DE7440586U - Handgriff oder Armlehne, insbesondere für Fahrzeuge - Google Patents
Handgriff oder Armlehne, insbesondere für FahrzeugeInfo
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Description
H 579 Lem/Sch. 2.X2.1974
GEBR. HAPPICH GMBH., 56 WUPPERTAL-ELBERFELD
Handgriff oder Armlehne, Insbesondere für fahrzeuge
Die Neuerung bezieht sich auf einen Handgriff oder eine Armlehne, insbesondere für Fahrzeuge, mit einem Außenmantel
aus einer rotierten oder einer im Schaumverfahren sich bildenden Haut/ wobei eine Befestigungsausbildung in einer
Ausnehmung vertieft liegend angeordnet ist und die durch die Vertiefung gebildete Mulde von einer einklipsbaren
Abdeckkappe verschließbar ist.
Die Befestigungsausbildungen, mit denen Handgriffe oder Armlehnen, insbesondere Armlehnen mit einem Griffteil, an
der Karosseriewand befestigt werden, müssen aus insbesondere optischen Gründen abgedeckt werden. Bei den Abdeckungen
einer Ausführungsform handelt, es sich um starre metallische
oder aus Kunststoff gefertigte schellen- oder klammerartige Baukörper, die das Befestigungsende umgreifen und dabei die
Befestigungsausbildung abdecken. Solche Abdeckungen sind, da es sich um einen Massenartikel handelt, relativ teuer
in der Herstellung, außerdem ist die Montage vergleichbar zeitaufwendig.
Um diese Nachteile zu vermeiden, hat man bereits bei mit Griffenden versehenen Armlehnen, deren Haut in einem Rotierverfahren
hergestellt ist, eine einstückig anrotierte Kappe benutzt, wobei die schließtechnische Ausbildung durch eine
Einklipsung vorgenommen ist. Es hat sich jedoch gezeigt,
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daß hier nicht überbrückbare Nachteile entstehen, so daß es zu einer weitergehenden serienmäßigen Verwendung nicht
kommen konnte. Einmal ist es die Ausschußquote, die gerade durch die anrotierten Kappen besonders groß ist, weil die
scharnierartige Verbindung der Abdeckkappe zum Griffteil nur eine geringe Hautdicke aufweisen darf und die Entformung
in einem noch warmen Zustand vorgenommen werden muß, in dem die Reißfestigkeit sehr gering ist. Fernerhin ist die Abdeckkappe nicht formstabil genug, sie besteht nämlich, weil
einstückig mit der Haut, aus demselben elastischen Material.
Es ist Aufgabe der Neuerung, die Befe&itigungsausbildung bei
einem Handgriff oder einer Armlehne so zu gestalten, daß neben einem optisch guten Bild der abgedeckten Fläche die
Herstellung der Abdeckkappe und deren Montage kostengünstig und ein ausreichend guter Halt der Kappe für die gesamte
Gebrauchsdauer sichergestellt ist.
Die Aufgabe wird neuerungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß der Rand oder wesentliche Bereiche des Randes
der der Befestigung dienenden Mulde mit einer überhängende Wandungen und/oder überkragende Lippen aufweisenden Winkelnut
versehen ist, die eine Einschub- bzw. Einklipsausbildung für eine als gesondertes Teil gefertigte, aus formbeständigem
Material bestehende und auf die Ausnehmungsöffnung abgestimmte Kappe ist. Die an sich vorteilhafte Befestigungsausbildunr durch Einschieben oder Einklipsen wird beibehalten, so daß von der Montage her der höchstmöglich erreichbare Vorteil gegeben ist, insbesondere, weil es sich um eine
formbeständige Abdeckkappe handelt, mit der ohne Einschränkung gut hantiert, ebenso gut die Ansatzstellvmg zur
Befestigung eingenommen und auch die eigentliche Überführung in die Befestigungsstellung problemlos durchgeführt werden
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kann. Die der Befestigung dienenden Hlnterschneldungen können
außerdem stärker übergreifend ausgebildet werden, well es
sich um eine starre Kappe handelt, die solche Vergrößerungen
sicherer überwindet als eine elastische Kappe. Letzthin ist anzuführen, daß eine einfache, im wesentlichen flach ausgebildete Abdeckkappe günstig und billig herzustellen ist.
In einer weiteren Ausgestaltung ist die Einschub- bzw. Einklipsausbildung mit einem die Befestigung der Abdeckkappe
erhöhenden Anschlag, wie eine mit der Haut einstUckige Gegenwulst, versehen. Eine derartige Befestigung dient
darüber hinaus der Verhinderung einer Spreizwirkung der elastischen, die Abdeckkappe umgebenden Bereiche, so daß
auch von hier aus ein ungewolltes Lösen der Kappe vermieden wird.
In der Zeichnung ist die Neuerung in mehreren Ausführungsbeispielen in vereinfachter Weise dargestellt.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Abdeckkappe für die Befestigungsmulde des in
Fig. 2 dargestellten Endes eines Griffteiles,
Abdeckkappe vervollständigten Griffendes nach Fig. 2,
mit abgetrennter Befestigungslasche.
Im Ausführungsbeispiel ist insbesondere, wie die Fig. 3 und 4 zeigen, von einem Griff ausgegangen, dessen äußere
Haut 1 durch Rotieren vorgefertigt und anschließend mit einem Schaum 2 ausgefüllt ist. Die Neuerung schließt jedoch
auch Griffe ein, die in einem einzigen Verfahren, beispiels-
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weise durch einen Integralschaum, aufgebaut sind. Nach
beiden Verfahren 1st es nämlich möglich, die zur Einschub-
bzw. Klipsausbildung notwendigen hinterschnlttenen Befectigungsberelche lediglich durch entsprechende Ausbildung der
Herstellungsform zu gestalten.
Die Abdeckkappe 3 1st als Einzelteil, wie In Flg. 1 dargestellt, hergestellt. Sie 1st mit einem teilweise umlaufenden Kllpsrand 4 versehen, welcher auBenseltlg eine zur
Kappenoberfläche verlaufende Schräge aufweist, die zur Unterseite der Kappe 3 hin sich aufweitet und über die
eigentliche Materialdicke der Abdeckkappe 3 hinaus ein Stück weiter auslaufend ausgebildet ist.
Die Abdeckkappe 3 dient dem Verschluß einer Befestigungsmulde 5, welche einen Freiraum für ein nicht dargestelltes
Befestigungselement und ein entsprechendes Betätigungswerkzeug bildet und aufrecht zu einer mit einem Durchbruch
versehenen Befestigungelasche 7 verläuft. Sur klipsbaren
Aufnahme der Abdeckkappe 3 dienen in der Ausführungsform Ά
und 3 überhängende Wandungen 8, man kann sie auch als überkragende Lippen bezeichnen, die je nach Bewegungsrichtung
der Abdeckkappe 3 mit deren Klipsrand 4 eine Einschub- bzw. Einklipeausbildung ergeben«
Die Fig. 3 zeigt vom Kopfendo her das in Fig. 2 dargestellte
Griffende 9 mit eingeschobener bzw. eingeklipster Abdeckkappe 3, wobei die Befestigungslasche 7 zur besseren Darstellung abgeschnitten ist«
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In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel sinngemäß
der Darstellung nach Fig. 3 angeführt, und zwar ist die
Gegenausbildung der Einschub- bzw. Einklipsausbildung an der Haut 1 durch eine Wulst 10 gebildet. Außer der Einschubbzw.
Klipsausbildung hat die Wulst 10 aber auch noch einen weiteren Vorteil, sie verhindert nämlich ein Aufweiten der
Oberfläche der Haut 1, insbesondere, weil der Klipsrand
mit seinen frei auslaufenden Kanten nach innen gerichtet ist und so eine Klammerwirkung bildet. Die Klipsverbindung
kann demnach keine Aufweitung erfahren; der hochwertige Befestigungszustand bleibt immer erhalten, auch wenn die
freien Kanten des elastischen Griffendes 9 im Sinne einer Abspreizung belastet werden.
Claims (2)
1. Handgriff oder Armlehne, insbesondere für Fahrzeuge,
mit einem Außenmantel aus einer rotierten oder einer im Schaumverfahren sich bildenden Haut, wobei eine Befestigungsausbildung in einer Ausnehmung vertieft liegend angeordnet
ist und die durch die Vertiefung gebildete Mulde von einer einklipsbaren Abdeckkappe verschließbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rand oder wesentliche Bereiche
des Randeβ der der Befestigung (7) dienenden Mulde (5)
mit einer überhängende Wandungen (8) und/oder überkragende
Lippen aufweisenden Winkelnut versehen ist, die eine Einschub- bzw. Einklipsausbildung für eine als gesondertes
Teil gefertigte, aus formbeständigem Material bestehende und auf die Ausnehmungsöffnung abgestimmte Kappe (3) ist.
2. Handgriff oder Armlehne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschub- bzw. Einklipsausbildung
mit einem die Befestigung der Abdeckkappe erhöhenden Anschlag, wie eine mit der Haut (1) einstückige Wulst C-O),
versehen ist.
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Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7440586U true DE7440586U (de) | 1975-04-17 |
Family
ID=1311177
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE7440586*[U Expired DE7440586U (de) | Handgriff oder Armlehne, insbesondere für Fahrzeuge |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7440586U (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3430864A1 (de) * | 1984-08-22 | 1986-03-06 | Adam Opel AG, 6090 Rüsselsheim | Abgewoelbtes verkleidungsteil, insbesondere fuer eine karosserie |
EP4474717A1 (de) * | 2023-03-29 | 2024-12-11 | Miele & Cie. KG | Gerät mit verschlusselement mit griffelement |
-
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- DE DE7440586*[U patent/DE7440586U/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3430864A1 (de) * | 1984-08-22 | 1986-03-06 | Adam Opel AG, 6090 Rüsselsheim | Abgewoelbtes verkleidungsteil, insbesondere fuer eine karosserie |
EP4474717A1 (de) * | 2023-03-29 | 2024-12-11 | Miele & Cie. KG | Gerät mit verschlusselement mit griffelement |
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