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DE7334308U - Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines Saugrohrbogens an der Außenhaut eines Schwimmbaggers - Google Patents

Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines Saugrohrbogens an der Außenhaut eines Schwimmbaggers

Info

Publication number
DE7334308U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guides
outer skin
fastening device
pieces
wedge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7334308U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zimmermann and Jansen GmbH
Original Assignee
Zimmermann and Jansen GmbH
Publication date
Publication of DE7334308U publication Critical patent/DE7334308U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

Befestigungsvorrichtung zumBefestigen eines Saugrohrbogens an der Außenhaut eines Schwimmbaggers
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines schwenkbaren Saugrohrbogens an der Außenhaut eines Schwimmbaggers mit einem das Gelenkstück des Saugrohrbogens aufnehmenden Schlitten, der in an der Außenhaut des Schwimmbaggers befindliche Führungen derart einsc liebbar ist, daß der Durchtrittsquerschnitt des Gelenkstückes mit der in der Außenhaut des Schwimmbaggers befindlichen Saugöffnung fluchtet,
Derartige Befestigungsvorrichtungen ermöglichen es, den Saugrohrbogen und das daran befestigte Saugrohr mit Hilfe geeigneter Hebevorrichtungen von der Außenhaut des Schwimmkörpers des Schwimmbaggers zu lösen und an Bord zu hieven, wenn der Schwimmbagger verfahren wa?den soll, Ein Verfahren des Schwimmbaggers mit nicht eingeholtem Saugrohr wäre mit einem übermäßig großen Fahrwiderstand verbunden und ist darüberhinaus
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Blatt 2 augrund einschlägiger behördlicher Bestimmungen nicht zulässig.
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richtungen liegt in der Herstellung eines einwandfreien Überganges zwischen der Durchtrittsöffnung des Gelenkstückes und der in der Außenhaut befindlichen Saugöffnung. Einerseits muß dieser Übergang absolut dicht ausgebildet sein, damit vermieden wird, daß die Saugpumpe des Baggers Luft ansaugt, was in jedem Falle mit erheblichen Betriebsstörungen verbunden ist. Andererseits müssen die beiden öffnungen genau fluchten, damit Verwirbelungserscheinungen und damit verbundener Verschleiß vermieden wird*
Bei den nach dem Stande der Technik bekannten Befestigungsvorrichtunsen der eingangs genannten Art ist es zur Herstellung eines einwandfreien Überganges an der erwähnten Stelle erforderlich, die Führungen und den in die Führungen einschiebbaren Gleitöchlitten mit sehr engem Spiel aufeinander abzustimmen. Dies stößt zumeist schon aus fertigungstechnischen Gründen auf Schwierigkeiten, weil die zunSchwimmTrörper des Baggers gehörenden Führungen auf einer Schiffewerft angebracht werden, während der Schlitten und das daran befestigte Gelenkstück in Zulieferbetrieben gefertigt werden und erst nachträglich angebracht werden können. Das sehr enge Spiel zwischen Führungen und SdaLitten bewirkt darüberhinaus oft Verklemmungen und Verschleiß oder Beschädigungen an den korrespondierenden Dichtungen am Umfang des Durchtrittsquerschnitts des Gelenkstückes und am Umfang der ^augöffnung in der Außenhaut des Schwimmbaggers.
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Blatt 3
Bei allmählichem Verschleiß dieser Dichtungen ist es wegen des geringen Spiels in den .Führungen nicht möglich, diesen Verschleiß irgendwie auszugleichen. Infolgedessen wir& äer Übergang bereits nach verhältnismäßig kurzer Einsatzdauer undicht.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, die Befestigungsvorrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß die Führungen und der Schlitten mit erheblichem Spiel gefertigt werden können, ohne daß Schwierigkeiten bei der Abdichtung des Überganges zwischen der Durchtrittsöffnung des Gelenkstückes und der Saugöffnung in der Außenhaut des Schwimmbaggers auftreten« Insbesondere soll es durch die Erfindung ermöglicht werden, etwaigen Verschleiß an den Dichtungen ausgleichen zu können, ohne daß hierbei die be ■ :.«m korrespondierenden Öffnungen außer Flucht geraten.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von einer Befestigungsvorrichtung der eingangs genannten Art vor, daß die in den Führungen 3leitenden Gleitstücke des Schlittens in der Betriebsstellung über eine den Führungen zugeordnete höhenverstellbare Anpreßvorrichtung durch in Richtung auf die Außenhaut gerichtete Anpreßkräfte beaufsdiagt sind.
Die Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung erlaubt es, auch bei verhältnismäßig großem Spiel zwischen Schlitten und Führungen einen genau flchtenden und dichtende Übergang zwischen dem grehgelenk und aer Saugöffnung herzustellen, und zwar auch dann, wenn die Dichtungen schon verhältnismäßig weit verschlissen sind. In diesem falle verschiebt die Anpreßvorrichtung den Schlitten und das von diesem getragene Gelenk-
Blatt 4-
stück so weit gegen die Saugöffnung in der Außenhaut, dä£ die
Dichtungen "trotz Verschleiß zur Anlage aneinander kommen,
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der
Erfindung ist vorgesehen, daß die Anpreßvorrichtung aus höhenverstellbaren, in den Führungen angeordneten Keilstücken berteht, auf denen die Gleitstücke des Schlittens mit Keilflächen aufgelagert sind.
Eine derartige Anpressung durch Keile gewährleistet eine
äußerst robuste und unanfällige Konstruktion, die beim Einsatz
auch härtesten Anforderungen standhält. Durch Höhenverstellung
der in den Führungen angeordneten Keilstücke kann auf eine
besonders einfache Art und Weise erreicht werden, daß die bei- j den korrespondierenden Dichtungen gpnau fluchtend gegeneinander! gepreßt werden. Bei Verschleiß der Dichtungen ist eine beson- j ders einfache Nachstellmöglichkeit dadurch gegeben, daß die I Keilstücke in den Führungen etwas nach oben verschoben werden, i
Um eine Anpressung und Verschiebung des Gelenkstückes in Rieh- ;
I tung auf die Saugöffnung zu gewährleisten, ist vorgesehen,
daß die Keilflächen der Gleitstücke des Schlittens und die
zugeordneten Keilflächen der Keilstücke an der dem Dichtungssitz des Gelenkstückes abgekehrten Seite der Führungen angeordnet sind.
Zweckmäßig sind die Keilstücke in Langlöchern verschiebbar mit
den Führungen verschraubt, wobei den nach unten weisenden
Stirnflächen der Keilstücke Stellschrauben zur Höhenverstellung zugeordnet sind.
Blatt 5
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung wird im folgenden an^fl^der Zeichnung näher erläutert, in der Fig. 1 einen horizontalen Schnitt durch die Außenhaut des Schwimmbaggers und die Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung und
Mg. 2 einen vertikalen Schnitt nach Linie II - II in Figur 1 zeigen.
In der Zeichnung ist die Außenhaut des Schwimmbaggers mit dem Bezugszeichen.1 bezeichnet. In der Außenhaut 1 befindet sich eine kreisförmige Saugöffnung 2, an die sich auf der Innenseite der Außenhaut 1 ein Saugstutzen 3 anschließt. Dieser Saugstutzen 3 steht über einen Flansch 4 mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Saugleitung einer Saugpumpe in Verbindung.
An der Außenseite der Außenhaut 1 ist um die Saugöffnung 2 herum ein Ring 5 angeordnet, der an seiner nach außen weisenden Stirnfläche mit einem Dichtring 6 belegt ist.
Beiderseits der Saugöffnung 2 sind an der Außenhaut 1 vertikal verlaufende Führungsleisten 7 angeschweißt. In diesen Führungsleisten 7 sind ebenfalls vertikal verlaufende Führungsnuten 8 vorgesehen. In die Führungsnuten 8 sind von oben plattenförmige Gleitstücke 9 eines Schlittens einschiebbar, der in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet ist. Der Schlitten 10 trägt ein Gelenkstück 11, in dem ein Saugrohrboger 12 drehbar verlagert ist. Der Saugrohrbogen 12 weist einen in dem Gelenkstück 11 angeordneten drehbaren Flansch 13 auf, der von einer ringförmigen Ausnehmung im Gelenkstück 11 aufgenommen wird und durch einen mit dem Gelehkstück 11 verschraub-
Blatt 6
ten geteilten Ring 14 gegen axiale Verschiebungen festgelegt ist. Um eine einwandfreie Abdichtung zu erzielen, ist der drehbare Flansch 13 in einem geeigneten Dichtmaterial eingebettet.. In Richtung auf die Saugöffnung 2 weist das Gelenkstück 11 eine Durchtrittsöffnung 15 auf, die mit der Saugöffnung 2 korrespondiert. Außerdem ist an der auf die Außenhaut 1 weisenden Stirnseite des Gelenkstückes 11 ein Dichtring 16 angeordnet, der in der Betriebsstellung am Dichtring 6 anliegt.
Wie aus Figur 2 erkennbar ist, weisen die Gleitstücke 9 im unteren Abschnitt eine Keilfläche 17 auf, Weiterhin sind im unteren Abschnitt der Führungsnuten 8 Keilstücke 18 angeordnet, die über Schrauben 19 mit der Führungsleiste 7 verschraubt sind. Diese Schrauben 19 sind durch in der Führungsleiste 7 angeordnete Langlöcher 2o durchgesteckt, die in vertikaler Richtung aufgeweitet sind. Gegenüber der unteren Stirnfläche der Keilstücke 18 sind weiterhin Stellschrauben 21 vorgesehen, die die Keilstücke 18 in vertikaler Richtung verschieben und festlegen können.
Wie aus der Figur 2 ersichtlich, sind die Keilflächen 22 der Keilstücke 18 und die daran anliegenden Keilflächen 17 der Gleit stücke 9 an der dem Dichtring 16 des Gelenkstückes 11 abgekehrten Seite der Führungsleisten 7 angeordnet. Hierdurch wird erreicht, daß bei Auflage der Keilflächen 18 der Gleitstücke 9 auf den Keilflächen 22 der Keilstücke 18 dem Gelenkstück 11 eine Anpreßbewegung in Richtung auf die Außenhaut 1 erteilt wird. Infolge dieser Anpreßbewegung legen sich die Dichtringe 6 und 16 aneinander an und werden derart aneinander gepreßt,
Blatt 7 daß sich ein völlig dichter Abschluß ergibt.
Bai Verschleiß der Dichtringe 6 bzw. 16 besteht die Möglichkeit, daß sich das Gelenkstück 11 näher an die Außenhaut heranbewegt, woraus sich infolge der Keilwirkung auch ein vergrößerter Bewegungsweg nach unten ergibt. Infolgedessen fluchten die Saugöffnung 2 und die Durchtrittsöffnung 15 bei Verschleiß der Dichtringe 6 und 16 nicht mehr genau. Dies kann jsdoch bei der Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung leicht dadurch ausgeglichen werden, daß die Keilstücke 18 mit Hilfe der Stellschrauben 21 und der Langloch-Schraubverbindungen 19*20 nach oben verstellt werden. Hierdurch können die jeweils erforderlichen horizontalen und vertikalen Bewegungswege des Gelenkstückes 11 dec; Erfordernissen entsprechend eingestellt werden.
ohne weiteres ersiehtlich, ist es bei der Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung möglich, in den Führungen ein verhältnismäßig großes Spiel zu belassen, ohne daß hierdurch die Funktionsfähigkeit beeinträchtigt wird. Auch Verschleiß an den Dichtungen oder dergleichen kann auf einfache Weise ausgeglichen werden.

Claims (4)

Blatt 8 Schutzansprüche
1. Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines schwenkbaren Saugrohrbogens an der Außenhaut eines Schwimmbaggers mit einem das Gelenkstück des Saugrohrbcgens aufnehmenden Schlitten, der in an der Außenhaut des Schwimmbaggers befindliche Führungen derart einschiebbar ist, daß der Durchtrittsquerschnitt des Gelenkstückes mit der in der Außenhaut befindlichen Saugöffnung ues Schwimmbaggers fluchtet, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Führungen (7,8) gleitenden Gleitstücke (9) des Schlittens (10) in der Betriebsstellung über eine den Führungen (7,8) zugeordnete Anpreßvorrichtung (17,18,22) durch in Richtung auf die Außenhaut (1) gerichtete Anpreßkräfte beaufschlagt sind.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekannzeichnet, daß die Anpreßvorrichtung (17,18,22)
aus höhenverstellbaren, in den Führungen (7,8) angeordneten Keilstücken (18,22) besteht, auf denen die Gleitstücke (9) des Schlittens (10) mit Keilflächen (17) aufgelagert sindJ
3. Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die KefiLflachen (I7) der Gleitstücke (9) des Schlittens (10) und die zugeordneten Keilflächen (22) der Keilstücke (18) an der dem Dichtungssits (6,16) des Gelenkstückes (11) abgekehrten Seite der Führungen (7,8) angeordnet sind. /
"Blatt 8
4. Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, d adurch gekennzeichnet;, daß die Keilstücke (18) in Langlöchern (20) verschiebbar mit den Führungen (7>8) verschraubt sind, wobei den nach unten weisenden Stirnflächen der Keilstücke (18) Stellschrauben (21) zur Höhenverstellung zu geordnet sind..
DE7334308U Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines Saugrohrbogens an der Außenhaut eines Schwimmbaggers Expired DE7334308U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7334308U true DE7334308U (de) 1974-04-25

Family

ID=1297235

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7334308U Expired DE7334308U (de) Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines Saugrohrbogens an der Außenhaut eines Schwimmbaggers

Country Status (1)

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DE (1) DE7334308U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2644914A1 (de) * 1975-10-17 1977-05-05 Amsterdam Ballast Bagger Saugbagger

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2644914A1 (de) * 1975-10-17 1977-05-05 Amsterdam Ballast Bagger Saugbagger

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