DE7317906U - Stuetzvorrichtung zur anbringung von schalungen - Google Patents
Stuetzvorrichtung zur anbringung von schalungenInfo
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Description
Lüdenscheid, den 11.5.1973
•><3-Johannes Papproth 22.57 p/u 4
Patentanwalt
j38 Lüdenscheid, Oenekinger Wag 7
Talrfon 30655
Gebrauchsmusteranmeldung
Hans - Joachim Honert, 5981 Frühlinghausen 5
bei Neuenrade/Westf.
"Stützvorrichtung zur Anbringung von Schalungen."
Die Erfindung betrifft eine
Stützvorrichtung zur Anbringung von Schalungen auf dem oberen Rande einer Gebäudemauer zwecks Herstellung
eines Betonrahmens als Abstützung für ein Gebäudedach j gleichgültig ob es sich um ein konventio-
Die Herstellung solcher Verschalungen und ihre Anbringung ist umständlich und zu zeitaufwendig, auch
mit erheblichem Holzverlust verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stützvorrichtung za schaffen, die bequem und in geringer
2eit anbringbar und wieder abnehmbar ist und außerdem gewährleistet, daß die Außenflächen des Betonrahmens
In einer geradlinigen Ebene verlaufen.
Die Stützvorrichtung zur Lösung dieser Aufgabe ist gekennzeichnet, durch ;■■■-., je zwei in aufrechter Lage
an den beiden Außenflächen der Mauer aufliegende,
durch eine Röteldrahtverspannung gegenüberliegend zu
befestigend^aus einem rechteckigen Stahlrohrprofil
bestehende und über die Mauerlänge in Abständen verteilte Paare von Stegen, die im unteren Bereiche auf
der der Mauerfläche zugewendeten Stegwand je zwei
im Abstand übereinander angeordnete, in der Länge auf die zu verwendende Dicke der Schalungswand abgestützte
Stützvorsprünge und im Abstand zwischen diesen ein Loch sowie auf der gegenüberliegenden, der Mauerfläche
zugewendeten Stegwand an gleicher Stelle ebenfalls ©in Loch für den Röteldraht und einen Röteldrahtspannverschluß
aufweisen, während die über dem oberen Stütz— vorsprung liegende .11 je des Steges der Höhe der Schalungswand
entspricht, und durch einen die Schalungswände gegeneinander abstützenden abnehmbaren Quer-6tützkörper
aus ebenfalls rechteckigem Profilrohr, der in dem einen Endbereich einen ortsfesten Vorsprung
und im anderen Bereich einen auf einer ihm gegenüber verschiebbaren und durch einen Spannverschluß feststellbaren
Hülse angebrachten parallellaufenden Vorsprung aufweist, wobei der äußere Querschnitt dieser
Vorsprünge mindestens auf einem Teil ihrer freien Enden um so viel geringer bemessen ist, daß diese
in die stirnseitige Öffnung der Stege zur Distanzhaltung eingeführt werden können.
Zur Anbringung der Stegpaare werden lediglich im oberen Bereich der Mauer Löcher gebohrt, durc^ die
je ein Röteldraht hindurchqestecke wiid, um die Leiden
Stege gegenüberliegend anzubringen und gegen die Außenfläche der Mauer zu drücken, wobei man die Möglichkeit
hat, beide Stege durch leichte Drehung um den Röteldraht genau gegeneinander senkrecht auszurichten.
Es ist vorteilhaft, wenn die kurzen Vorsprünge der Stege mit einem Polsterstück aus Hartgummi oder einem
entsprechend elastischen Kunststoff ausgefüllt v/erden. ]
Es ist ferner vorteilhaft, wenn im oberen Bereich der oberen Enden der Stege nach einer oder beiden Seiten
parallel zu den Schalungswänden verlaufende Befestigungslappen mit je einem Loch für die Aufnahme eines
Nagels oder einer Schraube zur Befestigung der Schalungswand vorgesehen, vorzugsweise angeschwein>
werden.
An sich genügt es für die gegenseitige Abstützung der aufrecht stehenden Stege durch nur kurze abwärts
gerichtete Vorsprünge des Querstützkörpers zu halten, die in die obere Öffnung der Stege eindringen.Jedoch
-A-
v.'ird eine Ausführung bevorzugt, bei der die Länge dar Stütcstege an de~ Querstützkörper dar Höhe der
Schalungswand angepaTit ist, wobei mindestens die
freien Enden in einer zum Einstecken in die Enden der Stege ausreichenden Länge entsprechend geringeren
äußeren Querschnitt aufweisen»
In diesem Falle können die Stützstege auch aus Profilen hergestellt v/erden, die ein leichtes Einschieben und Herausziehen der Stützstege des Querstützkörpers erlauben, also U-, T-, H- oder selbst rund
gestaltet sein. Man hat auf diese Weise auch die Möglichkeit, solche Stützkörper in den Abständen
von je zwei Stützstegpaaren anzubringen, um auch dort einen genauen gegenseitigen Abstand der Schalungen
zu gewährleisten, wobei es vorteilhaft ist, wenn der ihm zugewendete Teil des Profils mit einer gewissen
breiten Fläche auf der Schalungswand aufsitzt«
In der Zeichnung ist der Gegenstand an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeigen:
lungsvorrichtung,
Fig. 2 einen aufrecht verlaufenden Stützsteg in vergrößerter Darstellung,
M A f\
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen solchen Schalungsabschnitt,
Fig. 4 die Querstützvorrichtung allein, Fig. 5 bis 9 verschiedene Ausbildungen der abwärts
laufenden Stützstege der Querstützvorrichtung.
Durch die Mauer M wird ein waagerechtes Loch (m) an der Stelle gebohrt, an der ein Paar von Stützstegen
1, 1 vorübergehend durch einen Röteldraht 2 befestigt werden soll. Die Stege 1 tragen auf ihrer der Mauer M
zugewendeten Protilflache 1 einen oberen Vorsprung
1 und einen unteren Vorsprung 1 , die angeschweißt sind und hier rechteckigen Querschnitt besitzen. Sie
nehmen ein Polster lc aus Hartgummi oder Kunststoff auf, um Verletzungen der Mauerfläche an der Aufsitzstelle
zu vermeiden. Außerdem trägt diese Profilwand 1 zwischen den Vorsprüngen 1 und 1 das Loch 1
für den Röteldraht 2 und im oberen Bereich Lappen 1 mit einem Loch 1 - durch die man eine Schraube oder
Nagel in die Schalungswand 2 einführen kann, um ihr Umfallen zu verhindern. An der der Mauer M abgewendeten
Profilwand la ist ein entsprechendes Loch wie 1 für den Röteldraht angebracht und außerdem ein Itöteldrahtspannverschluß,
zwischen dessen parallelen Wänden 1 ein exzentrischer Hebel 1 drehbar gelagert ist, der an seiner Umfangsflache quergerichtete Zähne
aufweist, die sich in den Umfang des Röteldrahtes
- 6 eingraben.
-, Sind die beiden Stege 1, 1 angebracht, so wird
ein QuerstützkörperTaufgesetzt, der in Fig. 1 mit zwei kurzen Vorsprüngen 4a in die Stirnöffnung 1
der Stege 1 eingreift. Diese Vorsprünge 4a sind nur kurz bemessen. Der eine Vorsprung 4a ist unmittelbar
an dem ebenfalls aus rechteckigem Profilrohr gebildeten Steg 4 angeschweißt, der andere an einer Hülse 4
die profilgerecht gestaltet ist,und in einem Gewindestück
4° ein Feststellhebel 4 geführt, so daß man also die Mittenentfernung der beiden Stützstege 4a
genau auf den der beiden Stege 1, 1 ausrichten kann.
In Fig. 4 ist gezeigt, daß man die Stege 4a auch
über die ganze Länge der Höhe der Schalungswand 3 führen kann. Das hat den Vorteil, daß man diese Querstützkörper auch noch in Abständen zwischen zwei
Stegpaaren 1, 1 ansetzen kann, wo die Schalungswände die Neigung haben könnten, sich nach außen durchzubiegen. Fig. 5 bis 9 zeigen Querschnittsformen für
die Führungsstege 4atx. Die Stege 4aa nach Fig. 5 bis
8 haben den Vorteil, daß sie mit einer Breitflache
auf der Außenfläche der Wandung 3 aufsitzen.
Claims (5)
1.) Stützvorrichtung zur Anbringung von Schalungen, un oberen Rande einer Gebäudemauer zwecks Herstellung
«ines Betonrahmens auf dieser als Abstützung für ein Gebäudedach, gekennzeichnet durch aus
je zwei in aufrechter Lage an den beiden Außenflächen
der Mauer (M) aufliegende, durch eine Röteidrahtverspannung
gegenüberliegend zu befestigend^ aus einem
rechteckigen Stahlrohrprofil bestehende und über die Mauerlänge in Abständen verteilte Paare von Stegen
£ 1, 1), die im unteren Bereiche auf der der Mauerflache zugewendeten Stegwand (1 ) je zwei im Abstand
übereinander angeordnete, in der Länge auf die zu verwendende Dicke der Schalungswand (3) abgestützte
Stützvorsprünge (1,1) und im Abstand zwischen diesen ein Loch (1 ) sowie auf der gegenüberliegenden,
der Mauerfläche abgewendeten'Stegwand (1 ) an gleicher
Stelle ebenfalls ein Loch le für den Röteldraht (2) und einen Röteldcahtspannverschluß ( 2, 1 , 1 ) aufweisen,
während die über dem oberen Stützvorsprung (1 ) liegende Länge des Steges (1) der Höhe der Schalungswand
(3) entspricht, und durch einen die Schalungswände (3) gegeneinander abstützenden abnehmbaren Querstützkörpej.·
(4) aus ebenfalls rechteckigem Profilrohr,
13.9.71
der in dem einen Endbereich einen ortsrestei. Vorsprung
(4a) und im anderen Bereich einen auf einer ihm gegenüber verschiebbaren und durch einen Spannverschluß
(4C, 4 ) feststellbareflHülse (4 ) angebrachten
parallellaufenden Vorsprung (4a) aufweist, wobei
der äußere Querschnitt dieser Vorsprünge (4a) mindestens auf einem Teil ihrer freie? Enden um so viel
geringer bemessen ist, daß diese in die stirnseitige Öffnung (1 ) der Stege (1) zur Distanzhaltung einge
führt werden können.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (1 - 1 ) an den aufrecht an der Wand zu befestigenden Stegen(1) mit
einem Polsterstück ( 1 ) aus Hartgummi oder einem entsprechend elastischen Kunststoff ausgefüllt sind.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bzw. auch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Bereich der oberen Enden
der Stege (1) nach einer oder beiden Seiten parallel
zu den Schalungswanden (2) verlaufende Befestigungs-
e f
lappen (1 ) mit je einem Loch (1 ) für die Aufnahme
eines Nagels (lg) oder einer Schraube zur Befestigung
der Schalungswand (3) vorgesehen, vorzugsweise angeschweißt sind.
13.3.73
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch ge- !rpnn?,p3.chnet, daß die Länae der Stützsteqe (4 \
dem Querstützkörper (4,4) der Höhe der Schalungswand
(3) angepaßt ist, wobei mindestens die freien Enden (4a) (Fig. 4,links) in einer zum Einstecken in
die Enden der Stege (1) ausreichenden Länge entsprechend geringeren äußeren Querschnitt aufweisen.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren
der Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden 3η dem Querstützkorper (4, 4 ) befestigten,
in den Innsnraum der Stege (1) mit Spiel leicht einschiebbaren
Stützstege (4a) U-förmiges (Fig. 6), T-förmiges
(Fig. 7), I-förmiges (Fig. 8) oder auch rundes Profil (Fig. 9) aufweisen, um sie auch zusätzlich
in Abständen von benachbarten Stegpaaren (1, 1) zur gegenseitigen Abstützung der gegenüberliegenden Schalungswändo
(3, 3) ansetzen zu können.
Für den Anmelder:.
Patentanwalt
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19737317906 DE7317906U (de) | 1973-05-12 | 1973-05-12 | Stuetzvorrichtung zur anbringung von schalungen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19737317906 DE7317906U (de) | 1973-05-12 | 1973-05-12 | Stuetzvorrichtung zur anbringung von schalungen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7317906U true DE7317906U (de) | 1973-09-13 |
Family
ID=6638573
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19737317906 Expired DE7317906U (de) | 1973-05-12 | 1973-05-12 | Stuetzvorrichtung zur anbringung von schalungen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7317906U (de) |
-
1973
- 1973-05-12 DE DE19737317906 patent/DE7317906U/de not_active Expired
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