Ausgabevorgang würde dieser Ringzähler einfach weiterzählen, bis derselbe logische Zustand an derselben Stufe wieder erreicht wird, um damit die Sperrung des Auslaßventils 12 zu veranlassen.
Es ist selbstverständlich, daß die'·Ausgabe der dosierten Flüssigkeitsmenge mit den herkömmlichen Mitteln eingeleitet wird, die hier nicht dargestellt sind, also beispielsweise durch Öffnung des Auslaßventils 12, gesteuert von einer Münzeinwurfvorrichtung - I
I mit Bewertungskontakt oder von einer einfachen Drucktaste. Die | Steuerung der Öffnung des Ventils kann auch Bestandteil einer automatischen Ablaufsteuerung, beispielsweise mit einem Schrittschaltwerk, sein.
Die erfindungsgemäße Dosiereinrichtung arbeitet also nicht mit einer Abfühlung im Flüssigkeitsstrom, di-e Festlegung dex- Dosiermenge und ihre Abmessung erfolgt in digitaler Form, und damit ist diese Einrichtung praktisch wartungsfrei und sehr zuverlässig, bei !Trennung von der eigentlichen Ausgabeeinheit.
ξ , , <! hi.l«
Die digitale Vergleicherschaltung mit Vergleichswerteinnabe kann praktisch auf beliebige, zu dosierende Mengen voreingestellt werden. Stellt man sicher, das die Anemometer- und die Analogspannungs-ZFrequenz-Wandlerschaltung in ihren Ubertragungs- und Wandlerkennv/erten keinen Schwankung unterliegen, daß insbesondere der Einfluß von Temperatur- und Betriebsspannungsänderungen durch geeignete Schaltungsraaßnahmen unterbunden ist, so ergibt sich eine Dosiereinrichtung von großer Meßgenauigkeit.
Da der Aneino met erfühl er (WTC-Widerstandskombination) zusammen mit dem Einlaßstutzen für den Druckausgleich nicht mit der zu dosierenden Flüssigkeit in Berührung steht, und das Volumen des i
jeweiligen Behälters nicht den Dosiervorgang beeinflußt, kann die zu dosierende Flüssigkeit ohne Mühe, ebenso wie der verwendete Behälter ausgetauscht werden. Es besteht also auch die Möglichkeit, die erfindungsgemäße Dosiereinrichtung nachträglich einzubauen. Voraussetzung ist dann nur, daß der zugeordnete Eiwlaßstutzen mit seiner genau definerten, düsenartigen Öffnung und ein als elektrisches Steuerventil ausgebildetes Auslaßventil , das durch die Dosiereinrichtung steuerbar ist, eingesetzt werden können.
Die Zähler zur Bestimmung der dosierten Menge können als Voroder Rückwärtszähler ausgeführt sein, v/ichtig ist allein, daß ein bestimmter Zählerstand die Sperrung des Auslaßventils auslöst. -
Neben der Möglichkeit, den Vergleichszählwert in digitaler Form bei Änderung der Dosierungsmenge an einer Einstellvorrichtung zu verändern, ist es nach einer anderen Ausführungsform ebenfalls
röp.l.rch, die Frequenz f ar.i Ausgang des Analor;Epannun[_-,K-/F.rL-iu--nz-'■■'andlers derart mittels feiner zusätzlichen Einstellvorrichtung, wei beispielsweise ein Potentiometer zur Abgabe einer festen Vorspannung an einen spannungsgesteuerten Oszillator, voreinzustellen, daß das Verhältnis der abgegeben Impulszahl oder Schwingung zahl zur durchströmenden Luftmenge verändert wird. Damit wird es also möglich, bei unverändert bleibendem Vergleichszählwert oder Zählerstand (im Ringzähler) für die Auslösung der Sperrung des Auslaßventils die zu dosierende Menge zu verändern. Diese F-iöglichkeit Erscheint besonders dann angebracht, wenn eine einfache Zählerschaltung ohne digitale Einstellvorrichtung Verwendung findet.
Die Wärmekapazität der liTC-V/iderstandskombination JO, die bei den bisher bekannten, mit RC-Kombinationen und Analogspannunren arbeitenden Heßschaltungen einen nur durch einen gewissen Aufv.o:id, bei Einenrunp· des l-leßbereichs, zu kompensierenden Fehler verursacht, wird bei der erfindungsgeinäßen Dosiereinrichtung durch Vorgabe eines bestimmten Zählwertes im Zähler berücksichtigt und ergibt im wesentlichen keine störende Einengung des Meßbereichs.
Die Einstellvorrichtung 70 zur Festlegung der zu do si ei" end en Menge an Flüssigkeit kann auch zur Abgabe unterschiedlicher Mengen nacheinander ausgelegt sein. Sie kann beispielsweise als Ablaufsteuerung mit einem Schrittschaltwerk oder einem von außen bedienbaren Wählschalter ausgeführt sein. Die erfindungsgemäße Dosiereinrichtung eignet sich also auch für Getränke-Abfülle-utoniaten. Dabei ist das oben beschriebene, die Ausgabevorringe zäh]ende elektronische Zählwerk zur Zählung der abgefüllten Einheiten einsetzbar.
:j: 16::
lieben der oben beschriebenen und in den Zeichnungen öarrer.tell"cen Misführungsiorm sind noch viele in Einzelheiten abgewandelte Ausgestaltungen der erfindungsgeniäßen Dosiereinrichtung denkbar, die ira Rahnen der Erfindung liegen.

Claims (1)

  1. DIPL-IMG. J. RICHTER *..* *T J. .:!. <K£:r.£.N T A N w Ä LT E
    DIPL.-ING. F. WERDERMANN
    ZUSEL. VERTRETER BEIM EPA - PROFESSIONAL REPRESENTATIVES BEFORE EPO · MANDATAIRES AGREES PRES L'OEB
    2OOO HAMBURG 36 2.12.19 82 NEUER WALL IO
    ■g> (O 4O) 34 OO 45/34- OO SS
    TELEGRAMME: INVENTlUS HAMBURG
    TELEX 2163 551 INTU D
    UNSER ZEICHEN/OUR FILE 1664— III — 3638
    Ill/kü
    Anmelder: DART Ausschank Rationalisierungs-Technik
    GmbH & Co.
    Schutzanspruch
    Dosiereinrichtung für das automatische Dosieren von Flüssigkeitsmengen, mit einem die zu dosierende Flüssigkeit aufnehmenden Behälter mit einem bodenseitigen Ablaufstutzen für die Flüssigkeit, der mit einem Auslaßventil versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiereinrichtung einen Behälter (10) mit einer oberen Abdeckung (15) aufweist, die einen Lufteinlaßstutzen (21) trägt, dessen dem Behälterinnenraum zugekehrte Öffnung als Düne (20) ausgebildet ist, der eine NTC-Widerstandskombinations- und Steuerschalteinrichtung (30, 40, 50, 60, 70, 80) für das SteuerauslaQventil (12) im Ablaufstutzen (11) des Behälters (10) nachgeschaltet ist.
DE19777733088 1977-10-27 1977-10-27 Dosiereinrichtung fuer das automatische dosieren von fluessigkeitsmengen Expired DE7733088U1 (de)

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