DE7212910U - Verpackungselement aus Kunststoff für Eier - Google Patents
Verpackungselement aus Kunststoff für EierInfo
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Description
Die Erfindung richtet sich auf ein Verpackungselement aus Kunststoff für Eier, bestehend aus einer Schale mit mehreren Reihen von passgeformten Ausnehmungen für je eine Eihälfte und einem an die Schale vorzugsweise anscharnierten Deckel, dessen Oberfläche mittels Ansätzen an der Schale abgestützt ist.
Diese Verpackungselemente in Form verschließbarer Behälter werden einerseits aus einem zellulosehaltigen Werkstoff
gefertigt. Eine demgegenüber preislich bevorzugte Ausführungsform wird aus einer Kunststoff-Folie im Wege des Tiefziehens hergestellt. Diese Herstellungsart ist allerdings der Formgebung deshalb hinderlich, weil die Folie, soll sie nicht unnötig dünn werden, nur um ein vorbestimmtes Maß tiefgezogen werden kann. Das Verpackungsteil erhält sehr verschiedene Wandstärken, die sich negativ auf die Stabilität eines Verpackungselements auswirken müssen. Dies ist aber für eine Verpackung von Frischeiern, die sehr bruchempfindlich sind, außerordentlich nachteilig. Das Tiefziehen verlangt außerdem, aus dem Deckel nach innen ragende Ansätze auszuformen, die der Abstützung des Deckels auf aus der Schale nach oben ausgeformten Ansätzen dienen. Von Nachteil ist dabei, dass die Fläche des Deckels durch die tiefgezogenen Ansätze unterbrochen ist und infolgedessen gerade in ihrer Mittelfläche nicht mehr zur Beschriftung des Verpackungselements zur Verfügung steht.
Die Gestehungskosten einer solchen tiefgezogenen Verpackung sind verhältnismäßig hoch, weil entweder mit einer stärkeren Folie, z.B. PVC und Polystyrol, oder mit einer dichter geschäumten Folie, z.B. Schaumpolystyrol, gearbeitet werden muß. Das Verarbeiten einer preislich günstigeren, dünneren Folie ist auszuschließen, da durch
die hohe Flexibilität die Verpackung in sich instabil werden würde und den gestellten Anforderungen nicht mehr genügen kann. Dazu kommt ein weiterer Mangel aus dem Bereich der Fertigungstechnik. Die vollautomatische Fertigung auf Tiefziehautomaten zeigt deutlich Grenzen im Stanzbereich. Seitliche Öffnungen, die für die Ventilation von Frischprodukten notwendig sind, können praktisch nicht angebracht werden, es sei denn, man würde im Rahmen einer automatischen Fertigung einen zweiten Fertigungsgang einschalten, der das Verpackungselement aber in eine ungünstige Preisrelation brächte.
Es besteht dementsprechend ein Bedürfnis, nach einem Verpackungselement aus Kunststoff für Eier, das mit einem Mindestmaß an notwendigem Werkstoff herstellbar ist, aber dennoch die erforderliche Stabilität gewährleistet und gleichzeitig verbesserte Gebrauchseigenschaften aufweist. Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, dass das Verpackungselement aus dünnwandig geschäumtem Kunststoff, z.B. Styropor, besteht sowie in der Schale wie im Deckel fensterartige Durchbrüche aufweist.
Die Herstellung solcher dünnwandigen Styroporteile ist sowohl von Seiten der Granulat-Herstellung, als auch von Seiten der Maschinen und Werkzeuge, neu. Da die Fertigung
der Teile im automatischen Schäumverfahren durchgeführt wird, ist es möglich, beliebige Öffnungen, die für Ventilation oder Formgebung notwendig sind, in gewünschter Menge herzustellen. Die Wandstärken können bis 2 mm dünn gefahren werden und erreichen dennoch eine genügende Stabilität, um eine verwindungsfreie, steife Verpackung zu schaffen. Gegenüber den bekannten Verpackungen aus Schaumpolystyrol wird nicht nur die Wandstärke bedeutend vermindert, sondern das Raumgewicht im beispielgebenden Fall auf etwa ein Viertel gesenkt. Dadurch wird eine bedeutende Rohstoffeinsparung erreicht. Die Durchbrüche und Fenster, die fertigungstechnisch leicht in dem einen vollautomatischen Arbeitsgang hergestellt werden können, gewährleisten nicht nur eine besonders gute Belüftung des Inhalts der Verpackung, sondern senken ebenfalls das Eigengewicht der Schalen und wirken sich günstig auf die Preisgestaltung aus.
Das erfindungsgemäße Verpackungselement lässt sich in einer Form aufschäumen, so dass den Deckel abstützende Stützböcke in wesentlich größerer Höhe an der Schale angeformt werden können. Damit entfallen aber die bei den vorbekannten Verpackungen nachteilig in Erscheinung tretenden Vertiefungen auf der Oberfläche des Deckels.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Abstützung für den Deckel bei in Längsrichtung ungerader Zahl von Ausnehmungen einer Reihe aus zwei beiderseits der mittleren Ausnehmung an der Schale angeordneten Stützböcken besteht. Bei in Längsrichtung gerader Anzahl von Ausnehmungen einer Reihe besteht die Abstützung erfindungsgemäß aus einem in der Mitte der Schale angeordneten Stützbock. In jedem Fall ist die Abstützung für den Deckel lediglich im mittleren Bereich des Verpackungselements angebracht, was eine voll ausreichende Stabilität gewährleistet, andererseits aber wiederum Material einspart und damit das Schäumgewicht des Verpackungselements herabsetzt.
Die erfindungsgemäße Ausbildung lässt es zu, dass auf der Oberseite des Deckels, zweckmäßig im Bereich der äußeren Ecken, zum Eingriff der Füße des darüber zu stapelnden gleichartigen Verpackungselements dienende Vertiefungen anzuordnen. Diese Maßnahme erhöht die Gebrauchseigenschaften solcher Verpackungselemente sehr wesentlich, weil diese dadurch wesentlich besser zu Stapeln aufgestellt werden können. Im einfachsten Fall genügt es, auf der Oberfläche eine ringförmige Rippe zuzuformen, in deren Innenraum der Fuß des entsprechenden anderen Verpackungselements eingreift. Auch diese Art der Arretierung ist aus fertigungstechnischen Gründen bei anderen
Verpackungen nicht in dieser Form lösbar.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, die fensterartigen Durchbrüche an der Wandung der die Eier aufnehmenden Ausnehmungen sowie an den Seitenwänden und zwar sowohl an den Längsseiten, als auch an den Schmalseiten des Deckels anzubringen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verpackungselements sowie an Hand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Figur 1 das geschlossene Verpackungselement, teils in Ansicht, teils im Längsschnitt nach Linie I-I in Figur 2;
Figur 2 eine Draufsicht auf das geöffnete Verpackungselement in Teildarstellung;
Figur 3 einen Schnitt nach Linie III-III und
Figur 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Figur 1.
Das Verpackungselement entspricht in seiner Grundgestaltung der aus dem Stand der Technik bekannten konventionellen Bauart. Es besteht aus der Schale 1 und dem Deckel 2, die an der Rückseite durch eine Werkstoffbrücke 3 miteinander verbunden sind. Das ganze Gebilde ist aus einem Styropor im Wege des Schäumens mit einer Wandstärke x von ca. 2 Millimetern, vorzugsweise maximal 3 Millimetern, hergestellt. In der Schale sind zwei parallele Reihen 4 und 5 von im Grundriß runden Ausnehmungen 6 angeordnet, deren Umfang einander tangiert. In der Regel sind zwei Reihen 4, 5 von je fünf in Längsrichtung hintereinander angeordneten Ausnehmungen 6 vorgesehen, so dass das Verpackungselement zehn Eier aufzunehmen vermag. Die Ausnehmungen 6 treten an der Außenseite der Schale 1 als Form von Kegelstümpfen 7 in Erscheinung, deren Boden 8 flach ist und das Auflager des Verpackungselements bildet.
Zwischen den Ausnehmungen 6 stehen Rippen 9 an, die dem gesamten Gebilde die erforderliche Steifigkeit verleihen. Beiderseits der beiden mittleren Ausnehmungen 6´ ist zwischen den beiden Reihen 4 und 5 ein Stützbock 10 angeformt, der sich pyramidenförmig aus den Wandungen der angrenzenden Ausnehmungen 6 bzw. 6´ erhebt und dessen Oberfläche 11 mit einem an der Innenseite 12 der Oberfläche 13 des Deckels 2 angebrachten Sockel 14 zusammenwirkt, so dass
der Deckel 2 wirksam gegenüber der Schale 1 abgestützt ist.
Außerhalb der beiden Stützböcke 10 ist in der Mitte zwischen den vier aneinandergrenzenden Ausnehmungen 6 ein Bodendurchbruch 15 in der Schale 1 vorgesehen. Weitere fensterartige Durchbrüche 16 finden sich an der die Ausnehmungen 6 umgebenden Wandung 17. Sie dienen wie die Bodendurchbrüche 15 der Gewichtsverminderung. Dem gleichen Gesichtspunkt entsprechen die fensterartigen Durchbrüche 18 an den Längsseiten und 19 an den Schmalseiten des Deckels 2.
An der Öffnungskante 20 der Schale 1 sind in symmetrischer Anordnung zwei hakenförmige Glieder 21 angeformt, die bei geschlossenem Deckel 2 ein Fenster 22 des Deckels 2 durchgreifen und dort arretiert sind.
Auf der Oberseite 13 des Deckels 2 ist an jeder der vier Ecken eine ringförmige Rippe 23 von solcher Bemessung angebracht, dass der Durchmesser der Vertiefung 24 mindestens dem Durchmesser y des Fußes 25 des Verpackungselements entspricht, so dass dieser beim Aufsetzen eines Verpackungselements auf ein anderes in der Vertiefung 24 Platz findet.
Claims (7)
1. Verpackungselement aus Kunststoff für Eier, bestehend aus einer Schale mit mehreren Reihen von passgeformten Ausnehmungen für je eine Eihälfte und einem an die Schale vorzugsweise anscharnierten Deckel, dessen Oberfläche mittels Ansätzen an der Schale abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Element aus dünnwandig geschäumtem Kunststoff, z.B. Styropor, besteht sowie in der Schale (1) wie im Deckel (2) fensterartige Durchbrüche (16, 18) aufweist.
2. Verpackungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung für den Deckel (2) bei in Längsrichtung ungerader Zahl von Ausnehmungen (6) einer Reihe (4, 5) aus zwei beiderseits der mittleren Ausnehmung (6) an der Schale (1) angeordneten Stützböcken (10) besteht.
3. Verpackungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung für den Deckel (2) bei in Längsrichtung gerader Zahl von Ausnehmungen (6) einer Reihe (4, 5) aus einem in der Mitte der Schale (1) angeordneten Stützbock (10) besteht.
4. Verpackungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberseite (13) des Deckels (2) Vertiefungen (24) zum Eingriff der Füße (25) des darüber zu stapelnden gleichartigen Verpackungselements angeordnet sind.
5. Verpackungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale (1) im Abstand je einer Ausnehmung (6) beiderseits der Stützböcke (10) Bodendurchbrüche (15) zwischen den Ausnehmungen (6) aufweist.
6. Verpackungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Wandung der Ausnehmungen (6) fensterartige Durchbrüche (16) angeordnet sind.
7. Verpackungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenwänden des Deckels (2) fensterartige Durchbrüche (18, 19) angeordnet sind.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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