DE748063C - Anlage zum ununterbrochenen Giessen von Metallen und Verfahren zum Betrieb der Anlage - Google Patents
Anlage zum ununterbrochenen Giessen von Metallen und Verfahren zum Betrieb der AnlageInfo
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- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
- B22D11/16—Controlling or regulating processes or operations
- B22D11/18—Controlling or regulating processes or operations for pouring
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Description
- Anlage zum ununterbrochenen Gießen von Metallen und Verfahren zum Betrieb der Anlage
nie rrfnidung bezieht sich auf eilte An- i;t,re '/.n111 unullterbrochem_^ll Gießen von 1Ie- tallen und auf ein Verfahren zuin Betrieb <Mieser Anlage. - Die meisten 1ü.talle und 1egieru ragen bit- den, sobald sie mit Luft in Beri.i.lirung konl- lnen. Ri.ichstJaide durch Oxydbildung, oder, wie beispielsweise stark. ililgilesiulllllaltine Legierungen, sie beginnen zu brennen. Hier- bei können Rückstiinae in so staAcetnhIaße auftreten, claß das Vergießen durch gesclllos- sehe Rohrleitungen, wie das llei einem ge- wissen Verfahren zum ununterbrochenen Stranggießen der Fall ist, durch Verstopfung fier Leitung unmöglich wird. Besonders leicht treten diese Nachteile auf, wenn heim un- unterbrochenen. Gießen ein Ofetlwechsel ver- genommen werden mnß, weil beine Wechsel di lblrlritmWcli zuni- «'arnhalteofen_ ker- laufen und erst wieder in Betrieb kommen, wenn eile :neuer Ofeit zuni 1#:utleeren zur 1`er- ffüguug steht und der inzwischen in Betrieb @`t#tunnmcuc Ofelt leergegossen ist. Ifierüher küuneii nachrege Stun:lcit ve r`ehen, und w:ill- read ilie>cr ,anzcli -zeit liiiissen 11:e leel't#11 Steigrohre uni' hüseli auf Temperätnr ge- halten werden und neigen liierllei stark zti Verschmutzungen und Verstopfungen. Zweck der l?rtindang ist, eine Anlage zti schaffen, die ein ununterbrochenes Gieileit mit hOhNg oftnial:geni Ofenwechsel gestaltet und dabei mit @ieherüeit'@-crhin;lern läßt, daf) das 'Metall, wiihreild des. (jießelis 1(1c1- «':ili- rend des Ofenwechsels, ztiiitiiillrst in tlru 7_uflußlcitttuen Init 1,u FL :11 Berührung kommt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde; zur Erreichung `dieses Zweckes die Rohr- leiturigen, die von den Ofen zur Gießdüse fuhren, ständig in niit 'Metall gefälltem Zu- stande zu halten., D:e @ös111tg dieser Auf #Talle bestellt grunds:itrlich darin, die Vllll den Öfen hominenden l@olirleitullgen \'t)rzttgs@@,eise an i'hreni Anfang cin-iein abschliel.lhar Cillzu- richten. I#a ist Bereits liekanüt. # zum Zwocke des Stmnggieiens ##-ei unter Druck setzbare (-)feit #mittels je einer I:eitung mit cler Ciel.l- liise zti verhindeu. l)i_se Altordnung, dient jedoch dein Zweck, iii die (@feli zwei \-rr- scllieder;ic Stoffe e:iizttfiillei1 und dann das \Iischcra-tlieser.Stutie in der Diese selbst vor- zunehmen. und es sind deshalb leide Öfen immer gleichzeitig auf die Gielkliise geschal- tet. Bei einem OfenwccIisel läuft clie zttge- höri-e Rohrleitung leer, und es treten die oben beschriebenen nachteiligen Erscheinun- gen auf, die bei einer Anlage gemäß der Er- findun- -iii1zlicli ausgeschaltet sind. Zweckmäßig sind die ltolirleitungen auf ihrer ganzen Lange mit eitler Beheizung ver- sehen. Die Abscdiließvorrichtungen für die Rohrleitungen werden vorztigsweis"e als selbst- tätige Ventile (RÜcl:scli.la,-#@-etitile) ausgeb:l- riet, welche die Leitungen nach außen ab- sperren, sobald in ihnen Überdruck herrscht. l'rn cdie Rohrleitungsanfänhe. die während des Betriebes in Schmelzbehälter eintauchen, wäh- rend des Behälterwechsels vor L:ifrieren zu schützen kann nach einem zusätzlichen Er- findungsmerkmal eine besondere, feste oder abnehmbare Heizvorrichtung vorgesehen sein, beispielsweise in Gestalt eines Bechers, wel- cher eine wärmeleiten_le Fliiss:-I:eit enthält. Der Becher kann auch druckdicht an den Rohrleitungsanfang anschließbar sein, urn durch Druckgabe die Leitung durchspülen zu können. Die Anlage gemäß der Erfindung wird nach einer bevorzugten Ausführungsform so einge- richtet, claß mehrere iif:n auf eine: Sanlmel- leitung arbeiten. Die Rohrleitungen von (den Schmelzöfen zu den Gießdüsen können außer- dein durch einen gemeinsamen \\'arinhalte- ofen geführt sein. Bei dein Betries> der erlin- dungsgemäßen Anlagen wird so verfahren. daß einer der Öfen derart unter Druck ge- setzt wird, daß das -Metall in die Form bzw. in den gemeinsamen Warinlialteofen Hießt und gleichzeitig die Leitungen zu den übrigen Schmelz- bzw. `Varmhalteöfen mit Metall ge- füllt und dann abgesperrt werden. Ausfiihrungsbeisp,iele der l'srfindung seien im folgenden an Hand der Zeichnungen er- läutert. In diesen zeigt Abb. i eine erste Ausführungsform einer Anlage zum tonunterbrochenen Gießen. Abb. a bis .I verschie._lene Ventilformen. A.bb. 3 eine Vorrichtung zum Warnildlten und Reinigen von Rohrleittin-sanfängell, Abb. 6 eine zweite Ausführungsform einer Anlage zum ununterbrochenen Gießen, Abb. 7 eine Abänderung der Anlage nach Abb. 6, Abb. 8 eine dritte Ausfi.ihrutigsforni einer Gieliatilage. Abli. o eine Einzelheit, .U'b. io eine frühere Art von .\nlaren finit auswechselbaren Warnilialtoüfen und Abb. i i eine Anlage nach dc#r Erlindwig finit auswechselbareil Warnihalteöfen. Gei der Ausführun-sforin nach .\1t1>. i ar- ltCitell zwei Warmhalteöfen auf eine Düse bzw. Form. In die Form r ragt eine Dii:e hinein, die sich in die beiden @citun:;cn 3 und 4 gabelt. Letzere führen fast bis zum Boden je eines Tiegels 3 und h. wc#Iche in rlen Isolier- bzw. Heizrilänteln7,8 miter-ebracht sind und auf je einem ablenkbaren "fisch (), 1o stehen, so daß man die Tiere l nach Abs@#nken der Tische entfernen ninc1 durch andere. volle Tiegel ersetzen kann. Die -lälltcl;. 8 kötilleil druckdicht verschlossen werden und bilden mit den Tiegeln zusammen je einen \1'arin- halteofen, in welchem ilas Metall auf -leich- bleibender Temperatur gehalten wird. Die Steigrohre 3, 4. sind all ihren Anfiill"ttl mit Abschlußventilen 1i, 12 versehen. Diese können nach Art von @ücl;schlagventilen aus- gebilidet sein. In den Abb. 2 bis 4 sind drei verschiedene Ausfiilirun-sformen solcher Ven- tile in vergrößertem -Malistab dargestellt. Sie lassen die Schmelze nur in einer Richtung durch, während s,ie ein Zurückstrfinlen in der tinirel:elirteil Richtung verhindern. Nach der Erfindung kann die Schnielzc voni Ofen Bach der Düse fließen, umgekehrt aller nur bis zum Ventil, derart. daß die ganze Leitung mit flüssigem Metall gefüllt ist. Gemäß Ahb. z ist (las untere l:ncle der Lei- tullg 3 -durch eine Scheibe 13 mit ehier @reis- rtln(len Üttnung i+ abge,perrt. die als Sitz für den kugelförmigen Ventilkörper 1.5 rlient. Um ein -Mitnehmen des Ventilkürpc@rs beim \aclicil>enströnien der Schmelze zu verhin- dern, ist (die Ktigell)eivecrtni" durch einen Steg i3,; 1iegrenzt. Nach Abb. 3 ist (las l@ück- schlagvetitil ein Klappenventil finit sich nach innen öffnender Klappe ici, während nach Abb. 4 demselben Zweck ein Kegclvcitil finit Ventilkegel 17 dient. Die Steigrohre 3 und- .I :find mit fleiztul"en versehen, indem beispielsweise (las Ruhr selbst als Widerstandskörper in einen Str(nnkreis eingeschaltet ist ocker indem (las kolir mit Witlerstandsclralit umwickelt i_t. Dadurch kann (las Rohr bis- an seinen Anfang, vier in das geschmolzene Metall ini Tiegel taucht, auf Gießtemperatur gebracht und gehalten werden. Werden bei in -Mäntel ;, 8 einge- setzten Tiegeln die ini flüssigen -Metall ste@ell- den Rohrleitungen nicht ni:t einer eigenen Be- liei-r_tuig versehen, so kaiirr eine besmidere ab- nehmbare Heizuri" die d>eispielsiveise 'lach Abb. 3 ausgeführt sein kann, vorgesehen wer- den. Die dort dar-estollte lle#iztin#, hestclit aus einem Becher iS, (1r z. l3. elektrisch oder durch Glshrizuig auf (lcr @rfordcrl:chen Temperatur gehalten wer,leil kann. In dein Becher befindet ,ich als tviirtneleitencle d#lüs- si-keit entweder da3selbe Metall, das später vergoacn werden soll, oder eine andere Schinerze oder Flüssigkeit. wie gesclini(tlzeile, Salz, 01 o. dgl., welche :ich gerade für (las zii vel;@icßendc 'Metall besonders ei-net. Dieses 13;1c1 bewirkt auch, daß ctw-a am Rolirlcitungs= :tllf;uig vorhandene. durch Hängenbleiben und I l\ v<lieren voll -Metallreste'' gebildete Z.Tn- reini-keiten ab`rclöst werden. lall kann den Becher ib', auch so Cinrich- 'lall er druckdicht an. Flanschen i9 des @tcigrohres an;esch#lossen und sohcictwxi#en St;il-un@eil eine Durchspülung des Steigohres furch Unterdrucksetzen des Bechers vorge- :it)nitnen werden kann. l)ie in den Abb. i 1a dargestellte Anlage @.vird wie folgt betrieben: Es sei angenonirnen, daß der Tiegel 5 in ICH Ofell 7 eingesetzt und niit Metall gefüllt ;:t. 1)ie Steinrohre 3, :4 lind die Düse 2 sind .Uli G:etitellllteratur geheizt. Der "l iegel ti ist :tus dem Ofen 8 entfccnt; über clen Anfang des Rohres d. ist ein Becher iS, der auf .Gieß- temperatur geheizt ist, gestülpt. [)er Ofen 7 wird zwecks Anfahrens der .\nlage unter Druck gesetzt, hierzu kann er- ioli-tIcrliclieiifalls ein neutrales Gas benutzt werden, worauf (las Metall durch Ventil i i Und Steigrohr- 3 nach der Düse 2 und von dort in die Form i fließt. Gleichzeitig fließt aber Metall auch weiter nach dein Steigrohr .4 und zur I:iiltrittsi,)tilliln,,- altt Anfang des Steig- rohres ... Der Leberdruck bewirkt clas Schlie- i.iell des \-eiltils 12: denn der I1-tick des zu- tließenden Metalls ist größer -als der Druck :in Becher iS. Da (las Stcigrolir d. -unter Druck :teilt und auf Gießtemperatur gehalten wird. bleibt es vollständig finit flüssigem 'letall ,l;e- i iil lt. Kurz bevor der Tiegel 5 leer ist, wird der % -alle Tiegel G in. den Ofen 8 eingeführt und unter Druck gesetzt, währen,' gleichzeitig der Druck ini Ofen 7 abgelassen wird. Das -Metall fließt nun aus dein Tiegel C durch Ventil 12, Steigrohr d. zur Düse ?, ferner durch: das Steigrohr 3 nach Ventil i i und schließt dieses. Daraufhin kann der Tiegel 5 ausgefahren und der Becher iS aufgesetzt werden, so daß das Steigroli,r 3 samt Ri:ickschlagventil ii, auf Gießtemperatur bleibt. Auf diese Weise wird erreicht. daß die Steinrohre und -die Düse dauernd finit flüssigem -Metall gefüllt sind und keinerlei Verstopfungen, Brände o. dgl. in den Ixitungen entstehen können. _ Man kann 1elebenenfalls auf den Becher iS verzichten.. Das kann bei L#eson@cleter Batt- .art des Oiens oller bei manchen -Metallarten der Fall sein: wenn nämlich zum liellci7ell des Rohres die Ofenheizung selbst ausreicht. Bei manchen Metallarten wlrtt es auch mög- lich sein. (las -Metall ini unteren Ende des Stcigrolires, erstarren zu lassen: es wird (Mann wieder geschmolzen, sobald der untere Teil des Stei-rcillres in (teil finit -Metall frisch äe- fülltet) Tieäel ein-eführt wird. - Die Rohrleitungsanfänge der Einzelstränge 29 bis 32 sind mit- Ventilen, beispielsweise mit in den Abis. 2 17.is a dargestellten ltiickschlagventilen, versehen. und diese sind so aligeol-dnet, daß das Metall zwar aus den Schmelzöfen 2o bis 23 in die Samnielleitting 28 strömen kann. die Riickströmun- jedoch verhindert ist.
- Von der Sammelleitung führt ein Steigrohr 27 zur Düse 2<,. Die Schmelzöfen sind so eingerichtet, daß sie druckleicht abgeschlossen werden können. Die gesamte Rohrleitung 28 his 32 kann durch 'lassende Heizeinrichtungen, z. B. Heizwicklungen o. dgl., auf Giei3-te:mperatitr gehalten werden.
- Die beschriei>ene Anlage arbeitet wie folgt: 13s sei angenommen. Ball die Rohrleitungen 29 bis 32, das Steigrohr 27 und. llie I)iiSe 26 auf Gießternperafur geheizt sind. [#:c Üfen?ct bis 23 sind jetzt drucklicht abgeschlossen.
- Durch Aufgeben von Druck -auf einen Schmelzofen, z. B. 20, fließt. 'Metall (furch die Zweigleitung 29. in die Samnlelleittllt" ZS und von dort durch das Steinrohr 2; und.d:e Düse 26 in die Form 3.1, aullerdetn aus der Sarnmelleitung 28 in die Einzelstränge 2c) bis 32. Da diese Stränge jedoch an ihren - in die Schmelzöfen führenden Anfängen Rückschlagventile tragen, fließt das -Metall nur bis an diese und schließt sie dann. Die Leitungen 29 his 32 sind also null -mit 'Metall vollgefüllt. Dieses wird durch die Heizung- flüssig
gehalten. Ist der Schnleizofen 20 entleert. so wird sofort Druck auf einen anderen. vt-llen ()feg. z. 13. 21, llegel>ell und (leg 1)i-udc voll Ofen 20 weggenommen. Dadurch wird das \gentil an dieseln Ofen geschlossen, und (las -Metall fließt nun aus Ofen 21 in d:c'Forin. Die Ventile all den übrigen Ü feil 22 und. '3 werden gleich- .falls in der :Schließstc'llun- gehalten. und es sind alle Röhrlcituitg:n von Anfand bis Litde mit Metall gefüllt. Der Ofen 20 kann nun-- mehr ohne weiteres mit einer neuen Charge gefüllt, diese geschmolzen und der Ofen dann in Betrieb genommen werden. Abb.7 zeigt eine .\tilage, die jener nach' Abb. ti ähnlich ist, mit dem Unterschied. (Maß zwischen Sammelleitung 28 und Steigleitung 27 ein Warinhalteofen 24 zwischengeschaltet ist. Die Anlage wird lvie folgt betrieben: Durch Aufgeben von Druck auf den \@Ta@m- halteofen fließt Metall durch das Steigrohr 27 und die Düse 2G in die Form 34., außerdem aber auch in die Sammelleitung 28, 33 und von dieser in die Einzelstränge 29 bis 32. Die Riickschlagventile an den Anfän ,gen der Ein- zelstränge werden durch das rückfließende Metall geschlossen, ;o daß ein Ausströmen nicht stattfindet. Alle Leitungen 28. 29.3 0, 31, 32, 33 sind also mit Mietall gefüllt. Sobald die Schmelzöfen zur Entnahme vor- bereitet und der Warmhalteofen weitgehend entleert ist, wird der betreffende Schmelzofen druckdicht abgeschlossen und ein Druck auf- gegeben, der etwas höher ist als eler Druck im 1@#armhalteofen 24. Dadurch öffnet sich (las Ventil des betreffenden Schmelzofens. und das 'Metall wird in (leg Warinhalteofen über- geführt. Das Gießen wird dabei nicht unter- brochen. Durch die Zwischenschaltung des \\'arm- halteofens wird erreicht, claß die einzelnen Schmelzöfen schnell entleert werden können. Hierzu mu13 der Warnihalteofen nur so groß gewählt werden, daß n lehr als eine Schnielz- ofenfiillung in ihm Platz findet. Der Vorteil lies schnellen Elitleerens liegt (Marin, (Maß der Schmelzofen sofort' wieder für seine eigent- liche Bestimmung, nämlich das Schmelzen von -Metall, benutzt werden kann, wodurch die Wirtschaftlichkeit sehr gesteigert wird. Will man aus irgendwelchen Gründen, z. B. wegen häufigen Legierungswechsels oller wegen z).t großem Entfernung ,der einzelnen Schmelzöfen, voneinander, auf eine Sainniel- leitung verzichten, so besteht auch die -lör- lichkeit. jeden Ofen. unmittelbar mit dem \\Tarinlialteofen zu verbinden. Eine solche An- lage ist in Abb. S dargestellt. Hier sind für jeden Ofen 201)1s 23 besondere Rohrleitungen 34, bis 37 vorgesehen, die alle für sich ge- heizt werden. Jede dieser Rohrleitungen ist an dem in den betreffenden Schmelzofen 2o bi: 23 hineinragenden Anfang 1111t einem Rückschlagventil, hcispirlsweise nach Abb. 2 111s -., aus-estattet. Die Rolirleittitigeil 2() bis -,2 der Abl). C. ; un(t 3.4" his 3; der Abb. ,8 reichen 1111 linirrn (les t@-ari1111a@te(>tell; "-,111:11.i Ahl). () bis nahe alt liessen Boden. ll,ierclttrclt wird erreicht. dafi 11-,i111 l:itifilll('li lies -Metall, ein tnirtilliges (@:ei.icn, z. 1i. (lurch Iloch.pritzell. vermieden 1@-ird. 1);1s Ilch(#1l (t11(1 @(#nl;cn lies Metall- Spiegels spielt sich vollkommen ruhig und ohne Durchhrechung der Oberfläche ab. Diese Einrichtung ist auch erforderlich, uni sicher zu sein. (ktß sämtliche Itohrlelttmgen stets mit (kill geschiliolzülleil -Metall gefiillt ncl. Um den Fall zu vermeiden, daß 'der -Me- tallspiegel im \\'arnilialteofen so weit absinkt, daß die ROhrleitungs^nl@n der nach den ein- zelnen Ofen führenden Leitungen nicht mehr unter den Metallspiegel tauchen, kann als Sonderausführung so vorgegangen werden, daß die Länge des Steigrohres 2;, das zur Düse 26 führt, etwas kürzer gehalten wird als ' die übrigen Rohrleitungsznden 34. bis 37. Da- durch wird erreicht, daß beim Entleeren fies Ofens erst das Steigrohr 27 zur Düse kein Metall mehr enthält. Der Bedienungsmann wird hierauf auf (las Leersein des Ofens 2s aufmerksam gemacht, und (#r kann dann die für die Nachfüllung erforderlichen Mallnah- ,men treffen. Das beschriebene Verfahren bringt den weiteren -Torteil, claß bei allen denjenigen ununterbrochenen Gießverfahren> bei denen es bisher nötig war, den U'armlialteofen unter Druckausgleich zu füllen (beispielsweise mit Hilfe von unter Druck setzbaren Pfannen), das \achfüllen nunmehr bei erfolgen kann. Außerdem zeit sich der Vor- teil. daß die bei verscliici<lenen Verfahren ein- geführten Hub- und Fahrwagen, auf welchen die \Varmhalteöfen stehen, in Fortfall koni- nlen können. Diese -Torteile seien an Band der Abb. ro näher erläutert. Bisher wurde bei dieseln Verfahren wie folgt gegossen: Die beiden \\'arnilralte.üten 38, 39 mit den Steigrohren 41. .43 waren ge- meinsam auf einem Wagen 4.o angebracht, der sowohl gehoben als :catch nach <leg Seite gefahren werden konnte. An-enonnneli, es sei finit dein Ofen 38 durch das Steigrohr 4i in die Forn1 4.2 gegossen worden, (Main konnte tnan auf -zweierlei \\'eise beim Leerwerden des Ofens 38 lveitergießen: Entweder wurde mit Hilfe einer unter Druck gesetzten Pfanne (leg Ofen 38 unter Druck nachgefüllt. oller nian hat kurz vor dem Leerwerden des Ofens den \\"agen 4o ge- hoben und so weit ,;eitlicli verfahren. daß (lag Steigrohr 43 des inzwischen frisch gefüllten \\-arnlhalteofrns 39 ühcr die Form 42 zu stellen 1a111. httt-ch Senl;etl des \\-Aden> .o zum l:infiilii-eii der (iiel.i-lüse.@@. in (lie 1#orin 43 l;ain (tann der ()fen ,;o in (lie(.istcllun@r, Durch (las Verfahren @rm;il.l der Erlindung kann nulnnehr der @f(#nt@-ech.rl auf einfachere Art erfolgen, wie dies iit AN). i t (largeaellt ist. ' Die Üfen ,;8, 3o ,t;h(#tt sticht nichr auf einem \Vagen, sondern iiiiiilitt(#Il):ir auf dein (liitt(:iil:oclrii find :intl durch ihre @leigruhrc - Die Rohrleitungen werden aus dem Werkstoff hergestellt, der sich für das betreffende Metall bzw. die Legierung besonders gut eignet. Erforderlichenfalls «-erden diese Leitungen mit feuerfesten Stoffen ausgekleidet. Die Heizung der Leitungen erfolgt, wie erwähnt, durch Widerstandsheizung oder durch Umwicklung in:it Widerstandsdrüliten (vgl. Abb. i und q.)._ Selbstverständlich kann inan die Leitungen auch mit Heizkästen umbauen oder die Heizung mit Gas oder mitanderen Heizmitteln vornehmen.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Anlage zum ununterbrochenen - Gießen von i\fetal-len oder Metallegierungen, bei welcher mindestens zweigegebenenfalls unter Druck setzbare Schrne17- oder Warmhalteöfen mit einer gemeinsamen Gießdüse mittels geschlossener Rohrleitungen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Üfen kommenden Rohrleitungen vorzugsweise all ihrem Anfang einzeln abschließbar sind.
- 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschließvorrichtungen als Riicl:sclilaprentile ausgebildet sind und die Leitung absperren, sobald in ihnen Überdruck herrscht.
- 3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d.aß die Rückschla-veatile als Kugel-, Klappen- oder Kegelventile ausgebildet sind. 4..
- Anlage nach den, Anslii-icclien i bis ,;; dadurch gelcentizeieliiiet, tlaß an den in die Ofen tatschenden Rohrlt#itungsanfangen Heizvorriclittin,#,-en fest oder abnehmbar angebracht sind.
- Anlage nach Anspi-trcli 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Heizvorrichtung als Becher (r8) ausgebildet und mit einer wärmeleitenden und vorzugsweise zugleich reinigenden Flüssigkeit, z. l3. denn zu vergießenden Metall, einer Salzschmelze, Öl o. dgl., gefüllt ist.
- 6. Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß .der Becher dr udcdicht ' an einen Flansch (i9) des RohrIcitungsanfangs angeschlossen und der Inhalt des - Bechers unter Druck setzbar ist.
- 7. Anlage nach den Ansprüchen i bis 0, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Sammelleitung (28). B.
- Anlage nach den Ansprüchen r bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitungen von den Schmelzöfen zu den Gießdüsen durch einen gemeirisanien Warmhalteofengeführt sind.
- 9. Anlage nach Anspruch 8, .dadurch gekennzeichnet, daß die zur Gießdüse führende Leitung im Warmhalteofen etwas kürzer ist als die übrigen Leitungen. io. Verfahren zum ununterbrochenen Gießen von 'Metallen oder -Metallegierungen unter Benutzung einer Anlage nach den Ansprüchen i bis 9, .dadurch gekennzeichnet, daß ein Ofen derart unter Druck. gesetzt wird. daß das Metall in die Forin bzw. in den gemeinsamen Warmhalteofen fließt und gleichzeitig die Leitungen .zu den übrigen --Schmelz- bzw. Warrnhalteöfen abgesperrt werden. -7ur Abgrenzung des AnnieldUngsgegenstarides vom Stand der Technik ist ini Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: französische Patentschrift . . \ r. 824. 54.9.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEJ69789D DE748063C (de) | 1941-06-07 | 1941-06-07 | Anlage zum ununterbrochenen Giessen von Metallen und Verfahren zum Betrieb der Anlage |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEJ69789D DE748063C (de) | 1941-06-07 | 1941-06-07 | Anlage zum ununterbrochenen Giessen von Metallen und Verfahren zum Betrieb der Anlage |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE748063C true DE748063C (de) | 1944-10-25 |
Family
ID=7208140
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEJ69789D Expired DE748063C (de) | 1941-06-07 | 1941-06-07 | Anlage zum ununterbrochenen Giessen von Metallen und Verfahren zum Betrieb der Anlage |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE748063C (de) |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR824549A (de) * | 1938-02-10 |
-
1941
- 1941-06-07 DE DEJ69789D patent/DE748063C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR824549A (de) * | 1938-02-10 |
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