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DE709254C - Jagdpatrone - Google Patents

Jagdpatrone

Info

Publication number
DE709254C
DE709254C DES134343D DES0134343D DE709254C DE 709254 C DE709254 C DE 709254C DE S134343 D DES134343 D DE S134343D DE S0134343 D DES0134343 D DE S0134343D DE 709254 C DE709254 C DE 709254C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cartridge
ring
groove
charge
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES134343D
Other languages
English (en)
Inventor
Jules Spengler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE709254C publication Critical patent/DE709254C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B7/00Shotgun ammunition
    • F42B7/02Cartridges, i.e. cases with propellant charge and missile
    • F42B7/12Cartridge top closures, i.e. for the missile side

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Other Investigation Or Analysis Of Materials By Electrical Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft metallische Jagdpatronen, insbesondere aus Leichtmetall, der in dem Hauptpatent 685 888 beschriebenen Art.
Nach dem Hauptpatent wird bekanntlich der Verschluß durch eine volle, elastische Metallscheibe bewirkt, deren Durchmesser größer ist als der innere Durchmesser der Hülse und die sich in einer in dieser Hülse vorgesehenen Nut verankert. Eine derartige Anordnung hat indessen auch gewisse Nachteile. Einerseits ist das Einfühlren einer solchen Scheibe in die Hülse ziemlich schwierig und verlangt eine nicht unbeträchtliche Kraft; wenn das Metall der Scheibe nicht sehr elastisch ist, gewinnt die Scheibe ihre ursprüngliche Form nicht vollständig wieder, sobald ihre Ränder sich in die Nut eingelegt haben. Wenn die Scheibe hingegen sehr elastisch ist, so besteht die Gefahr des »o Reißens oder Brechens. Andererseits setzt die Scheibe beim Herausfliegen der Bleiladung einen übermäßigen Widerstand entgegen, was die Gefahr der Entstehung übermäßiger Drücke hervorruft. Schließlich ruft die Scheibe, weil sie vor der Ladung einen Schirm bildet, eine unregelmäßige Zerstreuung der Bleikugeln hervor.
Dadurch, daß erfindungsgemäß diese Scheibe durch einen einfachen Ring, ersetzt wird, der ziemlich schmal ist und über einer Verschlußscheibe bekannter Art, z. B. aus Kork, angeordnet wird, ergeben sich bedeutende Vorteile. Der Verschluß läßt sich leicht in die Hülse einbringen, wobei man nur ganz wenig Kraft aufzuwenden hat. Dabei dient der Ring nur zum Festhalten und Niederdrücken der Verschlußscheibe aus Kork

Claims (4)

  1. und setzt dem Herausfliegen der Ladung nur einen Widerstand entgegen, der so berechnet ist, daß er bei allen Patronen gleich ist. Die Verschlußscheibe kann aus einem Werkstoff S gefertigt werden, der sich sehr leicht zerstören läßt, beispielsweise Kork. Es ist bekannt, daß die Verschlußscheiben aus Kork sich immer mehr an Stelle der Verschlußscheiben aus anderen, festeren Werkstoffen ίο einführen, von denen sich herausgestellt hat, daß sie zu viel Widerstand bieten, weil sie vor der Bleiladung einen Schirm, bilden.
    Den Metallring findet man nach dem Schuß verformt und unregelmäßig verbogen in sehr geringer Entfernung von der Mündung der Schußwaffe.
    Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. ι die Patrone im Längsmittelschnitt, Fig. 2 die Teile der Patrone, auf die sich die Erfindung bezieht, im größeren Maßstäbe, ebenfalls im Schnitt.
    Die beispielsweise aus Aluminium oder Duraluminium bestehende metallische Patronenhülse ι enthält, wie üblich, die Pulverladung 2, den Patronenfilzpfropfen 3 und die Bleiladung 4. Diese Bleiladung wird durch eine Scheibe 5 gehalten, die vorzugsweise aus Kork besteht, welcher derart agglomeriert, d.h. gepreßt und gebunden ist, daß er sich sehr bequem beim Losgehen des Schusses lockert, zerkrümelt, zerbröckelt o. dgl. Die Scheibe 5 wird von einem Ring 6 aus federndem Metall, beispielsweise aus Messing, gehalten, der gerade genügend nach innen vorspringt, um die Scheibe 5 festzuhalten, und sich in einer Nut 7 festhakt, die im Innern der Patronenhülse vorgesehen ist und vorzugsweise eine geneigte Fläche aufweist.
    Der Rand 8 des Ringes 6 ist vorzugsweise wie der Rand eines Tellers aufgebogen und kann sich außen auf der geneigten Fläche der Nut abstützen (vgl. Fig. 2).
    Das Einsetzen des Ringes 6 erfolgt in sehr einfacher Weise. Man zwängt den Ring, dessen äußerer Durchmesser größer als der Innendurchmesser der Patrone ist, in diese Hülse; wenn der Ring in die Hohe der Nut 7 gelangt ist, so entspannt er sich, und sein Rand hakt sich in der Nut an.
    Nach dem Laden wird der obere Teil der Patrone außerdem bei 9 ein wenig zusammengezogen.
    I1ATKNTANSIMtUCHE:
    i. Jagdpatrone nach Patent 685 888 mit einem aus Metall bestehenden elastischen Verschlußmittel, dessen Durchmesser größer als der Innendurchmesser der Patronenhülse ist, und dessen Rand sich in eine in der Patronenhülse vorgesehene Nut eingelegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußmittel von einem Ring gebildet wird, der mit seinem Umfang eine Verschlußscheibe (5) festhält, die in bekannter Weise aus einem leicht zerstörbaren Werkstoff besteht.
  2. 2. Jagdpatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere öffnung der Patrone ein wenig verengt ist.
  3. Hierzu ι Blatt Zeichnungen
  4. BERLIN. GEOI(UCKT IN DER REICHSDRUCKEKEI
DES134343D 1938-04-15 1938-10-26 Jagdpatrone Expired DE709254C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR709254X 1938-04-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE709254C true DE709254C (de) 1941-08-11

Family

ID=9069366

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES128049D Expired DE685888C (de) 1938-04-15 1937-07-15 Jagdpatrone aus Leichtmetall
DES134343D Expired DE709254C (de) 1938-04-15 1938-10-26 Jagdpatrone

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES128049D Expired DE685888C (de) 1938-04-15 1937-07-15 Jagdpatrone aus Leichtmetall

Country Status (6)

Country Link
US (2) US2144232A (de)
BE (1) BE422629A (de)
CH (1) CH197618A (de)
DE (2) DE685888C (de)
FR (2) FR808136A (de)
GB (1) GB479269A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
BE422629A (de)
US2144232A (en) 1939-01-17
DE685888C (de) 1939-12-27
FR808136A (fr) 1937-01-29
GB479269A (en) 1938-02-02
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FR836676A (fr) 1939-01-24
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