DE7043966U - Schleifvorrichtung zur Bearbeitung von im wesentlichen waagerechten Flachen, ins besondere von Fußboden - Google Patents
Schleifvorrichtung zur Bearbeitung von im wesentlichen waagerechten Flachen, ins besondere von FußbodenInfo
- Publication number
- DE7043966U DE7043966U DE7043966U DE7043966DU DE7043966U DE 7043966 U DE7043966 U DE 7043966U DE 7043966 U DE7043966 U DE 7043966U DE 7043966D U DE7043966D U DE 7043966DU DE 7043966 U DE7043966 U DE 7043966U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frame
- sanding plate
- longitudinal
- axis
- sanding
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 230000003389 potentiating Effects 0.000 claims 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 3
- 240000000528 Ricinus communis Species 0.000 description 2
- 235000004443 Ricinus communis Nutrition 0.000 description 2
- 240000003670 Sesamum indicum Species 0.000 description 1
- 210000003462 Veins Anatomy 0.000 description 1
- 238000005296 abrasive Methods 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
«Gelbere, MoltkMfr, Il .'">·>- · ;' i j9·9·1970
1602
Schleifvorrichtung zur Bearbeitung von im wesentlichen
waagerechten flächen, insbesondere von Fußboden
Gegenstand der Neuerung ist eine Schleifvorrichtung, die insbesondere
zur Bearbeitung von Bodenflächen geeignet ist· Bas Ziel besteht darin, eine Streifenbildung beim Schleifen
zu verhindern und die Bodenflächen bis unmittelbar an ihre seitliehen Begrenzungen einwandfrei bearbeiten zu können·
Sie bekannten, bisher für diesen Zweck benutzten Schleifvorrichtungen
bestehen im wesentlichen aus einer qfttr zur Längsachse eines wagenartigen Rahmens gelagerten Walze, deren Umfang
mit Schleifpapier o.dgl· bezogen ist· Abgesehen von dem hohen
Gewicht der bekannten Vorrichtungen ergibt sich aus dieser Anordnung allein schon die Unmöglichkeit, PufibodenXläehen bis
unmittelbar an ihre seitliche Begrenzung heran zu bearbeiten; hinzu kommt, daß häufig eine Streifenbildung beim Schleifen
einer Bodenfläche auftritt.
lach der Heuerung werden diese Hachteile dadurch vermieden,
daß an einem wagenartig verfahrbaren Bahmen mit zwei an einer Seite angeordneten schwenkbaren Laufrollen an der Unterseite
7Θ49Η622.7.71
ein Schleifteller parallel zur Bodenfläche angeordnet ist UKd den dritten Auflagepunkt des Rahmens bildet. Besonders
zueokmäßig ist es, wenn der Schleifteller um eine zur senkrechten
Längsmittelebene des Rahmens quer verlaufende Achse schwenkbar und gegebenenfalls höhenverstellbar angeordnet ist.
Es ist ferner zweckmäßig, wenn der Schleifteller um eine zur Längsachse des Rahmens parallele Achse seitlich neigbar angeordnet
ist und wenn der Schleifteller am Rahmen über dessen seitliche Begrenzung hinaus ausschwenkbar gelagert ist. Ein besonderer
Vorteil im Aufbau ergibt sich, wonn der Rahmen nur einen mittleren, aus einem Rohr bestehenden Längsträger besitzt, dessen
rückwärtiger Teil auf dem die Laufrollen tragenden Teil des Rahmens
*» eine senkrechte Achse schwenkbar und um seine eigene
Längsachse verdreh- und feststellbar gelagert ist und unterhalb seines vorderen Teiles den Schleifteller trägt« Es kann ferner
ein Belastungegewicht vorgesehen sein, wobei dieses mit besonderes
Vorteil im Inneren des rohrförmigen Längsträger« in Längsrichtung verschiebbar angeordnet sein kann. Der Schleifteller
selbst besteht in an sich bekannter Weise aus gammiartigern
Werkstoff, ist jedoch mit einer seine lachgiebigkeit einschränkenden
Versteifungseinlage versehen.
heispielsweisen Ausfüarungeform veranschaulicht.
Ss zeigern
fig· 1 eine Seitenansicht der gesamten Vorrichtung, fig· 2 eine Ansicht von vorn,
714118821.7.71
til I · 1
t t I ! I 1 - » t I
Fig· 3 als Einzelheit eine Seitenansicht des Schleiftellers, in
teilweisem Schnitt.
Der wagenartig verfahrbare Rahmen der Vorrichtung besteht aus einem rückwärtigen Teil 1, der aus Rohren hergestellt ist,
die nach oben zusammengeführt sind und dort Handgriffe 2 tragen, unten sind die Rohre durch einen Quersteg 3 verbunden,
unterhalb von dem sogenannte Lenkrollen A als Laufrollen angeordnet sind. Auf dem Quersteg 3 ist ein rohrförmig«»- ^sträger
5 gelagert,und zwar in einer Schale 6, die Its auf dem Quersteg 3 um eine senkrechte Achse schwenkbar angeordnet
ist. Der rohrförmig« Längsträger 5 kann in der Schale 6 us
seine Längsachse gedreht und in beliebiger Weise festgestellt werden· An der Unterseite des rohrförmigen Längeträgere 5 ist
die eigentliche Schleifvorrichtung 7 an Tragarmen 8 befestigt, wobei die gesamte Schleifvorrichtung 7 mit dem Schleifteller 9
um eine zur Längemittelebene der gesamten Vorrichtung queretehend·
Achse 10 geneigt werden kann. Die Feststellung kann hierbei durch eine Schraube 11 erfolgen. Mittels der Verdrehbarkeit
des rohrförmigen Längeträgere 5, und der Heigbarkeit der Schleifvorrichtung um die Achse 10 kann der Schleifteller 9 parallel
zur Bodenfläche eingestellt werden« Selbstverständlich kann die Befestigung der Schleifvorrichtung 7 an den Tragarmen 8
in beliebiger, bekannter Weise auch so ausgeführt sein, daß die Schleifvorrichtung 7 je nach den umständen höher oder tiefe?
eingestellt werden kann. Eine Grundvoraussetzung für die zuverlässige Handhabung der gesamten Schleifvorrichtung ist jedoch
«■ 4· "
7943SIf 21.7.71
• » ft
I I >
diese Höhenverstellbarkeit nicht, da es lediglich darauf ankommt, den Schleifteller 9 der Bodenfläche entsprechend einstellen
su können.
Innerhalb des rohrförmigen Längsträgers 5 kann, wie dargestellt,
ein Belaustungsgewicht 12 angeordnet sein, welohes in Längsrichtung
des rohrförmigen Trägers 5 verschoben und mittels einer Sohraube 43 o.dgl. festgestellt werden kann· Selbstverständlich
besteht auch die Möglichkeit, dieses Belastungsgewioht 12 gegen
; andere Gewichtegrößen aussuwechseln·
Der Schleifteller 9 ist in üblicher bekannter Weise mit der
Schleifvorrichtung 7 verbunden und besteht in der Hauptsfeoh·
aus einem verhältnismäßig festen Öummikörper. Dieeer ist Jedoch im vorliegenden lalle mit einer seine ffaohgiebigkelt einschränkenden Yersteifungseinlage oder einem versteifenden Belag
14 versehen und trägt, wie üblich, einen auswechselbarem, Im des
Regel «us Papier bestehenden Schleifbelag 15· Der gesamte Seklelfteller
ist, wie gleichfalls bekannt, in einem nmr ti· Semleiffläche
freilassenden Gehäuse 16 untergebracht, «eloln· «Wf ^ ^
einen Stutzen 17 und eine Saugleitung 18 mit einer richtung 19 verbunden ist·
für das Beschleifen ebener Bodenflächen wird sanächst der
träger 5 in Längsrichtung der eesamtvorrientung eingestellt.
der su beschleifenden Bodenfläche parallel ausgeriokteji
gesamte Vorrichtung nährend des Laufes des Schi« Lftellers 9
so verfahren, daß alle zu besehleifenden Flächenanteile erfasst
«erden· TJm nua auch in unmittelbarer Iahe der Scheuerleiste
eines Fußbodens die Bodenfläche beschleif en zu können, was mit den bisherigen, mit einer Schleifwalze ausgestatteten Schleifvorrichtungen
nicht möglich war, wird der Längsträger 5,der auf
dem rückwärtigen Teil 1 des Rahmens um eine senkrechte Achse schwenkbar gelagert ist, über die seitliche Begrenzung des wagenartigen
Rahmens hinaus geschwenkt, so daß nunmehr der Schleifteller 9 bis unmittelbar an die die Bodenfläche begrenzende Scheuerleiste
gebraucht werden kann.
Handelt es eich ^. das Besohleifen von neu verlegten, noch
nicht durch eine Scheuerleiste begrenzten Bodenflächen, kann der Schleifteller 9 durch Verdrehung des Längsträgers 5 in
seiner Lagerschale 6 etwas seitlich geneigt werden, so daß der äußerste, unter die später anzubringende Scheuerleiste (nicht
dargestellt) reichende Rand der Bodenfläche leicht schräg zur Waagerechten angeschliffen wird· Man ist dadurch in der Lage,
einen bevorzugt dichten Abschluß zwischen der Bodenfläche und der Scheuerleiste zu erzielen.
704398622.7.71
Claims (1)
- Potent-Ingenieur ,,,.rg, Mo??kes!r, 57 , , · 9.9.1970: 1602 GMSCHUTZANSPRÜCHE·) Schleifvorrichtung zur Bearbeitung von im wesentlichen
waagerechten Flächen, insbesondere von Fußböden, dadurch
gekennzeichnet, daß an einem wagenartig verfahrbaren Rahmen (1,5) mit zwei an einer Seite angeordneten schwenkbaren Laufrollen (4), an dessen Unterseite ein Schleifteller (9) parallel zur Bodenfläche angeordnet ist, und den dritten Auflagapunkt des Rahmens (1,5) bildet.2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schleifteller (9) um eine zur senkrechten Längsmittelebene des Rahmens (1,5) quer verlaufende Achse (10) schwenkbar und gegebenenfalls höhenverstellbar angeordnet ist.5.) Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifteller (9) um eine zur Längsachse des Rahmens (1J5) parallele Achse seitlich neigbar angeordnet ist.4-·) Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifteller (9) am Rahmen (1,5) über dessen seitliche Begrenzung hinaus ausschwenkbar angeordnet ist·5·) Vorrichtung nacn Ansprüchen 1 bis 4* gekennzeichnet durchliein auf dem Rahmen (1,5) in Längsrichtung verschiebbares iind auswechselbares Belastungsgewicht (12).6.) Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet dafi der Längsträger des Rahmens ans eines Rohr (3) besteht, dessen rückwärtiges Teil auf dem die Laufrollen (A) tragenden Teil (1) des Rahssns us eine senkrechte Ache« (20) schwenkbar und üb seine eigene Längsachse verdreh- und feststellbar in einer Schale (6) ο.dgl· gelagert ist und unterhalb seines vorderen Teiles den Schleifteller (9) trägt.7.) Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gokennseichnet, dafi das Belastungsgewicht (12) im Inneren des rohrförmigen Längsträgers (5) in Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist.8.) Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, dafi der Schleifteller (9) in an sich bekannter Weise aus gummiartigem Werkstoff besteht, jedoch mit einer seine Nachgiebigkeit einschränkenden Versteifungeeinlage (14-) o.dgl. versehen ist.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7043966U true DE7043966U (de) | 1971-07-22 |
Family
ID=1262081
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE7043966U Expired DE7043966U (de) | Schleifvorrichtung zur Bearbeitung von im wesentlichen waagerechten Flachen, ins besondere von Fußboden |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7043966U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3016654A1 (de) * | 1979-05-17 | 1980-11-27 | Dynapac Maskin Ab | Schleifmaschine zum endbearbeiten flacher oberflaechen |
-
0
- DE DE7043966U patent/DE7043966U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3016654A1 (de) * | 1979-05-17 | 1980-11-27 | Dynapac Maskin Ab | Schleifmaschine zum endbearbeiten flacher oberflaechen |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE7043966U (de) | Schleifvorrichtung zur Bearbeitung von im wesentlichen waagerechten Flachen, ins besondere von Fußboden | |
DE3717580A1 (de) | Schubkarre mit zwei raedern | |
DE456796C (de) | Laufschuh mit zwei gleichachsigen, gegeneinander verdrehbaren Laufrollen | |
DE3821717A1 (de) | Ladewagen | |
EP0017222A1 (de) | Schreibtisch | |
DE3223768A1 (de) | An die dreipunktaufhaengung eines landw. schleppers anschliessbarer kreiselschwader | |
DE941820C (de) | Anordnung der Arbeitsorgane an Duengerstreumaschinen, Saemaschinen und aehnlichen landwirtschaftlichen Arbeitsmaschinen | |
DE575066C (de) | Karren zum Heben und Befoerden von Raedern und anderen Gegenstaenden | |
DE881176C (de) | Vorrichtung zum Reinigen von Entwaesserungsgraeben | |
DE7725548U1 (de) | Drehpflug mit stuetz- bzw. tastradvorrichtung | |
AT222572B (de) | ||
DE875582C (de) | Anhaengevorrichtung fuer zwei- und mehrraedrige Fahrzeuge, insbesondere landwirtschaftliche Maschinen und Geraete | |
AT222416B (de) | Rechenvorrichtung | |
AT128632B (de) | Aus einem Kasten und einem den Kasten an seinen beiden Seiten hebelartig ergreifenden und tragenden zweiräderigen Fahrgestell bestehender Transportkarren. | |
DE336081C (de) | Transportkarre mit hebbarer Tragplatte | |
AT237365B (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut | |
DE242798C (de) | ||
AT249439B (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut | |
DE687073C (de) | Schleppverteiler fuer Strassenbaustoffe | |
AT52669B (de) | Rohrwagen für fahrbare Rohrrücklaufgeschütze. | |
AT166118B (de) | Zweispuriger Schubkarren | |
DE583446C (de) | Saugschlauchfuehrung fuer einen Kesselwagen | |
CH156287A (de) | Fahrbarer Höhenförderer. | |
AT222409B (de) | Vorrichtung zum Aufnehmen von am Boden liegendem Erntegut während der Fortbewegung der Vorrichtung | |
AT237953B (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Material |