[go: up one dir, main page]

DE7135183U - Vorrichtung zum Verlegen von Dichtungsstreifen - Google Patents

Vorrichtung zum Verlegen von Dichtungsstreifen

Info

Publication number
DE7135183U
DE7135183U DE7135183U DE7135183DU DE7135183U DE 7135183 U DE7135183 U DE 7135183U DE 7135183 U DE7135183 U DE 7135183U DE 7135183D U DE7135183D U DE 7135183DU DE 7135183 U DE7135183 U DE 7135183U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive roller
roller
sealing strip
protective film
strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7135183U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE7135183U publication Critical patent/DE7135183U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

G 1522
Herrn Adolf Härle
7404 Ofterdingen
Tübinger Straße 18
zum Verleiten von Dl cfrtuncf astrei
Dit «rfinäung betrifft eine Vorrichtung sua Verlegen von Dichtungsstreifen, deren Selbstklebeschicht durch einen Schutzfolienetreifen abgedeckt ist. Solche Dichtungsstreifen sind bekannt und werden u.a. bei der Herstellung von Fenstern verwendet, MTo die eine federnde Anlagefläche für die Glasscheiben bilden und gleichzeitig eine Trennung zwischen ait Dichtungsmasse und alt Fensterkittmasse ausgefüllten Bereichen an den Befestigungsstellen der Glasscheiben bewirken.
Bisher ist es üblich, die Dichtungsstreifen nach Abzug des Schutsfolienstreifens von Hand in die Fensterrahmen einzukleben, was ein sehr zeitraubendes Verfahren ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit welcher das Aufbringen von Dichtungsstreifen auf eine zu belegende Fläche, insbesondere das Aufbringen auf eine Scheibenanlage fläche eines Fensterrahmens, rascher und gleichmäßiger vorgenommen werden kann, als dies in Handarbeit möglich ist.
713S1l3-e.tZ7i
• ■ ·
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung gelöst, die gekennzeichnet ist durch eine auf oder neben der mit dem Dichtungsstreifen zu belegenden Fläche ablaufende Antriebsrolle, die in Antriebsverbindung mit Abzugsrollec. steht, von denen mindest3ns eine auf den Dichtungsstreifen und mindestens eine auf den Schutzfolienstreifen einwirkt. Der Schutzfolienstreifen wird in der Vorrichtung über eine angetriebene Umlenkrolle vom Dichtungsstreifen weggeführt und kann zwischen der Antriebsrolle und einer angetriebenen, gegen die Antriebsrolle anliegenden Abzugsrolle hindurchgeführt werden, während der Dichtungsstreifen in Abzugsrichtung hinter der Umlenkrolle für den Schutzfolienstreifen unter eine angetriebene Abzugs- und Anpressrolie geführt wird, mit weicher er sowohl von einer Rolls abgezogen als euch gegen die zu belegende Fläche angedrückt wird. Die Wellen der Abzugsrollen und der Umlenkrolle stehen dabei zweckmäßig über Zahnräder, die auf ihnen befestigt sind., in Anttiebsverbindung mit der Antriebsrolle, wobei die Zahnräder direkt oder indirekt in Singriff mit einem Zahnrad stehen, das auf der Welle der Antriebsrolle befestigt ist.
Hit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung läßt sich ein Dichtungsstreifen sicher und vor allen schlupffrei von einer Rolle abziehen und unter gleichmäßiger Zugspannung verlegen, Es ist also gewährleistet, daß der weitgehend ela Λ* isehe Dichtungsstreifen gleichmäßig stark und vor allem auch weitgehend spannungsfrei verlegt wird, wodurch eine gleichmäßige gute Abdichtung erreicht wird, weil keine nachträgliche Schrumpfung des Dichtungsstreifens in seiner Längsrichtung befürchtet werden mgß. Wie Versuche gezeigt haben, ist der zwangsläufig« und synchron mit der Abrollgeschwindigkeit der Vorrichtung auf ihrer Antriebs-
713I1I3-S.1271
rolle erfolgendenAbzug des Schutzfolienstreifens vom Dicbtungsstreixtm νοη großer Bsdsutuag für cli« vorstehend erwähnten positiven Eigenschaften der mit der Vorrichtung hergestellten Dichtungsbeläge· Die Beläge können mit der- Verrichtung auch wesentlich genauer und gleichmäßiger ausgerichtet aufgebracht werden, als dies bei einer Handarbeit der Fall ist, wobei dieses gleichmäßige Aufbringen durch eine neben der Antriebsrolle über deren Lauffläche vorstehende und gegen eine Fensterrahmenkante anlegbare seitliche Anschlagkante erleichtert werden kann.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung läßt sich in handlicher Form alt sinsa seitlichen Handgriff zur Führung des Geräte» ausbilden, wobei die vorrichtung zweckmäßig direkt alt einem Magazin zur AatiKJsae einer Dichtungsstreifenrolle verbunden ist.
Einzelheiten tBer die Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, auf der ein Ausführungsbeispiel einer erfindjngsgemäß ausgebildeten Vorrichtung mehr oder weniger schematisch dargestellt ist.
Im einzelnen zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung;
Fig. 2 einen Schnitt durch die Vorrichtung entlang der Linie II - II in Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung entlang der Linie III - III in Fig. 2; um 180° in der Zeichnungsebene gedreht·
713HfI-
• · t
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung zum Verlegen von Dichtungsstreifen besteht aus einea Vorrichtungsgehäuse 10, das mittels Schrauben 11 Bit einem Hagazingehäuae 12 verbunden ist, in welchem in nicht näher dargestellter Weise eine Rolle eines Dichtungsetreifens untergebracht werden kann. Das Magazingehäuse 12 weist eine mit der Bintrittsöffnung 13 (Fig. 3) des Vorrichtungsgehäuses 10 fluchtende Austrittsöffnung auf, durch welche der Anfang der Dichtungsetreifenrolle heraus und in das Gehäuse 10 der Verlegevorrichtung eingeführt wird. Am Gehäuse 10 der Vorrichtung ist ein seitlicher Handgriff 14 befestigt, mit welchen die Verlegevorrichtung zusammen mit dem Magazingehäuse 12 Über eine zu belegende Fläche 15 geführt werden kann, die beispielsweise am Rahmenschenkel 16 eines Fensterrahmens ausgebildet ist.
Vie aus den Schnittdarstellungen der Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, sind im Gehäuse 10 der Verlegevorrichtung eine Antriebsrolle 17 mit einer Welle 18, eine Abzugs- und Anpressrolle 19 für den Dichtungsstreifen 20 mit einer Welle 31, eine umlenkrolle 22 für den Schutzfolienstreifen 25 des Dichtungsbandes 20 mit einer Welle 23 und eine Abzugsrolle 24 für den Schutzfolienstreifen 25 mit einer Welle 26 drehbar gelagert. Alle diese Rollen stehen über gleich groß* Zahnräder in Antriebsverbindung miteinander. Wie aül, Fig. 1 .; ersichtlJto ist, ist auf der Welle 18 der AntriebsrolleiS%,> ein Zahnrad 27 befestigt, mit welchem sowohl ein auf der Welle 26 befestigtes Zahnrad 28 e ie ι η ιι 11 H als auch ein auf der Welle 23 be« festigtes Zahnrad 29 in Singriff stehen. Sin auf der WXe £1 der Abzugs- und Anpressrolle 19 befestigtes Zahnrad 30 steht in Singriff mit dem Zahnrad 29 der Welle 23· Der gemeinsame Antrieb der Rollen erfolgt von der AntriefesTä&le· aus, die zur Anlage gegen die Fläche 15 gebrach* wird auf dieser Fläche abrollt. Dabei bildet eis ober «an der Antriebsrolle 17 überstehender unterer teil to« 10 der Vorrichtung eine mit dem Rahmenschenkel
7iHi
5 -
wirkende seitliche Anschlagkante 32 der Vorrichtung, mit welcher eine genau geradlinige Führung der Vorrichtung beim Verlegen des Dichtungsstreifens (20) gewährleistet wird.
Über die Umlenkrolle 22 wird der Schutzfolienstreifen 15 von dem Dichtungsstreifen 20 abgezogen und zur Abzugsrolle 24 geführt, die bis dicht an die Antriebsrolle 17 heranreicht und mit ihr einen engen Spalt bildet, durch welchen der Schutzfolienstreifen 15 hindurchgeführt und zwangsläufig in Richtung des in den Fig. 1 und 3 eingezeichneten Pfeiles 31 abgezogen wird.
Mit Hilfe der angetriebenen Abzugs- und Anpressrolle 19 wird auch auf den Dichtungsstreifen 20 eine gleich große Abzugskraft ausgeübt. Gleichzeitig drückt die Rolle 19 den Dichtungsstreifen mit seiner ursprünglich durch den Schutzlolienstreifen 25 abgedeckten Selbstklebeschicht gegen die Fläche 15· Der Dichtungsstreifen 20 wird also mit einer von der Bewegungsgeschwindigkeit der Vorrichtung abhängigen Geschwindigkeit aus dem Magazin 12 abgezogen, so daß beim Verlegen des Dichtungsstreifens keine geschwindigkeitsabhängigen unterschiedlichen Zugspannungen auftreten können, die ein unerwünschtes Verziehen und Strecken des Dichtungsstreifens und damit eine Veränderung der Stärke des Dichtungsbelages zur Folge haben könnten.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung läßt sich auch mit anderen.Abmessungen und in abgewandelter Relativstellung der verschiedenen Rollen auebilden und damit an besondere Verwendungszwecke anpassen. Wesentlich ist, daß nicht nur der Dichtungsstreifen 20 sondern auch der Schutzfölienstreifen zwangsläufig und mit einer von der Bewegung der Vorrichtung abhängigen Geschwindigkeit abgezogen wird.

Claims (5)

Schutzansprüche
1. Vorrichtung zum Verlegen von Dichtungsstreifen, deren Selbstklebeschicht durch einen Schutzfolienstreifen abgedeckt ist, gekennzeichnet durch eine auf oder neben der mit dem Dichtungsstreifen (20) zu belegenden Bäche (15) laufende Antriebsrolle (17), die in Antriebsverbindung mit Abzugsrollen (19, 22-, 24) steht, von denen min-
destens ein* (19) auf den Dichtungsstreifen (20) und mindestens eine (22, 24) auf den Schutzfolienstreifen (25) einwirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß des* Schutzfolienstreifen (25) in der Vorrichtung über eine angetriebene Ualenkrolle (22) vom Dichtungsstreifen (20) weggeführt und zwischen der Antriebsrolle (17) und einer angetriebenen, gegen die Antriebsrollo (17) anliegenden Abzugsrolle (24) hindurchgeführt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und Anspx*uch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (21, 23, 26) der Abzugsrollen (19, 24) und der Umlenkrolle (22) jeweils Zahnräder (28, 30) tragen, die mit einem Zahnrad (27) auf der Welle (18) der Antriebsrolle (17) mittelbar oder unmittelbar in Eingriff stehen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß sie ein mit einem Magazin (12) zur Aufnahme einer Dichtungsstreifenrolle verbundenes Gehäuse (10) aufweist, das mit einem Handgriff (14) zur Führung des Gerätes versehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
• in
das Gehäuse eine neben der Antriebsrolle (17) über dere» Lauffläche vorstehende seitliche Anschlagkante (32) bildet.
7135183-9.12171
DE7135183U Vorrichtung zum Verlegen von Dichtungsstreifen Expired DE7135183U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7135183U true DE7135183U (de) 1971-12-09

Family

ID=1272205

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7135183U Expired DE7135183U (de) Vorrichtung zum Verlegen von Dichtungsstreifen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7135183U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2808004A1 (de) * 1977-02-24 1978-08-31 Yoshida Kogyo Kk Vorrichtung zum anbringen einer dichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2808004A1 (de) * 1977-02-24 1978-08-31 Yoshida Kogyo Kk Vorrichtung zum anbringen einer dichtung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4433749A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen eines plastischen Abstandhalters auf eine Glastafel
DE2851008A1 (de) Vorrichtung zum dosieren des leimauftrages auf eine laufende bahn, insbesondere wellpappenbahn
DE102018206468B4 (de) Klebebandversatzabroller
DE2227395A1 (de) Vorrichtung zum verlegen von dichtungsstreifen
EP0152123A2 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Einbringen eines Fusses eines länglichen elastischen Streifens in einen Aufnahmeraum
CH536778A (de) Vorrichtung zum Verlegen von Dichtungsstreifen
DE7135183U (de) Vorrichtung zum Verlegen von Dichtungsstreifen
DE2532855A1 (de) Vorrichtung zum beschichten von leisten
DE2118570B2 (de) Handvorrichtung zum aufbringen einer selbstklebenden kunststoffolie auf eine oberflaeche einer gardinenleiste
EP0911290B1 (de) Handgeführte Vorrichtung zum Aufkleben eines Dichtbandes
DE3336926A1 (de) Geraet zum anbringen eines selbstklebenden, auf der klebseite eine abziehbare schutzfolie tragenden bandes
DE4039683A1 (de) Handgeraet zum uebertragen eines filmes von einem traegerband auf ein substrat
DE3718373C1 (en) Apparatus for pressing a profiled glass-sealing rubber member into plastic glazing bars
DE2632337A1 (de) Vorrichtung zum beschichten der seiten eines abstandshalterahmens fuer isolierglasscheiben mit einer aushaertenden klebeschicht
DE4001877A1 (de) Vorrichtung und fertigungsverfahren einer dichtungsband-verlegemaschine
DE4316774C2 (de) Vorrichtung zum Biegen von Blech
DE4318964C2 (de) Verlegevorrichtung für Dichtungsbänder
DE2118570C2 (de) Handvorrichtung zum Aufbringen einer selbstklebenden Kunststoffolle auf eine Oberfläche einer Gardinenleiste
DE3336925A1 (de) Geraet zum anbringen eines selbstklebenden elastischen bandes
DE10358236B4 (de) Verfahren zum Aufbringen eines Dichtstreifens auf eine Dichtfläche und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE1709517C3 (de) Hilfsrahmen mit Halteleiste für eine Isolierglasscheibe zum Einsetzen in einen für einfache Verglasung eingerichteten Fensterrahmen
DE2345676C3 (de) Gerät zum Verbinden von miteinander fluchtenden, aneinanderstoßenden Filmenden durch einen Klebestreifen
DE593016C (de) Vorrichtung zum Auftragen einer elastischen Schicht aus plastischer Masse auf die Einzelscheiben von nicht splitternden Glaesern
AT390224B (de) Vorrichtung zum biegen und pressen von geschichteten holzlagen
DE7523416U (de) Maschine zum beschichten von leisten