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DE755108C - Vorrichtung zum Giessen von Stereotypplatten - Google Patents

Vorrichtung zum Giessen von Stereotypplatten

Info

Publication number
DE755108C
DE755108C DESCH119688D DESC119688D DE755108C DE 755108 C DE755108 C DE 755108C DE SCH119688 D DESCH119688 D DE SCH119688D DE SC119688 D DESC119688 D DE SC119688D DE 755108 C DE755108 C DE 755108C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
melting
casting
kettle
pot
tilting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH119688D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Rheinganz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schnellpressenfabrik Frankenthal Albert and Cie AG
Original Assignee
Schnellpressenfabrik Frankenthal Albert and Cie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schnellpressenfabrik Frankenthal Albert and Cie AG filed Critical Schnellpressenfabrik Frankenthal Albert and Cie AG
Priority to DESCH119688D priority Critical patent/DE755108C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE755108C publication Critical patent/DE755108C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Gießen von Stereotypplatten Um auch für kleinere Betriebe Gießwerke zur Herstellung von Stereotypplatten zu schaffen, hat man Gießwerke entwickelt, die einen Schmelzkessel aufweisen, der in die Gießstellung gekippt werden kann. Die Gießform und der Gießkessel sind so zueinander angeordnet, daß in der Gießstellung der Gießmund des Schmelzkessels fest an der Eingußöffnung der Gießform anliegt und der Guß der Stereotypp:lat:te unter dem Druck der 1liIetallsäule im Gießkessel sich vollziehen kann. So ist ein Gießwerk bekannt, das Siereotypplatten mit einem Anguß herstellt und ein Gießwerk, das Stereotyp:platten ohne einen Anguß gießt, die, wie bei den großen Gießwerken mit ortsfestem Gießkessel, unmittelbar in die Druckmaschine genommen werden können.
  • Diese Gieß-,verke, die auch Kippgieß-,verke oder Kipper genannt werden,, sind, da für kleinereBetriebe bestimmt, in ihrerLeistung, d. h. hinsichtlich dem Inhalt des Schmelzkessels, beschränkt; größere Gießwerke aber, z. B. solche mit einem ortsfesten Schmelzkessel, sind`zu teuer und unwirtschaftlich.
  • Nun gibt es aber auch Betriebe, bei denen es zweifelhaft erscheint, ob die Kipper für sie noch ausreichen. Es kommen übrigens Fälle vor, in denen bei Kippgießwerken rasch nacheinander ein-. größere Anzahl von Stereot-,Ipplatten gegossen werden müssen, der Kesselinhalt dafür aber nicht ausreicht; beim -Nachwerfen von Platten in den Schmelzkessel kann. aber die Gießtemperatur nicht gehalten werden, so da.ß man deswegen gezwungen ist, Pausen einzulegen, bis die Gießtemperatur wieder erreicht ist. Es könnte zwar die Heizung verstärkt oder eine zusätzliche Heizung genommen werden; doch würden diese Maßnahmen die Pausen nur geringfügig verkürzen, keineswegs jedoch die störenden Unterbrechungen im Gießen wegschaffen können. Auch würden diese Maßnahmen z. B. bei elektrischer Heizung, die wegen besserer N@'ä rmeausnutzung im Innern und im Schmelzbad des Schmelzkessels selbst angeordnet ist, eine Verringerung der Aufnahmefähigkeit des Kessels ergeben, oder es müßte zum Ausgleich eine Vergrößerung des Kessels vorgenommen werden, die aber auch nicht erwünscht ist.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die genannten Gießwerke mit kippbar angeordneten Schmelzkesseln, bei denen die Gießform in Gießstellung an den Schmelzkesseln anliegt, einen größeren Verwendungsbereich zu geben. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß dem Gießwerk ein nur zum Schmelzen des 1,letalls dienender Kessel zugeordnet wird, aus dem der Schmelzkessel des Kippgießwerkes oder der Kippgießwerlte; beliebig gespeist -,verden kann.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung kann der Schmelzkessel der Kippgießwerke seine Größe behalten. Es kann in ihm die ihm zukommende 1-Ienge Metall geschmolzen und mit dem Gießwerk bei keiner erhöhten Anforderung in einfacher Weise gearbeitet werden. Bei einer erhöhten Anforderung jedoch wird der zusätzlich angeordnete Schmelzkessel mit in Benutzung genommen, so daß nach Verbrauch des im Schmelzkessel des jeweiligen Kippgießwerkes befindlichen Metalls das im zusätzlichen Kessel befindliche flüssige Metall in den Schmelzkessel des Gießwerkes übergeführt wird und dort sofort vergossen werden kann. Es kann aber auch die Überführung eines beliebigen Teiles des flüssigen Metalls und auch zu beliebiger Zeit erfolgen. Das Kippgießwerh selbst braucht für keine größere Schmelzleistung, als für den gewöhnlichen Bedarf erforderlich ist, gewählt zu werden. Hierdurch wird einerseits an Wärme gespart, da keine größere Menge Metall, als jeweils erforderlich ist, geschmolzen zu werden braucht, andererseits können die Anschaffungskosten gering gehalten werden.
  • Ferner hat die Erfindung noch den besonderen Vorteil, den Kippgießwerken eine größere Verwendung z. B. in größeren Betrieben zu ermöglichen. Es ergibt sich eine bessere Verteilung der Anheizungszeit, Flüssighaltung und Verteilung des Gießmetalls.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise, und zwar mit zwei dem Schmelzkessel zugeordneten Kippgieß-,verken, veranschaulicht. Es stellen dar Abb. i eine Vorderansicht, Abb. 2 eine Seitenansicht des Kippgießwerkes in der Ruhestellung und Abb. 3 eine Seitenansicht des Kippgießwerkes in der Gießstellung.
  • Zwischen den Kip-pgi,eßu-erl;en A und B ist eine dem Niederschmelzen von Metall dienende Vorrichtung C angeordnet. Die Kippgießwerke A und B bestehen aus einem verschwenkbaren Schmelzkessel i (Abb. 2, 3), der mit einer aus dem Gießkern z und der Gießschale 3 bestehenden Gießform zuisammenarbeitet, und zwar in der Weise, daß beim Kippen des Schmelzkessels i in die Gießstellung (Abb. 3) die Gießform sich schließt und der Gießmund @ des Schmelzkessels i sich auf die Einfüllöffnung .f der Gießform legt. Der Gießmund 5 ist durch einen Schieber 6 geschlossen, der durch das Verschwenken eines Hebels 7 nach oben geöffnet wird und dem flüssigen Metall den Weg in die Gießform freigibt. -Nach dem Schließen des Gießmundes 5 durch den Schieber 6 beim Herabdrücken des Hebels 7 wird der Schmelzkessel i in die Ruhestellung zurückgeschwenkt, wobei die Gießform sich öffnet und die gegossene Stereotypplatte 8u zum Wegnehmen von dem Gießkern 2 freige,legt wird (Abb. 2). Der Schmelzkessel i ruht auf einer verschwenkbaren Achse 8, die in den Gestellseitenwänden io, i i gelagert ist. Die Gießschale 3 ruht mit Rollen 13 in Schlitzen 12 der Seitenwände io, i i, ist durch ein Gelenk 14 an dien Schmelzkessel i angelenkt und wird über ein Gestänge 15 durch einen auf einer Achse 18 befestigten umlegbaren Hebel i9 nach links oder rechts bewegt, wodurch der Schmelzkessel i um die Achse 8 verschwenkt und die Gießform gleichzeitig entweder geöffnet oder geschlossen wird. An Stelle des Handhebels ig zum Kippen des Schmelzkessels i und zum Öffnen und Schließen der Gießform kann auch ein Motor verwendet werden. Ein zweckmäßig in seiner Drehrichtung umkehrbarer Motor 20 treibt über einen Trieb 21 eine Schnecke 22 und diese ein auf der Achse 18 sitzendes Schneckenrad 23. Angelassen wird der Motor 2o durch Druckknöpfe, von denen z. B. der Druckknopf 24 die Bewegung des Schmelzkessels i in die Gießstellung und der Druckknopf 25 das Zurückschwenken des Schmelzkessels i in die Ruhestellung vermittelt. ;eben diesem Motorischen Antrieb wird man den auf die Achse 18 aufsteckbaren, strichpunktiert gezeichneten Hebel ig belassen, um gegebenenfalls auch nur mit dem Handantrieb arbeiten zu können.
  • Der Schmelzkessel i ist mit einer E.inwurföffnung 28, mit einem bei zu hoher Gießtemperatur auf die Heizung wirkenden Maximalausschalter 29 und einem Abzugrohr 30 für die im Kessel sich entwickelnden Dämpfe versehen.
  • Die Vorrichtung C besteht aus einem Schmelzkesse132, der vorteilhaft erhöht angeordnet ist, damit das flüssige Metall frei in die Schmelzkessel i der Kippgießwerke A, B überfließen kann. In dem Boden 33 des Schmelzkessels 32 ist für jedes Kippgießwerk A, B je eine Öffnung 34 vorgesehen, an die sich ein Rohr 35 anschließt, das über die Ummantelung 36 des Schmelzkessels 32 hinausreicht und als Verlängerung einen in die Höhe schwenkbaren Auslauf 37 hat, der in niedergeklapptem Zustande über der Einfüllöffnung 28 des Schmelzkessels i endet.
  • Die Öffnung 34 ist durch ein Ventil 38 absperrbar, dessen Spindel 39 über den Kessel 32 hinausragt und mit einem Hebel 4o derart verbunden ist, daß durch ein Heben des Hebels 4o das Ventil 38 gelüftet und so die Öffnung 34 freigegeben wird. Der Hebel 40 ist außerdem frei drehbeweglich angeordnet. Über der Spindel 39 ist ein Handrad 41 vorgesehen, durch das ein Druck auf das Ventil 38 ausgeübt werden kann. An dem Rohr 35 wird vorteilhaft ein Kanal zur Aufnahme einer Heizung vorgesehen. Der Schmelzkessel 32 ist mit einem Pyrometer 43 ausgestattet. Die Abzugrohre 3o der Schmelzkessel i der Kippgieß.werke A und B schließen sich vorteilhaft an die über dem Schmelzkessel 32 befindliche, den Kessel verschließende Haube 44 an, die mit einem Abzugrohr 45 versehen ist und eine mit einem Deckel 47 verschließbare Einwurföffnung 48 hat. Wenn es erforderlich ist, wird ein Trittbrett 49 vorgesehen.
  • Bei dem Schrne@lzkessel 32 ist elektrische Heizung angenommen. Der Schmelzkessel ist dieser Heizung entsprechend - ausgebildet und der Kesselmante136 mit den erforderlichen Öffnungen versehen. Erhält der Kessel 32 eine andere Heizung, so sind die für jeweilige Heizung erforderlichen Einrichtungen zu treffen. Auch wird die Isolierung der jeweiligen: Heizungsart entsprechend ausgebildet. Die Schmelzkessel i, 32 können mit einer unter sich gleichen oder mit verschiedenartiger Heizung ausgerüstet sein, z. B. elektrischer Heizung, Gas-, Kohlen- oder Ölfeue,rung.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Gießen von Stereotypplatten, dadurch gekennzeichnet, daß einem oder mehreren Kippgießmnerken (A, B) mit verschwenkbarem Schmelzkessel (i) noch ein gesonderter, nur dem Niederschmelzen von Stereometall dienender Schmelzkessel (32) zugeordnet ist, aus dem geschmolzenes Stereometall in die Schmelzkessel (i) der Kippgießwerke übergeleitet werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Schmelzkessels (32) höher liegt als die Einfüllöffnung (28) des Schmelzkesisels (i) und mit absperrbaren und teilweise hochklappbaren Metallauslaufleitungen (35,37) versehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaufleitung (35, 37) durch ein Ventil (38) abschließbar ist, dessen Ventilspindel (39) über die Oberkante des Schmelzkessels (32) hinausrägt und dort mit einem Hebel (40) in Verbindung steht, durch den: die Spindel (39) gehoben und gesenkt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Schmelzkesseln (i) vorgesehenen Abzugleitungen (30) für die Metalldämpfe in die mit einem Abflußrohr (45) versehene Haube (44) des Schmelzkessels (32) münden. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche, Patentschriften Nr. 3o8 653, 542 669', 618 630.
DESCH119688D 1939-12-19 1939-12-19 Vorrichtung zum Giessen von Stereotypplatten Expired DE755108C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH119688D DE755108C (de) 1939-12-19 1939-12-19 Vorrichtung zum Giessen von Stereotypplatten

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DESCH119688D DE755108C (de) 1939-12-19 1939-12-19 Vorrichtung zum Giessen von Stereotypplatten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE755108C true DE755108C (de) 1954-01-18

Family

ID=7451217

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH119688D Expired DE755108C (de) 1939-12-19 1939-12-19 Vorrichtung zum Giessen von Stereotypplatten

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DE (1) DE755108C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE308653C (de) *
DE542669C (de) * 1925-09-20 1932-01-29 Wood Newspaper Mach Corp Vorrichtung zum Giessen von halbzylindrischen Stereotypplatten
DE618630C (de) * 1932-03-04 1935-09-12 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Vorrichtung zum Giessen von Stereotypplatten

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE308653C (de) *
DE542669C (de) * 1925-09-20 1932-01-29 Wood Newspaper Mach Corp Vorrichtung zum Giessen von halbzylindrischen Stereotypplatten
DE618630C (de) * 1932-03-04 1935-09-12 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Vorrichtung zum Giessen von Stereotypplatten

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