DE7522272U - Poroeses mundstueckbelagpapier - Google Patents
Poroeses mundstueckbelagpapierInfo
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Description
DEUTSCHE BENKERT GMBH & CO KG, 4690 Hern« 1,
Industriegelände
"Poröses Mundstückbelagpapier"
Die Erfindung betrifft ein in definierten Zonen porös
gemachtes ^Zigarettenmundstückbelagpapier beliebiger Qualität
und Ausführung, dessen Breite mindestens der Länge eines zu belegenden Zigarettenmundstückes entspricht und dessen
Länge das Vielfache der Breite ausmacht, wobei eine oder mehrere poröse Zonen, die in Längsrichtung des Papiers angeordnel·
sind, das Papier und seine gegebenenfalls vorgesehene Beschichtung durchsetzen.
Die Erfindung bezieht sich auf Zigarettenraundstückbelagpapiere
für Filterzigaretten, die durch ihre porösen Zonen die Durchmischung des Rauches mit Luft zulassen.
Naben dem Einsatz von nikotinarmen Tabaken oder nikotinfreien
Zusätzen führt die Zumischung von Luft zu einer Herabsetzung der Schädlichkeit des Zigarettenrauches, weil
die vom Raucher eingesaugten schädlichen Bestandteile, z.B. Nikotin, Teer und Kohlenmonoxyd, in ihrer anteiligen Menge
herabgesetzt werden.
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In der Regel hat ein solches Zigarettenmundstückbelagpapier eine Breite, die der zu belegenden Länge von zwei
Zigarettehmundstücken entspricht. Dies beruht auf der Arbeitsweise moderner Zigarettenherstellungsmaschinen,
welche zunächst die doppelte Länge des Mundstückes belegen und danach diese Länge in zwei Mundstücke unterteilen.
Solches Zigarettenmundstückbelagpapier kann weiß sein, trägt aber häufig eine Imitation, die seiner Oberfläche
■ z.B. das Aussehen von Kork gibt und kann darüberhinaus
zusätzlich beliebige Schmucklinien oder andere Ornamente tragen.
Beim Ansaugen des Rauches zieht derRaucher zusätzlich Luft an, welche durch die porösen Zonen des Zigarettenmundstückbelagpapiers
und durch ein darunter liegendes poröses Filterumhüllungspapier strömt, um sich dann im
Filter mit dem Rauch zu mischen. Das einwandfreie Funktionieren dar Luftzumischung bedingt demnach, da3
die porösen Zonen des ^Zigarettenmundstückbelagpapiers und die öffnungen des porösen Filterumhüllungspapiers
r t offen bleiben.
Es sind seit langem perforierte Zigarettenmundstückbelagpapiere bekannt. Insbesondere ist ein Zigarettenmundstückbelagpapier
bekannt, das eine oder mehrere Reihen von aufeinanderfolgenden Löchern (Perforationen) aufweist, die
z.B. wie die Perforationen von Brfef marken erzielt werden. Kennzeichnend ist dafür die vorgegebene und unveränderliche
Größe, Anzahl und Anordnung der Perforationen. Mehrere in Längsrichtung des Papiers verlaufende Reihen von Perforationen
werden meistens in geringem Abstand nebeneinander so angebracht, daß sie von dem ihnen zugeordneten
Rand des Zigarettenmundstückbelagpapiers durch einen Rand-
streifen getrennt sind, der keine Perforationsreihen aufweist.
Eine solche Perforation ist im übrigen sowohl durch mechanische Verfahren, als auch durch die Anwendung von Laser-Strahlen
zu erreichen.
Normalerweise, d.h. bei Verw-endung von nicht perforiertem C Zigarettenmundstückbelagpapier, wird mit einer vollflächigen
Klebstoffbeschichtung auf dem Zigarettenmundstückbelag gearbeitet, um die Verbindung zwischen Tabakstrang und
Zigarettenfilter herzustelen. Einer der Nachteile des vorbekannten
perforierten Zigarettenmundstückbelagpapiers der bezeichneten Ausbildung besteht darin, daß durch seine
Perforationen Klebstoff hindurchtreten kann. Diese Klebstoffbestandteile
geraten an Maschinenpartien, welche notwendigerweise den Belag berühren. Dort führen sie schnell
zu Störungen, welche die Produktion stoppen. Das ist nicht tragbar, weil moderne Automaten mit großen Produktions·
geschwindigkeiten z.B. bis zu A.000 Zigaretten pro Minute arbeiten.
Darüberhinaus ist das Zusammenkleben der hergestellten
Filterzigaretten zu befürchten. Das führt bei der anschliessenden Verpackung der Zigaretten zu erheblichen Störungen.
Oder die hergestellten Filterzigaretten werden vollkommen unbrauchbar.
Allerdings können diese Nachteile der bei Verwendung von perforierten ZigarettenmundstUckbelagpapieren der oben beschriebenen
Ausführung vermieden werden. Dazu dienen Leimwalzen, welche den Leim nur auf einen Bruchteil der Breite
des Zigarettenmundstückbelagpapiers auftragen und dabei die Lochreihen aussparen.
Das bekannte perforierte Zigarettenmundstückbelagpapier
hat jedoch den Nachteil, daß die Durchmischung des Zigarettenrauches mit Luft aufgrund der relativ großen Löcher
inhomogen und nicht vollständig ist und damit der Wirkungsgrad der Herabsetzung der schädlichen Rauchbestandteile
nicht voll befriedigt.
Es ist darüberhinaus in vielen Fällen unerwünscht, die
Beimischung von Luft zum Rauch im Filter für den Raucher aufgrund der optisch deutlich erkennbaren Löcher im
Zigarettenmundstückbelagpapier ersichtlich zu machen.
Es hat sich auch gezeigt, daß bei einer gegebenen Durchlässigkeit des Filterumhüllungspapiers eine sehr starke Verminderung
dieser Durchlässigkeit nach dem Anbringen des ZigarettenmundstUckbelagpapiers eintritt. Der Grad dieser
Verminderung und damit der Wirkungsgrad der Luftzumischuiig
zum Zigarettenrauch ist außerdem trotz gleicher Perforationen u.U. stark unterschiedlich.
Deshalb sind Zigarettenmundstückbelagpapiere entwickelt worden, bei weichen die Frischluft durch eine Vielzahl
mikroskopisch kleiner Löcher zugeführt wird und damit eine intensivere Durchmischung des Rauches und ein größerer
Wirkungsgrad bei der Herabsetzung des Anteils an schädlichen Bestandteilen im Rauch erzielt wird.
Bekannt ist insbesondere ein Zigarettenmundstückbelagpapier,
das vollflächig porös ist und bei dem die Porosität durch die Verwendung eines vollflächig porösen Basispapiers erreicht
wird. Ein solches Papier hat eine mit dem Mikroskop feststellbare grobmaschige Struktur, ist daher für Luft
durchlässig. Allerdings ergeben sich erhebliche Schwierigkeiten bei derVerarbeitung und Beschichtung solcher Papiere.
Vom Basispapier vollflächig poröse Zigarettenmundstückbelagpapiere
besitzen zwangsläufig eine rauhe, unebene Oberfläche, durch die Beschichtungen, insbesondere die Erreichung eines
Korkimitationseffektes, und Aufdrucke von Streifen und Ornamenten nicht die gewünschge optisch einwandfrei geschlossene
Oberfläche ergeben. Die aus solchen Papieren hergestellten Zigarette/unundstUckbelägo machen deshalb einen
qualitativ minderwertigen Eindruck.
Je nach Zigarettentype ist es überdies notwendig, die Luftdurchlässigkeit
des Belagpapieres zu variieren. Ist man jedoch auf die Verwendung eines vollflächig porösen Basispapiers
angewiesen, so erfordert eine solche Variation eine Rezeptänderung bei der Papierherstellung oder eine
Änderung der Papiermaschineneinstellung. Dies zwingt zur Abnahme relativ großer, papiermaschinengerechter Mengen
an ZigarettenmundstUckbelagpapier einer bestimmten \ Porosität und diese Mengen sind häufig zu groß, ue. sie
j für eine bestimmte Zigarettentype vollständig abzusetzen.
überdies sind zur Erzeugung vollflächig poröser Basispapiere
für ZigarettenmundStückbelag Spezialrohstoffe
v notwendig, die wesentlich teurer sind als herkömmliche
Rohstoffe.
Schließlich ist, bedingt durch den Herstellungsprozeß solcher Basispapiere, die Abweichung in der Porosität
sowohl innerhalb einer Charge als auch zwischen verschiedenen Chargen so groß, daß sie u.U. den Einsatz eines
solchen Materials stark beeinträchtigt.
Die Gefahr des Durchschlagene von Leim mit den oben beschriebenen Nachteilen läßt sich bei einem vollflächig
porösen ZigarettenmundstUckbelagpapier nicht vermeiden, — so daß bei diesen Papieren stets die hierfür eingangs
11 Il
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C t S
beschriebenen Nachteile auftreten. I
Das poröse Zigarettenmundstückbelagpapier führt darüber-. hinaus zu weiteren Verarbeitungsschwierigkeiten, weil das
Zigarettenmundstückbelagpapier in den Zigarettenautomaten z.T. mit Hilfe von Vakuum geführt und transportiert wird.
Dieses Vakuum läßt sich bei einem porösen Ligarettenmundstückbelagpapier
nicht oder nur schwer aufrecht erhalten ι und das Zusammenbrechen des Vakuums führt zu Produktionsstörungen.
Abgesehen von diesen Schwierigkeiten ist aber auch die Wirkung der Luftzumischung zum Rauch nicht reproduzierbar. Es
zeigen sich vielmehr auch hier starke Unterschiede.
Es sind bereits Versuche zur elektroerosiven Behandlung von Zigarettenmundstückbelagpapieren mit dem Ziel unternommen
worden, durch Funkenerosion den Belag porös zu machen. Die so erzielte Porosität unterscheidet sich von den gestanzten
oder durch Laser-Strahlen erzielten Perforationen der eingangs als bekannt vorausgesetzten Zigarettenmundvstückbelagpapiere
im wesentlichen dadurch, daß die Größe der Löcher erheblich geringer ist und ihre Größe und ihre Abstände
unregelmäßig ausfallen. Tatsächlich kann mit der Hochspannungsfunkenerosion eine Porosität erzielt werden,
welche eine Intensität der Durchmischung des Rauches mit Luft ermöglicht, die dem im Basispapier vollflächig porösen
Zigarettenmundstückbelagpapier im wesentlichen entspricht.
Es hat sich allerdings gezeigt, daß die Verarbeitungsschwierigkeiten
und die Schwierigkeiten bei der Erzielung reproduzierbarer Wirkungsgrade solcher Papiere im wesentlichen
— dieselben sind, wie sie oben für den porösen Belag be-
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schrieben wurden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs be-,
schriebene perforierte Zigarettenmundstückbelagpapier
dahingehend zu verbessern, daß seine Perforationen praktisch für den Raucher nicht ersichtlich sind und dennoch
ein befriedigender Wirkungsgrad bei der Herabsetzung der schädlichen Bestandteile des Zigarettenrauches durch die
O Luftzumischung erreicht wird.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Perforationen als Hochspannungsfunkenerosionen ausgebildet
und in unregelmäßigen Abständen voneinander, jedoch auf eine oder mehrere Zonen beschränkt sind, deren Länge
der Länge des Papiers und deren Breite einem konstanten Bruchteil des TJPapiers entspricht, der von beiden Rändern
des Papieres durch nicht poröse Randstreifen getrennt ist.
Die Zonenanordnung der Hochspannungsfünkenerosionen ermöglicht
es, z.B. mit den eingangs beschriebenen Leimwalzen die Zonen auszusparen und dadurch das Durchschlagen von Leim
und die damit verbundenen Nachteile zu vermeiden.
Die Ausbildung der Perforationen als Hochspannungsfunkenerosionen
ermöglicht eine sehr weitgehende Verkleinerung der Öffnungen. Dadurch wird die Luftzumischung intensiver
und der Wirkungsgrad der Herabsetzung der schädlichen Bestandteile des Zigarettenrauches wird wesentlich verbessert.
Außerdem ergibt sich die Möglichkeit, die Porosität je
Flacheinheit des Zigarettenmundstückbelagpapieres innerhalb einer Zone oder durch Vergrößerung der Zone und/oder Vermehrung
der Anzahl der Zonen zu verändern und damit einem gewünschten Zigarettentyp anzupassen.
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überraschend hat sich gezeigt, daß die Verminderung der
Durchlässigkeit eines Filterumhüllungr>papieres gegebener Porosität durch den erfiiidungsgemäßen Zigarettenmundstückbelag
sehr viel kleiner als bei den perforierten Zigarettenmundstückbelägen bekannter Ausbildung sind. Dadurch ist es
cöglich, die Zone(nj[ verhältnismäßig schnell zu machen
und dadurch Platz für die Randstreifen zu gewinnen. Der dem Tabakstrang zugekehrte Randstreifen kann eine Breite erhalten,
die s,ich im wesentlichen nach folgenden Gesichtspunkte: bestimmt: Einerseits muß eine genügende. Überlappung vorhanden
sein, die beispielsweise 4 mm betragen kann. Anderer· Svsits kann ein Abstand von der Berührungsstelle eingehalten
werden, die mechanisch hoch beansprucht ist und daher nicht geschwächt v/erden sollte. Schließlich können weitere Hilfspunkte
eine Verbreiterung dieses Rauchstreifens erfordern.
Di
β Breite des dem Mundstückende zugekehrten Randstreifens
kaiin so gewählt werden, daß der Raucher mit seinen Lippen
die Zone(n) nicht berührt und Perforationen abdeckt.
Die elektroerodieren Zonen haben eine weitere, überraschen
Eigenschaft. Die durch sie gegebene Durchlässigkeit ist nära lieh praktisch konstant. Das hat wesentliche Vorteile. Denn
die einmal gewählte Ausbildung und Anzahl der Zonen führt zu praktisch gleichbleibenden Verdünnungen des Zigarettenrauches
mit Zuluft. Deswegen sind auch die Wirkungsgrade reproduzierbar. Das hat den Vorteil, daß der Hersteller
bestimmte Werte leichter als bisher garantieren kann.
Vorzugsweise und gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird das neue Zigarettenmundstückbelagpapier so ausgebildet
daß die Länge der Zone(n) konstant und ihre Breite entsprechend der Verteilung mehrerer, übereinander angeordneter
til) t %
Perforationen unterschiedlich ist (sind). Hierdurch ist es möglich, den Fabrikationsvorgang, der zur Herstellung
der Hochspannungsfunkenerosion erforderlich ist, zu vereinfachen und so in die gesamte Produktion einzugliedern,
daß die Herstellung des zonenporösen Zigarettenmundstückbelagpapiers nicht wesentlich teurer wird.
Insbesondere und gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Zonen so ausgebildet, daß die Perforationen
unterschMliche Durchmesser aufweisen. Auch dadurch wird
dis Produktion vereinfacht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch wiedergegeben. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Abschnitt eines 2onenporösen
Zigarettenmundstückbelagpapiers und
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt aus einer der beiden Zonen zur Darstellung der Form der Hccnspannungsfunkenerosion.
Das in Fig. 1 wiedergegebene Zigarettenmundstückbelagpapier ist ein Abschnitt einer sogenannten Bobine, to daß die Länge
des Zigarettenmundstückbelagpapiers 1 an den beiden Kanten 2, 3 gemessen wird. Die Breite des Papiers 1 entspricht
bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Länge von zwei Zigarettenmundstücken und wird quer zu den Kanten 2,3
gemessen.
An die Kanten 2, 3 schließen sich zwei nicht poröse Randstreifen 4, 5 an. Die Porosität 6 ist in zwei Zonen 7 und
8 angeordnet. Die Zonen weisen eine unregelmäßige Breite auf, welche in Querrichtung des Zigarettenmundstückbelag-
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• · f
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papieres 1 gemessen wird und in ihrem Mittelwert aber in den beiden Zonen 7, 8 übereinstimmt. Die Länge der Zonen
7, 8 entspricht der Länge des Zigarettenmundstückbelagpapiers 1. Zwischen den beiden Zonen 7»8 befindet sich
ein nicht poröser Mittelstreifen 9, der breiter als die beiden Randstreifen 4, 5 ist
Wie die Fig. 2 zeigt, ist die dort dargestellte Zonen-C■
porösität 10 , 11 von unterschiedlicher Größe. Ihre Begrenzungsliniei
12 sind jedoch unregelmäßig und annähernd kreisförmig. Sie führen von den elektrischen Durchschlägen
durch das Papier her, welche durch periodische Entladung zwischen zwei Elektroden erzeugt werden. Diese Funkenerosion
ist die Folge aufeinanderfolgender, zeitlich voneinander getrennter, nicht stationärer elektrischer Entladungen,
Die dadurch erzeugte Porosität 10, 11 kann hinsichtlich ihrer Intensität in den Zonen 7, 8 variiert werden. Diese
Variation erfolgt mit Rücksicht auf den jeweils gewünschten Zumischungs- und Verdünnungseffekt.
Entgegen der Darstellung in den Figuren sind in der Praxis die Perforationen 10, 11 so klein, daß sie mit bloßem Auge
normalerweise unsichtbar sind. Daher kann der Raucher auch die Zonen 7, 8 nicht entdecken und ihre Begrenzungen nicht
sehen. Nur wenn man das Mundstückbelagpapier als solches und unter bestimmten Lichtverhältnissen betrachtet, sieht
man die Zonen 7, 8.
Schutzansprüche
- 11 -
Claims (3)
1. ZigarettenmundstUckbelagpapier beliebiger Qualität und
Ausführung, dessen Breite mindestens der Länge eines zu belegenden Zigarettenmundstückes entspricht und dessen
Länge das Vielfache der Breite ausmacht, wobei eine oder mehrere poröse Zonen, die in Längsrichtung des
Papiers angeordnet sind, das Papier und seine gegebenenfalls vorgesehene Beschichtung durchsetzen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Perforationen (6, 10, 11) als unregelmäßige Häufung von kleinen Löchern ausgebildet
sind, wie sie in an sich bekannter Weise durch Hochspannungsfunkenerosion erzielbar sind, jedoch auf eine oder mehrere
Zonen (7, 8, beschränkt sind, deren Länge der Länge des Papieres (1) und deren Breite einem konstanten Bruchteil
des Papieres entspricht, der von beiden Rändern (2, 3) des Papieres durch nicht poröse Randstreifen (4, 5)
getrennt ist.
2i ZigarettenmundstUckbelagpapier nach Anspruch. 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Begrenzung der Zone(n) (7, 8) unregelmäßig
in Bezug auf die Ränder des Papieres ist.
3. ZigarettenmundstUckbelagpapier nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Perforationen (6, 10, 11) unterschiedliche Durchmesser
aufweisen.
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