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DE749272C - Vorrichtung zur Ermittlung des eine vorzugsweise einstellbare Grenze ueberschreitenden Verbrauches (Austausches) an Elektrizitaet o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Ermittlung des eine vorzugsweise einstellbare Grenze ueberschreitenden Verbrauches (Austausches) an Elektrizitaet o. dgl.

Info

Publication number
DE749272C
DE749272C DE1936749272D DE749272DD DE749272C DE 749272 C DE749272 C DE 749272C DE 1936749272 D DE1936749272 D DE 1936749272D DE 749272D D DE749272D D DE 749272DD DE 749272 C DE749272 C DE 749272C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
switching element
exchange
consumption
electricity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1936749272D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Mohr
Paul Paschen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE749272C publication Critical patent/DE749272C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Ermittlung des eine vorzugsweise einstellbare Grenze überschreitenden Verbrauches (Austausches) an Elektrizität o. dgl. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ermittlung des eine vorzugsweise einstellbare Grenze überschreitenden Verbrauches an Elektrizität o. dgl. mit einem durch ein Zeitwerk jeweils aus einer festgelegten Ausgangslage bewegten Schaltglied, das unter der Einwirkung eines den Verbrauch überwachenden "Zählers nach Durchgang einer bestimmten Austauschmenge von -dem Zeitwerk entkuppelt wird und ein Zählwerk oder eine ähnliche Registriervorrichtung fortschaltet. Es sind derartige Vorrichtungen bekannt, die mit Labilfeder- oder Herzschei-bengetrieben arbeiten. Bei diesen Vorrichtungen kehrt der von i Zeitwerk angetriebene, auf das Zählwerk einwirkende Teil unter Rückwärts- oder Vorwärtsdrehung in die Ausgangslage zurück, je nachdem ob beim Eintreffen eines vom Zähler ausgehenden Impulses, der jeweils nach Durchgang einer bestimmten Arbeitsmenge gegeben wird, der betreffende Teil die Totpunktlage des Labilfeder- oder Herzscheibengetriebes noch nicht oder schon überschritten hat. Solche Vorrichtungen leiden an dem Mangel, daß sich iin Totpunktbereich stets eine unsichere Zone ergibt, in der die Registriervorrichtung leicht hängen bleiben kann, also nicht mehr mit Sicherheit in die Ausgangslage zurückkehrt.
  • Die Erfindung vermeidet diese Schwierigkeit. Erfindungsgemäß sind bei einer Einrichtung der eingangs erwähnten Art in dem Weg des nur bei Vorwärtsdrehung wirksamen, auf das Zählwerk einwirkenden Schaltgliedes zwei Fortschaltorgane für den Antrieb des Zählwerl-zes derart angeordnet, daß das der Ausgangslage nächstliegende Fortschaltglied das Zählwerk um einen Schritt vorwärts schaltet, das von der Ausgangslage entfernte Schaltglied das Zählwert> dagegen nur dann einen Schritt rückwärts schaltet und damit die Zählung' derjenigen Elektrizitätsmenge (Festmenge), nach deren Durchgang jeweils der Zählei- einen Entkupplungsimpuls für dieses Schaltglied gibt, rückgängig macht, wenn die Festmenge nicht in der festgelegten Zeit entnommen, die Leistungsgrenze demnach unterschritten wurde.
  • Die Erfindung soll ein Hand der Zeichnung nü ilier erläutert «-erden.
  • Mit L' ist ein Zeitwerk bezeichnet, das über ein mittels eines Hebels i ausrückbares Zahnrad 2, ein Zahnrad 3, eine Rutschkupplung 4; eine mit einem Schaltlied ; versebene Scheibe 6 im Sinne des eingezeichneten Pfeils antreibt. Eine Feder ; sucht (las Schaltglied 3 gegen einen Anschlag 8 zu schwenken. Eine Feder 9 sucht die Scheibe 6 mit einer Nase io gegen einen Anschlag ii zu drehen.
  • In (1e11 Z@l'eg des Schaltteils 5, und zwar in unmittelbarer Nähe der gezeichneten Anfangsstellung des Schaltteils, ragt ein Schaltrad 12, in einen anderen Teil des Weges ein Schaltrad 13. Da: Schaltrad 12 wirkt vorwärtsdrehend, das Schaltrad 13 rückwärtsdrehend auf eine Registriervorrichtung i.1 ein. Die Räder 12, 13 können sich beim Vorbeiwandern des Schaltglieds ; nur iin Sinne der eingezeichneten Pfeile drehen, da bei der entgegenbesetzten Bewegung das Schaltglied 5 ausweicht. Der Hebel i wird durch einen vom Zähler Z_ gesteuerten Elektromagneten 15 verschwenkt: eine Feder ih sucht ihn in die gezeichnete Stellung zu drängen, in der das Rad 2 finit dein Rad 3 kämmt.
  • Der Zähler Z schließt jeweils nach einem bestimmten Umlaufweg oder beispielsweise jeweils nach Entnahme einer Kilowattstunde den Schalter 1; und bewirkt dadurch die Entkupplung der Räder 2 ü11(1 3.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Ist die Austauschmenge klein, wird also beispielsweise nur wenig Strom entnommen, dann folgen die Auslöseimpulse des Zählers Z nur in großen Zeitabständen aufeinander, und (las Rad 6 wird eine volle Umdrehung ausführen, bis ein Auslöseinipuls kommt. Das Schaltglied t' 5 dreht zunächst (las Rad 12 11111 einen Zahn weiter u11(1 schaltet dadurch die Registriervorrichtung 1I uni einen Schritt vorwärts, hierauf wandert es kurz vor Beendigung eines Umlaufes an dein Rad 13 vorbei, schaltet es um einen Zahn fort und stellt damit die Registriervorrichtung 14 uni einen Schritt zurück. Die Registriervorrichtung zeigt also in diesem Falle nichts an. Wenn die Scheibe 6 in einem vollen Unilauf mit ihrer 'Nase auf den Anschlag 11 trifft, läuft (las Zeitwerk LI unter Gleiten der Kupplung .I «-eiter. Die Scheibe 6 und das Schaltglied 5 dagegen bleiben stehen. Schließt nun der Zähler 7. (1e11 Schalter 17, so werden die @ä(Ier .find 3 ausgerückt, arid die Teile 5, V hehren unter Einwirkung der Feder 9 in die gezeichnete Ausgangslage zurück. Das Schaltglied 5 [ weicht dabei den Zähnen der Räder 12 und 13 aus. Die Räder werden also nicht' fortg - e- schaltet. Wird mehr Strom entnommen, (lann folgen die Impulse des Zählers Z in kleineren Abständen aufeinander. Das Schaltlied ; «-anden dann zwar an (lein Rad 12 vorbei und schaltet die Registriervor richtung i.1 vorwärts; bevor es jedoch auf (las Rad 13 trittt. werden durch den Zähler Z die Räder 2 u11<1 3 ausgerückt, und das Schaltglied kehrt in die Ausgangslage zurück. Die Registriervorrichtung 1I -,vird also in diesem Falle nicht wieder zurückgedreht. Soll die Grenze, oberhalb welcher registriert wird, verändert werden. dann kann man das Rad 13 längs des Umfangs der Scheibe 6 entsprechend verstellen, oder man kann, wie gestrichelt bei 5o angedeutet, ein zweites Schaltglied verstellbar an der Scheibe 6 anbringen, maß aber dann dafür sorgen, dall das eine Schaltglied nur mit (lern Rad 12, das andere nur mit dem Rad 13 zusammenarbeitet, indem man z. B. die Schaltglieder und Räder in verschiedenen I?benen anordnet.
  • Die Entkupplung des Rades 2 kann statt auf elektromagnetische Weise auch unmittelbar mechanisch durch den Zähler ausgeführt «-erden. Die Registriervorrichtung 14 kann auch mechanisch durch Impulse gesteuert werden.
  • Das Rad 13 ist entbehrlich, wenn man die Scheibe 6 finit zwei in der Umfangsrichtung gegeneinander versetzten und nach verschiedenen Richtungen ausweichenden Schaltgliedern versieht, von denen (las eine beim Vorwärtslauf die Registriervorrichtung vorwärts schaltet, das zweite nur bei der Entnahme unterhalb der festbelebten Grenze liegenden Austauschmengen an dem Rad 12 vorheiwandert, ohne es fortzuschalten. Erst bei der Rückwärtsbewegung des Rades 6 wird nun das Rad 12 von dem zweiten Schaltglied, das in (fieser Drehrichtung nicht ausweichen kann, uni einen Zahn zurückgedreht. Bei sehr starker Stromentnahme erreicht das zweite Schaltglied überhaupt nicht das Rad 12, die durch (las erste Schaltglied hervorgerufene Vorwärtsschaltung bleibt also erhalten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zur Ermittlung des eine vorzugsweise einstellbare Grenze überschreiten(len Verbrauches (Austausches) an Elektrizität o. d-1. finit einem durch ein Zeitwerk jeweils aus einer festgelegten Ausgangslage bewegten Schaltglied, das unter der Einwirkung eines den Verbrauch ("Austausch) überwachenden Zählers nach Durchgang einer bestimmten Austauschmenge von dein Zeitwerk entkuppelt wird und ein Zählwerk fortschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Weg des nur bei Vorwärtsdrehung wirksamen Schaltgliedes (5, 6) zwei Fortschaltorgane (i2, 13) für den Antrieb des Zählwerkes (i4) derart angeordnet sind, daß das der Äusgangslage nächstliegende Fortschaltglied (r2) das Zählwerk um einen Schritt vorwärts schaltet, das von der Ausgangslage entferntere Fortschaltglied (i3) das Zählwerk dagegen nur dann einen Schritt rückwärts schaltet und damit die Zählung der Festmenge rückgängig macht, wenn die Festmenge nicht in der festgelegten Zeit entnommen, die Leistungsgrenze demnach unterschritten wurde.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß statt eines beweglichen Schaltgliedes zwei vorzugsweise gegeneinander verstellbare Glieder (5, 50) vorgesehen sind, von denen das eine mit einem Schaltrad (r2) für die Vorwärts-, das andere nur mit einem Schaltrad (i3) für die Rückwärtsschaltung der Registriervorrichtung (1q.) zusammenarbeitet. Zur Abgrenzung des Aninel-dungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: schweizerische Patentschrifft Nr. 182 450; 'der Prospekt der Firma AEG Zf/V 2i i »Aufbau des AEG-Tarifgerätes System Ferrari Form TG io«.
DE1936749272D 1936-10-08 1936-10-08 Vorrichtung zur Ermittlung des eine vorzugsweise einstellbare Grenze ueberschreitenden Verbrauches (Austausches) an Elektrizitaet o. dgl. Expired DE749272C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE749272T 1936-10-08

Publications (1)

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DE749272C true DE749272C (de) 1945-01-10

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ID=6649247

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1936749272D Expired DE749272C (de) 1936-10-08 1936-10-08 Vorrichtung zur Ermittlung des eine vorzugsweise einstellbare Grenze ueberschreitenden Verbrauches (Austausches) an Elektrizitaet o. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE749272C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH182450A (de) * 1933-06-16 1936-02-15 Aeg Einrichtung zur Überwachung veränderlich verlaufender Vorgänge.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH182450A (de) * 1933-06-16 1936-02-15 Aeg Einrichtung zur Überwachung veränderlich verlaufender Vorgänge.

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