DE7416668U - Beschlag in Form einer Rosette, eines Schildes od. dgl. für ein Zylinderschloß - Google Patents
Beschlag in Form einer Rosette, eines Schildes od. dgl. für ein ZylinderschloßInfo
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Description
Dipl.-Ing. Stracke
Dipl.-Ing. Loesenbeck
48 BwIeIeId, Hertorder Strike 17
6/11
Westfälisches Metallwerk Franz; Schneider, 3^92 Brakel,
Beschlcir; in Form einer Rosette, eines Schildes od. dgl. für
ein Zylinderschloss
Die vorliegende Neuerung; betrifft einen Beschlag in Form einer
Rosette, eines Senil des od. dgl. für ein Z;/lind erschloss.
Beschläge der eingangs erwähnten Art sind in vielerlei Ausführungsformen
bekannt und dienen dazu, dem in eine Tür eingesetzten Zylinderschloss zu beiden Seiten der Tür einen sauberen
Abschluss zu geben.
Dabei werden die Beschläge mittels Schrauben an der Tür befestigt,
es ist aber auch bekannt, die Beschläge zweiteilig auszubilden und das sogenannte Tragteil auf die Tür aufzuschrauben und ein
Kappenteil auf dieses Tragteil aufzuklipsen.
Fei allen vorbekannten Beschlägen der eingangs erwähnten Art
ist es aber möglich, mittels weniger Handgriffe mit geeignetem Werkzeug die Beschläge von der Tür zu entfernen, so daß das Zylinderschloss
frei zuggänglich ist und durch Zuhilfenahme von geeigneten Werkzeugen binnen kurzer Zeit zerstört oder entfernt
werden kan η.
Somit kann festgestellt werden, daß bekannte Beschläge der gatt\ingsg-emässeü
Art nicht in de-" Lage sind, das Vorhaben eines
Einbrechers, nämlich durch Ausbau oder Zerstörung des Zylinder-
-Z-
schlosses die eben durch dieses Zylinderschloss abgesperrte Tür zu öffnen, in wirkungsvoller Weise zu erschweren oder gar unmöglich
zu machen.
Der Neu erring liegt deshalb die AufKabe üurj/uijuc, eiiien Beschlag
der eingangs erwähnten Art su schaffen, durch den das Zylinderschloss
in einer bisher nicht erreichten Weise gesichert wird und der von der Aussenseite der Tür praktisch nicht abnehmbar
ist, ohne daß der Beschlag vollständig zerstört wird.
Diese Aufgabe wird nach der Neuerung dadurch gelöst, daß der Beschlag eine durchgehende Zylinderschlossführung aufweist und
mit einem über seine Auflagefläche vorstehenden Ansatz versehen ist, der in einem gewissen Abstand zur Auflagefläche an zwei
gegenüberliegenden Seiten jeweils eine Nut aufweist, in die ein gabelförmiges Verschlußstück einschiebbar ist.
Die mit der Neuerung erzielten Vorteile liegen insbesondere
darin, daß zur Befestigung des Beschlages keine Schrauben mehr notwendig sind, die das Entfernen des Beschlages von der Tür
ermöglichen, sondern daß durch das gabelförmige Verschlußstück die Möglichkeit gegeben ist, den Beschlag mit Befestigungsaitteln
an der Tür festzulegen, die gewissermaßen in der Tür liegen und somit bei abgeschlossener Tür nicht zugänglich sind.
Diese Möglichkeit ist dadurch erreicht, daß der über die Auflagefläche
des Beschlages vorstehende Ansatz in das Türblatt hineinragt, wobei der Abstand der Nuten zur Auflagefläche des Beschlages
der Stärke des Deckblattes der Tür entspricht, so daß "bei
eingeschobenem Verschlußstück eine sichere und von aussen unlösbare Verbindung des Beschlages mit der Tür gegeben ist.
Durch die Zylinderschlossführung wird erreicht, daß das Zylinderschloss nur unter einem erheblichen Aufwand aus der Tür entfernt
werden kann, so daß eine sehr wirksame Diebstahlsicherung durch den neuerungsgemässen Beschlag gegeben ist.
Weitere Merkmale ucd Vorteile der Neuerung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele. Es zeigen:
Figur 1 einen neuerungsgemässen Beschlag mit dem dazugehörigen
gabelförmigen VerschluSstüsä in perspectiveί^κτ· Dsrstellung,
Figur 2 eine Ansicht der Rückseite des Beschlages nach Fig.1,
Figur 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III in Fig. 2, Figur 4· eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 2, wobei
das Deckblatt; der Tür mitdargestellt ist, Figur 5 die Rückansicht eines neuerungsgemässen Beschlages nach
einem weiteren Ausführungsbeispiel,
Figur 6 die Rückansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles
der Feuerung.
Der in Fig. 1 dargestellte neuerungsgemässe Beschlag besteht im
wesentlichen aus einem Auflageteil 1, welches bei eingesetztem
Beschlag über die Türoberfläche vorsteht und einem mit diesem Auflegeteil Λ fest verbundenen Ansa1-- ?, der über die Auflagefläche
3 des Auflageteiles ι vorsteht und später innerhalb der
Tür liegt. Der Beschlag ist mit einer durchgehenden Zylinderschlossfühmng
4- ausgestattet, in die das Zylinderschloss einschiebbar ist und formschlüssig gehalten wird. In einem gewissen
Abstand zur Auflagefläche 3 des Auflageteiles 1 sind an dem Ansatz
2 an zwei gegenüberliegenden Seiten parallel zueinander verlaufende Nuten 5 angebracht, in welche ein gabelförmiges
Verschlußstück 6 einschiebbar ist. Der '.bstand der Nuten 5 von
der Auflagefläche 3 ist so gewählt, daß er der Stärke eines
Deckblattes 7 der Tür entspricht, so daß also bei eingeschobenem Verschlußstrück 6 eine sichere Festlegung des Beschlages an
der Tür gewährleistet ist. Da das Verschlußstück an der Rückseite des Deckblattes 7 zu liegen kommt, befindet es sich also
im Inneren der Tür, wodurch eine Demontage des Beschlages von der Aussenseite der Tür unmöglich gemacht ist.
Um zu verhindern - c.sl£ beispielsweise mittels einer Zange das
Auflageteil 1 erfasst und gewaltsam aus seiner Befestigung herausgerissen werden kann, ist das Auflageteil 1 allseitig
mit abgeschrägten Kanten 8 ausgestattet. Somit ist verhindert, daß das Auflageteil 1 mittel«! einer Zange derart fest erfasst
werden icanü, dcß cLsr Beschlag ?'.'_? .seiner· r^ui-ch das Verschluß—
jtück 6 gegebenen Befestigung herausgerissen werden könnte.
Um die Lage des Verschlußstückes 6 weiterhin zu verbessern und
sicherer ^a machen, sind die Nuten 5 --i" oberen Bex^eich des Ansatzes
2 durch eine Anschlussnut 9 miteinander verbunden, so daß also das gabelförmige Verschlußstück 6 einen grösstmötslichen
Kontakt mit dem Ansatz 2 erhälü. Um das Einführen and Heraus-
J ziehen bei einer eventuell notwendigen Reparaturarbeit des Verschlußstückes
& zu erleichtern, ist es an seiner geschlossenen Seite uit einer durch Umbiegung gebildeten Lasche 10 ausgestattet
.
Eine weitere nögii^hkeii der· Sicherung des Verschlußstückes 6
kann dadurch erzielt werden, daß die ir>
die Nuten 5 einschiebbaren Schenkel des Verschlußstückes 6 in Längsrichtung unter
leichter Vorspannung gewölbt ausgebildet sind, wodurch sich eine Pederweirkung des Verschlußstückes 6 ergibt und eine Klemm-
* wirkung zwischen dem Deckblatt 7 und dem Verschlußstück 6 er-
* reicht werden kann. Weiterhin ber^eht durch diese Art dc-r Ausbildung
des Versdlußstückes 6 die Möglichkeit, bei der Herstellung des Beschlages und des Deckblattes 7 auftretende Fertigungstoleranzen
leichter überbrücken zu können.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Neuerung nach den Fig. 1 bis 4·
weist der Ansatz 2 eine ovale Grundfläche auf, wobei die Nuten 5 parallel an den Längsseiten dieses ovalen Ansatzes 2 geführt
sind, es besteilt aber auch ohne weiteres die Möglichkeit, wie beispielsweise in Fig. 5 angedeutet ist, den Ansatz 2 in
einem rechteckigen Grundriss auszuführen, wobei auch in diesem Falle die Nuten 5 parallel zueinander an den Längsseiten des
Ansatzes 2 geführt sind. Weiterhin geht aus Fig. 5 hervor, daß
die Kuren i an oeicen Seiten im Nutgrund mit einer Abschrägung
11 ausgestattet find, welche das Einschieben eines entsprechend ausgebildeten Verschlußstückes 6 erleichtern.
V.ie das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 zeigt, kann das Auflagetsil
1 auch in Form einer Rosette ausgebildet sein, im Gegensatz zu den in den Fig. '. bis :_ gezeigten Ausführungsbeispielen, bei
denen dar. Auflageteil 1 in Form eines Schildes ausgebildet ist.
Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß es sinnvoll ist, ca.= Auiiäceteii und den Satz 1 einstückig aus einem Hartmetall
zu fertigen, da e^ durch dieses Maßnahme verhindert bzw. doch
wesentlich er:.chv:ert. wird, den 3eschlag durch Anbohren zu zerfrören
und .omit doch an das Zylinderschloß heranzukommen.
L. .oil auch noch erwähn-, werden, daß der Einbau des Zylinder-
:chlo-_e^ deran erfolgt, daß dieses nur sehr geringfügig über
ciie Oberfläche de. Auflaceveiles 1 vorsteht.
Claims (11)
1. Beschlag in Form einer Rosette, eines Schildes od. dgl. für ein Zylinderschloss, dadurch gekennzeichnet,
daß der Beschlag eine durchgehende Zylinderschlossführung
(4) aufweist und mit einem über seine Auflagefläche (3) vorstehenden Ansatz (2) versehen ist, der in einem gewissen Abstand
zur Auflagefläche (3) an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweilse eine Nut (5) aufweist, in die ein gabelförmiges Verschlußstück
(6) einschiebbar ist.
2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag am Auflageteil (1) mit allseitig abgeschrägten Kanten
(8) ausgestattet ist.
3. Beschlag ηε,αϊι Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ansatz (2) eine ovale Grundfläche aufweist.
4. Beschlag nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nuten (5) an den Längsseiten des ovalen Ansatzes (2) angebracht sind und an der Ober- oder Unterseite des Ansatzes (2)
durch eine Anschlussnut (9) miteinander verbunden sind.»
5. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ansatz (2) einen rechteckigen Querschnitt aufweist,»
6. Beschlag nach Anspruch 5i dadurch gekennzeichnet, daß die
Nu^en (5) an mindestens einer Seite im Nutgrand mit einer Abschrägung
(11) versehen sind.
7· Beschlag nach Anspruch 5 oder 6, dadurch geker.nzeicb.net,
daß die Nuten (5) durch eine Anschlussnut (9) miteinander
verbunden sind.
8. Be3clildg nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der nachfolgenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlussstück (6) an seiner geschlossenen Seite mit einer durch Umbiegen
gebildeten Lasche (10) versehen ist.
9· Beschlag nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der nachfolgender
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlussstück (6) in Längsrichtung seiner- Seitenschenkel· unter Vorspannung
gewölbt ausgebildet ist.
10. Beschlag nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der nachfolgenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Auxlageteii
(1) und der Ansatz (2) einstückig aus einem Hartmetall gefertigt sir.d.
11.. Beschlag nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der nachfolgenden
Ansprüche, daaurch gekennzeichnet, daß er aus Vollmaterial hergestellt ist.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7416668U true DE7416668U (de) | 1974-08-14 |
Family
ID=1305186
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE7416668U Expired DE7416668U (de) | Beschlag in Form einer Rosette, eines Schildes od. dgl. für ein Zylinderschloß |
Country Status (1)
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DE (1) | DE7416668U (de) |
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