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DE767940C - Steuerung des Werkzeugs einer Kopiermaschine, insbesondere Kopierfraesmaschine - Google Patents

Steuerung des Werkzeugs einer Kopiermaschine, insbesondere Kopierfraesmaschine

Info

Publication number
DE767940C
DE767940C DES140654D DES0140654D DE767940C DE 767940 C DE767940 C DE 767940C DE S140654 D DES140654 D DE S140654D DE S0140654 D DES0140654 D DE S0140654D DE 767940 C DE767940 C DE 767940C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
curves
curve
points
interpolation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES140654D
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Dr-Ing Bock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DES127176D external-priority patent/DE767543C/de
Application filed by Siemens APP und Maschinen GmbH filed Critical Siemens APP und Maschinen GmbH
Priority to DES140654D priority Critical patent/DE767940C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE767940C publication Critical patent/DE767940C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/41Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by interpolation, e.g. the computation of intermediate points between programmed end points to define the path to be followed and the rate of travel along that path
    • G05B19/4103Digital interpolation
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/35Nc in input of data, input till input file format

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Numerical Control (AREA)

Description

  • Steuerung des Werkzeugs einer Kopiermaschine, insbesondere Kopierfräsmaschine Dias Patent 767 543 betrifft eine Steuerung des Werkzeugs einer Kopiermaschine, insbesondere Kopierfräsmaschine, zum Herstellen von Kurvenkörpern nach einzelnen, vom Taster nacheinander abzutastenden Kurven einer den verschiedenen Quer- oder Länigsschnkten des Kurvenkörpers entsprechenden Kurvenschar. Um ,die Herstellungsarbeit für die verschiedenen :auf den Kurventräger aufzubringenden mechanischen Leitkurven ohne Beeinträchtigung der Genauigkeit zu verringern und die Kurvenscha'bilo en inniefhallb praktisch brauchbarer Ausmaße halten zu können, Ist die Anzahl der Leitkurven gegenüber derAnz.ahl der Schnittkurven des Bearbeitungswerkzeugs beschränkt, d. h., es .ist beispielsweise nur jede achte oder zehnte Schnittkurve durch eine mechanische Leitkurve auf der Schablone dargestellt. Die nicht dargestellten Übergangskurven zwischen den dargestellten Leitkurven, nach :denen der Taster zu bewegen ist, werden dabei edureh .Interpolation zwischen j e - zwei bienachbarten Leitkurven ermittelt. Zu diesem Zweck steht ,der Taster über eine Inte@rpodationsvorrichtung jeweills unter dem gleichzeitigen Einfluß dieser beiden nebeneinanderliegenden Leitkurven, die an entsprechenden Stellen durch je einen Fahrstift der Interpolationsvorrichtung berührt «-erden. Diese besteht aus zwei am Taster schwenkbar befestigten Winkelhebeln. von denen zwei Schenkel durch eine Verbindung sstange gekuppelt sind und auf deren freiem Schenkel die Fahrstifte verschiebbar angeordnet sind. Durch entsprechendes Einstellen der Fahrstifte auf verschiedene Interpolierwerte läßt sich auf diese Weise praktisch jede gewünschte Übergangskurve zwischen den dargestellten Leitkurven ermitteln, so daß die Anzahl der Schnittkurven zur Herstellung des Kurvenkörpers trotz der beschränkten Anzahl von Leitkurven auf der Schablone fast beliebig gesteigert werden kann.
  • Diese Interpolationsvorrichtung nimmt nur eine geradlinige Interpolation zwischen je zwei benachbarten Leitkurven vor, d.li.. die mit ihr ermittelten Punkte der üb.2rgangskurven, nach denen dieTastv orschubbewegung des @#,Ferlzzeugs relativ zum Werkstück gesteuert wird, liegen jeweils auf einer Geraden. welche durch einander zugeordnete Punkte der beiden Leitkurven geht. Solange die durch die mechanischen Leitkurven der Schablone dargestellte Krümmung -des Kurvenkörpers und der Abstand der durch die Leitkurven unmittelbar dargestellten Schnittkurven des Werkzeugs verhältnismäßig gering sind. wird durch diese, geradlinige Interpolation eine in dien meisten Fällen völlig ausreichende Herstellungsgenauigkeit erreicht.
  • Es ist aber auch ohne weiteres verständlich. daß die Genauigkeit mit -wachsender Krümmung abnimmt. Man wäre in diesem Falle also gezwungen, die durch di:e Leitkurven dargestellten Schnittkurven des Werkzeugs in um so geringerem Abstand vorzusehen, je größer die Krümmung -wird. Das würde aber wiederum eine Vermehrung der Leitkurven und damit eine Vergrößerung des Aufwandes zur Herstellung der Schablone bedingen.
  • Demgegenüber bringt die Erfindung eine vorteilhafte Weiterbildung des Gegenstandes des Hauptpatents dadurch, daß die Interpolationsvorrichtung jeweils unter dem gleichz1e;itigen E=influß mindestens dreier benachbarter Leitkurven steht, deren einander entsprechende Punkte längs einer durch diese Punkte annähernd bestimmten Querkurve, z. B. einer Parabel, und über von dieser abhängige Übersetzungshebel den Taster beeinflussen.
  • Auf- diese Weise wird es möglich, ohne Vermehrung der Loi.tkurven auch bei starken Krümmungen eine hohe Herstellungsgenauigkeit zu erreichen und gegebenenfalls bei Kurvenkörpern, die in Richtung der zwischen den einzelnen Bearbeitungsstufen erfolgenden Fortschaltung des@'erhstüches nur schwach gekrümmt sind, die Zahl der Leitkurven noch -weiter zu verringern.
  • Weitere zum Teil sehr -wesentliche Merkmale der Erfindung ergeben sich aus folgender Beschreibung der Zeichnung. Es zeigt Fig. i einen Radialschnitt durch einen Kurvenkörper, Fig. 2 eine teilweise Ansicht eines Abtusttisches für eine Kurvenschablone.
  • Fig. 3 eine Querkurve als graphische Hilfsi darstellung, Fig..I eine geometrische Darstellung einer Zwischenlösung, Fig.5 ein schematisches Anwendungsj Beispiel hierzu, Fig. 6 eine geometrische Darstellung eines k zweiten Lösungsschrittes..
  • F!-. ; ein schematisches --#,n-vendungsbeispiel hierzu, Fig. S ein Ausführungsbeispiel der Interpolationsvorrichtung nach der Erfindung und Fig.9 ein Ausführungsbeispiel des die Interpolationsvorriclitung tragenden Schlittens.
  • Zur Erläuterung sei angenommen, daß ein Kurvenkörper herzustellen sei, von dem ein Querschnitt die in Fig. i dargestellte Form haben möge und dessen Gestalt in der Längsrichtung beliebig sein, beispielsweise die im Hauptpatent dargestellte Form haben kann. Es sei ferner angenommen, daß ähnlich dem Ausführungsbeispiel im Hauptpatent der Kurvenkörper nach einzelnen vom Taster nacheinander abzutastenden Leitkurven einer verschiedenen radialen Längsschnitten diese: Körpers entsprechenden Kurvenschar hergestellt werden soll. Die folgenden Ausführungen und Überlegungen gelten aber sinngemäß ebensogut auch für Kurvenschablonen, welche den herzustellenden Körper in entsprechenden Querschnitten darstellen.
  • Die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung zum Abtasten der Leitkurvenschar ist mit Ausnahme der Interpolationsvorrichtung die gleiche -wie im Ausführungsbeispiel des Hauptpatents. Für gleiche Teile sind deshalb auch die gleichen Bezugszeichen -wie dort benutzt. Es ist 25 ein neben der eigentlichen Fräsmaschine aufgestellter Tisch mit der die mechanischen Leitkurven Ki. h,. K3 tragenden Schablone in Form einer Platte 26. Der Tisch 25 wird parallel in Richtung des Pfeiles L von einer Brücke 27 überstrichen, deren Bewegung mittels zweier Spindeln 28, 29 bewirkt -wird, welche ihrerseits über die Webe 3o und eine weitere Welle 2.a.' mit dem die meist gleichförmige Leitvorschubbewegung des Werkstückes relativ zum Werkzeug erzeugenden Motor in Antriebsverbindung steht. Die Bewegung der Brücke 27 in Richtung des Pfeiles L ist also proportional der Lei,tvo,rschubb;ewegung.
  • An der Brücke 27 ist ein Schlitten 32 in Richtung des Pfeiles T längs verschiebbar geführt. Seine Einstellung erfolgt über eine an der Brücke 27 gelagerte Spindel 33. Diese ist über das Kegelrad 34. mit einem Kegelrad 35 gekuppelt, das seinerseits auf der Welle 36 längs verschiebbar, aber nichtdrehbar ist. Die Welle36 steht mit dem ddie Tastvorschubbeweguug des Werkzeugs relativ zum Werkstück bewirkenden Nachlaufmotor in Antriebsverbindung. Die Stellung dieses Nachlaufmotors wird ebenso wie beim Hauptpatent bestimmt durch einen auf .dem Schlitten 32 gelag erten Taster, welcher über die im folgenden noch zu beschreibende Interpol.ationsvorrichtung von den auf der Kurvenschablone 26 vorhandenen Leitkurven gesteuert wird und den Nüohlaufmotor so lange verstellt, bis der Testvorschub in Richtung des Pfeiles T den jeweiligen von der Interpodiationsvorrichtung ermittelten Punkten der Übergangs- oder Zwischenkurven, bzw., wenn eine Interpolation nicht erforderlich ist, den unmittelbar abgegriffenen Punkten der Leitkurven entspricht.
  • In Fig. 2 sind nur drei Kurven K1, K2, K3 der den verschiedenen radialen Längsschnitten des Kurvenkörpers entsprechenden Ledtkurvenschar dargestellt. Dabei isst angenommen, -daß diese drei Leitkurven Schnitten entsprechen, die nach den in Fig. i eingetragenen (ausgezogenen) j e um -den WinkeI d a versetzten Linien D-i, D-2, D-3 durch den Kurvenkörper gelegt sind.
  • In Fig. i hat der Punkt i vom Drehpunkt D des Kurvenkörpers dien Abstand y1, der Punkt 2 den Abstand y2 und der Punkt 3 den Abstand ys. In Fig. 2 erscheinen diese drei Punkte i, 2, 3 mit gleicher Abszisse an einer bestimmten Stelle der im rechtwinkligen Koordinatensystem dargestellten Kurvenschar. Da in Fig. i die Schnittlinien y1, y2, y3 um gleiche Winkelbeträge d a voneinander abstehen, liassen sich die Punkte i, 2, 3 auch gemäß Fig.3 in einem rechtwinkligen Koordinatensystem in Abhängigkeit vom Winkel a auftragen, und man erhält als Verbindungslinie .der -drei Punkte i, 2, 3 wiederum eine im folgenden als Querkurve bezeichnete Kurve, deren Krümmung durch die Ordinaten der Punkte i bis 3 ein Fig. 2 ausgedrückt ist.
  • Gemäß der Erfindung werden -deshalb gleichzeitig drei Leitkurven der Schablone abgetastet, um ein Maß für .die Krümmung .dieser Querkurve bzw. für die Krümmung des Kurvenkörpers zu erhalten. An sich ist zwar die Art der durch die Punkte i, 2 und 3 der Fig. 3 gehenden Kurve durch diese Punkte noch nicht eindeutig .definiert. Sie kann eben:sogut ein Kreis, eine Ellipse oder -eine Parabel sein, wie sie auch nach einer sonstigen Gesetzmäßigkeit verlaufen kann. Gemäß der Erfindung wird diese Querkurve als Parabel aufgefaßt, @da hierdurch bei den verhältnismäßig kleinen Absz-issenabständen d a zwischen den Punkten i, 2 und 3 eine ausreichende Genauigkeit erreicht wird. Gleichzeitig ergibt sich damit der Vorteil einer besonders einfachen Ausführung der Vorrichtung zur Interpolation längs der Querkurve.
  • Es sei z ein durch Interpolation zu findender Punkt der durch die Punkte i, 2 und 3 gehenden Parabel mit der Ordinatey und dem Absz.i.ssen@abstand id a vom Punkt i. i ist dabei der Inte-rpolierwert, d. h. das Verhältnis, in dem der Winkel d a bei der Interpol!ation unterteilt wird und der beim Aufsuchen jeder Zwischenkurve einen arideren Wert einnimmt. Sollen beispielsweise zwischen (den dargestellten Leitkurven der Schablone drei Zwischenkurven ermittelt werden, so nimmt i nacheinander die Werte 1/4, 1/2, s/4 ein.
  • Der gesuchte Wert y errechnet sich also aus den Ordinaten y1, y2, y3 ,und i. Da y1, y2 und y3 laut Voraussetzung Punkte einer Parabel sind, lüßt sich die Gleichung für y (ausgehend von der Parabeilgrundigloichung y = a + b x + c x2) in .die Form bringen y = y1 ' f1 (i) + y2 ' f2 (i) + y3 ' f3(')- (i) Zur Lösung,dieser Gleichung mit mechanischen Mitteln werden zunächst die beiden ersten Gliieder zusammengefaßt mittels eines Hilfspunktes o zu einer Größe yC (f1 (2) + f2 (2)) - y1 - f 1 (2) + y2 - f2 (2) (2) Hierzu kann -eine in Fig.5 schematisch dargestellte Anordnung benutzt werden, welche yo durch Interpolation ermittelt.
  • In Fig. 5 ist auf .einer Schiene 32 ein Schieber 61 angeordnet, der mittels eines Fahrstiftes 62 auf den Punkt 2 der Leitkurre K2, also auf die Ordinate y2, eingestellt wird. Ein weiterer Schieber 63 mit Faihrstift 64 wird auf den Punkt i der Leitkurve K1, d. h. auf die Ordinate y1, eingestellt. Auf einem dazwischenliegenden Schieber 65 ist erin doppelarmiger Hebel 66 gelagert, der auf beiden Seiten über Stäbe 67 und 68 mit den Schiebern 61 und 63 in Verb in@dung steht.
  • Die Längen der Hebel und Stäbe und die Lage der Gelenkpunkte sind so gewählt, daß die Stäbe stets einander parallel laufen und -daß durch ,die Ver!bin:durngslinde der Punkte 69, 70; 71 stets zwei ähnliche Dreiecke entstehen. Dann ergibt sich für den Punkt o in Fig.4 die Beziehung Damit die Voraussetzung gemäß Gleichung 2 erfüllt wird, muß P : q = f2 (t) = fi (t7 (3) gemacht werden. Man erhält dann nämlich wieder oder y0(fi(-t# +f2(Z/)-yi-fi(t# +y2-f2f' Damit sich der Gelenkpunkt 70 und mit ihm der Schieber 65 jeweils auf den Hilfspunkt o einstellt, ist also für jeden Interpolierwert i nur das Verhältnis der Arme p : q des Hebels 66 unter Beibehaltung der Ähnlichkeit der beiden Dreiecke entsprechend zu wählen. Durch geeignete Verschiebung des Gelenkpunktes 70 auf dem Schieber 65 und eine andere Wahl der Länge der Stäbe 67 und 68 läßt sich das auf einfache Weise erreichen.
  • Die Gleichung (I) geht nach Gleichung (2) über in y - y0 (f l (Z +f2(Z7) + .y3 - f 3 l Die mathematische Ableitung ergibt, daß das dritte Glied der Gleichung (I) in Wirklichkeit negativ ist, so daß für die Ordinate y folgende Beziehung gilt: y-y0# (fi(27+f2(t@)-y3-f3f# (4) Falls die Punkte I, 2 und 3 auf einer Parallelen zur Abszisse liegen, d. h. y1 = y2 = y3 ist, so muß auch y = y1 werden. Es muß also stets sein: fi(Z)+f2(Z@-f3(Z'=I.
  • Damit geht die Gleichung (4) über in y-Yo'(I+f3f)-y3'f3(Z)- (4 a) Das negative Vorzeichen des zweiten Gliedes besagt, daß y durch Extrapolation zu ermitteln ist.
  • Hierzu kann die in Fig. 7 schematisch dargestellte Einrichtung benutzt werden, in der 65 der auf die Hilfsgröße 3,0 bzw. auf den Punkt o eingestellte Schieber und 72 ein weiterer, mit dem Fahrstift 8 i auf den entsprechenden Punkt 3 der Leitkurve k3 eingestellter Schieber ist. An beiden Schiebern 65, 72 sind parallele Hebel 73, 74 angelenkt Die Enden derselben sind durch einen dritten Hebel 75 gelenkig verbunden, dessen freies Ende 76 mit den beiden Anlenkpunkten 77, 78 auf einer Geraden liegt, so daß wiederum zwei ähnliche Dreiecke entstehen (vgI. Fig.6).
  • Bezeichnet man die Lage des Stabes 73 mit 13, die des Stabes 74 mit t, und wird der Stab 75 durch den Gelenkpunkt 79 in die Strecken 1,, und r unterteilt, so gilt für das freie Stabende 76 unter Berücksichtigung der Ähnlichkeit der beidenDreiecke dieBeziehung Damit die Voraussetzung gemäß Gleichurig (3 a) erfüllt wird, muß oder r = f3 (Z@ 1. gemacht werden.
  • Bei der Bemessung der Stäbe 73 und 74 ist ferner jeweils die Ähnlichkeit der beiden Dreiecke zu berücksichtigen. Es muß also sein Bei der Einstellung anderer Interpolierwerte i sind also jeweils auch die Stablängen so zu ändern, -daß die beiden Gleichungen 6 und 7 erfüllt werden. Das ist beispielsweise dadurch möglich, daß die Stablängen t und r oder t und 12 unter Beibehaltung der Ähnlichkeit der Dreiecke entsprechend gewählt werden.
  • Nach vorstehendem stellt sich somit der Endpunkt 76 des Stabes 7 5 von selbst auf den gesuchten Punkt-- (Fig. 3) ein, und er zeichnet für jeden Interpolierwert i beim Verschieben des Schlittens 32 in Richtung der Leitvorschu'bbewegung L die gesuchte Zwischenkurve Z, wenn das Interpolationssystem gemäß Fig.5 und das Extrapolationssystem gemäß Fig.7 in der beschriebenen Weise zusammenarbeiten. Das Stabende 75 kann daher unmittelbar denTaster steuern, welcher seinerseits, ähnlich wie der Taster gemäß dem Hauptpatent, mittels einer 1 ullkontaktschaltung .die Steuerung der Tastv orschubbewegung entsprechend vornimmt.
  • In Fig. 8 ist ein Beispiel gezeigt, wie die Vorrichtung zur Interpolation entlang der in Fig.3 dargestellten Ouerkurve (Parabel) ausgeführt «-erden kann. Der Schlitten 32 ist als Führungsschiene für die darauf in Richtung der Tastvorschubbewegung T (Fig. 2) verstellbaren Schieber ausgebildet. Er kann zu diesem Zweck mit seitlichen Schneiden versehen sein, auf denen die einzelnen Schieber 6r, 63, 65, 72 z,weckrnäßiig mittels eingekerbter Rallen 82 geführt sind. Mit Vorteil wird für diese Schieber eine Dreieckform gewählt und ihre Anordnung in der Weise getroffen, so daß die an ihnen befestigten Fahrstifte 62, 64, 8 1 auch auf sehr eng nebeneinander liegende Leitkurven K1, K2, K3 eingestellt werden können, ahme daß sich die Schieber dabei gegenseitig stören.
  • Der von der mittleren Kurve K2 mittels des F.ahrsti@ftcs62 gesteuerte Schieber6r liegt zweckmäßig unterhalb der Schiene 32, wobei die eine seiner Laufrollen 82 zwischen den Laufrallen des Schiebers 65 vorgesehen sein kann. Gegebenenfalls können die beiden Fahrstifte 64 und 8 1 auch an nach der Mitte zu ausladenden Armen sitzen, so daß noch eine weitere gegenseitige Näherung der Fahrstifte möglich ist .als beim dargestellten Beispiel. Zweckmäßig erhält der auf der Unterseite des Schlittens 32 laufende Schieber 61 einen seitlichen Vorsprung für den Anlenkpunkt 69 .des Stabes 67, der zu der eine geradliini:ge Interpolation zwischen den Kurven Ki und K2 vornehmenden Gruppe von Übersetzungsgliedern gehört.
  • Für,diese in Fig. 5 schematisch dargestellte Gruppe von üb@ersetzungselementen und für die eine Extrapolation vornehmende Gruppe von Übersetzungselementen, wie sie .in Eig. 7 schematisch dargestellt ist, ist bei der praktischen Ausführung gemäß Fi:g. 8 ein gemeinsamer Schieber 65 vorhanden, der sich auf den Hilfspunkt o einstellt und @die für die Extrapolation erforderliche Hilfskurve beschreibt, wenn der Schlitten 32 in Richtung der Leitvorschub bewegung L über die Schablone geführt wird. Dementsprechend sind auf dem Schlitten 65 die Anlenkpwnkte 70 und 77 für die beiden Hebelwerke angeordnet, welche durch flache, zum Einstellen der verschiedenen Interpodierwerte i zweckmäßig mit entsprechenden Bohrungen oid. dgl. versehene Lineale gebildet sein können. Die Lineale 66, 67 und 68 tragen .dabei die Bohrungen :in solchem Abstand und in einer derartigen Anordnung, daß für die verschiedenen in Frage kommenden Interpolierwerte i unter Beibehaltung der Ähnlichkeiten der in Fig. 4 und 6 Üargesbellten Dreiecke die Gleichungen (3), (6) und (7) erfüllt werden. Zum Umsetz-en können dabei an den Punkten 69, 70, 71, 77 und 79 geeignete Steckstifte bzw. Bolzen ad. d@gl. vorgesehen sein.
  • Am Ende 76 des Lineals 75 ist der Taster 83 angelenkt, der ein Formeines doppelarmigen, um eine am Schlitten 32 feste Achse 84 schwenkbaren Hebels mit seinem freien Ende die beiden ebenfalls am Schlitten. 32 in geeigneter Weise befestigten Kontakte 85, 85' für Rechts- und Linkslauf des @die Tastvorschubbewegung steuernden Motors bietätigt, bis die Reliativlage des Schlittens 32 zu den Kurven K1 und K2 dem jeweils zu ermittelnden Punlzt der Übergangskurve. Z entspricht.
  • In Fig. 9 ist gezeigt, wie .der SCh.litten 32 in Richtung der Tastvorschubbewegung T an der Brücke 27 geführt werden .kann. Um für die Laufrallen 82 und die Fahrstifte 6@2, 64 und 81 genügend Spielraum zu lassen, ist der Schlikten 32 an seinen Enden mit beiderseitigen Ansätzen 86 versehen, die ähnlich wie diie verschiedenen Schieber mittels Rollen 87 ,an Innenschneiden oder sonstigen Laufflächen der durch die Schienen 27 igebildeten Brücke geführt sind.
  • Die Art der Schlitten und der Schieberführu ng sowie die Formgebung der Schieber und dies Tasters kann vom -darges:tellten Beispie@l weitgehend abweichen, ohne daß dadurch die Erfindung berührt wird.
  • Ion Ausführungsbeispiel werden zur Interpolation drei !benachbarte Leitkurven. der Schablone herangezogen. Es ist aber auch möglich, mehr als drei Leitkurven zur E.rmnttlung der Krümmung der Querkurve zu benutzen, falls diese mit besonders hoher Genauigkeit gefordert wird. Die Interpolation längs @derselben kann @dabei in ganz analoger Weise erfolgen..

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Steuerung des Werkzeugs einer Kopiermaschine, insbesondere Kopierfräsmaschine, zum Herstellen von Kurvenkörpern nach einer Reihe von den Querschnitten ,des Körpers entsprechenden Leitikurven, bei der der Taster auf zwischen ,den dargestellten Leitkurven liegenden Übergangskurven durch :eine benachbarte Leitkurven abtastende Interpalationsvorrichtung beeinflußt wird, nach Patent 767 543, dadurch gekennzeichnet, daß die Interpal.atiansvarrichtung jeweils unter dem gleichzeitigen Einfluß mindestens dreier benachbarter Leitkurven steht, edieren einander entsprechendePunkte längs einer durch diese Punkte annähernd bestimmten Querkurve, z. B. einer Parabel, und über von dieser abhängige Übersetzungshebel den Taster beeinfluissen.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ,d.aß die Interpolationsvorrichtung aus zwei Gruppen von nach Art ähnlicher Dreiecke angeordneten und dem eingestellten Interpalatianswert entsprechend einstellbaren Ü'bersetzungshebeln besteht, deren erste Gruppe durch geradliinige Interpolation zwischen zwei benachbarten Leitkurven (I1, ILS) eine Hilfskurve (o) liefert und deren zweite Gruppe die gesuchte Übergangskurve (Z), nach der der Taster (83) gesteuert wird, durch geradlinige Extrapolation zwischen dieser Hilfskurve (o) und der dritten sich anschließenden Leitizurve (Ii.) ermittelt.
  3. 3. Steuerung nach den Ansprüchen z i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einegeradlinige Interpolation vornehmende Gruppe von Übersetzungselementen aus i zwei parallelen, an je einem durch einen Fahrstift (62, 64j gesteuerten Schieber (6r, 63) angelenkten Linealen (67, 68) besteht, deren freie Enden mit einem frei beweglichen Schieber (65) über einen doppelarmigen Hebel (66) gelenkig verbunden sind, dessen Drehachse (7o) auf diesem Schieber (65) derart angeordnet i ist, daß die Gelenkpunkte des Hebelsystems ähnliche Dreiecke einschließen.
  4. 4. Steuerung nach den Ansprüchen z i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die C eine geradlinige Extrapolation vornehmende Gruppe von Übersetzungselementen aus einem doppelarmigen Hebel (75) besteht, dessen eines Ende den Taster (83) steuert und dessen anderes Ende mit dem dritten, von einem Fahrstift (8r) geführten Schieber (72) durch ein Lineal (73) gelenkig verbunden ist, während die Schwenkachse (79) dieses doppelarmigen Hebels (75) über ein zu dem ersterwähnten Lineal (73) paralleles Lineal (74) am frei beweglichen Schieber (65) derart angelenkt ist, daß die Gelenkpunkte des Hebelsystems in.einanderliegende ähnliche Dreiecke bilden.
  5. 5. Steuerung nach den Ansprüchen r bis 4, bei der die Interpolationsvorrichtung von einem die Leit und die Tastvorschubbewegung des Werkstückes gegenüber dem Werkzeug mitmachenden Schlitten getragenwird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber dreieckig ausgeführt und einige von ihnen oberhalb, die anderen unterhalb des als Führungsschiene ausgebildeten Schlittens (3-2) angeordnet sind, an dem sie mittels Rollen (82) auf Schneiden geführt sind.
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