DE718663C - Schutzschild- und Sehschlitzanordnung fuer Panzerwagen - Google Patents
Schutzschild- und Sehschlitzanordnung fuer PanzerwagenInfo
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- DE718663C DE718663C DEB184801D DEB0184801D DE718663C DE 718663 C DE718663 C DE 718663C DE B184801 D DEB184801 D DE B184801D DE B0184801 D DEB0184801 D DE B0184801D DE 718663 C DE718663 C DE 718663C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41H—ARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
- F41H7/00—Armoured or armed vehicles
- F41H7/02—Land vehicles with enclosing armour, e.g. tanks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)
Description
- Schutzschild- und Sehschlitzanordnung für Panzerwagen Es ist bekannt, .bei mehreren nebeneinanderliegenden Sitzen für- den Fahrer. und den Schützen einen Schutzschild mit Sehschlitzen anzuordnen.
- Die Erfindung schafft eine neue Deckungseinrichtung insbesondere für als Tank ausgebildete Gleiskettenfahrzeuge.
- Sie besteht in einem vor dem Fahrer angeordneten geraden Deckschild mit geradem Sehschlitz für den Fahrer und einem gebogenen Schutzschild mit Führungsschlitz für das Geschütz und einem Sehschlitz für den Schützen oberhalb des Führungsschlitzes für das Geschütz.
- Durch die kombinierte Anwendung eines geraden Deckschildes vor dem Fahrer und eines gebogenen Schutzschildes vor dem Schützen wird nicht nur eine günstige Dekkung für Fahrer und Schützen erzielt, sondern es wird insbesondere erreicht, daß der Schütze einen größeren Winkel mit dem Geschütz bestreichen kann und gleichzeitig- in allen Schußrichtungen bequeme Sicht hat. Andererseits wird der Fahrer in der freien Sicht nach vorn in keiner Weise behindert, der Schütze aber kann an dem Schilde des Fahrers infolge der bogenförmigen Ausführung seines Schutzschildes vorbeisehen. Das Visieren für den Schützen wird durch den besonderen, über dem Führungsschlitz für das Geschütz. liegenden Sehschlitz begünstigt. Dadurch wird das Richten des Geschützes und insbesondere die Übersicht für den Schützen vorteilhafter.
- Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung beispielsweise in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht des Gleiskettenfahrzeugs, , Abb. 2 einen Grundriß.
- Der mit den Vollgleisketten a versehene Panzerwagen b ist möglichst niedrig gehalten. Er 'besitzt nur eine beringe Bauhöhe, die beispielsweise niedriger als i m ist. Oben ist der gepanzerte Wagenkasten b entweder mit einer ständig offenen Öffnung, durch die der Kopf der Bedienungsperson teilweise herausragen kann, versehen, oder gegebenenfalls kann die Öffnung durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Haube oder Platte noch verschließbar sein. Auch ein Geschütz-. turm kann vorgesehen sein.
- Die nebeneinanderliegenden Sitze ä, h für Fahrer und Schützen sind möglichst tiefliegend neben der nach vorn geführten Kardanwelle e angeordnet. Das Antriebsaggregat wird durch einen Heckmotor d gebildet, der vorn Fahrer- und Schützensitz durch eine Trennwand p getrennt ist. Vor Fahrer- und Schützensitz sind Bedienungseinrichtungen für das Fahrzeug vorgesehen, so daß bei Ausfall des Fahrers gegebenenfalls auch der Schütze das Fahrzeug bedienen und lenken kann.
- Vor dein tiefliegenden Fahrersitz h ist in dem vorderen Deckschild b1 ein gerader Sehschlitz s vorgesehen, während vor dem Schützensitz. g ein gebogenes Schutzschild o angeordnet ist, das einen Führungsschlitz t für das Geschütz rr, bespielsweise Maschinengewehr, besitzt, über dem ebenfalls noch ein Sehschlitz s1 vorgesehen ist. Durch die neue Ausführung sitzt sowohl der Fahrer als auch der Schütze möglichst gedeckt selbst bei offenem Fahrzeug. Im I@ alle der Gefahr können sich beide leicht durch Zurückziehen des Kopfes im gepanzert;-ii Teil des Wagens in Deckung bringen. Andererseits ist nach vorn eine freie Sicht sowohl für den Fahrer als auch für den Schützen gegeben. Möglich ist, daß der Fahrer sich ständig in Deckung befindet und der Schütze nur bei der Bedienung des Geschützes mit dem Kopf teilweise herausragt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schutzschild- und Sehschlitzanordnung für Panzerwagen mit mehreren nebeneinanderliegenden Sitzen für den Fahrer und den Schützen, gekennzeichnet durch einen vor dem Fahrer angeordneten geraden Deckschild mit geradem Sehschlitz für den Fahrer und einem gebogenen Schutzschild mit Führungsschlitz für das Geschütz und einem Sehschlitz für den Schützen oberhalb des Führungsschlitzes für das Geschütz.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB184801D DE718663C (de) | 1937-11-02 | 1937-11-02 | Schutzschild- und Sehschlitzanordnung fuer Panzerwagen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB184801D DE718663C (de) | 1937-11-02 | 1937-11-02 | Schutzschild- und Sehschlitzanordnung fuer Panzerwagen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE718663C true DE718663C (de) | 1942-03-18 |
Family
ID=7009862
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEB184801D Expired DE718663C (de) | 1937-11-02 | 1937-11-02 | Schutzschild- und Sehschlitzanordnung fuer Panzerwagen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE718663C (de) |
-
1937
- 1937-11-02 DE DEB184801D patent/DE718663C/de not_active Expired
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