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DE7331512U - Montage- und Prüfeinrichtung - Google Patents

Montage- und Prüfeinrichtung

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Publication number
DE7331512U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide rod
assembly
connector
circuit board
socket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7331512U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KERNFORSCHUNG GmbH
Original Assignee
KERNFORSCHUNG GmbH
Publication date
Publication of DE7331512U publication Critical patent/DE7331512U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Tests Of Electronic Circuits (AREA)

Description

GESELLSCHAFT FÜR Karlsruhe, den 20. Juni 1973 / KERNFORSCHUNG MBH PLA 73/44 Hä/ez /V) Montage- und Prüfeinrichtung
Die Neuerung betrifft eine Montage- und Prüfeinrichtung für kartenförmige, mit einer Steckerleiste ausgerüstete Träger elektrischer Schaltungsanordnungen (Leiterplatten) mit einer in frei wählbaren Stellungen arretierbaren Vorrichtung zum Halten einer Leiterplatte.
Zum Bestücken, Löten und Prüfen von steckbaren Leiterplatten der Elektronik und zum Experimentieren mit denselben werden Haltevorrichtungen benötigt.
Be sind Montage- end Prüf einrichtungen bekannt« bei denen die Leitexplatte mittels einer ein- und feststellbaren Aufnahmeeinrichtung festgeklemmt wird und die Aufnahmeeinrichtung mit der Leiterplatte vm ein feststellbares Kugelgelenk schwenkbar ist. Die Leiterplatte wird im wesentlichen gewendet durch Drehen um eine vertikale oder um eine horizontale Achse. Nachteilig ist dabei, daß in jedem Falle mit zwei Händen gearbeitet werden muß, da eine
7331S1221J.H
Hand zum Lösen der Kugelgelenkarretierung und die andere zum Halten der Leiterplatte in einer neuen Position bis nach abgeschlossener Wiederarretierung erforderlich ist. Die gleichzeitig vorhandenen rreiheitegrade des gelüsten Kugelgelenkes sin« keine Ent-, sondern eine Belastung für den Benutzer, denn eine Halterung soll möglichst viele Freiheitsgrade des zu haltenden Gegenstandes aufheben..Besonders nachteilig ist bei den bekannten Einrichtungen das Drehen um eine horizontale Achse, da dieser Vorgang eine erhebliche Ortsverändorung der Leiterplatte bewirkt und deren Rückseite nur unter einem ungünstigen Neigungswinkel zugänglich ist. Außerdem ist das Herstellen von elektrischen Verbindungen zu äußeren Stromkreisen mit Schwierigkeiten verbunden.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, eine Leiterplatte in Arbeitshöhe zu halten, wobei deren Vorder^ und Rückseite ohne Lösen von Anschlüssen /vdnr nmgtAeken leicht zugänglich sein soll und bei notwendigen Lageänderungen der Leiterplatte immer < ,.c ein Freiheitsgrad j freigegeben wird. Dabei sollen die erforderlichen elektrischen Anschlüsse in einfacher Weise herstellbar und die Leiterplatte leicht auswechselbar sein.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Haltevorrichtung im wesentlichen aus einer Steckvorrichtung zum Aufnehmen der Leiterplatte besteht, daß die Steckvorrichtung über ein zweiachsiges Gelenk an einen Tischständer angeschlossen und um zwei voneinander unabhängige, zueinander senkrecht orientierte . Achsen schwenkbar ist, und daß der TischstSnder in seinem unteren j Teil eine Kontaktplatte aufnimmt, deren Kontakte zum Aufschalten von Spannungen, Meßinstrumenten oder externen Prfifeinrichtungen mit
tder Steckvorrichtung elektrisch verbunden sind. Das zweiachsige Gelenk wird dabei in einfacher Weise gebildet aus einer kreisförmigen Scheibe mit einer ersten Bohrung im Kreiszentrum und einer zweiten Bohrung, deren Achse in Richtung einer Kreissehne verläuft und die in aera gabelförmig ausgebildeten oberen Ende des Tisch-
7Sl1S12its.ft
Ständers mit einer durch die erste Bohrung geführten Klemmschraube arretierbar gehalten ist» wobei die zweite Bohrung eine Führungsstange um deren Achse drehbar und in Achsrichtung verschiebbar auf Γιλϊϊιϊϊΐΐ.» die MiLU ciücl Räude iäüil ·Τα'ύ£>β L Γι ft el wäh Ιί^αϊΓΘΠ SLeI- lungen arretierbar und gegen Herausgleiten aus der zweiten Bohrung bei gelöster Rändelschraube durch eine in frei wählbaren Stellungen auf der Führungsstange arretierb?.re Muffe gesichert ist.
Die durch f*ie Neuerung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Leiterplatte durch einmaliges Einstellen ständig in einer optimalen Arbeitsstellung gehalten und durch Drehen um eine Achse beide Seiten der Leiterplatten zugänglich sind.
Eine Vielzahl elektriccher Anschlußmögliehkeiten, die unabhängig von der Stellung der Leiterplatte leicht zugänglich sind erweitsr*· usTi Anwendungsbereich der Neuerung und ermöglicht, deren Verwendung auch als Prüfeinrichtung. Das flexible Verbindungskabel zwischen der Leiterplatte und der im unteren Teil des Tischständers angeordneten Kontaktplatte ermöglicht wegen seiner teilweisen Führung in Richtung der Drehachse ein ungehindertes Bewegen der Leiterplatte. Die besondere Ausführungsform des Tischständers macht dessen Befestigung auf der Tischplatte überflüssig.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Der Tischständer 1 besteht aus einem waagerecht liegende , rechtwinkligen, u-fonaigen Unterteil 2 und einem senkrechten Oberteil 3, das an seinem oberen Ende 4 gabelförmig ausgebildet ist. Der Tischständer 1 besteht aus Vierkantrohr, sein Unterteil 2 ist zum Erhöhen der Standsicherheit mit Blei gefüllt und an der Unterseite mit Moosguromischeiben 5 versehen. Das gabelförmige Ende 4 des Oberteiles 3 nimmt eine kreisförmige Scheibe 6 auf, durch der :n zentrale Bohrung 7 eine Klemmschraube 8 mit Flügelmutter 9 zum Feststellen geführt ist. Eine zweite Bohrung 10 der kreisförmigen
Scheibe 6, deren Achse in Richtung einer Kreissehne verläuft, nimmt eine Führungsstange 11 auf, die um ihre Achse drehbar und In Achsrichtung verschiebbar mit einer Rändelschraube 12 in frei wählbaren Stellungen arretierbar und gegen Herausgleiten aus der Bohrung 10 bei gelöster Rändelschraube durch eine in frei wählbaren Stellungen arretierbare Muffe 13 gesichert ist. An die Führungsstange 11 ist eine u-förmige Traverse 14 fest angeschlossen, an deren in Richtung der Achse dei Führungsstange verlaufende Schenkel 15 je eine in der gleichen Richtung orientierte Führungsschiene 16 mit einer Nut 17 zum Führen der Leiterplatte 18 und eine die Schenkel 15 miteinander verbindende erste Buchsenleiste 19 zum Einstecken der Steckerleiste 2ü der Leiterplatte 18 durch Schraubverbindungen 21 befestigt ist. An der der Scheibe 6 zugewandten Seite des zur Führungsstange 11 um 90° versetzten Basisteiles der Traverse 14 ist eine Platte 22 angeordnet, deren eine Längsseite eine zweite Buchsenleiste 23 und deren andere Längsseite vier Buchsen 24 für koaxiale Stecker aufnimmt. Die Stifte der ersten Buchsenleiste 19 und der zweiten Buchsenleiste 23 sind über Lötverbindungen 25 verbunden.
Das unterteil 2 des Tischständers 1 trägt eine aus Isoliermaterial bestehende Kontaktplatte 26, an deren dem senkrechten Oberteil 3 des Tischständers 1 zugewandten Seite eine dritte Buchsenleiste 27 angeordnet ist, deren Kontakte mit einer ersten Gruppe Bananensteckerbuchsen 28 und diesen parallel geschalteten Kontaktfahnen 2 9 einer Lötleiste 30 fest verbunden ist. Ein flexibles mehradriges Kabel 31 ist an seinen beiden Enden mit Steckerleisten 32 versehen, die zum flexiblen Verbinden der zu prüfenden Leiterplatte 18 mit den Bananensteckerbuchsen 28 in die zweite Buchsenleiste 23 und die dritte Buchsenleiste 27 gesteckt werden.
Auf der Kontaktplatte 26 sind unmittelbar vor der dritten Buchsenleiste 27 zwei Bananensteckerbuchsen 33 zum Aufschalten von Fremdspannungen angeordnet, die über einen zweipoligen Ausschalter 34 mit einer vor der dritten Buchsenleiste 27 montierten zweiten Gruppe von Bananensteckerbuchsen 35 und einer an der gegenüberliegenden Seite der Kontaktplatte 26 befindlichen dritten Gruppe von Bananen steckerbuchsen 36 verbunden sind.

Claims (6)

1. Montage- und Prüfeinrichtung für kartenförmige, mit einer Steckerleiste ausgerüstete Träger elektrischer Schaltungsanordnungen (Leiterplatten) mit einer in frei wählbaren Stellungen arretierbaren Vorrichtung zum Halten einer Leiterplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung im wesentlichen aus einer Steckvorrichtung (16, 19) zum Aufnehmen der Leiterplatte (18) besteht, daß die Steckvorrichtung (16. 19) SSber ein zweiachsiges Gelenk (6, 7, 8, 9, 10, 11) an einen Tischständer (1) angeschlossen und um zwei voneinander unabhängige, zueinander senkrecht orientierte Achsen schwenkbar ist und daß der Tischständer (1) an seinem untersten Teil (2) eine Kontaktplatte (26) aufnimmt.
2. Montage- uno Prüfeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine kreisförmige Scheibe (6) mit einer ersten Bohrung (7) im Kreiszevitrum und einer zweiten Bohrung (10) , deren Achse in Richtung einer Kreissehne verläuft, in dem gabelförmig ausgebildeten oberen Ende (4) des Tischständers (1) mit einer durch die erste Bohrung (7) geführten Klemmschraube (8, 9) arretierbar gehalten ist, und daß die zweite Bohrung (10) eine Führungsstange (11) um deren Achse drehbar und in Achsrichtung verschiebbar aufnimmt, die mit einer Rändelschraube (12) in frei wählbaren Stellungen arretierbar und gegen Herausgleiten aus der zweiten Bohrung (10) bei gelöster Rändelschraube (12) durch eine in frei wählbaren Stellungen auf der Führungsstange (11) arretierbare Muffe (13) gesichert ist.
3. Montage- ur.d Prüfeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Führungsstange (11)eine u-förmige Traverse (14) fest angeschlossen ist, an deren in Richtung der Achse der Führungsstange (11) verlaufende Schenkel (15) je eine in der gleichen Richtung orientierte Führungsschiene (16) mit einer Nut (17) zum Führen der Leiterplatte (18) und eine die Schenkel (15) miteinander verbindende erste Buchsenleiste (19) zum Einstecken der Steckerleistt (20) der Leiterplatte (18) durch Schraubverbindungen (21) angeschlossen sind.
4. Kontage- und Prüfeinrichtuag nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der der Scheibe (6) zugewandten Seite des zur Führungsstange (11) um 90 versetzten Basisteiles der Traverse (14) eine Platte (22) angeordnat ist, an deren einer, auf einer ersten Seite der Führungsstange (11) liegender; Längsseite eine zweite Buchsenleiste (23) und an deren anderer, auf einer zweiten Seite der Führungsstange (11) liegenden Längsseite B^-hsen (24) für koaxiale Stecker angeordnet sind, und daß die Stifte der ersten Buchsenleiste (19) und der zweiten Buchn nleiste (23) über Lötverbindungen (25) verbunden sind.
5. Montage- und Prüfeinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Vierkantrohr gebildete Tischständar (l).aus einem rechtwinkligen, u-förmigen Unterteil (2) und einem in der Mitte des der offenen Saite des u gegenüberliegenden SeiLe senkrecht, aufgesetzten an seinem freien oberen Ende (4) gabelförmig ausgebildeten Oberteil (3) besteht, und daß das Vierkantrohr des Unterteiles (2) zum Erhöhen der Standsicherheit mit Blei gefüllt ist.
6. Montage- und Prüfeinrichbung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontaktplatte (26) an ihrer dom senki
j rechten Oberteil (3) dos Tischständers (1) zugewandten Seite
eine dritte Buchsenleiste (27), eine erste Gruppe Bananen-
Steckerbuchsen (28) und eine LotleLste (30) mit Kontaktfahnen (29)trägt und daß die dritte Buchsenleiete (27) eine Steckerleistet 32) mit einem flexiblen Kabel (31) aufnimmt, an dessen anderem Ende eine gleichartige Stecket leiste (32) anySOüfdrist ist, die in die zweite Buchsenleiste (23) gesteckt ist.
Montage- und Prüfeinrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Kontaktplatte (26), unmittelbar vor der dritten Duchscnleiste (27) zwei Bananensteckerbuchsen (33), ein zweipoliger Ausschalter (34), eine zweite Gruppe von Bananensteckerbuchsen (35) und an der gegenüberliegenden Seite der Kontaktplatte (26) eine dritte Gruppe von Bananensteckerbuchsen (36) angeordnet sind.
DE7331512U Montage- und Prüfeinrichtung Expired DE7331512U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7331512U true DE7331512U (de) 1974-03-28

Family

ID=1296489

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7331512U Expired DE7331512U (de) Montage- und Prüfeinrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7331512U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017110539A1 (de) * 2017-05-15 2018-11-15 Hörger & Gässler Ohg Vorrichtung zur Halterung von Leiterplatten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017110539A1 (de) * 2017-05-15 2018-11-15 Hörger & Gässler Ohg Vorrichtung zur Halterung von Leiterplatten
DE102017110539B4 (de) 2017-05-15 2019-04-25 Hörger & Gässler Ohg Vorrichtung zur Halterung von Leiterplatten

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