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DE710377C - Vorrichtung zur Feinfilterung von Schmieroel - Google Patents

Vorrichtung zur Feinfilterung von Schmieroel

Info

Publication number
DE710377C
DE710377C DEM147855D DEM0147855D DE710377C DE 710377 C DE710377 C DE 710377C DE M147855 D DEM147855 D DE M147855D DE M0147855 D DEM0147855 D DE M0147855D DE 710377 C DE710377 C DE 710377C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fine filter
oil
lubricating oil
line
fine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM147855D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Seitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM147855D priority Critical patent/DE710377C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE710377C publication Critical patent/DE710377C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/005Filters specially adapted for use in internal-combustion engine lubrication or fuel systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N39/00Arrangements for conditioning of lubricants in the lubricating system
    • F16N39/06Arrangements for conditioning of lubricants in the lubricating system by filtration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Feinfilterung von Schmieröl Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Feinfilterung von Schmieröl, insbesondere bei Brennkraftmaschinen. Es ist bekannt, bei Ö1-kreisläufen von Brennkraftmas chinein neben den Grobfiltern auch Feinfilter zu verwenden, um eine möglichst weitgehende, das Leblensalter der Brennkraftmaschiul,e lerhöhende Reinigung des Schmieröls zu erreichen. Da die Feinfilter bei der Filterung der gleichen Ö1-menge um ein Vielfaches größer sein müssen als die Grobfiher, is,t man aus Gründen der Raum- und Materialersparnis dazu übergegangen, durch das Feinfilter nur einen Teil des Ölstromes, welcher durch das Grobfilter geht, zu schicken, so daß nach einer entsprechenden Zahl von Ölumläufen damit gerechnet werden kann, daß praktisch auch die gesamte Ölmenge durch das Feinfilter gelaufen ist. Zu diesem Zweck wurde an die Hauptölleitung eine Abzweigleitung angeschlossen, die zum Feinfilter führt und in der eine Drossrelscheible eingebaut war. Das gereinigte Öl floß aus dem Feinfilter dann in die ölwanne ab. Diese Ausführung hat jedoch den Nachteil, daß bei starker Verschmutzung, d. h. Verstopfung, Ides Filters, die Wirkung der Drosselscheibe im Zusammenhang mit der stark verminderten oder ganz aufgehfoblenen Strömungsgeschwindigkeit mehr oder weniger aufgehoben wird und schließlich der Volldruck der Hauptölleitung auf das Feinfilter wirkt. Diesem hohen Druck ist das Feinfilter mit seinen empfindlichen Geweben in der Regel aber nicht gewachsen, so daß in diesem Falle eine Zerstörung des Filters eintritt.
  • Um diesen Nachteil zu beheben, wird erfindungsgemäß ein Teil des Schmieröls parallel zum Xauptiölstrom unter Ausnutzung eines dynamischen Druckunterschiedes durch das Feinfilter geleitet. Die Zuführungsleitung zum Feinfilter ragt dabei als Staurohr und die Abführungsleitung vom Filter als Saugrohr in die Hauptleitung hinein. Bei entsprechender Ausbildung der Mündungen des Stau- und des Saugrohres im Verhältnis zum Durchflußquerschnitt der Hauptölleitung kann erreicht werden, daß etwa 5 bis 6010 der gesamten Ölmenge durch das Feinfilter fließt.
  • Der Vorteil der Filtervorrichtung nach der Erfindung besteht in erster Linie darin, daß sich das Feinfilter bei starker Verunreinigung selbsttätig ausschaltet. Es kann kein steigender Druck auf das Filter und seine empfindlichen Gewebeeinlagen wirken, so daß eine Zerstörung des Feinfilters auch dann nicht eintreten kann, wenn es längere Zeit nicht gereinigt wird.
  • In der Zeichnung ist in schematischer Weise die Anordnung des Feinfllters entsprechend der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Das Schmieröl kommt durch die Hauptleitung I von der nicht dargestellten Pumpe und fließt in Pfeilrichtung zunächst durch das Grobfilter 2. Hinter dem Grobfilter 2 ist das Feinfilter 3 parallel zur Hauptieitung 1 geschaltet, und zwar ragt das Zuführungsrohr 4 als Staurohr in den Hauptölstrom und das Abführungsrohr 5 als Saugrohr ebenfalls in den Hauptölstrom hinein. Die znvischren den beiden Rohrmündungen vorhandene Druckdifferenz bewirkt den Durchfluß eines Teils des Schmierölstromes durch das Feinfilter 3. Es hat sich gezeigt, daß les zweckmäßig ist, wenn die Mündungen des Stau-und Saugrohres im Verhältnis zum Durch flußquerschnitt der Hauptölleitung so ausgebildet sind, daß etwa 5 bis 60/0 der gesamten ölmenge durch das Feinfilter fließt. Dabei können die Mündungen des Stau- bzw. Saugrohres 4, 5 beispielssvleise auch trichterförmig ausgebildet sein, jedoch bleibt diles der Anpassung an die jeweiligen Umstände überlassen.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung ist selbstverständlich nicht an die Filterung von Schmieröl bei Brennkraftmaschinen gebunden, sondern kann überall dort Anwendung finden, wo neben einer Grobfilterung noch eine zusätzliche Feinfilterung von Flüssigkeiten erforderlich ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zur Feinfilterung von Schmieröl, insbesondere bei Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsleitung (4) zum Feinfilter (3) als Staurohr und die Abführungsleitung (5) vom Feinfilter (3) als Saugrohr in die Hauptölleitung (I) hineinragt, so daß ein Teil des Schmieröls parallel zum Hauptölstrom unter Ausnutzung eines dynamischen Druckuntersc11iedes durch das Feinfilter (3) geleitet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der öffnungen des Stau- und Saugrohres (4 und 5) im Verhältnis zum Durchflußquerschnitt der Hauptölleitung (Ij, daß etwa 5 bis 6% der gesamten Ölmenge durch das Feinfilter (3) fließt.
DEM147855D 1940-05-26 1940-05-26 Vorrichtung zur Feinfilterung von Schmieroel Expired DE710377C (de)

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DE710377C true DE710377C (de) 1941-09-11

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041008B (de) * 1955-03-10 1958-10-16 Argo Feinmechanik Schmieroelfilter, insbesondere an Brennkraftmaschinen
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