DE7424923U - Spreizdübel - Google Patents
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Description
DR. BERG DIPL.-IN G. STAPF DIPL-ING. SCHWABE DR. ZP-.. GANDMAIR
PATENTANWALT Ξ BMONCHENSO · MAUERKiRClii;RSTR.45
HILTI AKTIENGESELLSCHAFT IN SCHAAN (Fürstentum Liechtenstein)
Spreizdübel
Die Erfindung betrifft einen Dübel mit radial aufweitbarer, axial stabiler Spreizschale und die Spreizschale durchsetzenden,
dazu axial verschiebbaren Spreizelement, wobei das Spreizelement und die Inuenwandung der Spreizschale gleichsinnig gerichtete,
gegenüber der Dübelachse geneigte Auflaufflächen an sich radial gegenüberliegenden Bereichen aufweisen.
Dübel der genannten Art werden in ein Bohrloch eines Baustoffes eingesetzt und durch Spreizung der Spreizschale gegen die Wandung
des Bohrloches in letzterem verankert. An dem auf diese Weise mit dem zumeist harten Baustoff wie beispielsweise
Mauerwerk, Gestein oder dergleichen verbundenen Dübel werden irgendwelche Objekte befestigt, sodass der Dübel in der Regel
auf Zug belastet ist.
Bei den meisten bekannten Spreizdübeln erfolgt die zur Verankerung
des Dübels erforderliche Weitung der Spreizschale durch axiales Verschieben des Spreizelementes gegenüber der Spreizschale,
wobei die zur Dübelachse geneigten Auflaufflächen von
Spreizelement und Spreizschale aufeinander gleiten. Während des Spreizvorganges entsteht sowohl an den Auflaufflächen als auch
zwischen der Spreizschale und der Wandung des Bohrloches Reibung.
Bei der Konstruktion solcher Dübel ist vor allem darauf zu achten,
dr>.ss die Reibung zwischen der Spreizschale und der Wandung
des Bohrloches grosser als die Reibung an den Auflaufflächen
ist. Andernfalls erreicht der Dübel keine ausreichende Verankerung, da die Spreizschale beim Verschieben des Spreizelementes
gleichsinnig mitverschoben wird. Insbesondere bei Dübeln, deren Spreizelement als axial in der Spreizschale verschiebbare Ankerstange
ausgebildet ist, wirkt sich zu grosse Reibung an den Auflaufflächen nachteilig aus, weil dadurch die Spreizschale sowohl
während des Spreizvorganges als auch bei anschliessender Zugbelastung der Ankerstange, anstatt ausreichend verspreizt,
im Bohrloch verschoben wird.
Um zu gewährleisten, dass die Reibung an den Auflaufflächen in
Relation zur Reibung zwischen Spreizschale und Bohrloch keinen zu gronsen Wert erreicht, wird für die Auflaufflächen ein möglichst
flacher Neigungswinkel gewählt. In diesem Falle muss das Spreizelement zur Erzielung der Spreizung jedoch um einen grossen axialen
Weg verschoben werden, was sich anwendungstechnisch durch gros
sen Schlupf nachteilig auswirkt.
Um die Reibung an den Auflaufflächen zu reduzieren, werden bei
Spreizdübeln der in Rede stehenden Art die Auflaufflächen mit
Schmiermitteln versehen. Dies hat jedoch nur zu sehr beschränktem Erfolg geführt, da Schmiermittel den funktioneilen Nachteil
haben, dass sie gerade während der Spreizphase, bei welcher die Flächenpressung am grössten ist, von den Auflaufflächen
verdrängt v/erden. Die gewünschte Schmierwirkung ist somit im entscheidenden Augenblick nicht gegeben. Zum anderen besteht
das Problem, dass die Dübel in geschmiertem Zustand vom Hersteller
abgegeben werden, jedoch erst nach längerer Zeit zur Anwendung kommen. Die Schmierfähigkeit lässt während dieses
Zeitraumes meistenfalls erheblich nacn.
Zeitraumes meistenfalls erheblich nacn.
Weiters wirkt sich bei den bis anhin bekannten Dübeln nachteilig aus, dass durch die an sich grosse Reibung zwischen den
Auflaufflächen ein beachtlicher Teil der zum Spreizen am Spreizelement angelegten Axialkraft zur Ueberwindung des Reibungswiderstandes verloren geht, wodurch in Relation zur aufgebrachten Axialkraft zu geringe Verankerungswerte erreicht werden.
Auflaufflächen ein beachtlicher Teil der zum Spreizen am Spreizelement angelegten Axialkraft zur Ueberwindung des Reibungswiderstandes verloren geht, wodurch in Relation zur aufgebrachten Axialkraft zu geringe Verankerungswerte erreicht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dübel der geschilderten
Art zu schaffen, bei v/elchem durch beträchtliche
Herabsetzung der Reibung zwischen den Auflaufflächen eine
sichere Verankerung gewährleistet ist.
sichere Verankerung gewährleistet ist.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass im Bereich
der Auflaufflächen Wälzkörper angeordnet sind.
Durch gegenseitiges axiales Verschieben von Spreizschale und Spreizelement rollen die Wälzkörper entlang der Auflaufflächen,
sodass eine Rollreibung auftritt. Letztere ist wesentlich
kleiner und setzt dem Spreizvorgang erheblich weniger Widerstand entgegen, als die beim direkten Aufeinandergleiten der
kleiner und setzt dem Spreizvorgang erheblich weniger Widerstand entgegen, als die beim direkten Aufeinandergleiten der
Auflauf flächen entstehende Reibung bekannter Dübel. Es steht
somit entsprechend mehr Kraft zum Vielten und Anpressen der
\ Spreizschale gegen die Wandung des Bohrloches zur Verfugung,
sodass mit gleicher Spreizkraft wesentlich höhere Verankerungswerte erzielt werden. Auch ist dadurch bei Dübeln mit Ankerstange
im Belastungsfalle eine Nachspreizung gewährleistet.
Das Anordnen von mehreren Wälzkörpern, gleichmässig verteilt
auf einer Umfangslinie in den Bereichen der Auflaufflächen, gewährleistet
ein zentrisches Spreizen des Dübels und damit eine gleichmässige Lastverteilung.
In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Wälzkörper als Kugeln ausgebildet. Kugeln sind äussert wirtschaftlich herstellbare
Massenartikel, die in beliebiger Grosse und Qualität erhältlich sind.
Für Dübel, die jedoch für extreme Belastungen und zum Verankern in sehr harten Baustoffen vorgesehen sind, eignen sich nach
einem weiteren Vorschlag der Erfindung als Wälzkörper quer zur Dübelachse angeordnete Zylinder. Infolge des Linien-Kontaktes
mit den Auflaufflächen haben Zylinder den erheblichen Vorteil
! relativ geringer Flächenpressung. Zudem lässt sich durch ihre
: Querlage ein Verdrehen der Spreizschale gegenüber dem Spreiz-
' element unterbinden.
: Vorzugsweise weisen eine oder beide der einander zugeordneten
; Auflaufflächen sich entlang der Dübslachse erstreckende Führungs-
; bahnen für die Wälzkörper auf. Dadurch wird gewährleistet, dass
die Wälzkörper an den Auflaufflächen in Richtung Dübelachse abrollen
und ihren vorgegebenen gegenseitigen Winkelabstand am
; Umfang der Auflaufflächen beibehalten. Durch die Anordnung von
ι Führungsbahnen an jedar der Auflaufflächen wird zudem eine exakte
: Drehsicherung zwischen Spreizschale und Spreizelement erreicht.
■ Dies ist insbesondere bei sogenannten Ankerdübeln von Vorteil,
• wo das Spreizelement als überstehende Gewindestange ausgebil-
det ist und auch auf Drehung belastet wird. Die Führungsbahnen sind einfachheitshalber, je nach Art der Wälzkörper, beispielsweise
als Rechteck-Nuten oder Hohlkehlen ausgebildet, und verlaufen in ihrer Längsausdehnung zweckmässig parallel zur Achse
des Dübels.
Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung sind entlang der Dübelachse
hintereinander angeordnete, mit dazwischenliegenden Distanzhaltern versehene Wälzkörper vorgesehen. Dadurch wird
eine weitere Herabsetzung der spezifischen Flächenpressung zwischen Wälzkörper und Auflaufflächen erzielt. Bei langen
Laufflächen bringt dies zudem den Vorteil einer grossflächigen Spreizung, sodass zumindest ein Grossteil der Oberfläche der
Spreizschale in kraftschlüssigam Kontakt mit dem Bohrloch steht, wodurch die Auszugswerte des weiteren erhöht werden. Eine grossflächige
Spreizung ist insbesondere von Vorteil, wenn der Dübel in relativ weiche Baustoffe, wie beispielsweise Gasbeton, gesetzt
wird. Die Distanzhalter sind z. B. in der Art von Käfigen, wie sie an sich bei Kugellagern bekannt sind, ausgebildet
und gewährleisten die Beibehaltung der funktionsgerechten Lage der einzelnen Wälzkörper. Bei dieser Ausführungsvariante
der Dübel ist insbesondere jedoch darauf zu achten, dass die Reihe der hintereinander angeordneten Wälzkörper kürzer als
die Länge der Auflaufflächen ist, um einen Rollweg für die
Wälzkörper zu gewährleisten.
Ist das Spreizelement als Ankerstange ausgebildet, so ist es erfindungsgemäss
von Vorteil, wenn sich die Auflaufflächen gegen das vordere Ende des Dübels hin erweitern. Wird die Ankerstange
nach hinten gezogen, wie dies auch im Belastungsfalle
auftritt, so wird dieserart die Spreizschale mit zunehmender Radialkraft gegen die Wandung des Bohrloches gepresst, was eine
Erhöhung des Verankerungswertes zur Folge hat.
Demgegenüber ist es, nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung,
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bei Dübeln deren Spreizschale die Belastungskräfte übernimmt zweckdienlich, wenn sich die Auflaufflächen gegen das vordere
Ende des Dübels hin verjüngen. Das Spreizelement wird bei derartigen Dübeln in der Regel entweder eingeschlagen oder eingeschraubt.
Bei Innengewindedübeln ist es zweckmässig, das Spreizelement soweit zu versenken, dass ein ausreichender Innengewinde-Bereich
freiliegt.
Vorzugsweise sind die Laufflächen aus Gründen der einfachen Herstellbarkeit
von Mänteln gegengleicher Kegel gebildet. Dadurch wird die Spreizschale proportional zum axialen Vorschub des
Spreizelementes geweitet.
Für spezielle Anwendungsfälle "k in es jedoch auch von Vorteil
sein, dass die Weitung der Spreizschale nicht proportional zum Vorschub des Spreizelmentes erfolgt. In diesem Falle sind die
Konturen der Auflaufflächen, anstelle von zur Dübelachse geneigten
Geraden, beispielsweise als konkave oder konvexe Wölbungen gestaltet.
Insbesondere bei Verwendung von Zylindern als Wälzkörper ist es in weiterer Ausbildung der Erfindung zweckmässig, die Auflaufflächen
als Abflachungen auszubilden. Dabei können die Abflachungen sowohl am Umfang des an sich kreisförmigen Querschnittes des
Spreizelementes bzw. der Innenwandung der Spreizschale angeordnet sein, als auch für sich die gesamte Mantelfläche eines Raumkörpers
mit Mehrkant-Querschnitt bilden.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung weisen die Auflaufflächen
an deren entgegengesetzten Enden radial gegeneinander gerichtete Schultern auf. Diese Schultern unterbinden zum einen,
dass die Wälzkörper im ungespreizten Zustand des Dübels aus dem Zwischenraum zwischen den Auflaufflächen entweichen können und
bewerkstelligen zum anderen, dass der Dübel nicht überspreizt wird. Diese beiden Funktionen werden entweder einzeln oder zusammen
erfüllt, je nachdem, ob den korrespondierenden Auflauf-
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flächen nur ein oder gegebenenfalls zwei Paare Schultern züge- Mf
ordnet sind. Werden die Auflaufflächen beispielsweise von Mänteln gegengleicher Kegel gebildet, können die Schultern als
Ringwulst gestaltet sein.
Mit Vorteil weisen die Spreizschale und das Spreizelement mehrere in Achsrichtung hintereinander angeordnete Auflaufflächen
auf. Dadurch ist eine Spreizung der gesamten Länge der Spreizschale erzielbar, wobei hinzukommt, dass mit einem relativ geringen
axialen Vorschub des Spreizelementes eine grosse Weitung der Spreizschale erreichbar ist.
Wird eine ganzflächige Spreizung der Spreizschale angestrebt, so werden die Auflaufflächen ohne axialen Zwischenraum direkt aneinandergereiht
angeordnet. In diesem Falle ergibt sich eine sägezahnartige Aussenkontur,- der die Laufflächen tragenden Oberflächen
von Spreizelement und Spreizschale.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist die Spreizschale entlang der Dübelachse mehrfach unterteilt ausgebildet. Es sind
somit Rohrstücke gebildet, durch welche eine besonders gute Anpassungsfähigkeit der Spreizschale an allfällige Unebenheiten an
der Wandung des Bohrloches erreicht wird. Die einzelnen Rohrstücke können beispielsweise durch Bügel, Klammern, elastischs
Manschetten oder dergleichen Mittel zu einer Rohr-Einheit zusammengehalten werden.
Wird eine besonders leichte und grosse Weitbarkeit der Spreizschale
gefordert, so ist dieselbe vorzugsweise entlang ihrem Umfang mehrteilig ausgebildet. Die dadurch gebildeten Rohrsegmente
erlauben in besonderem Masse den Einsatz solcher Dübel in relativ weichen oder elastischen Baustoffen. Besonders bewährt
hat sich beispielsweise eine Spreizschale aus vier Segmenten. In gewissen Anwendungsfällen ist es von Nutzen, wenn die Spreizschale
nur übeir einen Teil der Länge geschlitzt ist.
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f Um die durch Längstrennung mehrteilig ausgebildete Spreizschale
^. problemlos in das Bohrloch einführen zu können, wird üie Spreizschale
vorzugsweise von Halteyliedern, beispielsweise elastische
Ringe oder Manschetten, umgeben. Zudem wird die Lagerung solcher Dübel dadurch problemloser.
Die Erfindung wird nunmehr anhand der sie beispielsweise wiedergebenden
Zeichnungen näher erläutert und zwar zeigen:
Fig. 1 einen ungespreizten Dübel im Schnitt, mit Aussengewinde und Kugeln als Wälzkörper,
Fig. la einen Schnitt entlang der Linie a-a der Fig. 1,
Fig. 2 einen ungespreizten Dübel im Schnitt, mit Innengewinde
und Kugeln als Wälzkörper,
Fig. 2a einen Schnitt entlang der Linie a-a der Fig. 2,
Fig. 3 einen ungespreizten Dübel, teilweise geschnitten, mit einem Aussengewinde und mehreren hintereinander
angeordneten Kugeln als Wälzkörper,
Fig. 3a einen Schnitt entlang der Linie a-a der Fig. 3,
Fig. 4 einen ungespreizten Dübel im Schnitt, mit Aussengewinde und Zylindern als Wälzkörper,
Fig. 4a einen Schnitt entlang der Linie a-a der Fig. 4,
Fig. 5 einen ungespreizten Dübel im Schnitt, mit Aussengewinde und Kugeln als Wälzkörper, und einer Mehrzahl
Auflaufflächen,
Fig. 5a einen Schnitt entlang der Linie a-a der Fig. 5.
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Der in Fig. 1 dargestellte Dübel besteht aus einer Spreizschale 1,
einem als Ankerstange ausgebildeten Spreizelement 2 und Kugeln als Wälzkörper. Die Spreizschale 1 weist über einen Teil ihrer
Länge Schlitze 4 auf um die radiale Wertung zu begünstigen. Ferner ist die Spreizschale 1 von einer längsgerichteten Durchgangsbohrung 5 durchsetzt, deren vordere Partie sich nach vorne erweitert
und eine Auflauffläche 6 für die Kugeln 3 bildet. Die Auflauffläche
6 ist nach vorne durch eine umlaufende Schulter 7 begrenzt, sodass die Kugeln 3 in ungespreizter Stellung des Dübels
nicht nach vorne austreten. Das Spreizelement 2 weist im vorderen Bereich eine sich korrespondierend nach vorne erweiternde
Mantelfläche auf, welche ebenso als Auflauffläche 8 für die Kugeln
3 dient. Die Auflauffläche 8 ist mit Längsrillen als Führungsbahnen
9 für die Kugeln 3 versehen.
Wird der Dübel in ein Bohrloch eingesetzt und das Spreizelement nach hinten gezogen, so rollen die Kugeln 3 an den konischen Auflaufflächen
6, 8 ab, wodurch die Spreizschale 1 radial geweitet wird und sich an der Wandung des nicht gezeigten Bohrloches fest-
Die Fig. 2 zeigt einen Dübel, der im wesentlichen wiederum aus einer Spreizschale 11, einem Spreizelement 12 und Kugeln 13 als
Wälzkörper besteht. Im vorderen Bereich weist die Spreizschale Längsschlitze 14 auf, wodurch die radiale Weitung dieser Partie
erleichtert wird. Am Mantel der Spreizschale 11 ist ein Ring 15 aufgesetzt, der den Aussendurchmesser der Spreizschale 11 geringfügig
übersteht und somit der provisorischen Verklemmung des Dübels in dem nicht gezeigten Bohrloch vor dessen Verspreizung
dient. Des weiteren ist die Spreizschale 11 von einer Axialbohrung durchsetzt, wobei die vordere Zone als sich nach vorne verjüngende
Konusbohrung ausgebildet ist, deren Wandung eine Auflaufflüche 16 bilde+-.. Die Auf lauf fläche 16 ist mit parallel zur
Dübelachse angeordneten nutenförmigen Führungsbahnen 17 versehen.
Die Ausläufe der Führungsbahnen 17 sind als Schultern 18 ausge-
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bildet. Der hintere Bereich der Axialbohrung trägt ein Innengewinde
19. Hierin ist das Spreizelement 12 eingeschraubt. Die vordere Partie des Spreizelementes 12 dient als Auflauffläche
20 und weist die Form eines sich nach vorne verjüngenden Kegelstumpfes auf. Zwischen den Auflaufflächen 16, 20 sind die Kugeln
13 in den Führungsbahnen 17 geführt. Durch Verdrehen des
Spreizelementes 12 verschiebt sich dieses in der Spreizschale 11, wodurch die Kugeln 13 an den zur Dübelachse geneigten Auflaufflächen
16, 20 abrollen. Die Spreizschale 11 wird dadurch radial geweitet und legt sich dieserart an der Wandung des Bohrloches
fest. Sind die Kugeln 13 über die Auflaufflächen 16, abgerollt, so laufen sie an den Schultern 18 auf, wodurch ein
Ueberspreizen des Dübels unterbunden wird.
Der Dübel nach Fig. 3 hat eine gesamthaft mit 21 bezeichnete Spreizschale, die durch Trennungsschlitze 22 in Halbschalen
geteilt ist. Die Halbschalen 23 sind durch ringförmige Halteglieder 24 zu einer Einheit zusammengehalten. Diese Halteglieder
24 überragen den Aussendurchmesser der Spreizschale 21
und dienen so auch der provisorischen Verklemmung des Dübels in der Aufnahmeöffnung. Dj_e Spreizschale 21 ist von einer über
deren gesamten Länge nach vorne sich konisch erweiternden Axialbohrung durchsetzt, deren Wandung eine Auflauffläche 25
bildet. Der hintere und vordere Auslauf der Axialbohrung sind als ringförmige Schultern 26 ausgebildet. Entlang der Auflauffläche
25 verlaufen Führungsbahnen 27, für hintereinander aufgereihte Kugeln 28. In der Spreizschale 21 ist ein als Ankerbolzen
ausgebildetes Spreizelement 29 axial verschiebbar eingesetzt. Die vordere Partie des Spreizelementes 29 ist als Auflauffläche
30 in Form eines sich nach vorne erweiternden Aussenkonus'
gestaltet, dessen Mantelfläche nach vorne durch Schultern 31 begrenzt ist. Auch die Auflauffläche 30 weist nutenförmige
Führungsbahnen 32 für die Kugeln 28 auf. Die Kugeln 28 werden durch einen Distanzhalter 33 im Abstand voneinander gehalten.
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Der hintere Teil des Spreizelementes 29 weist zur Abhängung von Lasten ein Aussengewinde 34 auf.
Die Fig. 4 zeigt einen Dübel, dessen gesamthaft mit 35 bezeichnete
Spreizschale aus vier Segmenten 36 besteht, die durch ein geteiltes, ringförmiges Halteglied 37 zusammengefasst sind. Die
Spreizschale 35 ist von einer Durchtrittsöffnung durchsetzt, die im hinteren Bereich 38 kreisrunden Querschnitt aufweist,
während die daran anschliessende vordere Zone sich pyramidenstumpfartig
nach vorne erweitert, wobei deren Msntelflächen die Auflaufflächen 39 für die Wälzkörper bilden. Die Auflaufflächen
39 sind nach vorne durch Schultern 40 in Form eines Vorsprunges begrenzt. In der Durchtrittsöffnung ist ein bolzenförmiges
Spreizelement 41 axial verschiebbar eingebracht. Das hintere Teilstück des Spreizelementes 41 weist ein Gewinde 42 auf, während
das vordere mit nach vorne sich erweiternden Auflaufflächen
43 versehen ist, die nacl. vorne durch eine wulstförmige Schulter
44 begrenzt sind. Zwischen den Auflaufflächen 39 der Durchtrittsöffnung
und den Auflaufflächen 43 sind vier als Zylinder 45 ausgebildete Wälzkörper angeordnet, die beim Verschieben des Spreizelementes
41 eine Weitung der Spreizschale 35 hervorrufen.
Der in Fig. 5 dargestellte Dübel besitzt eine in mehrere Rohrstücke
46 unterteilte, gesamthaft mit 47 bezeichnete Spreizschale. Bügel 48 halten die Rohrstücke 46 zu einer Einheit zusammen.
Die Rohrstücke 46 sind zur Erleichterung der Weitbarkeit durch Trennungsschlitze 49 geteilt und von ringförmigen
Haltegliedern 50 umfasst. Die Wandung der Axialbohrung jedes Rohrstückes 45 ist über einen Teilbereich sich nach hinten konisch
erweiternd als Auflauffläche 51 ausgebildet, wobei diese
Auflauffläche 51 nach hinten von einer ringförmigen Schulter 52
begrenzt ist. Die Axialbohrungen der Rohrstücke 46 sind von einem darin axial verschiebbaren Spreizelement 53 in Form eines
Ankerbolzens durchsetzt, dessen Mantel eine gleiche Anzahl sich
ebenfalls nach hinten erweiternder Konusabschnitte als Auflaufflächen
54 aufweist, wie Rohrstücke 46 mit Auflaufflächen
51 vorhanden sind. Auch die Auflaufflächen 54 des Spreizelementes
53 laufen an Schultern 55 aus. Zwischen jeder Auflauffläche 54 und der zugeordneten Auflauffläche 51 sind
Kugeln 56 eingesetzt, die bei Verschieben des Spreizelementes 53 die Rohrstücke 46 weiten. Um ein Herausfallen des Spreizelementes
53 nach hinten aus der Spreizschale 47 zu unterbinden, weist das Spreizelement 53 am vorderen Ende einen Bund
auf, dessen Durchmesser grosser als jener der Axialbohrung der Rohrstücke 46 ist. Die hintere Stirnseite der Spreizschale 47
ist von einer Unterlegscheibe 58 abgedeckt.
Claims (14)
1. Dübel mit radial aufweitbarer, axial stabiler Spreizschale,
und die Spreizschale durchsetzenden, dazu axial verschiebbaren Spreizelement, wobei das Spreizelement und die Innenwandung
der Spreizschale gleichsinnig gerichtete, gegenüber der Dübelachse geneigte Auflaufflächen (6, 8; 16, 20;
25, 30; 39, 43; 51, 54) an sich radial gegenüberliegenden Bereichen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass im
Bereich der Auflaufflächen Wälzkörper angeordnet sind.
2. Dübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper als Kugeln (3, 13, 28, 56) ausgebildet sind.
3. Dübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper als quer zur Dübelachse angeordnete Zylinder
(45) ausgebildet sind.
4. Dübel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide der zugeordneten Auflaufflächen (6, 8; 16,
20; 25, 30) sich entlang der Dübelachse erstreckende Führungsbahnen (9, 17; 27, 32) für die Wälzkörper aufweisen.
5. Dübel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Dübelachse hintereinander angeordnete, mit dazwischenliegenden
Distanzhaltern (33) versehene Wälzkörper vorgesehen sind.
6. Dübel nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflaufflächen (6, 8; 25, 30; 39, 43; 51, 54;) sich
gegen das vordere Ende des Dübels hin erweitern.
7. Dübel nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Auflaufflächen (16, 20) sich gegen das vordere Ende des
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- 14 Dübels hin verjüngen.
8. Dübel nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflaufflächen(6, 8; 16, 20; 25, 30; 51, 54)
von Mänteln gegengleicher Kegel gebildet sind.
9. Dübel nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflaufflächen (39, 43) als eine oder mehrere
Abflachungen ausgebildet sind.
10. Dübel nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflaufflächen (6, 8; 16, 20; 25, 30; 39, 43;
51, 54) an deren entgegengesetzten Enden gegeneinander gerichtete Schultern ( 7, 18; 26, 31; 40, 44; 52, 55)
aufweisen.
11. Dübel nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass Spreizschale (47) und Spreizelement (53) mehrere
in Achsrichtung hintereinander angeordnete Auflaufflachen (51, 54) aufweisen.
12. Dübel nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizschale (47) entlang der Dübelachse mehrteilig
ausgebildet ist.
13. Dübel nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizschale (21, 35, 47) entlang ihrem Umfang
mehrteilig ausgebildet ist.
14. Dübel nach Anspruch 13. dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizschale (21, 35, 47) von Haltegliedern (24, 27, 50)
umgeben ist.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7424923U true DE7424923U (de) | 1976-06-16 |
Family
ID=31951713
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE7424923U Expired DE7424923U (de) | Spreizdübel |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7424923U (de) |
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- DE DE7424923U patent/DE7424923U/de not_active Expired
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