DE740930C - Zeltpflock - Google Patents
ZeltpflockInfo
- Publication number
- DE740930C DE740930C DED84748D DED0084748D DE740930C DE 740930 C DE740930 C DE 740930C DE D84748 D DED84748 D DE D84748D DE D0084748 D DED0084748 D DE D0084748D DE 740930 C DE740930 C DE 740930C
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- Germany
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- sleeve
- tent peg
- mushroom
- tent
- driving
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- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H15/00—Tents or canopies, in general
- E04H15/32—Parts, components, construction details, accessories, interior equipment, specially adapted for tents, e.g. guy-line equipment, skirts, thresholds
- E04H15/62—Pegs, stakes or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Tents Or Canopies (AREA)
Description
- Zeltpflock Die Erfindung betrifft einen Zeltpflock, der aus einer Hülse mit längs verschiebbarem Eiritreibdorn besteht.
- Bislier hat man bei einem derartigen Zeltpflock den Eintreibdorn durch Hammerschläge auf seinen Kopf in'das Erdreich getrieben, und ihm dann ,die an ihrem Kopfende geschlossene, mit Spannhaken verstehene Hülse übergestülpt. Die Hülse wurde durch Einsteckstifte am Dorn befestigt, um als einstellbare Spannvorrichtung für die Zeltleine zu dienen. Eine Anpassungsfähigkeit für Bodenb:eschaffenheiten verschiedener Art hat ein solcher Zeltpflock nicht.
- Demgegenüber soll gemäß der Erfindung ein für Bodenarten verschiedener Widerstandsfähigkeit, z. B. für laichten Sandboden ebenso wie für steinigen Boden; bestimmter Zeltpflock mit Hülse und längs verschiebbarem Eintreibdorn geschaffen werden.
- Erfindungsgemäß sind bei dem neuen Zeltpflock ein unmittelbar auf die Hülse wirkender Pilz und ein unmittelbar auf den Eintreibdorn wirkender Treiber verwendet. Durch wahlweises Einsetzen des Pilzes oder des Treibers größerer Länge in die Hülse kann man den Hammer auf die Hülse oder auf den Eintreibdarn wirken lassen, der in letzterem Falle teleskopisch in der Hülse vorgeschoben wird.
- Ein Zeltpflock gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Fig. i eine Ansicht der Hülse mit Eintrebdorn, Fig. 2 ,einen waagerechten Schnitt II-II der Fig. i, Fig.3 einen Längsschnitt mit Eintreibdorn und aufgesetztem Pilz und Fig. q. einen Längsschnitt mit Eintreibdarn und :eingeführtem Treiber.
- Die Hülse i besteht aus einer Röhre 2 mit, drei Flügeln 3, die in bekannter Weise zur Erhöhung des Widerstandes gegen die Querbeanspruchung im Erdboden dienen. Ausnehmungen 4 an den Flügeln: sollen Gelegenheit bieten zur Erhöhung des Widerständes des Pflockes gegen Axialbeanspruchung, und zwar dadurch, daß sie,dem Erdmeiclt, z. B. den Steinen, Gelegenheit geben, einzudringen. Ferner hat die Hülse i drei Haken 5 zum Anbringen .der schräg zur Pflockachse angreifenden Spannleine. In: die Hülse ist der Eintreibdorn 6 eingesetzt, dessen Hub in der Hülse durch die Einkehlungen 8 und 9 begrenzt ist. Ferner ist am oberen Ende der Hülse i der Pilz i o mittels Kettchen i i angebracht.
- Nachdem der Pilz i o auf -die Hülse i aufgesetzt ist, drückt man die Hülse gegen. den Erdboden, wobei der Eintreibdern 6 zurückweicht, bis sein Kopf 7 auf die Einkehlung 8 trifft. In dieser in Fg.3 gezeigten Stellung wird der Zeltpflock durch Hammerschläge auf den Pilz i o in den. Erdboden getrieben. Der Kopf des Pilzes i o geht schwach konisch in seinen Hals über, damit beim Einschlagen nicht eine Verengung der oberen Mündung der Röhre 2 eintreten kann.
- Wenn der Zeltpflock (Fig.3)- nach völligem Eintreiben noch nicht genügend Widerstand im Boden gefunden hat,- nimmt man den Pilz io ab und führt den Treiber 12 in die Röhre 2 ein, der sich .dabei auf den Kopf 7 des Eintreibdornes 6 aufsetzt (Fig. 4). Durch Hammerschläge auf den Kopf des Treibers 12 treibt man den Eintneibdorn 6 nach Bedarf tiefer in den Boden, wobei Treiber und Eintreibdorn sich in der Röhre 2 führen, äußezstenfalls bis der Treiber 12 mit seinem Kopf auf die Hülse i trifft, wobei der Kopf 7 des Eintreibdornes 6 dicht über die Einkehlung 9 gelangt ist. Die durch diese Verlängerung des Pflockes erzielte Vergrößerung des Hebelarmes, an dem einerseits die, Zeltleine und anderseits der vom Erdreich gebotene Widerstand wirkt, erhöht die Haltefestigkeit des Pflockes im Boden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zeltpflock, bestehend aus einer Hülse mit eingestecktem längs verschiebbarem Eintreibdorn, gekennzeichnet durch die Verwendung eines unmittelbar auf die Hülse (i) wirkenden Pilzes (i o) und eines unmittelbar auf den Eintreibdorn (6) wirkenden Treibers (12), die wahlweise in das obere Ende der Hülse eingesetzt werden.
- 2. Zeltpflock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (i) mit Begrenzungen (8, 9) für die beiden Hubenden des EintreibJarnes (6) versehen ist.
- 3. Zeltpflock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf des Pilzes (io) schwach konisch in seinen Hals übergeht. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren in Betracht gezogen worden amerikanische Patentschrift Nr. 1268:I59; britische Patentschrift Nr. 17 152 vom Jahre 19i0.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED84748D DE740930C (de) | 1941-04-02 | 1941-04-02 | Zeltpflock |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED84748D DE740930C (de) | 1941-04-02 | 1941-04-02 | Zeltpflock |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE740930C true DE740930C (de) | 1943-11-01 |
Family
ID=7064158
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DED84748D Expired DE740930C (de) | 1941-04-02 | 1941-04-02 | Zeltpflock |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE740930C (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1086867B (de) * | 1959-10-08 | 1960-08-11 | Heinz Mayer | Zelthering mit eingestecktem Zeltnagel |
US3241202A (en) * | 1963-09-10 | 1966-03-22 | Daniel E Knauft | Blanket peg |
DE8912190U1 (de) * | 1989-10-13 | 1989-11-23 | Dehn + Söhne GmbH + Co KG, 8500 Nürnberg | Erdanker |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
GB191017152A (en) * | 1910-07-19 | 1911-02-23 | William Pattie | Improvements in Tents. |
US1268459A (en) * | 1917-07-23 | 1918-06-04 | Martin M Hjermstad | Anchoring device. |
-
1941
- 1941-04-02 DE DED84748D patent/DE740930C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
GB191017152A (en) * | 1910-07-19 | 1911-02-23 | William Pattie | Improvements in Tents. |
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