DE743914C - Geschoss fuer Jagdzwecke mit durchgehendem Weichbleikern - Google Patents
Geschoss fuer Jagdzwecke mit durchgehendem WeichbleikernInfo
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- DE743914C DE743914C DEG95386D DEG0095386D DE743914C DE 743914 C DE743914 C DE 743914C DE G95386 D DEG95386 D DE G95386D DE G0095386 D DEG0095386 D DE G0095386D DE 743914 C DE743914 C DE 743914C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/72—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material
- F42B12/76—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material of the casing
- F42B12/78—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material of the casing of jackets for smallarm bullets ; Jacketed bullets or projectiles
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Description
- Geschoß für Jagdzwecke mit durchgehendem Weichbleikern Die Erfindung bezieht sich auf ein G; -schoß für Jagdzwecke, das einen durchgehenden Weichbleikern hat, der von einem Kupfermantel umhüllt ist, und das mit einem zweiten aus Hartmetall bestehenden Mantel ausgerüstet ist, der einen Teil des Geschosses umgibt.
- Bei einem bekannten Geschoß dieser Art ist der Weichbleikern am vorderen Ende eingeschnürt. Der über den Weichbleikern gezogene Kupfermantel ist verhältnismäßig starkwandig. An der Stelle der genannten Einschnürung weist er beispielsweise ein- -Wandstärke von 1,6 mm auf. Um diesen starken Kupfermantel ist wiederum ein Teilmantel aus einer härteren Kupferlegierung (Tombak) gelegt, dessen Wand sich nach @-orn verjüngt und der insgesamt eine geringere Stärke hat als der darunterlieünde Kupfermantel. Der Führungsteil des Geschosses ist in den zweiten Mantel nicht einbezogen..
- Bei dem bekannten Geschoß handelt es sich somit um ein Zweimantelgeschoß mit Spitzenverstärkung, wobei die Führung dem Innenmantel übertragen ist. Ein derartiger Geschoßaufbau hat den Nachteil, daß der starke Kupfermantel .die durch die Einschnürung bedingte geringe Bleimenge der Geschoßspitze eingrenzt und hemmend auf deren D.eformieruhg bzw. Aufstauchung wirkt. Andererseits kann der Ring aus dem härteren Metall der Aufweitung des Geschosses im Führungsteil nicht entgegenwirken. Der Kern schießt infolgedessen nicht in dem gewünschten Maße in den vorderen Mantel. Hinsichtlich Einschußöffnung und Einschußtiefe ergeben sich keine Vorteile, die durch den verhältnismäßig verwickelten Aufbau aufgewogen würden.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Geschoß zu schaffen, bei dem sich die Vorteile des Kupfermantels, d. h. der Vorteil der leichteren Verformbarkeit, ohne zu zersplittern, voll auswirken können, bei dem aber gleichzeitig der- Nachteil des Kupfers, zu schmieren, beseitigt ist. Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß über den Kupfermantel, und zwar im Führungsbereich, ein Mantel aus Hartmetall gezogen und somit die Führung dem Hartmetallmantel übertragen wird. Bei dem erfindungsgemäßen Geschoß bleibt somit die erwünschte leichte Verformbarkeit des Kupfermantels erhalten, gleichzeitig gewährleistet jedoch der Stahlmantel eine bessere Führung und eine Ver' steifung der Längsachse, so daß sich das Geschoß mit größerer Geschwindigkeit verschießen läßt. Der Hartmetallmantel staucht: sich bei hohen Geschoßanfangsgeschwindigkeiten nicht im Lauf zusammen, was bei einfachen Kupfermantelgeschossen leicht eintritt. Hinzu kommt, daß wegen der Verstärkung des hinteren Geschoßteiles der den 'vVeichbleikern umgebende Kupfermantel dünner sein kann als bei dem bekannten Geschoß.
- Der aus dem Hartinetallinantel vorn herausragende Teil des Weichmetallkerns drückt sich beim Auftreffen auf das. Ziel breit, wobei der vordere Teil des schwachen Kupfermantels zerrissen wird. Der aufgeweitete Teil des Kerns bleibt aber teilweise mit seinem hinteren Ende in Verbindung, dessen Aufweitung seinerseits durch den äußeren Hartmetallmantel verhindert wird.
- Der äußere Mantel kann den Führungsteil in ganzer Länge oder nur zum Teil umfassen und dementsprechend einen mehr oder weniger großen Teil des Weichmantelkerns freilassen. Die Länge der sich verformenden Weichbleispitze ergibt sich aus der Anordnung des zweiten Mantels, je nachdem dieser mehr oder weniger weit nach vorn übergreift.
- Bei kürzerer Bemessung des Hartmetallmantels als der zylindrische Führungsteil des ummantelten Kerns sitzt der :Mantel mit seinem hinteren Ende gegen eine Verdickung des MTeichmetallgeschoßteiles.
- Zweckmäßig ist der Hartmetallmantel am Vorderende in an sich bekannter Weise ungefähr senkrecht zur Geschoßachse abgeschnitten.
- Das vordere Ende des Hartmetallmantels bildet zweckmäßig gegenüber dem umhüllten Weichmetallkern einen Absatz, der die Einschußöffnung vergrößert. Der Geschoßkern gleitet im Hartmetallmantel durch die Nachffi Cr ebigkeit der hinteren #lerdickung des um -mantelten Kerns vor. Hierdurch wird bei großer Ausschußöffnung eine erhöhte Tiefenwirkung erreicht. Auch ist durch entsprechende Gestaltung der Hartmetallmnatel-Anlagestelle am Bund des Weichmetallkerns eine vermehrte Rückverschiebung des Hartmetallmantels möglich, die beim Auftreffen auf Knochen die Schockwirkung verstärkt. Durch Verlängerung oder Kürzung des vorderen Endes des Hartmetallinantels kann die Schußwirkung beeinfllußt werden.
- Das in der Zeichnung und Beschreibung behandelte Ausführungsbeispiel zeigt weitere Einzelheiten der Erfindung.
- Der den durchgehenden Weichbleikern umschließende Kupfermantel i trägt den Hartmetallmantel 2, 3. Durch Vor- oder Rückverlegen des äußeren Mantels kann man die Sprengwirkung bzw. Schußkraft ändern, beim Aufschlag wird die Verbreiterung eines kürzeren oder längeren Weichbleikerns erreicht. Der Hartinetallmantel kann auch den hinteren Teil des umhüllten Weichbleikerns mit oder ohne Beibehaltung eines Absatzes weiter oder gänzlich umfassen.
- Der äußere Hartmetallmantel z. B. aus Flußeisen oder aus tombakplattiertern Weichstahl verhindert die Längsstauchung des mit einem Kupfermantel umhüllten Weichbleikerns, so daß es möglich ist, dieses Teilmantelgeschoß mit einer größeren Anfangsgeschwindigkeit zu benutzen. Der beschriebene Hartmetallmantel hat den weiteren Vorteil, daß bei hoher Ladung keine Verschmierung des Laufes wie beim Kupfermantel eintritt. Der Hartmetallinantel kann eine beliebige Verbindung mit dem kupferumhüllten Weichbleikern haben.
- Der Hartmetallmantel ist bei 2 zum Weichmetallkern abgesetzt. Die Stirnseite kann beliebig geformt sein. Die Absetzung des Weichmetallkerns und die hintere Ausschärfung 3 des Hartmetallmantels ermöglicht dessen Rückverschiebung beim Auftreffen auf einen stärkeren Widerstand, wodurch eine vorteilhafte, zügige Wirkung eintritt.
Claims (3)
- PATENTAN SPRÜCHE i. Geschoß für Jagdzwecke mit durchgehendem Weichbleikern, der von einem Kupfermantel umhüllt ist, und mit einem zweiten Mantel aus Hartmetall, der einen Teil des Geschosses umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Mantel im Führungsbereich, des Geschosses angeordnet ist.
- 2. Geschoß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Mantel am Vorderende in an sich bekannter Weise senkrecht zur Geschoßachse abgeschnitten ist.
- 3. Geschoß nach Anspruch i oder Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Mantel mit seinem Hinterende auf einer Verdickung des ummantelten Kerns aufsitzt.
Priority Applications (1)
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DE743914C true DE743914C (de) | 1944-01-05 |
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Family Applications (1)
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